Markus Jung

Warum stellt die HFH keine Altklausuren mehr zur Verfügung?

29 Beiträge in diesem Thema

Die Aufgaben und Korrekturrichtlinien der Klausuren des aktuellen Semesters stehen den Studierenden nach der Notenveröffentlichung für 12 Wochen im WebCampus zur Verfügung, damit eine individuelle Nachbereitung möglich ist. Altklausuren (Klausuren vergangener Semester) stehen nicht mehr zur Verfügung.

Das ist eine Entscheidung des Prüfungsausschusses, die außer Gründen im Bereich des Urheberrechts der Autoren insbesondere in der Lerndidaktik liegt: Die HFH möchte vermeiden, dass statt mit den Unterlagen nur mit den Altklausuren gelernt wird und es dann in den Prüfungen zu Überraschungen kommt, weil andere Bereiche abgefragt werden. Um sich mit den grundsätzlichen Strukturen der Klausuren vertraut zu machen, wurden und werden aber Übungsklausuren zur Verfügung gestellt.

Die Verbreitung von alten Klausuren über das Internet wird durch die Hochschule kritisch gesehen, aber zur Zeit noch geduldet. Nicht akzeptabel wäre aber jegliche Art von Verkauf der alten Prüfungen – hier würde die HFH dann auch rechtliche Schritte einleiten.

Daher auch an dieser Stelle nochmals die Bitte, Fernstudium-Infos.de weder im öffentlichen noch im nicht-öffentlichen Bereich als Plattform für Altklausuren zu nutzen, um rechtliche Probleme auszuschließen.

Quelle: Die Inhalte dieses Artikels basieren auf einem Interview von Fernstudium-Infos.de mit Diplom-Volkswirt Uwe Ploch, Kanzler der Hamburger Fern-Hochschule und Birgit Hupe (M. A.), Leiterin des Prüfungsamtes der HFH, am Mittwoch, dem 22.10.2008 in den Räumen der HFH in Hamburg.


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Die Ansichten der HFH finde ich absolut nachvollziehbar. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass die Klausuren offiziell zur Nachbereitung zur Verfügung stehen. Nicht, dass ich das persönlich machen würde, aber die Idee ist lobenswert. Von der Uni kenne ich sowas nicht. Ich persönlich würde auch keine Verletzung von Urheberrechten sehen, aber gut, das ist natürlich das Recht der Autoren.

Was mich aber etwas wundert ist diese Aussage:

Die Verbreitung von alten Klausuren über das Internet wird durch die Hochschule kritisch gesehen, aber zur Zeit noch geduldet.

Nicht nur, dass der HFH-eigene WebCampus eigentlich zu nichts anderem genutzt wird, interessieren würde mich auch, wie die HFH denn versuchen würde, das einzudämmen. Ganze Industriezweige haben sich die Zähne daran ausgebissen, die digitale Verbreitung immaterieller Güter zu begrenzen und sind bis heute gescheitert. Die Sperrung der allseits bekannten Seiten ist jedenfalls sicher keine Lösung.

Abgesehen davon ist das sicher der Hauptgrund, warum die SBe nicht -oder nur in Ausnahmefällen- in digitaler Form herausgegeben werden (im WebCampus wird immer wieder mal danach gefragt). Die Verbreitung wäre einfach nicht zu stoppen. Und das ist selbstverstöndlich nicht im Sinne der Autoren und der HFH.

Was denkt Ihr darüber ?

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Also, ich finde diese Vorgehensweise nicht unbedingt nachvollziehbar.

An der OU werden die Altklausuren für einen guten Zweck verkauft und diese Idee finde ich sehr löblich. Anderenfalls würden die Altklausuren eben im Internet kursieren, was die HFH wohl auch bestätigt.

Die Begründung, dass Studenten sich dann nur mit den Altklausuren vorbereiten würden und dann auf neue Fragestellungen nicht eingehen könnten, halte ich an den Haaren herbei gezogen. Zum einen obliegt es jedem Studenten selbst, wie er sich auf die Prüfung vorbereitet und zum anderen handelt es sich doch auch bei der HFH auch um Erwachsene Studenten, also Studenten, die schon länger im Leben stehen und somit für sich selbst die Verantwortung übernehmen können.

