kunterbuntMUC

WI / WINGS, negatives Feedback

12 Beiträge in diesem Thema

Nach dem ich die Entscheidung zur WINGS auf Grundlage vor allem diesen Forums getroffen hatte,

revanchiere ich mich mit meinen Erfahrungen. Auch wenn Sie nicht positiv sind.

Einleitung:

Ich habe kein Abitur sondern eine relativ unklar geregelte Weiterbildung zum IT Business Manager (IHK).

In Schleswig Holstein ist das eine Zulassungsqualifikation zur FH, im Rest der Republik wohl nicht.

Kein Problem, bei der WINGS gibt es dazu eine Hochschulzulassungsprüfung (HZP) für 155€.

Ich habe mich also fristgerecht für Wirtschaftsinformatik angemeldet und vorab nach dem Terminen der HZP in München gefragt.

Auf geht's:

Einige Tage später erhielt ich einen Anruf, dass noch ein Nachweis bezüglich meiner aktuellen Tätigkeit benötigt würde.

Das war dem Antrag leider in keiner Weise zu entnehmen.

Nach dem ich diesen bei unserer HR-Abteilung angefordert hatte, fragte ich einen Tag später bei WINGS nach,

wo denn meine Einladung zur HZP bleiben würde. Es waren noch 5 Werktage bis zum Termin.

Man teilte mir mit, dass die Bescheinigung meines Arbeitgebers noch nicht da sei. Ich sollte es doch faxen.

Das tat ich umgehend.

Und erfuhr dann heute (einen Tag vorher), dass ich leider nicht zugelassen werden kann.

Der Prüfungsausschuss benötigt das Original für die Zulassung zur HZP und die Zulassung wäre nun nicht mehr möglich.

Kenntnis über die zeitlichen Zusammenhänge wären bei der Anforderung des Nachweises natürlich nützlich gewesen,

dann hätte ich bei meiner HR Druck machen können. Das auch kein Fax genügt, hatte der Ansprechpartner bei WINGS wohl selber nicht gewußt.

Man bot mir als Lösung eine Gasthörerschaft an. Wenn ich dann jedoch die HZP nicht bestehe,

habe ich einige hundert Euro und die Zeit umsonst investiert.

Was aber schwerer wiegt, ist ein anderer Aspekt.

Fazit:

Man bezahlt einen wesentlichen Betrag für die Organisation des Fernstudiums.

Die ist bei WINGS aber offensichtlich intern eine Katastrophe.

Es dauerte zum Teil Tage bis ich Antworten bekam und so richtig entscheiden konnte keiner der Ansprechpartner.

Das Telefon war außerdem oft besetzt.

Ergänzend konnte man zwar den Start am Standort München zusagen, weil gemeinsam mit den BWL-ern begonnen wird.

Aber das auch in den höheren Semestern die Seminare noch in München statt finden wollte man mir dann lieber nicht zusagen (Abbrecherquote).

Das (Reise)-Kostenrisiko wird also auf den Studenten verlagert.

Final kann ich nur feststellen, dass hier eine vermutlich gute Uni (Studienplan und Dozenten scheinen super)

durch eine schlechte Orga in Verruf gebracht wird. Genau diese Orga ist es aber, die man als Fernstudent braucht.

Also lieber Finger weg.

Kennt jemand Alternativen außer AKAD?

Viele Grüße aus München

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Hallo kunterbuntMUC,

auch wenn meine Erfahrungen zum Studium ohne Abitur etwas anders gelagert sind, kann ich doch Deine Enttäuschung nachfühlen. Inzwischen bin ich bei der Open University gelandet und sehr zufrieden. Hier benötigt man - um zugelassen zu werden - ein Mindestalter von 16 Jahren und sehr gute Englischkenntnisse. Die Englischkenntnisse müssen jedoch nicht durch ein Zertifikat oder eine Prüfung nachweisen, so dass man sich ohne weiteres sofort für einen Kurs registrieren kann.

