Olsen83

Fachlich vertiefen oder Generalist werden?

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bräuchte mal einige Meinungen zu oben genannter Problematik.

Bin am grübeln, ob nun eine fachliche Vertiefung (Habe Maschinenbau studiert und überlege einen Master Automotive Production zu machen, da ich derzeit im Produktionsumfeld arbeite und das auch gerne weiter tun möchte, allerdings eher auf strategischer Ebene) oder doch eine Vertiefung in Richtung Generalist (dann wäre es ein Wirtschaftsing. Master) richtig wäre?

Wie seht ihr das?

Grüße

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Hallo Olsen83,

wo glaubst Du denn, könntest Du noch mehr gebrauchen an Wissen und ggf. auch Methoden? - Eher im fachlichen Bereich oder eher im Bereich BWL/Management?

Viele Grüße

Markus


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Hi,

das is eben genau der Punkt, andem ich mir nicht sicher bin.

Vielleicht mal einige Worte zu meinen Zielen:

Ich bin derzeit in der Produktionsplanung tätig auf operativer Ebene. D.h. ich muss jeder Kleinigkeit hinterherlaufen. Z.B. dass hier das Werkzeug da is, dass dort Teile da sind usw. Für den Berufseinstieg is das auch völlig ok mal die unterste Ebene zu erleben.

Als Ziel habe ich aber eine Position im Produktionsbereich, bei der eher übergreifende Dinge koordiniert werden. Die Stelle sollte dann schon noch Bezug zur Sache haben, also nicht im obersten strategischen Management angesiedelt sein. Ich möchte schon noch die Maschinen sehen, die Teile und die Prozesse verstehen. Prinzipiell natürlich gerne in der Automobilproduktion (daher auch die Idee mit dem Masterstudium im technischen Bereich), kann aber auch ein anderes Umfeld sein.

Nun weiß ich eben nicht, ob eher die fachliche Vertiefung sinnvoll wäre (Stichwort Fachidiot), oder doch eher eine Vertiefung im betriebswirtschaftlichen Bereich (eben Generalist; Ahnung von der Technik und den Kosten). Rein gefühlsmässig glaube ich, dass für meine Wunschposition eher die wirtschaftliche Vertiefung sinnvoll wäre, kann es aber net wirklich begründen.

Ich hoffe, das war nicht allzu wirr und kompliziert ;)

Grüße

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Rein gefühlsmässig glaube ich, dass für meine Wunschposition eher die wirtschaftliche Vertiefung sinnvoll wäre, kann es aber net wirklich begründen.

Kurze Frage: Muss man sowas eigentlich immer begründen können, und wenn ja, warum? Hast du evtl. vor, deinen Arbeitgeber um Zuschuss zu bitten und brauchst deswegen eine Begründung?

Gruß,

Sonja

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Aus der Sicht eines Generalisten kann ich Dir sagen, das ich die Nase davon voll habe ... ok, es mag vllt. etwas anderes sein ein akademischer Generalist zu sein, aber mir pers. macht es keine Freude mehr alles ein wenig zu können und nichts richtig. Ich möchte mit meinen Studium mehr Schwerpunkte setzen.

Chancen verbaust Du Dir mit einer Spezialisierung sicher nicht, es ist wohl einfach vom Detail auf die Verallgemeinerung zu kommen als anders herum ... was Sonja sagt sticht aber alles aus, mach das was Dir Spaß macht - ein Fernstudium ist kein "Ponyhof" ... Du musst Dich langfristig selbst motivieren können ... das stelle ich mir persönlich sehr schwer vor wenn man nur eine Kopf- und keine Bauchentscheidung getroffen hat.

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Kurze Frage: Muss man sowas eigentlich immer begründen können, und wenn ja, warum? Hast du evtl. vor, deinen Arbeitgeber um Zuschuss zu bitten und brauchst deswegen eine Begründung?

Hatte ich ursprünglich vor, bin aber davon abgekommen, da damit gewisse Abhängigkeiten verbunden wären.

was Sonja sagt sticht aber alles aus, mach das was Dir Spaß macht - ein Fernstudium ist kein "Ponyhof" ... Du musst Dich langfristig selbst motivieren können ... das stelle ich mir persönlich sehr schwer vor wenn man nur eine Kopf- und keine Bauchentscheidung getroffen hat.

Absolut richtig!

Prinzipiell reizt mich die fachliche Seite schon mehr (war schon während des Studiums so. Wenns richtig in die Tiefe ging, hats mir am meisten Spaß gemacht).

Ich glaub, der Nebel lichtet sich langsam ;)

Vielleicht kommen noch ein paar Erfahrungsberichte von "Generalisten" und "Fachmännern" (und Frauen jeweils)

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Ich glaube genau die Mitte macht es aus. Man muss sich Spezialisieren um sich abheben zu können. Dennoch ist es wichitg auch das drumherum zu verstehen. Oftmals kann man aus anderen Gebieten etwas für sich rausziehen. Bauchgefühl würde bei mir immer Generalist sagen. Und der Kopf Spezialist.

Was entscheidet bei dir :D ?


Bachelor Logistikmanagement (Euro FH) abgeschlossen

Master Wirtschaftswissenschaften (Fernuni Hagen) gestartet

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Hallo!

Als Generalist hast du immer das Problem, dass du alles ein bisschen kannst aber nichts so richtig (tief)! Trotzdem musst

du als Spezialist auch die Zusammenhänge im Ganzen betrachten und „über den Tellerrand“ schauen können. Als Spezialist

hast du es i. d. R. später einfacher zum Allgemeinen zu kommen als umgekehrt. Allerdings wenn du in die Richtung Management

willst ist evtl. die wirtschaftliche Richtung sinnvoller.

Gruß

Steffen

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Um mal wieder eine Leiche auszugraben: Wie hast du dich denn entschieden?

Ich glaube ich werde es so machen:

VWA abgeschlossen (Generalistische Grundlagen nebenberuflich)

MSc in einem Fachgebiet an einer englischen Universität (Spezialisierung, distance learning, nur bin ich mir da unsicher wie weit ich mich spezialisieren soll)

Und wenn es dann wirklich mal ins Management gehen sollte noch einen "richtigen" MBA in Vollzeit - Blockunterricht hinterher...


Der University of Liverpool - MBA International Business - Blog

Bei Interesse an einem Studium an der University of Liverpool würde ich mich freuen wenn ich euch "referren" dürfte - Wir sparen beide die Kosten für 5 Credit Points!

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