Sämtliche Unterlagen der OU stehen dem Studenten während der Kursdauer als pdf zur Verfügung. Es wird untersagt diese Unterlagen weiter zu geben und es werden Sanktionen angedroht und auch umgesetzt für den Fall, dass die Studenten dem nicht folge leisten. Entsprechend wird man im Internet keine der Unterlagen finden.

Zudem reichen ja die Unterlagen allein nicht aus, um den Kurs zu bestehen und wer möchte schon gerne auf die gute und wertvolle Unterstützung eines Tutors verzichten?

Für mich zeigt die HFH, dass sie mit dem Medium Internet und Computer nicht umzugehen weiß und anstatt sich auf das Medium einzulassen, wird das Medium ausgeschlossen.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich kann mir auch schwer vorstellen, wie die HFH die Verbreitung des Altklausuren verhindern möchte. Die Altklausuren sind für mich schon wichtig, um ein Gespür für die anstehende Prüfung zu bekommen, wo die Schwerpunkte liegen und wie die Prüfungen aufgebaut sind. Ich würde aber nie darauf kommen, mich nur mit Altklausuren vorzubereiten. Da hätte ich viel zu viel Schiss, dass das schiefgeht. Außerdem widerspricht es ja dem Sinn der Sache, sich wirklich mit dem Fach auseinanderzusetzen und sich das selbst zu erarbeiten.

Spannend ist für mich der Punkt der Nachbearbeitung. Natürlich ist das vorbildhaft, jede Klausur nochmal nachzuarbeiten. Aber dafür bräucht ich persönlich auch meine Klausur. Macht das jemand? Insgesamt ist der Aufwand für eine gute Nachbearbeitung aber zu hoch für mich und normalerweise weiß man ja mit dem Abgeben, wie gut man ungefähr war und wo und warum es evtl gehakt hat.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Ok, eine interessante Sichtweise ...

An der OU werden die Altklausuren für einen guten Zweck verkauft und diese Idee finde ich sehr löblich. Anderenfalls würden die Altklausuren eben im Internet kursieren, was die HFH wohl auch bestätigt.

Für einen guten Zweck verkaufen klingt erstmal löblich. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn wirklich jeder Student die Klausuren kauft und sie sich eben nicht irgendwo aus dem Internet holt. Sind alle OU-Studenten so ehrlich oder wie funktioniert das in der Praxis ?

Sämtliche Unterlagen der OU stehen dem Studenten während der Kursdauer als pdf zur Verfügung. Es wird untersagt diese Unterlagen weiter zu geben und es werden Sanktionen angedroht und auch umgesetzt für den Fall, dass die Studenten dem nicht folge leisten. Entsprechend wird man im Internet keine der Unterlagen finden.

Oder bezieht sich das auch auf die Klausuren ? Es ist praktisch mit vertretbarem nicht Aufwand nachvollziehbar, wer wann welche Klausur im Netz angeboten hat, wenn sie auch nur über eines der bekannten Filesharing-Systeme verfügbar ist. Von einem einfachen Versand per mail ganz abgesehen. Angenommen, Du schickst mir eine Klausur die Du gekauft hast, per mail, wer will denn das verhindern oder dagegen gar erfolgreiche Sanktionen durchführen ?

Zudem reichen ja die Unterlagen allein nicht aus, um den Kurs zu bestehen und wer möchte schon gerne auf die gute und wertvolle Unterstützung eines Tutors verzichten?

Das ist ein komplett anderer Ansatz. Die HFH betont ja immer wieder, dass ausschließlich die verteilten Unterlagen relevant sind. Das ist eine Vorgehensweise, die auch schon desöfteren kritisiert habe. Zum einen lernen die Studenten nicht die einschlägige Literatur kennen (wie sie es z.B. in einem Präsenzstudium zwangsweise würden), zum anderen ist die Stoffmenge eben darauf begrenzt. Das führt in den Abfrageklausuren dazu, dass sich Fragen entweder wiederholen oder immer kleinere Details gefragt werden (müssen).Dies ist m.E. einer der wesentlichen Gründe, warum die Klausuren nicht herausgegeben werden. Das ist bspw. in Deinem Studiengang (Mathematik) komplett irrelevant, denn das Gebiet ist nahezu unerschöpflich, Wiederholungen sind unnötig. Ähnlich ist es bei den Ing-Fächern an der HFH. Für die BWL-Fächer, in denen mehr oder weniger zeilenweise Stoff abgefragt wird, ist es ein Problem.

