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psyoni

Fernstudium und Familie

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich möchte auch gern ein Fernstudium in Darmstadt beginnnen (Informatik). Habe allerdings noch ein paar Entscheidungsprobleme.

1. Pendele ich noch zweichen AKAD (Wirtschaftsinformatik) und Darmstadt hin und her. Denn da der Studiengang in Darmstadt auch wirtschaftlich angehaucht ist, verstehe ich den Unterschied nicht wirklich.

2. Ich bin immernoch nachdenklich ob ich ein solches Studiu schaffe. Denn ich habe weder Fachabi noch ABI. Gelernt habe ich Fachinformatiker und hatte während der Ausbildung an der FHDW (b.i.b. Paderborn) auch keine größeren

Probleme. (Software Engeneering ist mir schwer gefallen). Eigentlich wollte ich es im

IT-Weiterbildunssystem versuchen, leider kommen die Kurse hier in der Region OWL nicht zustande.

3. Habe ich noch eine Familie (Kind ist 1,5 Jahre). Ich würde meine Lernzeiten in die späten Abendstunden verschieben, um auch noch Zeit mit unserem Kind zu verbringen. Wir würden auch gerne nächstes Jahr ein weiteres Kind haben. Meine Familie ist mir sehr wichtig, daher habe ich weitere Zweifel, aufgrund der Länge eines Studiums.

Ich habe schon in mehreren Foren nach vergleichbaren Problemen gesucht und bin leider nicht fündig geworden.

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Hallo psyoni,

zu 1: Die beiden Studiengänge sind sich von den Inhalten her tatsächlich sehr ähnlich. Warum unterschiedliche Abschlüsse erreicht werden, kann ich dir auch nicht genau erklären.

zu 2: Wenn du dich richtig reinhängst, kannst du es auf jeden Fall schaffen.

zu 3: Überleg mal, wo du in deinem Leben freie Zeiten schaffen könntest und ob du damit auf 15-20 Stunden die Woche kommst. Ohne Abstriche in manchen Bereichen wirst du die Zeit nicht zusammenbekommen. Mir persönlich geht es auch so, dass nach sehr anstrengenden Tagen abends irgendwann die Luft raus ist und ich dann nichts mehr lernen kann. Manche Fernstudenten versuchen daher auch, morgens eher aufzustehen und dann zu lernen.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

ein Kollege von mir stdiert WI bei derAKAD. Der meint, dass sein Studium sehr auf Wirtschaft ausgelegt ist. Da ich nicht so sehr an Wirtschaft interessiert bin, dachet ich an reine Informatik. Ich bin doch richtig in der Annahme, dass der Schwerkpunkt auf Informatik und Mathematik liegt und nicht auf Wirtschaft. Oder wie sein deine Erfahrungen?

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Meine Erfahrungen sind, dass Wirtschaft/Kummunikation/Führung/Englisch auch eine große Rolle spielen.

 

Viele Grüße

Markus

bearbeitet von Markus Jung
Ungültigen Link entfernt.

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Hallo psyoni,

zu Deinen Fragen ...

Familie und Studium:

Ich studiere bereits seit nicht ganz 3 Jahren an der PFFH Darmstadt Informatik (befinde mich irgendwo im 7./8. Semester) und habe inzwischen einen 17-Monate alten Sohn - Du hast mitgerechnet? Das Lernen ist "anders" geworden. Nicht wirklich schwieriger, aber anders. Meine Zeiten sind, wie Markus bereits andeutete, 1 Stunde vor dem Arbeiten und abends, wenn der Sohnemann im Bett ist noch ein wenig.

Grundsätzlich kannst Du Dir Deine Prüfungstermine frei aussuchen, da mehrere Prüfungen im Jahr angeboten werden. Damit hast Du die Freiheit, "schlechte" Möglichkeiten zum Lernen abzufangen, indem Du Dir einfach länger Zeit läßt. Stress machst an Du Dir, wenn überhaupt, dann nur selber.

Das Schlimme kommt meiner Meinung nach erst am Ende des Studiums. Die geforderte Projektarbeit und die Diplomarbeit haben einen festen Abgabetermin. Damit ist die Freiheit hin und Du musst arbeiten, um weiterzukommen. Das ist/wird echt hart.

