TTS82

Ein bißchen Muffe bleibt...

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo alle miteinander,

Also ich habe eigentlich nur Frage betreffend des Fernstudienganges zum Dipl. Ing. für Mechatronik.

Vorraus zu sagen sei: Ich bin 25 Jahre alt. Habe Abitur und habe vor kurzem meine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker abgeschlossen (ein ich weiss ein wenig spät, aber ich hatte vorher noch 2 tolle Jahre bei der BW).

In dem Betrieb bei dem ich gelernt habe arbeite ich nun im 3 Schicht-System in der Produktion und ob ich evtl. in ferner Zukunft mal in einen Fachbereich komme bleibt ungewiss.

Die Ausbildung hab ich im Durchschnitt mit 90% verkürzt bestanden.

Mechatronik ist für mich die ideale Mischung aus meinen beiden Interessen Mechanik und Elektronik/Elektrotechnik.

Ein Vollzeit-Studium kommt bei mir aus wirtschaftlichen Gründen leider nicht in Frage.

Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher das ich dieses Studium beginnen will, die Themen auf dem Studienplan verteilt über die 4 Jahre machen für mich alle einen Sinn und zu jedem Thema hab ich quasi schon ein mehr oder weniger großes Grundwissen.

Dennoch habe ich "Muffe" ob ich das Studium zeitlich schaffe. Wie gesagt: 3-Schicht System und teilweise doch recht belastende Arbeit. Ob man da noch den Kopf für hat sich nebenbei eine der Art grosse Menge an Wissen einzuverleiben?

Ich lerne gerne autodidaktisch. Habe so gelernt 5 Musikinstrumente zu spielen und das sogar recht gut. Habe mir so HTML und C+ beigebracht (okay C+ muss ich noch ein bissel dran arbeiten :D ) und auch andere bringe ich mir gerne selber bei.

Aber trotz der ganzen guten Eigenschaften die ich "scheinbar" mitbringe...

Wie groß sind die Erfolgsraten bei dieser Art von Studium?

Wie groß der Zeitaufwand den man täglich inverstieren sollte um "gut" zu lernen?

Ich hoffe das mir hier jemand mit ähnlicher Situation eine Entwarnung in meine Richtung schicken kann - oder vielleicht sogar genau das Gegenteil?!

Wie gesagt der Wille ist da, aber wie sieht es in der Realität aus.

Schaffbar? Schwer? Vielleicht sogar "fast" unmöglich? :rolleyes:

Ich danke euch schonmal im vorraus fürs lesen und freue mich schon

auf die Antworten die dort kommen mögen.:D

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Hi,

ich bin jetzt seit knapp einem Jahr dabei, an der WBH B.Sc. Angewandte Informatik zu studieren und muss sagen, dass es unheimlich viel Aufwand ist.

Bei 3-Schicht-Arbeit stelle ich mir das sehr schwierig vor.

Versuch doch mal so:

wenn Du Deine jetzigen Aktivitäten außerhalb der Arbeit zusammenschreibst (also 2h täglich fernsehen, 3h täglich mitm Hund raus, 3h täglich Familie/Freunde ...), wieviele Stunden davon kannst du dauerhaft (für mind. 4 Jahre) streichen? Das am besten für einen kompletten Schichtzyklus (also Früh/Spät/Nachtschicht) ... wenn da ca. 15-20h bleiben die du regelmäßig pro Woche schaffst (mal weniger, mal mehr) sollte es zeitlich hinhauen.

Ob Du die zusätzliche Stressbelastung durch das Studium gut verkraftest, weisst du sicher selbst eher als ich.

Viel Erfolg bei der Entscheidung :-)


Danny

Ausbildung Industriekauffrau (1998)

Bachelor of Science in Angewandter Informatik 12/2007 - 12/2011

Master of Science Innovations- und Technologiemanagement 06/2012 -

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Hallo!

Wie Engel schon schrieb, mach dir einen Wochenplan und schau ob du ca. 15h (ist nur ein Richtwert und hängt von jedem persönlich ab) pro Woche

frei schaufeln kannst. Dir muss klar sein, dass das 4 Jahre sind und NICHT gleich wieder vorbei ist! Das heißt vier Jahre, 52 Wochen im Jahr, jeden Tag

sich vor/nach der Arbeit für 3h an den Schreibtisch zu setzen! Und das heißt auch das deine Familie, Freunde, Freundin, Hobbys usw. zwangsläufig

kürzer treten müssen. Das heißt aber auch: „Ja, man kann es schaffen!“.

Ob du es schlussendlich schafft hängt von dir selber aber und das kann dir keiner hier beantworten. Bezüglich deiner Schichtarbeit solltest du versuchen

eine bestimmte Routine bzw. einen Lern-Rhythmus angewöhnen. Wichtig ist, dass du mit Interesse und Lernbereitschaft an die Sache rann gehst und das

du dir im Klaren darüber bist, was auf dich zu kommt.

Gruß

Steffen

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Danke für eure Einschätzungen, vorallem betreffend des Zeitaufwands.

Ich habe momentan halt die Wahl zwischen diesem Fernstudium oder der Anmeldung zum staatl. geprüften Techniker bei mir in der Stadt.

Fakt: Mein Ziel ist das Diplom und danach vielleicht noch der Master sodann er angeboten wird.

Den staatlich geprüften Techniker kann ich dafür kostenlos machen und habe evtl. sogar die Chance mich dadurch von der Schichtarbeit befreien zu lassen.

Nachteil ist das der Techniker auch 4 Jahre mit dem selben Stundenaufwand einnimmt und ich danach nicht das habe was ich eigentlich will.

Und ich würde danach definitiv das Fernstudium beginnen... also warum dann nicht gleich?