Für mich zeigt die HFH, dass sie mit dem Medium Internet und Computer nicht umzugehen weiß und anstatt sich auf das Medium einzulassen, wird das Medium ausgeschlossen.

Was wäre denn Dein Vorschlag für die HFH ? Ich kann Deine Ansichten verstehen und würde eine Vorgehensweise wie Du sie von der OU schilderst auch an der HFH sehr begrüßen. Andererseits kann ich die HFH verstehen, denn die praktische Umsetzung der OU-Vorgehensweise ist mir unklar.

Ich habe noch nie Unterlagen von der OU gesehen. Sind das ausformulierte Texte wie in einem Mathe-Lehrbuch oder geht es eher in Richtung PowerPoint-Präsentation der wichtigsten Aspekte (so kenne ich es von der Uni) ?

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Macht das jemand?

Das habe ich ja auch bereits angedeutet. Ich mache es nicht. Zum einen fehlt die Zeit, zum anderen vergehen dazwischen mind. 8 Wochen.

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ch habe noch nie Unterlagen von der OU gesehen. Sind das ausformulierte Texte wie in einem Mathe-Lehrbuch oder geht es eher in Richtung PowerPoint-Präsentation der wichtigsten Aspekte (so kenne ich es von der Uni) ?

Die als pdf verfügbaren Materialien sind die kompletten Lerunterlagen, wie wir sie auch in gedruckter Form erhalten und zur Klausur-/Prüfungsvorbereitung verwenden. Ich muss dazu aber sagen, dass die OU ja auch ein anderes System hat. Man prüft während des Kurses mehrmals in Form von Hausarbeiten nach, ob der Stoff verstanden wurde und am Schluss steht noch eine Klausur/Hausarbeit zum Abschluss an. Außerdem verbietet uns die OU nicht, z.B. unsere Kursbücher zu verhökern. (Man kann diese Bücher ohnehin käuflich erwerben, ohne dass man einen Kurs belegt, auch direkt bei der OU.) Der Sinn des Studiums ist ja auch nicht, einfach nur die Unterlagen zu haben, sondern das Gelernte auch umzusetzen zu lernen.

Was die Klausuren angeht, so steht diese nach dem Klausurtermin für ein paar Wochen zum Download bereit, wie das wohl auch die HFH macht. Danach kann man die Klausur käuflich bei der Studentenvereinigung erwerben. Komischerweise klappt das ganz gut, irgendwelche "Geschäftsmodelle" hat dieses System noch nicht hervorgebracht, und auch der Austausch im großen Stil findet nicht statt. Klar, man kann kaum in Einzelfällen sagen, ob nicht doch ein Student eine Altklausur weitergibt. Bei der OU macht das aber insofern wenig Sinn, weil die Kurse ja ständigen Veränderungen unterliegen, und damit irgendwann jede Klausur zu alt ist, um noch als ordentliche Prüfungsvorbereitung zu dienen. Komischerweise klappt es bei der OU auch bei den Wirtschaftsfächern gut, man wird auch darauf hingewiesen, dass Altklausuren zur Verfügung stehen und zur Vorbereitung benützt werden dürfen.

Sonja

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Hallo,

Für einen guten Zweck verkaufen klingt erstmal löblich. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn wirklich jeder Student die Klausuren kauft und sie sich eben nicht irgendwo aus dem Internet holt. Sind alle OU-Studenten so ehrlich oder wie funktioniert das in der Praxis ?

Die OU-Studenten sind ehrlich und dies liegt m.E. vor allem daran, dass die Engländer solche Spendenaktionen gewöhnt sind und auch die Notwendigkeit darin sehen. Denn anders als in Deutschland hat GB nicht ein solches soziales Netzwerk. Absetzbarkeit von Studiengebühren oder Bafög kennt das englische System nicht.