Das Studium an der Open University ist ausgezeichnet, man erhält sehr gute fachliche Betreuung von einem Tutor, der wiederum eine sehr kleine Studentengruppe betreut. Die Materialien (bestehend aus Heften, CDs, DVDs und ggf. auch Software) sind didaktisch und methodisch einwandfrei aufgearbeitet. Jedoch die Wehrmutstropfen liegen leider zum einen in den Kursgebühren, die sind für deutsche Verhältnisse im oberen Drittel und zum anderen darin, dass es für viele Kurse keine Tutorials in Deutschland stattfinden. Es steht jedoch jedem frei auch Tutorials in England zu besuchen.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Außer der AKAD kann ich leider nichts sagen. Ich bin auf dem selben Weg wie du zum Studium gekommen (Schleswig-Holstein) und die AKAD hat da super mit mir und den Behörden zusammengearbeitet.

Du möchtest wohl nicht zur AKAD kommen?

lg

Tim


Vorbereitung auf den Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

Aus finanziellen Gründen nur privat aber mit den richtigen Unterlagen ;-)

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Die Fern-Uni Hagen bleibt noch (kostenmässig im gleichen Rahmen, sogar etwas günstiger) allerdings ist das eben ein Uni-Studium welches sicher theorielastiger ist und auch länger dauert.

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Hallo,

Die Organisation war zwar nie die Stärke von WINGS, aber gerade dieser Punkt steht ganz groß auf der Homepage.

ohne Hochschulreife:

Sollten Sie nicht im Besitz einer Hochschulreife sein, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Teilnahme an der Hochschulzugangsprüfung (HZP) an.

Hierzu erachten wir eine mindestens fünfjährige berufliche Tätigkeit oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit einer mindestens dreijährigen beruflichen Tätigkeit.

Ausbildung und Tätigkeit müssen in einem Berufsfeld erfolgt sein, welches einen unmittelbaren Sachzusammenhang zum angestrebten Studiengang aufweist (kaufmännischer Bereich bzw. Führungserfahrung).

Ich weiß nicht, welchen Antrag du ausgefüllt hast, aber auf dem Standard Zulassungsantrag steht unter "Allgemeine Hinweise"

Dem Antrag auf Zulassung zum Studium sind folgende Anlagen (soweit erforderlich) beigefügt:

Nachweis einer beruflichen Tätigkeit lt. Pkt. D 2.

Die Angaben zur Berufstätigkeit / Vorpraktikum sind nachzuweisen, z. B. als Abschluß­zeugnis (amtl. beglaubigte Kopie / Übersetzung) oder Bescheinigung des Praktikumsbe­triebes mit Angabe der durchgeführten Tätigkeiten.

Hast du dich vorher nicht informiert?

Natürlich hätte der WINGS Mitarbeiter wissen müssen, dass nur das Original oder eine beglaubigte Kopie akzeptiert wird, aber so versteckt sind diese Infos auch nicht.

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Hallo,

Ich weiß nicht, welchen Antrag du ausgefüllt hast, aber auf dem Standard Zulassungsantrag steht unter "Allgemeine Hinweise"

Hast du dich vorher nicht informiert?

Natürlich hätte der WINGS Mitarbeiter wissen müssen, dass nur das Original oder eine beglaubigte Kopie akzeptiert wird, aber so versteckt sind diese Infos auch nicht.

In meinem Antrag steht das leider nicht. Keine allgemeinen Hinweise.

Dafür:

"D.2 Haben Sie eine dem gewünschten Studiengang entsprechende

berufspraktische Tätigkeit ausgeübt?"

Antwort: JA

(Checkliste des Antrags)

Beizufügen sind dem Antrag:

"Nachweis der beruflichen Tätigkeit lt. Pkt. D1"

D1 wäre berufspraktische Ausbildung, sie meinen aber wohl D2.

Und genau deshalb haben sie von mir ein beglaubigtes Arbeitszeugnis bekommen. Die Beglaubigung war aber nicht einmal gefordert.

Und noch mehr Informieren als im Takt von 2-3 Tagen mit denen E-Mails schreiben, aller Termine vorher abklären, die Prüfungsordnung anfordern und die ersten Seminartermine noch vor der Veröffentlichung abzufragen, kann man nicht.

Ich vermute der Antrag wurde geändert, dabei ist etwas schief gelaufen und ich darf es nun ausbaden.