Meine Lösung ist: Ich melde mich bei der Techniker-Schule an - die beginnt erst im September nächsten Jahres. Beginne dann jetzt mein Fernstudium und wenn ich merke das Studium wird nichts (bin aber eigentlich ziemlich Ehrgeizig in sowas, nur leider auch ein stückweit Pessimist) - hab ich immer noch die Techniker Schule. Und wenn ich in dem halben Jahr feststelle das ich das Studium doch bewältigen kann - dann sag ich halt die Techniker Schule ab.

Die Eisenbahn fährt ja nicht umsonst auf zwei Schienen ;)

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.

Nachteil ist das der Techniker auch 4 Jahre mit dem selben Stundenaufwand einnimmt und ich danach nicht das habe was ich eigentlich will.

Und ich würde danach definitiv das Fernstudium beginnen... also warum dann nicht gleich?

Hey,

ich sag nur was ich dazu meine.. Klingt ja so als ob du ein helles Köpfchen hast. Lass dir nichts einreden,bild dir eigene Meinung. Du stehst ja auf eigenen Beinen und sollst es einfach mal probieren. Ist ja nicht so das du deinen Testament unterschreibst..:) Nach einem Monat Probezeit bist du nur für 6 Monate gebunden, danach kann man immer noch aufhören. Aber geweint wird erst wenn gehaut wird;)..

Ich hab erst vor kurzem mit Dipl.Ing Mechatronik angefangen,deswegen von den Prüfungen kann ich dir eher weniger erzählen..

Vom Stoff her ist es im Grundstudium ungefähr das gleiche wie in der Technikerschule(ich hab den Maschinenbautechniker davor gemacht übrigens war früher KFZ-Mechaniker),etwas mehr Umfang. Das schwierige ist du musst alleine lernen, und in solchen Fächern wie Techn. Mechanik wirds schon schwieriger, für mich persönlich ist BWL und Englisch schlimmer.. Was beruhigt ist das mehr an Hilfsmitteln bei manchen Prüfungen(z.B.:Lehrhefte) erlaubt sind.War in der Technikerschule nicht. Mit der Zeiteinteilung musst du selber klarkommen,hängt alleine von dir ab,wie viel und wie intensiv du lernen willst.

4 ist auch bestanden,aber ich lerne um was zu können und nicht nur um einen Titel zu haben.Merk ich bei der Arbeit,es lehrnt sich besser wenn man etwas auch praktisch anwenden kann..Auch wenn das längerdauert,wichtig ist Ergebniss, machst ja nicht vollzeit.Ich bin Servicetechniker im Außendienst und meistens nur am Wochenende zu Hause.Durchschnittlich habe ich 40 überstunden im Monat,und nutze mehr die Wochenenden. Ich würde sagen ich werde 1 monat mehr pro Semester brauchen,aber du kannst ja ohne zusätzliche Kosten 2 Jahre überziehen.. Außerdem,nach dem Halben Jahr wenn sich was ändern sollte,kannst du komplett pausieren(weiß nicht mehr genau aber bis zu einem Jahr mein ich),da muß du auch nichts zahlen und kriegst keine neue Hefte mehr..

Also wer nicht wagt der nicht gewinnt.. Und Ingenieur ist eben der Chef des Technikers;)

Was noch zu beachten ist , ab nächsten Jahr gibt es keinen Ing. mehr, nur noch Bachelor.

Übrigens 4 Jahre vergehen so oder so, schade wenn man die Zeit verplempert..

Gruß

Jakob

bearbeitet von jascha1976

Nur wenige wissen, wieviel man wissen muss,um zu verstehen wie wenig man weiß..

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Das erste Semester ist einfach, keine Frage. Daraus solltest du aber nicht schließen, dass es so simpel weitergeht...

Ich sag es nur wie ich es empfinde, und wer hat gesagt das in der Technikerschule einfach ist? Du dichtest dir etwas zusammen..

Ich würd sagen den Stoff den ich damals durchgenommen hab würde mit manchen Zusätzen fürs Grundstudium reichen.Hab in meinem Freundeskreis auch Ingenieure die mit 1zer Durchschnitt abgeschlossen haben,also weiß ich ungefähr von was ich rede. Wäre ich frisch von der Schule wäre mein Grundstudium sicherlich schneller verlaufen.

Füll dich doch nicht angegriffen,so nach dem Motto : "Mein Studium ist nicht einfach." "Ich bin ja so erfahren und du hast keine Ahnung.."

Wie gesagt,- ohne Zugeführte Arbeit/Energie kommt auch nichts raus..Übrigens Energieerhaltungssatz gilt nicht nur in der Mechanik(in übertragenem Sinne);)

Und ohne mich zu kennen darauf zu schließen,das ich mir alles in Rosarot ausmale,ist sicherlich etwas voreilig und abhebend.

Ich bin ja nicht den ersten Tag auf dieser Welt,von meiner Erfahrung schweige ich lieber da es immer einen geben kann der mehr drauf hat,

es ist auch eher wahrscheinlich das es bessere Schulen gibt und schlauere Leute..

Das war einfach meine Meinung..

Gruß Jakob


Nur wenige wissen, wieviel man wissen muss,um zu verstehen wie wenig man weiß..

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Das ist mir zu blöd..

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Nur wenige wissen, wieviel man wissen muss,um zu verstehen wie wenig man weiß..

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ach doenis, nur weil Du gebetsmühlenartig Deine Abneigung gegen ingenieurswissenschaftliche Fernstudiengänge Kund tust, schmälert das noch lange nicht die Leistung derer die es doch durchziehen

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Hey Doenis,

was hälltst du davon wenn du hier das gleiche machst, wie im Technikerforum !? seit dem läuft es dort konstruktiver ..

Nur mal so erwähnt ...


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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