Oder bezieht sich das auch auf die Klausuren ? Es ist praktisch mit vertretbarem nicht Aufwand nachvollziehbar, wer wann welche Klausur im Netz angeboten hat, wenn sie auch nur über eines der bekannten Filesharing-Systeme verfügbar ist. Von einem einfachen Versand per mail ganz abgesehen. Angenommen, Du schickst mir eine Klausur die Du gekauft hast, per mail, wer will denn das verhindern oder dagegen gar erfolgreiche Sanktionen durchführen ?

Fakt ist einfach, dass es nicht gemacht wird und keiner darin einen Nutzen sieht, die pdfs per Filesharing öffentlich zugängig zu machen. Hinzukommt, wie bereits Sonja sagte, dass die Unterlagen regelmäßig vom Kursteam überarbeitet werden und eben nicht aus Power Point Präsentationen bestehen, sondern in ihrer didaktischen Aufmachung sich an den Fernstudenten mit all seinen Bedürfnissen richten.

Du kannst Dir die Unterlagen unter http://openlearn.open.ac.uk anschauen, wenn Du magst.

Hinzukommt, dass die pdfs alleine - zumindest in meinen bisher belegten Kursen - nicht alles umfassend sind, denn zum Kursmaterial kommen auch noch Audio-CDs, DVDs und ggf. Software hinzu.

Das ist ein komplett anderer Ansatz. Die HFH betont ja immer wieder, dass ausschließlich die verteilten Unterlagen relevant sind.

Dies ist bei der OU nicht anders und in meinen Augen im Bereich des Bachelors absolut zulässig und positiv für den Studenten.

[...] Das führt in den Abfrageklausuren dazu, dass sich Fragen entweder wiederholen oder immer kleinere Details gefragt werden (müssen).Dies ist m.E. einer der wesentlichen Gründe, warum die Klausuren nicht herausgegeben werden. Das ist bspw. in Deinem Studiengang (Mathematik) komplett irrelevant, denn das Gebiet ist nahezu unerschöpflich, Wiederholungen sind unnötig. Ähnlich ist es bei den Ing-Fächern an der HFH. Für die BWL-Fächer, in denen mehr oder weniger zeilenweise Stoff abgefragt wird, ist es ein Problem.

Die OU schafft es auch verschiedene Fragetypen zu generieren und das nicht nur im Fach Mathematik. In den Altklausuren, die ich zum Üben hatte, waren viele Aufgaben auf den ersten Blick identisch, dennoch war jede Aufgabe verschieden und fragte andere Sätze / Definitionen ab.

Nicht alles was offensichtlich die gleiche Frage zu sein scheint, muss auch die gleiche Antwort bergen, ich denke, ich liege nicht ganz falsch, wenn ich behaupte, dass es zu einer bestimmten Frage auch in BWL mehrere verschiedene Ansätze mit entsprechenden Vor- und Nachteilen gibt.

Vielleicht unterscheiden sich jedoch die HFH und die OU darin, dass bei der OU ein Kursteam für die Erstellung und Überarbeitung der Unterlagen zuständig ist und damit werden verschiedene Sichtweisen und Schwerpunkte eingearbeitet. Es liegt also nicht nur an einem Prof., der vermutlich dann ein Lieblingsthema hat, das Skript zu schreiben.

Was wäre denn Dein Vorschlag für die HFH? Ich kann Deine Ansichten verstehen und würde eine Vorgehensweise wie Du sie von der OU schilderst auch an der HFH sehr begrüßen. Andererseits kann ich die HFH verstehen, denn die praktische Umsetzung der OU-Vorgehensweise ist mir unklar.

Mein Vorschlag wäre, dass man die Altklausuren für wenig Geld an die Studenten verkauft und den Erlös entweder für einen karitativen Zweck oder für einen Studentenpreis z.B. für außerordentliche Leistungen einsetzt. Oder eine andere Möglichkeit wäre dass man bei Kauf einer Altklausur Bonuspunkte sammelt, die sich dann auf die Studiengebühren auswirken ...

Wichtig dabei ist meines Erachtens, dass die Lösungen nicht mit verkauft werden, sondern durch Freiwillige erstellt werden. Denn ich denke, dass es auch daran liegt, dass viele Studenten, die Altklausuren nicht einfach so weitergeben.

