down-under78

Zulassung Masterstudiengang

15 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich brauche mal eure Hilfe. Ich würde gerne einen Masterstudiengang im Bereich Gesundheit machen. Nun weis ich aber nicht, ob ich überhaupt Chancen habe zugelassen zu werden. Ich habe Realschulabschluss, Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten und das innerbetriebliche staatlich anerkannte Fortbildungstudium zum Krankenkassenbetriebswirt. Würde das ausreichen?

Vielen Dank!

Down-under78

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Nein, das reicht nicht. Der Master in ein konsekutiver Abschluß, der auf einem vorherigen (akademischen) Abschluß aufbaut. Dies ist der so genannte Bachelor.

Warum möchtest Du mit einem Master beginnen ?? Ein akademisches Studium beginnt (heutzutage) mit dem Bachelor !

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Eventuell könnte es eine Chance geben, auch wenn ich es nicht wirklich glaube.

Als ich meinen Handelsfachwirt gemacht habe, wurde uns gesagt, dass wir mit dem IHK-Betriebswirt in Österreich direkt in einen Master-Studiengang einsteigen können. Ist aber a) schon ein paar Jahre her und B) weiss ich nicht, ob das nicht nur bei dem IHK-Betriebswirt gegangen wäre. Aber da kannst Du evtl Deine Suche beginnen. Leider weiss ich nicht mehr, welche Akademie / Hochschule den besagten Master-Studiengang angeboten hat.

In Deutschland ist es aber sicher nicht möglich, da ist, wie Michael schon geschrieben hat, ein Erststudium (Bachelor oder Diplom) die klare Voraussetzung.

Gruß

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Mag sein, dass sowas in Österreich möglich ist.

Abgesehen davon ist es aber didaktisch in meinen Augen nur wenig sinnvoll. Es ist eben ein Aufbaustudiengang. Wir machen ja auch kein Abitur ohne in die Grundschule gegangen zu sein.

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hallo,

schön waere es, wenn alles so einfach waere. Dann waeren viele schon in einem masterstudiengang, ohne vorher einen bachelor oder dipl. zu machen.

Aber diese haetten sicher grosse schwierigkeiten im masterstudium, denn die erststudiengaenge sind schwierig genug, ein master ist sicher um einiges schwieriger.

gruss

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Eventuell könnte es eine Chance geben, auch wenn ich es nicht wirklich glaube.

Als ich meinen Handelsfachwirt gemacht habe, wurde uns gesagt, dass wir mit dem IHK-Betriebswirt in Österreich direkt in einen Master-Studiengang einsteigen können. Ist aber a) schon ein paar Jahre her und B) weiss ich nicht, ob das nicht nur bei dem IHK-Betriebswirt gegangen wäre.

Das bezog sich offenbar auf die Donau-Universität Krems. Deren sog. Professional Master kann aufgrund einer Kooperation mit der IHK tatsächlich direkt nach dem IHK-Betriebswirt absolviert werden. Ob dieser Krankenkassenbetriebswirt da auch geht, weiß ich nicht. Es gibt einige (in Vergleich mit den überhaupt existierenden Master-Studiengängen natürlich wenige) solche Angebote, die meist mit bestimmten Anbietern von Weiterbildungen kooperieren. Sie leiden aber alle unter dem gleichen Problem: Sie sind, sagen wir, umstritten, und das Ansehen ist enstprechend. Ob man das will, muss jeder selbst wissen. Wenn es einem nur darum geht, einen "Titel" zu bekomen, sind solche Angebote sicher eine Möglichkeit.

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Ob man das will, muss jeder selbst wissen. Wenn es einem nur darum geht, einen "Titel" zu bekomen, sind solche Angebote sicher eine Möglichkeit.

Richtig, wobei sich für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines derartigen Vorgehens stellt. Ein Master ohne vorherigen Bachelor müsste bei 99% aller Personen, die sich ein wenig mit dem Thema auskennen, "merkwürdig" aussehen. Bei mir gehen da jedenfalls sofort die Alarmglocken an, wenn eine Institution sowas zulässt. Ich spreche hier bewusst von "Institutionen", denn manchmal sind es nicht mal Hochschulen.

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Hier können wir jetzt ja mal die Diskussion starten, warum man den Titel will :)

Die Tatsache, dass sich das (Einstiegs-) Gehalt in Deutschland primär am (akademischen) Titel bemisst und dass die Berufserfahrung einen Dreck zählt, lässt den Rückschluss zu, dass dieser Weg sicher kein schlechter ist.

