Markus Jung

Lange Korrekturdauer an der HFH

25 Beiträge in diesem Thema

Im Rahmen eines Interviews mit Fernstudium-Infos.de haben Diplom-Volkswirt Uwe Ploch, Kanzler der Hamburger Fern-Hochschule, und Birgit Hupe (M. A.), Leiterin des Prüfungsamtes der HFH sich auch zu der Kritik der Studierenden an der langen Zeitdauer bis zur Bekanntgabe der Klausurnoten geäußert:

Die Korrekturdauer von bis zu acht Wochen bis zum endgültigen Klausurergebnis liegt in der dezentralen Organisation und dem Qualitätssicherungssystem der HFH begründet.

In den ersten vier Wochen erfolgt die Korrektur durch den Prüfer vor Ort aus dem Studienzentrum. Diese Zeit wird benötigt, da insbesondere Postlaufzeiten den Ablauf verzögern. Nach circa vier Wochen steht dann bereits die Tendenzmeldung (bestanden/nicht bestanden) zur Verfügung. Von dieser kann anschließend nur noch zu Gunsten der Studierenden abgewichen werden.

In der zweiten Hälfte der Korrekturzeit erfolgt die Qualitätssicherung durch die HFH-Zentrale. Hier werden stichprobenartig die Korrekturen überprüft und es findet insbesondere ein Vergleich der verschiedenen Studienzentren statt, um vergleichbare Bewertungsmaßstäbe für die Studierenden sicher zu stellen.

Sollten im Einzelfall dringend Noten benötigt werden (zum Beispiel für die Zulassung zur Abschlussarbeit etc.), so wird den Studierenden empfohlen sich zu melden. Dies sollte aber die Ausnahme sein, da sich sonst der Ablauf insgesamt nur noch weiter verzögert.


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Diese Antwort habe ich erwartet. Scheint also zu stimmen. Eines fällt mir aber auf:

Von dieser kann anschließend nur noch zu Gunsten der Studierenden abgewichen werden.
Das stimmt nicht mit den Angaben auf der HFH-Webseite überein, denn dort steht:

Die Ergebnisse können sich sowohl nach "oben", als auch nach "unten" verändern.
Wem soll man denn nun glauben, der Webseite oder der Präsidentenaussage ?

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Ich glaube auch das dies nicht korrekt ist, im WebCampus wurde auch schon berichtet das aus Bestanden (Tendenzmeldung) ein durchgefallen wurde.

OK das kann auch ein Tippfehler gewesen sein, aus einem Gespräch mit einer Dozentin die 2.-Korrektur durchführt habe ich aber mitbekommen das es durchaus sein kann, das der Zweitkorrektor zu weniger Punkten kommt und dies dann bei berechtigten Gründen auch die Note nach unten korrigiert.

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Ja, das habe ich auch gelesen. Aber aus diesem Grund sind die Tendenzmeldungen für mich ein wenig absurd. Bin ich sicher, dass ich bestanden habe, bringen sie mir nichts. Bin ich mir unsicher, ob ich bestanden habe, bringen sie mir auch nichts, denn ich könnte ja dennoch durchfallen (was ich dann nach einem langen Zeitraum von 8 Wochen erfahren würde).

Anders wäre es, wenn die Aussage von Herrn Ploch stimmen würde. Dann hätte ich nach etwa 2-3 Wochen die Gewissheit, dass ich bestanden habe,

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Da mir dieser Punkt auch sehr wichtig war, habe ich dort im Gespräch konkret nachgefragt und es wurde mir versichert, dass aus einem "bestanden" nachträglich kein "nicht bestanden" werden kann, sondern lediglich umgekehrt.

Sollten Euch hier andere Fälle bekannt sein, bräuchte ich die genauen Angaben bzw. einen Kontakt zu dem Betroffenen.

Viele Grüße

Markus


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aus einem Gespräch mit einer Dozentin die 2.-Korrektur durchführt habe ich aber mitbekommen das es durchaus sein kann, das der Zweitkorrektor zu weniger Punkten kommt und dies dann bei berechtigten Gründen auch die Note nach unten korrigiert.

Das kann doch aber auch sein, dass zum Beispiel aus der "2" noch eine "3" wird, da diese Noten bei der Tendenzmeldung ja nicht öffentlich gemacht werden.

Viele Grüße

Markus


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Konkrete Angaben gibt`s im WebCampus. Ich möchte das nicht hier reinkopieren. Die HFH-Verantwortlichen haben aber ja Zugriff darauf. Für mich ist grds. logisch, dass es nach einer Zweitkorrektur noch nach unten gehen kann, aber dazu passt eben die Aussage von Herrn Ploch nicht und die Tendenzmeldungen haben somit für mich nur einen beschränkten Nutzen.

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Hm ich muss sagen, dass ich im Moment gar nicht so recht weiß, wie ich diese Aussage aufnehmen soll. Schön natürlich, wenn man sich drauf verlassen kann, dass man nach einer positiven Tendenz nicht mehr durchfallen kann. Aber wenns in der Praxis andere Beispiele gibt... Außerdem wäre es ja unlogisch, wenns nur in eine Richtung ginge und in die andere nicht. Für mich ist die Frage im Moment eigentlich nicht geklärt...


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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