cyborg

Diplom Kaufmann das Richtige? Oder doch lieber Bachelor/Master?

15 Beiträge in diesem Thema

Moin liebes Forum,

meine Ausbildung zum Bankkaufmann neigt sich dem Ende zu, in2 Wochen steht die schriftliche Abschlussprüfung vor der Tür. Die Branche erfordert es, sich auch nach der Ausbildung noch weiter zu bilden, da ich in den Firmenkundenbereich komme sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse alles andere als nachteilhaft bzw sogar mehr oder weniger gefordert.

Mit den bankinternen Fortbildungen habe ich bereits für mich abgeschlossen, zumal ich mein Abitur gemacht habe und mir auch die Möglichkeit offenhalten will, nicht immer in einer Bank arbeiten zu müssen.

Ich hatte mir dazu den Diplomkaufmann rausgesucht und bin nun am überlegen, ob dies die richtige Wahl ist.

Bis nächstes Frühjahr müsste ich das Studium angefangen haben, was ich (sofern ich die Prüfung nicht vermurkse) schaffen würde. Eben kurze Einarbeitungszeit und Mitte/Ende März würde es dann losgehen.

Der Diplom-Studiengang läuft dann aus, die Alternative wäre Bachelor of Arts (3 Jahre) und den MBA bzw den Master oben drauf zu satteln.

Mit der Kombi Bachelor of Arts+MBA wäre ich ungefähr auch 4 Jahre dabei, ich frage mich aber, ob dies ungefähr die gleiche Wertigkeit wie der Diplomkaufmann hat!? Wer kennt sich da aus?

Vorteilhaft wäre noch, dass der Diplomkaufmann bis auf einen gewissen Teil komplett in deutsch gemacht werden könnte, FAchrichtung wäre dann beispielsweise Firmenkundenbetreuung und Personalmanagemant oder Steuern, oder oder oder, während die Bachelor-Studiengänge ja schon mehr Englisch enthalten, oder?

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Ich hatte mir dazu den Diplomkaufmann rausgesucht und bin nun am überlegen, ob dies die richtige Wahl ist.

Mutmaßlich hast Du es auf den Diplom-Kaufmann (FH) abgesehen. Das FH darfst und soltest Du nicht unterschlagen.

Der Diplom-Studiengang läuft dann aus, die Alternative wäre Bachelor of Arts (3 Jahre) und den MBA bzw den Master oben drauf zu satteln.

Der MBA ist NICHT für Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge gedacht.

Mit der Kombi Bachelor of Arts+MBA wäre ich ungefähr auch 4 Jahre dabei, ich frage mich aber, ob dies ungefähr die gleiche Wertigkeit wie der Diplomkaufmann hat!? Wer kennt sich da aus?

Der Wert (wer hat eigentlich dieses Wort Wertigkeit erfunden?) eines Masters liegt über einem FH-Diplom, alles andere ist Blödsinn. Die Kombination BWL-Bachelor+MBA ist aber nicht sehr sinnvoll und damit auch eher weniger angehsehen, s. o.

Vorteilhaft wäre noch, dass der Diplomkaufmann bis auf einen gewissen Teil komplett in deutsch gemacht werden könnte, FAchrichtung wäre dann beispielsweise Firmenkundenbetreuung und Personalmanagemant oder Steuern, oder oder oder, während die Bachelor-Studiengänge ja schon mehr Englisch enthalten, oder?

Nein. Jedenfalls nicht so pauschal (wie es bei AKAD konkret ist, verrät AKAD).

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Oder Bachelor + MA (statt MBA)

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Ich würde erstmal den Bachelor bzw. den Diplomstudiengang absolvieren, bevor über das Zweitstudium nachgedacht wird.

Vielleicht findest Du BWL ja so daneben, dass Du eh nach dem ersten Studium die Faxen dicke hast.

Wenn Du "arbeiten" willst u. nicht die die Forschung, Großkonzern, Behörde usw. dann sollte der Bachelor genug sein. Ist jedenfalls meine Meinung. Wie sich dies in den kommenden Jahren mit dem Anspruch der Wirtschaft ändert, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich jedenfalls hatte mit meinem "kleinen FH Dipl.-Betriebswirt bis jetzt keine Probleme.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Hi Elke,

ein Bachelor in BWL plus ein BWL-Master (of Arts oder Science ist Wurst) ist jedenfalls die bessere Variante als ein MBA. Für BWLer lohnt sich ein MBA im Grunde nur, wenn man andere Ziele als vertieftes Wissen hat, z.B. Internationalität, Interkulturelles Lernen, Netzwerk und nicht zu vergessen, die "Marke" der Hochschule. Den meisten BWLern hilft da also eher ein MBA der exklusiveren Sorte.

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass ein Dipl. FH im ganz Groben das gleiche ist wie ein Bachelor. Die Unterschiede stecken hier im Detail. Die meisten BWL-Bachelor sind auf 180 Credits ausgelegt (meist 6 Semester). Es gibt einen oder zwei Studiengänge wo in 6 Semester 200 CP erreicht werden (ebs). Die Faustregel lautet aber ca. 30 CP pro Semester. Ein Diplom-FH ist aber in aller Regel auf 8 Semester ausgelegt und erreicht 240 CP - dass auch, wenn der Studiengang berufsbegleitend auf 7 Semester ausgelegt wird. Am besten aber einfach mal beim Anbieter gucken (da es theoretisch auch auf 7 oder 8 Semester ausgelegte Bachelor geben kann). So gesehen besteht schon ein gewisser Unterschied zwischen einem Dipl. FH und (den meisten) Bachelor.

Ein Diplom (Uni) liegt - btw - idR bei 300 CP bzw. wird so gewertet.

