ChristianHH

Fernstudium neben dem Beruf finanzieren

21 Beiträge in diesem Thema

Hallo !

Wie vermutlich vielen anderen stellt sich mir die Frage, wie ich mein Fernstudium finanzieren soll. Zwar bin ich berufstätig und möchte neben dem Beruf studieren, kann aber die Gebühren, die mein gewünschter Studiengang kostet (ca. 300EUR / Monat, AKAD oder EuroFH) nicht "mal eben so" aufbringen. Leider greifen BaFög, KFW Darlehen und so nicht, wenn man nebenberuflich studiert. Oder?

Was habt ihr für Wege gefunden, Euer Studium zu finanzieren? Leider macht mein Arbeitgeber zu was Unterstützung angeht, eher das Gegenteil ist der Fall..

Noch ein paar "Basic Facts": Ich bin 27, wohne in Hamburg, habe bisher eine kfm. Ausbildung und ein wenig Berufserfahrung.

Vielleicht hat jemand von Euch ja eine Möglichkeit gefunden!?

Vielen Dank für die Hilfe!

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Bei mir hilft nur eins: sparsam leben. Da ich kein Auto habe, entfallen schon mal Versicherung und Benzinkosten. Dann fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit, spart die monatlichen Buskosten und gibt frische Luft in die Lungen. Ein leckeres Steak ist für mich eine Belohnung für einen tollen Test oder für guten, vieles lernen. So spart sich schon einiges zusammen.


AKAD - Wirtschaftsinformatik

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Mhm.... die finanziellen Probleme hatte ich zum Glück nicht. Aber die Deutsche Bank bietet z.B. eine Art Studentenkredit zu günstigeren Konditionen. Jedoch würde ich persönlich für ein Studium keinen Kredit aufnehmen. Bafög kannst du nur beantragen, wenn du Vollzeitstudent bist. Die meisten der Fernstudiengänge sind jedoch nur auf Teilzeit ausgerichtet.

Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass dir deine Eltern oder Großeltern finanziell etwas unter die Arme greifen.


Wilhelm Büchner Hochschule - 1/2008 bis 5/2011 - Dipl.-Inform. (FH)

FernUni Hagen - M.Sc. Informatik - 3. Semester

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Hallo!

Eine wirklich sinnvolle Antwort habe ich für Dich leider nicht... gehe die üblichen Wege:

Einsparungen bei den Hobbys (ist eh irgendwie zwangsweise, Du wirst während des Studiums kaum Zeit für ein Hobby haben) - ist bei mir eine Zwangsmaßnahme gewesen.

Ansonsten: Eltern, Grosseltern... (hat bei mir nur geringst funktioniert...) - ich mache es tatsächlich mit kleinen Einsparungen hier und da.

Klingt blöd: 12 km Weg einfach zur Arbeit gehen auch mit dem Fahrrad, das spart schon eine Menge Geld.

Ich wünsche Dir, dass es klappt...

Grüße

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Tja, das ist sicher nicht einfach, da zu helfen. Da hilft wohl nur sparen. Spontan fallen mir folgende Sparmöglichkeiten (für mich) ein:

- weniger feiern gehen

- weniger essen gehen

- Auto komplett abschaffen (nutze es aber eh schon wenig)

- in eine günstigere Wohngegend ziehen

- mal bei Aldi statt ständig bei Edeka einkaufen

- Klamotten auschließlich bei C&A/H&M kaufen

Ich denke da würde monatlich schon eine ordentliche Summe zusammenkommen. Vielleicht kannst Du das ein oder andere auf Dich übertragen.

Ein Kredit würde ich dafür auch nur sehr ungern aufnehmen. Dafür müsste ich mir zumindest sicher sein, dass ich mit Abschluß mehr verdiene. Aber woher sollte man diese Sicherheit nehmen ?

Viel Erfolg,

Michael

PS: Was mir noch gerade einfällt .... muss es denn eine dieser teuren Hochschulen sein ? Es gibt diverse staatliche Fernstudienmöglichkeiten, die deutlich günstiger sind.

bearbeitet von Michael Knight

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Mein Zauberwort heißt VL. ( Vermögenswirksame Leistungen)

Das braucht natürlich eine gewisse Vorlaufzeit.

Da der Staat zwei Anlageformen parallel fördert kommen dadurch die Kosten eines Studiums zusammen. (z.B.: Bausparen und dazu Aktiensparen )

Ich hatte das Glück, das beide Verträge mit Beginn des Studiums auszahlungsreif waren. Das wurde als Festgeld angelegt und ich lasse mir monatlich die Gebühren auszahlen. So ist das Studium abgesichert.


Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.

Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen

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Leider greifen BaFög, KFW Darlehen und so nicht, wenn man nebenberuflich studiert. Oder?

Zum einen subventioniert Dich der Staat via Steuerentlastung, sprich: Du kannst Deine Studiengebühren zumindest steuerlich absetzen.