Und hier der typisch Deutsche Vorschlag: ;-) Eine andere Möglichkeit wäre der Einsatz von einem ebook-Reader, der das Speichern und eventuell nur begrenztes Drucken erlaubt. Des Weiteren könnte man den Zugriff auf die Altklausuren begrenzen auf die Studenten, die gerade den bestimmten Kurs belegen.

Was meinst Du dazu?

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Was meinst Du dazu?

Wie gesagt, alles was ich bislang von der OU gehört habe, sagt mir sofort zu. Zudem gefällt mir dieser gewisse reziproke Ansatz und ich würde ihn sofort unterstützen. Insofern gefällt mir auch Dein Vorschlag. Leider ist meine Meinung ziemlich unwichtig.

Dein "typisch deutschen" Vorschlag vergessen wir mal wieder ... nicht, dass das noch ein HFH-Mitarbeiter mitbekommt ;-) Eigentlich schade, die HFH-Mitarbeiter beteiligen sich weder in diesem noch in dem HFH-eigenen Forum. Wäre schon interessant, wie sich die HFH zu diesen Nachfragen äußert. Hier vermisse ich bei Markus noch ein wenig den investigativen Charakter eines rasenden Reporters ;-)

Nicht alles was offensichtlich die gleiche Frage zu sein scheint, muss auch die gleiche Antwort bergen, ich denke, ich liege nicht ganz falsch, wenn ich behaupte, dass es zu einer bestimmten Frage auch in BWL mehrere verschiedene Ansätze mit entsprechenden Vor- und Nachteilen gibt.

Grundsätzlich sehe ich das genauso. Zudem werde ja nicht nur Vor- und Nachteile abgefragt. Dennoch glaube ich, dass Du hier falsch liegst. Die HFH gibt nicht nur Klausuren raus, sondern auch die Korrekturrichtlinien. Darin ist haarklein aufgeführt, wofür es wieviele Punkte gibt. Zu Beginn der Korrekturrichtlinie steht, dass die Korrektoren sich daran halten müssen und nur wenn keine detailliert verteilte Punktzahl daneben steht eigenmächtig entscheiden dürfen.

Danke auch für den Link. Ich werd mir mal einige Unterlagen ansehen.

Schönen Abend,

Michael

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Hallo Michael,

Wie gesagt, alles was ich bislang von der OU gehört habe, sagt mir sofort zu. Zudem gefällt mir dieser gewisse reziproke Ansatz und ich würde ihn sofort unterstützen. Insofern gefällt mir auch Dein Vorschlag. Leider ist meine Meinung ziemlich unwichtig.

Es ist schade, dass Du meinst, dass Deine Meinung nichts zählt. Meiner Meinung nach existiert die Uni durch die Studenten und gerade einen Gedankenaustausch zwischen Uni, Lehrpersonal und Studenten halte ich für sehr wichtig ist.

Hier vermisse ich bei Markus noch ein wenig den investigativen Charakter eines rasenden Reporters ;-)

*lach* ... ich denke, dass Markus hier ein wenig eine Gradwanderung macht, denn es sollte ja nicht so sein, dass die FH's und Unis, auf dieser Seite nicht mehr vertreten sein wollen.

Grundsätzlich sehe ich das genauso. Zudem werde ja nicht nur Vor- und Nachteile abgefragt. Dennoch glaube ich, dass Du hier falsch liegst. Die HFH gibt nicht nur Klausuren raus, sondern auch die Korrekturrichtlinien. Darin ist haarklein aufgeführt, wofür es wieviele Punkte gibt. Zu Beginn der Korrekturrichtlinie steht, dass die Korrektoren sich daran halten müssen und nur wenn keine detailliert verteilte Punktzahl daneben steht eigenmächtig entscheiden dürfen.

Ja, das sehe ich ein. Könnte man denn nicht einfach die Korrekturrichtlinien weg lassen und eine Musterklausur (so macht das die OU) den Studenten an die Hand geben, in der dann diese Korrekturrichtlinien enthalten sind?

Dir auch noch einen schönen Abend,

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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