Chris78

Allgemeine Frage an die Wirtschaftscracks -welcher Abschluss

20 Beiträge in diesem Thema

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe ein Studium (nicht BWL) abgeschlossen und möchte nun beruflich eher in den Wirtschaftsbereich schwenken, da ich während meines Studiums festgestellt habe, dass mir dies liegt und auch SPass macht.

Nun wollte ich berufsbegleitend an einer FH BWL auf Diplom studieren. Vor kurzem habe ich erfahren, dass der Diplomstudiengang nicht mehr zustande kommt und mir wurde der Bachelor Business Administration angeboten. Da das Gesamtpacket des Diplomstudienganges nicht mehr möglich ist stellt sich mir die Frage den B.A. an der berufsbegelietenden FH zu absolvieren oder (da ich schon ein Erststudium abgeschlossen habe, mit Diploim) deine MBA bzw. Master of Arts zu machen. Diese Konzepte sind für Wirtschaftsfremde gedacht, um Grundlagen der Wirtschaft zu vermitteln. Genaugenommen habe ich 2 Alternativen ins Auge gefasst.

1. B.A. an der FOM

http://www.fom.de/fom_bachelor_of_arts_business_administration.html#studieninhalte_und_verlauf

oder

2. den Master of Arts an der TU Kaiserslautern, Fernstudium

http://www.zfuw.uni-kl.de/management/oem-si.html

(Konzipiert, um Wirtschaftsfremden Studienabgängern für Führungspositionen die Grundlagen der Wirtschaft zu vermitteln)

Grundlegend ist der Master ja der höhere Abschluss.

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob ich mit diesem M.A. in der Wirtschaft eine Chance habe oder wird ein Grundlegendes BWL,WIWI, VWL Studium erwartet.

Da ich jetzt vor einer Entscheidung stehe würde ich mich über den Rat der alten Wirtschaftshasen sehr freuen.

LG

Chris

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Hallo Chris,

zwar bin ich kein "Wirtschaftscrack", möchte Dir aber trotzdem eher zum Aufbaustudium mit Master-Abschluss raten, als mit dem Bachelor anzufangen, auf den Du dann ggf. auch noch einen Master draufsatteln müsstest.

Was hast Du denn als Erststudium gemacht?

Viele Grüße

Markus


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2. den Master of Arts an der TU Kaiserslautern, Fernstudium

http://www.zfuw.uni-kl.de/management/oem-si.html

(Konzipiert, um Wirtschaftsfremden Studienabgängern für Führungspositionen die Grundlagen der Wirtschaft zu vermitteln)

Das glaube ich nicht. Der Master of Arts ist ein konsekutiver Master und somit für Wirtschaftsstudenten. Sollte Dein Erststudium bspw. griechische Philologie gewesen sein, wird es schwer, da zugelassen zu werden.

Es kommt also sehr darauf an, was Du zuerst studiert hast. Danach können vielleicht ein paar Tips gegeben werden.

Gruß,

Michael

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Für Leute in deiner Situation, ist der MBA geschaffen worden. Ein Bachelor bringst Dir wenig.

Gruß

Jörg


ehemaliger Fernstudent.

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Das glaube ich nicht. Der Master of Arts ist ein konsekutiver Master und somit für Wirtschaftsstudenten.

Ich bin mir nicht ganz sicher wie die TU-KL das definiert aber die Zulassungsvoraussetzungen sind:

Voraussetzung für den Zugang zum Master-Fernstudiengang „Ökonomie und Management“ ist der Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen mindestens sechssemestrigen Studiums – mit Ausnahme des Studiums der Betriebswirtschaftslehre – an einer Universität, einer gleichgestellten Hochschule oder einer Fachhochschule in Deutschland oder eines abgeschlossenen gleichwertigen Studiums an einer ausländischen Hochschule sowie eine mindestens einjährige Berufstätigkeit nach dem Erststudium, die einen Einblick in die Arbeit eines Unternehmens oder einer Organisation mit sich bringt.

Demnach muss man einen 6 semestrigen Abschluss haben (ausser bei BWL??) und 1 Jahr Berufserfahrung. Aber vllt. lese ich das auch falsch?

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Hmm, merkwürdig. Ich verstehe es genauso wie Du.

Und ich dachte, dass ich die neue Bachelor-/Masterwelt einigermaßen verstanden habe...

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Alle Master der TU-KL sind derartig aufgebaut, auch Wirtschaftsrecht kann man mit BWL Grundlage studieren, oder Erwachsenenbildung egal mit welcher Vorbildung.

Grundsätzlich könnte man sagen das ist der Reiz des Ba/Ma Systems - ich studiere erst BWL und dann Erwachsenenbildung und kann dann z.B. als Dozent wirken ... ich pers. habe das System aber auch noch nicht ganz verstanden ... Hauptsache ich finde einen interessanten Master, wenn ich wirklich nach der HFH noch weitermachen möchte :D, bis dahin ist ja noch viiiel Zeit.