Zum anderen gibt es Banken, die auch an Fernstudenten Studienkredite vergeben.

Die meisten Einsparmöglichkeiten wurden schon genannt. Dem kann ich nur hinzufügen, dass wir zur Zeit kein Fernsehprogramm mehr empfangen, da wir a) eh nicht mehr zum fernsehen kamen und B) ca. 17 EUR p.m. einsparen. Zudem habe ich das Handytelefonieren aufgehört und nun eine Prepaid-Handy statt eines Handyvertrages. Auch kaufe ich mir keine Krimis mehr, sondern leihe mir diese aus der Bibliothek aus.

Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich, dass Du erst einmal einwenig was ansparst und dann studierst.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Da Du ja wahrsch. BWL studieren willst kannst Du gleichmal Deine Skills testen ;)

Planung hilft ... 300 EUR klingen nach eine Menge Holz, aber wenn man nicht gerade Geringstverdiener ist und oder laufende Lasten wie Kredite zu tragen hat behaupte ich einfach mal ganz kühn, kann man sich ein derartiges Fernstudium leisten.

Ich pers. bin kein Geringverdiener, allerdings ist das was jeden Monat auf mein Konto wandert nicht gerade das Gelbe vom Ei - das Geld das die HFH davon sieht ist doch ein netter Prozentbetrag aber gut.

Ich bin es so angegangen:

Ich habe mir einen Überblick über mein Netto zum Zeitpunkt X verschafft und aufgeführt wofür meine monatlichen Lasten so draufgehen. Posten wie essen, trinken, wohnen und (leider hier) fahren kann man nicht großartig beeinflussen.

Der erste Schritt war meine Kreditkarte abzuschaffen, der Reiz ist zu groß darum hatte ich gespartes genommen den Rest getilgt und das Teil im Schrank eingeschlossen.

Nächster Schritt war, jede Spartätigkeit die nicht mit einem Vertrag fixiert war einzustellen, sprich ich habe meinen Bausparer reduziert, Sparpläne eingestellt usw. übrig bleiben eben nur Versicherungen.

Die Kleinigkeiten die sich summiere sind das Handy, ich hab einfach weiterhin mein altes das ich mit einer super billigen Prepaidkarte verwende kostet fast nichts. Das Auto wird öfter mal stehen gelassen und der größte Brocken, Freizeittätigkeiten fallen eh flach.

Statt 2-3x im Monat gehen wir eben nur noch 1x Essen was kräftig Geld spart.

Dafür bist Du auch Student und musst im Freibad mal weniger Eintritt bezahlen, fährst billiger Bahn (obwohl OK mit 27 leider nicht mehr - hab auch nur noch dieses Jahr die BC50 bekommen :( )

Am Ende rechnet man sich aus was man (am besten nur anhand der Studiengebühren) an Steuern spart, lässt sich den Freibetrag eintragen und versucht es einfach, wenn Dir das Studium wichtig ist sorgst Du dafür das es klappt.

Am Anfang ging es bei mir fast auf den Euro genau auf, sprich es war fast nichts übrig, nach einem halben Jahr bin ich jetzt sogar soweit das ich wieder etwas auf die hohe Kante legen kann - ganz einfach deswegen weil man keine Zeit hat unnötig Geld auszugeben - alles was einem wichtig, lieb und teuer ist findet immer noch seinen Platz, aber viele Dinge kosten einfach ohne das man etwas davon hat.

Andere Möglichkeiten sind "Familienkredite" - einfach am Anfang einmal rumfragen, ein paar Euro auf einem Sicherheitskonto können nicht schaden wenn die Rate mal ungünstig abgebucht wird.

Wenn es ohne Vertragsstrafen gibt evtl. Sparverträge auflösen - man bedenke wenn Du das Studium durchziehst, dann ist ein höheres Einkommen sehr wahrscheinlich - das muss man eben als Investitionsentscheidung abwägen ob sich das lohnen könnte.

Ansonsten rate ich einfach mal die Versicherungssituation zu prüfen, meist kann man da noch ein paar Euro rausholen, bei einigen Versicherungen auch durch Studententarife.

Das wäre dann alles was mir zu dem Thema einfällt - eines hänge ich aber noch hinten an, glaub mir, der finanzielle Verzicht ist im Gegensatz zu anderen persönlichen Einschränkungen der einfachere Teil des Studiums :D das soll keine Drohung sein, aber nur zeigen das man irgendwo anfangen muß wenn man das wirklich durchziehen möchte.

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Hallo,

über AKAD kannst du auch einen Studienkredit bei der SEB-Bank aufnehmen:

http://www.akad.de/studienkredit

Weiterhin bietet dir deine Hausbank oder andere Banken sicherlich Alternativen an.

Zum Kredit würde ich nur greifen, wenn wirklich alles andere nicht mehr geht.

Schönen Gruß

Matthias

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