Betonen möchte ich, dass ich nur durch die Unterstützung meiner Frau so "zügig" weiterkomme. Sie ist oft genervt, schafft mir aber den Freiraum zum Arbeiten - anders geht es aber nicht. Das sollte Dir und besonders Deiner Frau auch bewusst sein.

Studieninhalte:

Ich empfinde das Studium nicht als so wirtschaftslastig, denn ich verstehe unter Wirtschaft eher noch mehr BWL, VWL, Controlling aber auch Buchführung, Kostenrechnung, Wirtschaftsmathematik, Marketing usw. Diese Fächer haben wir nicht oder nur in geringerem Umfang. Ich würde den zweiten Aspekt eher mit Management beschreiben. Darunter fallen Kenntnisse zur Organsiation, Planung und Durchführung von Softwareprojekten. Ich denke, der Anspruch ist hierbei ein wenig anders, passt aber gut zu den anderen fachlichen Kenntnissen.

Ich hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.

Viele Grüsse

Marco

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Hallo Marco,

ich habe schon häufiger gehört, dass viele die ein Fernstudium absolvieren in den frühen Morgenstunden lernen. So ähnlich habe ich es mir auch vorgestellt. Ich fahre jeden Tag 40 Min mit dem Zug zur Arbeit. Und dachte mir, wenn ich auf dem Hin- und Rückweg insgesamt eine Stunde lernen kann, brauch ich Abends vielleicht nur noch ein bis eineinhalb Stunden und hätte mein Wochenpensum damit geschafft. (Wochenende würde ich intensivere Zeiten einplanen) Hat jemand Erfahrung damit wie es ist Unterwegs zu lernen? Übrigens ist das WI Studium bei der AKAD mit sechs Semestern veranschlagt. Dazu kommen noch ein Semester Diplomarbeit und ein Semester Praktikum (oder so etwas ähnliches). Ist das bei der privat-fh in Darmstadt auch so, oder wie haben die das geregelt? (Sorry, aber ich habe schon anfang der Woche das Studienhandbuch angefordert und es ist immer noch nicht da!)

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Hallo psyoni,

In Darmstadt gibt es 8 Semester. Das lezte Semester ist gleichzeitig auch für die Diplomarbeit gedacht, wobei nicht mehr als 2 Klausuren offen sein dürfen. Praktikum gibt es nicht, nur eine Projektarbeit.

Hat jemand Erfahrung damit wie es ist Unterwegs zu lernen?

Ich habe einige Studienhefte (wo es möglich ist) als mp3-File aufgenommen und die höre ich unterwegs. Es funktioniert ganz gut.

Grundsätzlich sollte man aber auch nur mit Wochenenden auskommen.

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Also ich könnte mir vorstellen das es in manchen Fächern schwierig ist unterwegs zu ler-nen, wenn ich z. B. ans programmieren denke ist es doch immer besser wenn man einen Rechner vor sich hat und die Aufgaben noch ein mal nachstellen kann, und man auch se-hen kann was gewisse Variationen für Auswirkungen haben.

Ich denke mal gerade wirtschaftliche Fächer lassen sich auch gut Unterwegs lernen.

Der Nachteil ist Unterwegs natürlich noch der das du keine Hilfe aus dem Internet erhalten kannst, die ja, wie ich gehört habe, in Darmstadt recht ausgeprägt sein muss.

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Hallo Mathes,

zum nachprogrammieren gibt es Laptops. ;) Aber ich versthe schon was ihr meint. Denn manchmal bracuh man eben auch ruhe um komplexe Sachverhalte zu verstehen.

Ich denke in diesem Fall: Ein Versuch macht klug. ;)

Aber wie meinst du das Genti, mit "Grundsätzlich sollte man aber auch nur mit Wochenende auskommen"?

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Hallo psyoni,

Jeder hat einige Vorlieben, somit fallen die Lernzeiten für manche Fächer kürzer an. Daher sind 15-20 Stunden in der Woche durchaus ausreichend, und diese Zeit kann man von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend einteilen. Ich bin im dritten Semester und studiere seit 8 Monaten, obwohl ich nur an Wochenenden gelernt habe (einige davon waren auch anderwertig verplant). Wegen der Vorkentnisse habe ich aber z.B. für Mathe und Volkswi. nur wenig Zeit gebraucht, dafür nimmt bei mir das Programmieren mehr Zeit in Anspruch. Das kann vielleicht nicht jeder, aber auch 15 Stunden an einem Tag sind möglich (Sonntag 6:00 bis 22:00).

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