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Ich würde hier auch eindeutig zum Master der TU Kaiserslautern raten. Es ist ein Master einer renommierten staatlichen Uni und dazu im Vergleich zu ähnlichen Angeboten noch sehr, sehr preiswert. Ein BWL-Bachelor an einer FH wäre nur dann ratsam, wenn man noch keinen Hochschul-Abschluß hätte.

Was das Bachelor/Master-System betrifft: Da gibt es nichts zu "verstehen". Unter einem Master of Science oder einem Master of Arts kann sich in Deutschland sowohl ein konsekutiver, ein nicht-konsekutiver oder ein von den Anforderungen her am niedrigsten liegender Weiterbildungs-Studiengang (erkennbar an der geforderten meist 1-2 jährigen Berufserfahrung) verstecken. Auch geht aus der Abschlußbezeichnung nicht hervor,ob es sich lediglich um einen 60-, einen 90- oder um einen 120-Credit Points-Master handelt.

Sowohl der Master in Ökonomie und Management als auch der Master in Wirtschaftsrecht der TU-Kaiserslautern sind Weiterbildungs-Master mit 60 Credit Points, also 1 Jahr Vollzeit-Studium, ohne daß ein Erststudium im Fachgebiet vorausgesetzt wird.

Ohne Blick in das Diploma Supplement und genaue Kenntnis der Studieninhalte kann man einen Master-Abschluß nicht einordnen. Z.B. gibt es sowohl einen Weiterbildungs-Master in Management (also BWL) als auch einen konsekutiven WiWi-Master mit M.Sc.-Abschluß an der FernUni Hagen und sowohl einen konsekutiven als auch einen nicht-konsekutiven BWL-Master mit M.A.-Abschluß bei der AKAD.

bearbeitet von ceggert

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Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Kurz zu mir: Ich habe Pflege studiert und bin Dipl.-Pflegewirt (FH)

Der Master of Arts ist nicht an BWL gebunden. Dieser richtet sich nach den Inhalten. Da BWL zwar auf WIWI beruht, aber dennoch keine wissenschaftliche Ausbildung darstellt gibt es den M.A. . In meinem Bereich gibt es je nach Inhalten des Masters den M.A. und den M. Sc. , da wir u.a. wissenschaftlich arbeiten.

Ich denke der Unterschied M.A. und M.Sc. liegt einfach darin welche Themen der Master ausfüllt und welche Schwerpunkte er hat.

Demnach sehe ich kein Proiblem drin den M.A., wie in Kaiserslautern zu konzipieren. Er hat ähnlichkeiten mit dem MBA bzw. spielt auf selbige Klientel an. Soweit ich weiss gab es die ersten MBAs (im angelsächsischen Raum) auch erstmal nur für Wirtschaftsleute. Heute gibt es für alles Master-Studiengänge und die Bezeichnung richtet sich einfach nach der Auslegung der Inhalte.

Es gibt auch die Möglichkeit der "Kompensationskurse" (s. FOM) für Menschen mit Nicht-BWLStudium, um dennoch den M.A. (der in diesem Fall auf ein BWLStudium aufbaut) dennoch zu machen.

Es ist heute nicht mehr alles so fachspeziefisch gebunden. Sicherlich hängt es auch daran, dass in fast jedem BEruf BWLKenntnbisse erwartet werden, was früher über Berufserfahrung ging. Viele Führungspersonen müssen entsprechend weiterstudieren.

Hat jemand andere Infos ?

Ich persönlich möchte mir die Tür in die Wirtschaft (auch von meinem Bereich weg) offen halten und habe mich aus diesem Grund für neues Studium (erst Bachelor, dann Master) entschieden.

LG

Chris

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Ich versuch das mal ein wenig zu sortieren ...

Da BWL zwar auf WIWI beruht, aber dennoch keine wissenschaftliche Ausbildung darstellt gibt es den M.A.

Bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstehe, aber wieso sollte BWL keine wissenschaftliche Ausbildung sein ? Bzw. was ist überhaupt eine wissenschaftliche Ausbildung?

In meinem Bereich gibt es je nach Inhalten des Masters den M.A. und den M. Sc. , da wir u.a. wissenschaftlich arbeiten.

Richtig ist, dass der Master of Arts bzw. Science nicht an BWL gebunden ist. Diese Abschlüsse kann man mit diversen Studienfächern erlangen. An einigen Hochschulen schließt bspw. das BWL-Studium mit M.A. ab, an anderen mit M.Sc. Das liegt an den Inhalten.Es ist falsch zu denken, dass Du den M.Sc für wissenschaftliches Arbeiten bekommst und den M.A. für nicht-wissenschaftliches Arbeiten. Abgesehen davon ist mir immer noch unklar, was Du mit "wissenschaftlich arbeiten" meinst.

Demnach sehe ich kein Proiblem drin den M.A., wie in Kaiserslautern zu konzipieren

Nein, ein Problem sehe ich hierin auch nicht. Mir war allerdings bislang neu, dass die Hochschulen das so frei entscheiden können. I.d.R. sind M.A. und M.Sc. konsekutive Abschlüsse, während ein MBA ein nicht-konsekutiver Abschluss ist. Aber es gibt Ausnahmen, bspw. gibt es auch MBA für BWLer.

Gruß,

Michael

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