So gesehen ist ein Dipl (FH) "etwas mehr wert" als ein Bachelor aber weniger als ein Master - der im Grunde das Diplom (uni) ersetzt. Ein Master selbst hat in aller Regel zwischen 90 und 120 CP. Es gibt aber ein paar mit weniger (ab 60 CP) - Dieses wird aber meist erst in dem Moment interessant, wenn Du auch mit dem Gedanken Promotion spielst.

Das ganze noch einmal einfach auf den Punkt gebracht:

Willst Du auf jeden Fall und 100%ig noch einen Master machen, dann empfiehlt sich der "kürzere" Weg - meist über einen Bachelor (muss aber nicht so sein). Wenn Du aber jetzt noch nicht absehen kannst, ob und wie es nach dem Erststudium weitergeht, empfiehlt sich eher das Diplom FH. Solltest Du doch irgendwann weitermachen wollen sind das die besseren Voraussetzungen.

Im Groben und Ganzen ist es allerdings ziemlich egal.

Grüße,

Aquila

P.S.: Für alle die wieder die Augen verdrehen - Ja, ich weiß, es ist eine sehr vereinfachte Darstellung und das Ganze hat noch eine Menge anderer Facetten. Ich denke sie tun hier nur einfach nicht Not.

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Nun gut Banken sind sowas wie private Behörden, langfristig wird man da nicht um einen Aufbaustudiengang herumkommen ... aber wie schon geraten ist es sinnvoller sich erst auf ein Erststudium zu konzentrieren, welches es nun ist dürfte egal sein, Du bist jung und stehst am Anfang deiner Karriere - warum da auf alte Klamotten setzen.

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Oha, scheinbar doch gar nicht so leicht das Thema.

Der Großteil der Belegschaft bei uns hat den Bankfachwirt oder den Bankbetriebswirt, einige darüber hinaus noch den Diplom Bankbetriebswirt, aber das dünnt schon sehr sehr stark aus.

Ich vermute mal, dass ich da mit dem FH Diplom schon relativ weit oben stehe, alleine mit der Tatsache dass eben tatsächlich richtig studiert wurde und nicht nur eine Fortbildung belegt wurde.

Ich habe mich bisher leider erst sehr schwer mit der Gewichtung Bachelor/Diplom/Master beschäftigen können. Es wird gemunkelt, dass das FH Diplom teilweise etwas besser anerkannt wird als der Bachelor, wie sich das in Zukunft entwickelt bleibt natürlich die große Frage. Hier im Forum lief ja auch schon eine heiße Diskussion dazu ab.

Der Unterschied wäre ungefähr 1-2 Semester, bei der Euro-FH muss man zuerst das Bachelor Studium machen um danach noch das Diplom draufzuschustern, bei der AKAD scheint der Diplom-Studiengang ein komplett anderer zu sein, teilweise sogar mit unterschiedlichen Themen.

Der Bedarf nach einem Master wird höchstwahrscheinlich nicht bestehen, sofern dieser Fortbildungswahn in Banken bald mal ein Ende findet.

Ich hab halt nur Angst mit dem Diplomstudiengang etwas "veraltetes" zu lernen bzw beim Bachelor eine Qualifikation zu erlangen, die den Unternehmen eventuell nicht ausreicht.

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Der Abschluss hat nichts mit dem vermittelten Wissen zu tun, Du lernst nur etwas mehr oder weniger - bei AKAD kannst Du z.B. zwischen Diplom und Bachelor andere Schwerpunkte wählen.

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Ich hab halt nur Angst mit dem Diplomstudiengang etwas "veraltetes" zu lernen bzw beim Bachelor eine Qualifikation zu erlangen, die den Unternehmen eventuell nicht ausreicht.

Da es ab 2010 keine Diplomstudiengänge mehr geben wird, ist davon auszugehen, dass sich der Bachelor langfristig durchsetzen wird. Insofern ist halt die Frage, ob du in 3-4 J., wenn du den Bachelorabschluss hast, nicht auch ein anderer Wind in den Banken weht.

Gruß,

Sonja

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Ab 2012 sollen keine neuen Diplomstudiengänge mehr gestartet werden. Dann kann man sich nur noch in Bachelor-Studiengänge einschreiben. Durchsetzten können sich die Bachelor-Studiengänge also nicht, da das Diplom einfach verschwinden muss. Hätten die Studenten noch die Wahl, diese ist ja, politisch gewollt, schon heute nicht mehr gegeben, würde es ganz düster aussehen für den Bachelor, denn die Nachteile sind einfach zu gravierend. Bis 2018/2020 ist also durchaus noch mit der Vergabe von Diplomen zu rechen. Werden natürlich gezwungenermaßen immer weniger. Aber bis der Bachelor in den Firmen dominiert werden sicher noch eher 20 Jahre (langfristig) vergehen als 3-4 (kurzfristig). In Deutschland ist auch zu befürchten, dass in den meisten Berufen sich ein Zwang zum Master entwickeln wird. In der Informatik ist dies wohl schon passiert.

Also wenn man jetzt noch die Wahl hat, dann ganz klare Entscheidung zum Diplom.

Wurde hier und in den Medien aber alles schon hundertmal Diskutiert. Markus sollte das Suchfeld massiv vergrößern *g*

Gruß

Jörg

Da es ab 2010 keine Diplomstudiengänge mehr geben wird, ist davon auszugehen, dass sich der Bachelor langfristig durchsetzen wird. Insofern ist halt die Frage, ob du in 3-4 J., wenn du den Bachelorabschluss hast, nicht auch ein anderer Wind in den Banken weht.

Gruß,

Sonja

bearbeitet von rafnixx

ehemaliger Fernstudent.

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