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Mathematik für WI

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo Gemeinde,

ich habe vor ein paar Tagen die Bücher erhalten, die mich erfolgreich durch das erste Semester begleiten sollen.

Ich muss vorweg sagen, ich habe weder Abitur noch bin ich 20 Jahre alt, das liegt 15 Jahre zurück, ich will quasi als 35jähriger im Fernstudium zum Wirtschaftsinformatiker.

Als ich die Matheunterlagen sah, war das schon der Hammer.

Nun meine Frage, schafft man so etwas?

Ich meine, meine Schule liegt Ewigkeiten zurück.

Und bis zur ersten Matheprüfung sind es laut WINGS nur noch gute 4 Monate!

Ist das Niveau der Klausuren wirklich so hoch?

Funktionen, Matrizen u.s.w, davon habe ich noch nie etwas gehört!

Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Antworten.

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Du hast Abitur und von Funktionen noch nie etwas gehört? Das glaube ich Dir nicht ;)

Wahrscheinlich hast Du es eher verdrängt/vergessen.

Wenn Du jetzt soz. bei Grundrechenarten anfängst ist es schon ein gutes Pensum bis zu Funktionen und Matrizen zu kommen, liegt aber vor allem daran, wie schnell Dir mathematische Zusammenhänge zugängig sind.

Die Anforderungen der WINGS kann ich Dir nicht sagen, aber ich würde raten evtl. eher die mathematischen Grundlagen mit ergänzender Literatur zu ergänzen oder vllt. bei einer nahegelegenen FH/Universität versuchen einen Brückenkurs in Präsenz zu buchen.

Ansonsten hilft bei Mathe nur eines, nachrechnen, nachvollziehen und üben.

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nein, ich habe gesagt, dass ich weder Abitur habe, noch 20 Jahre alt bin!

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Gut, das entlastet Dich ;)

Ich habe auch weder Abitur noch bin ich noch 20 - und vor einem Jahr dachte ich bei Funktionen noch an elektronische Geräte und bei Matrizen an die Mehrzahl von schlechten Actionfilmen :D ... inzwischen bin ich ziemlich fit ... das dürfte für Dich aber ein etwas zu langer Zeitraum sein.

Wenn die Unterlagen nicht dort anfangen wo sich aktuell Deine Kenntnisse befinden nimm ergänzendes Material ... ich habe bei Formelumformung angefangen und mich dann über Potenz- und Wurzelgesetze usw. herangearbeitet und bin inzwischen ziemlich fit... wenn Du so anfängst wirst Du auch schnell wieder Dinge aus der Schule erkennen.

Das schöne an Mathe ist, kein anderes Fach verschafft eine so gute Eigenmotivation - denn wenn man das Ergebnis kennt, erkennt man sofort ob man den richtigen Weg gefunden hat.

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Danke für Deine "aufbauenden" Worte :-)

Mit anderen Worten: Mathe1 schieben und weiterlernen!

Anders wohl nicht zu schaffen!

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Hallo Studiwi,

mir geht es fast genau wie dir. Ich hab auch dieses Jahr das Fernstudium Wirtschaftsinformatiker begonnen. Ich hab auch kein ABI und Schule war auch schon etwas länger her. Mit meinen 28 Jahren aber nicht sooo lange :)

Das Mathe ohne Abi schwer wird dachte ich mir schon. Drum schieb ich das auch erstmal vor mir her. Ich wollte demnächst dann mal bei uns im Nachhilfeverein anfragen ob es einen Crashkurs gibt in Abi-Mathe. Anders ist es wohl nicht zu bewältigen.

Ich hab so erstmal mit BWL angefangen, da kommt mir noch vieles bekannt vor aus der Kaufmannslehre.

MFG

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ich habe vor ein paar Tagen die Bücher erhalten, die mich erfolgreich durch das erste Semester begleiten sollen.

Ich muss vorweg sagen, ich habe weder Abitur noch bin ich 20 Jahre alt, das liegt 15 Jahre zurück, ich will quasi als 35jähriger im Fernstudium zum Wirtschaftsinformatiker.

Hallo,

bei mir: Gleiche Ausgangssituation. Allerdings bin ich noch etwas älter. :)

Mein Vorschlag: Investiere Kohle in den den Mathe-Vorbereitungskurs der AKAD. IMO rund 450,- EUR für den ersten Teil, dann noch mal 330,- EUR für Differenzialrechnung und möglicherweise noch mal 330,- EUR für den Wirtschaftsmathematik-Teil.

Du brauchst für den Kurs rund ein dreiviertel Jahr (Workload war für mich höher als für das eigentliche Studium) und musst Dich teilweise heftig reinknien. Aber: Danach wird Mathe 1 ein entspannter Durchlauf und bei allen anderen mathematischen Sachen die Dir während des Studiums begegnen triffst Du nur noch auf "Kinderkram". Das Studium wird nach dem AKAD-Mathe-Kurs richtig angenehm, da in den Skripten keine bömischen Dörfer mehr auftauchen. Naja vielleicht in Theoretischer Informatik, aber das ist schaffbar. Der große Vorteil des AKAD-Kurses: Er ist für Menschen wie uns und beginnt bei elementarsten Sachen, also Grundrechenarten. ;)

Der üblicherweise genannte Dörsam ist ganz gut, beginnt aber auf einem höherem Niveau als ein Schulabgänger von vor zwanzig Jahren hat. Mal als Info: Meine 15jährige Tochter hat Lineare Gleichungssysteme, Matrixen und Funktionslehre in der 7. Klasse. Zwar noch nicht so mathematisch, aber es sind alle Kernelemente enthalten. Die Kinder haben heute Sachen in der Schule, die wurde früher während des Studiums abgehandelt!