Nicht mein Fehler....

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Es geht eh nicht darum, einen Schuldigen zu suchen, aber es ist immer schade, wenn man für Termine und Kleinigkeiten diese Chance verpasst.

Die Möglichkeit der Gasthörerschaft würde ich gut überlegen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du die HZP nicht schaffst, ist nicht höher als die für die anderen Prüfungen. Es gibt wesentlich schwerere Prüfungen als die HZP, daher ist das Risiko des finanziellen Verlustes bei Abbruch des Studiums gleich hoch, egal welche Prüfung man nicht schafft.

Es nicht versucht zu haben ist schlimmer!

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Man bot mir als Lösung eine Gasthörerschaft an. Wenn ich dann jedoch die HZP nicht bestehe,

habe ich einige hundert Euro und die Zeit umsonst investiert.

Was aber schwerer wiegt, ist ein anderer Aspekt.

Man bezahlt einen wesentlichen Betrag für die Organisation des Fernstudiums.

Die ist bei WINGS aber offensichtlich intern eine Katastrophe.

Es dauerte zum Teil Tage bis ich Antworten bekam und so richtig entscheiden konnte keiner der Ansprechpartner.

Das Telefon war außerdem oft besetzt.

Ergänzend konnte man zwar den Start am Standort München zusagen, weil gemeinsam mit den BWL-ern begonnen wird.

Aber das auch in den höheren Semestern die Seminare noch in München statt finden wollte man mir dann lieber nicht zusagen (Abbrecherquote).

Das (Reise)-Kostenrisiko wird also auf den Studenten verlagert.

Hallo,

ich habe mir mal ein paar Sachen herausgepickt, auf die ich antworten will.

Zum organisatorischem: Die Wings ist eine ganz klassische Hochschule. Unterhalte Dich mal mit Präsenzstudenten - egal von welcher HS/Uni. Die können von der Bürokratie Lieder singen. Einschließlich solcher Sachen wie stundenlanges Anstehen für einen bestimmten Schein, den man braucht um einen anderen Schein beantragen zu können. ;)

Von daher: Ich finde die Wings akzeptabel, gibt schlimmeres. Bei meinem Antrag kam übrigens ein Infopaket mit Ausfüllanweisungen. Und diese Ausfüllanweisungen waren für mich eindeutig.

Bezüglich HZP: Die Prüfung ist schwer (gibt es einen eigenen Thread zu). Aber: Ich bin ohne weiteres nachdenken das Risiko eingegangen und habe als Gasthörer angefangen. Wenn Du das Studium schaffen willst, dann wirst auch die HZP schaffen können.

Das Kostenrisiko trägt ansonsten immer der Student. Bei jeder Fernhochschule.

Viele Grüße

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Die Aussage "andere Hochschulen machen es auch so" empfinde ich persönlich als nicht akzeptabel, zumal man sich auch als Student auf mündliche Aussagen von Mitarbeitern verlassen können muss. Zudem ist man als Fernstudent oftmals isoliert und muss sich jede Information selbst zusammen suchen, die man sonst in der Mensa von anderen Studenten erfährt.

Ich bin daher froh, dass es auch noch weitere Anbieter am Markt gibt und ich somit qualitative hochwertige Betreuung erfahren kann.

So nun aber nochmals zur eigentlichen Frage:

Kennt jemand Alternativen außer AKAD?

Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet einen Studiengang Angewandte Informatik an, der zwei Vertiefungsrichtungen anbietet Medien oder Wirtschaft.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Die Aussage "andere Hochschulen machen es auch so" empfinde ich persönlich als nicht akzeptabel, zumal man sich auch als Student auf mündliche Aussagen von Mitarbeitern verlassen können muss. Zudem ist man als Fernstudent oftmals isoliert und muss sich jede Information selbst zusammen suchen, die man sonst in der Mensa von anderen Studenten erfährt.

Hallo,

man muss sich aber entscheiden was man will: Öffentliche Schule mit klassischer Behördenstruktur und dafür vergleichsweise wenig Geld oder aber private Schule mit hoffentlich perfektem Service aber vergleichsweise teuer.

Viele Grüße

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