Ohne diesen AKAD-Kurs wird es richtig schwer. Es geht ja im nächsten Semester weiter mit zum Beispiel Matrialwirtschaft, in dem obskure Dinge berechnet werden und mal wieder Lineare Gleichungssysteme (die Matrizen) benötigt werden, im dritten Semester dann Theoretische Informatik (Mengenlehre) und Mathe 2 (braucht viel Funktionen), im vierten (IMO) Statistik, irgendwo taucht dann wohl auch noch Lineare Optimierung auf ...

Für Mathe 1 ist der schwierigste Part die Differenzialrechnung. Die Rechnung selbst ist eigentlich nicht schwer. Allerdings musst Du für Differenziale wissen wie Grenzwerte berechnet werden. Und dafür musst Du fit seit bei (Polynom)-Funktionen. Und dafür musst Du fit sein bei Gleichungen und Gleichungssystemen und dafür fit bei ...

Das Ding mit der Basistransformation aus Mathe 1 ist eigentlich gar nicht schwierig, könnte man auf einem Zettel an einem Nachmittag erklären. Allerdings fehlt Dir Hintergrundwissen um zu verstehen was Du da tust. Daher nicht wirklich zielführend.

Mathe 1 wird IMO im Januar geprüft. Keine Ahnung wie Du im Zeitplan liegst, dürfte aber knapp werden bis dahin alles zu lernen. Du könntest Mathe1 schieben und zunächst die Mathe-Grundlagen lernen. Fertig solltest Du damit bis ungefähr Ende des Semesters sein. Dann hast Du einen guten Start im zweiten Semester. Während des zweiten Semesters dann Grenzwerte und Differenziale lernen.

Viele Grüße

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Als ich die Matheunterlagen sah, war das schon der Hammer.

Nun meine Frage, schafft man so etwas?

Hallo,

noch mal ein genereller Tip: Thema Taschenrechner. Scheinbar gibt es bei der Wings keine Limits bei verwendbaren Taschenrechnern.

Und es gibt heute richtig gute Taschenrechner. Mit Tabellenkalkulation, Grafik und (ganz wichtig) Computer Algebra System (CAS). Damit kann man Sachen in der Art Mache 1. Ableitung der Funktion f(x) = ln (x-1/x+3) direkt eintippen und bekommt das richtige Ergebniss.

Man muss zwar immer noch den Lösungsweg lernen, aber das richtige Ergebnis zu wissen ist schon viel wert. Und wertvoll ist an manchen Stellen die Tabellenkalkulation und der Grafikteil, etwa um sich die Aussehen einer Funktion in Erinnerung zu rufen.

Favoriten wären Texas Instruments Voyage 200 (rund 200,- bis 250,- EUR) oder TI Nspire mit CAS (IMO rund 150,- EUR).

Man braucht solche Wunderrechner nicht wirklich. Allerdings kann man damit ein paar (möglicherweise entscheidende) Minuten herausholen und hat beim Lernen eine wirklich wertvolle Hilfe um zum Beispiel Rechenschritte zu kontrollieren.

Neben dem Preis haben diese Rechner natürlich das Problem, dass man durchaus mehrere Monate braucht um die Taschenrechner richtig bedienen zu können. Einen solchen Rechner kurz vor der Prüfung zu kaufen ist also kontraproduktiv.

Viele Grüße

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Da bin ich wirklich anderer Meinung, Differenzieren sollte man aus dem FF können, was nützt es wenn ich das Ergebnis sehe aber die Kettenregel nicht verstehe, dann kann ich aus dem Ergebnis auch nicht die Stammfunktion ersehen.

Die 200,00 EUR Unterschied zu einem normalen Taschenrechner kann man wirklich besser anlegen ;)

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Da bin ich wirklich anderer Meinung, Differenzieren sollte man aus dem FF können, was nützt es wenn ich das Ergebnis sehe aber die Kettenregel nicht verstehe, dann kann ich aus dem Ergebnis auch nicht die Stammfunktion ersehen.

Hallo,

es gibt glaube ich zwei Punkte: Das eine ist der Sinn des ganzen, das andere ein (gutes) Bestehen der Klausur. ;)

Und ja: Für gute Klausurnote braucht es mehr als einen TR.

Aber: Mein TR hat mir gute Dienste geleistet. Selbst dann, wenn ich ihn hätte nicht verwenden dürfen (hatte immer noch einen normalen TR in der Tasche), etwa beim lernen.

Mein allergrößter Punktekiller ist übrigens das eine oder andere vergessene Komma und Minuszeichen hier und da. Oder aber in der Eile des Gefechts eine 6 mit einem "b" verwechseln. Schlechte Handschrift halt. ;)

Und genau da ist ein guter TR der ultimative Punkteretter.

Viele Grüße

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