Ich selbst würde den IHK-Betriebswirt inhaltlich auch nicht so tief unter den FH-Betriebswirt stellen. Er ist sicherlich praxisnäher, jedoch geht er halt (mathematisch) nicht so tief in die Materie.

Ob er dementsprechend inhaltlich so viel weniger wert ist, wie z.B. das HFH-Bachelor-Studium, stelle ich klar in Frage.

Ich habe mich primär wirklich wegen dem finanziellen Grund für das FH-Studium entschieden.

Sekundär habe ich jedoch auch den Vorteil, dass ich nach dem Bachelor frei wählen kann, welchen Master ich mache. Und da stellt sich halt die Gehaltsfrage von Neuem... MBA ist der Master, der Kohle bringt... die anderen sind auch ganz nett :-)

Gruß

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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Die Tatsache, dass sich das (Einstiegs-) Gehalt in Deutschland primär am (akademischen) Titel bemisst und dass die Berufserfahrung einen Dreck zählt, lässt den Rückschluss zu, dass dieser Weg sicher kein schlechter ist.

Die Frage ist allerdings, ob das Einstiegsgehalt bei so einen "ergaunerten" Master (einer Nicht-Hochschule) genauso hoch ist wie bei Jemandem, der in sich Jahre lang durch Bachelor und Masterstudium an einer FH oder gar Uni gequält hat. Sicher nicht. Wenn doch, ist der Personalchef einfach nur blind.

ch selbst würde den IHK-Betriebswirt inhaltlich auch nicht so tief unter den FH-Betriebswirt stellen.

Das kann ich nicht beurteilen.

Er ist sicherlich praxisnäher, jedoch geht er halt (mathematisch) nicht so tief in die Materie.

Ein FH-Studium ist auch sehr praxisnah (sieh Dir mal BWL-Uni Stoff an ...). Würde nicht sagen, dass ein FH-Studium mathematisch weit in die Materie geht. Möglicherweise weiter als der IHK-Bw, ja, das kann sein.

Ich habe mich primär wirklich wegen dem finanziellen Grund für das FH-Studium entschieden.

Eine gute und sinnvolle Entscheidung.

MBA ist der Master, der Kohle bringt... die anderen sind auch ganz nett :-)

Das ist Quatsch. Der MBA bringt keine Kohle. Er kann es, wenn der Rest stimmt. Wenn Du keine Hochschulausbildung hast und einen MBA von irgendeiner XY-Akademie geht der Wert gegen null. Und dafür hast Du dann sogar eine Menge Kohle bezahlt.

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Ich verstehe aber nicht, wieso der 'ergaunert' sein soll...

1,5 Jahre Fachwirtausbildung mit IHK-Prüfung, dann 2,5 Jahre Betriebswirtausbildung mit IHK-Prüfung und dann nochmal ein paar Jahre (weiss nicht mehr, wieviele es wahren, ich glaube, ca. 2 Jahre) an der österreichischen Akademie Ausbildung zum Master?

Aber was Du schreibst, ist genau die allgemeine Meinung in Deutschland, dass die IHK-Ausbildung einen Dreck wert ist...

Jedoch zeigt meine Erfahrung in der Praxis, dass ein IHK-Fachwirt oft das deutlich bessere Know How in der Praxis hat wie ein 'Studierter'. Er wird aber in den meisten Fällen das Gehalt des Studierten NIE erreichen...

Du hast Recht, ein FH Studium ist praxisnäher als ein Uni-Studium (ein Grund, warum ich nie ein Uni-Studium machen möchte, das Wissen kannst du in der freien Wirtschaft bei uns vergessen)... aber wenn ich die Studienbriefe der HFH ansehe, ist das oftmals durchaus praxisfremd, die Beispiele sind teilweise, damit deren Rechenwege eingehalten werden können, so brutal neben der Realität, dass ich Angst bekomme. Angst davor, was Leute nach dem Studium im echten Leben verbocken werden, weil sie keine Ahnung haben.

Sorry, dass ich das so schreibe, aber ich habe mit knapp 16 Jahren Berufserfahrung, aktuell seit ein paar Jahren im Bereich der Finanzen, eine gewisse Sichtweise entwickelt, und mein aktuelles Studium bei der HFH bestätigt mir meine Einstellung dazu erneut.

Zum Thema MBA: Hier ist es evtl Ansichtssache, aber in manchen (modernen) Firmen kommst Du bereits jetzt erst dann weiter, wenn Du einen MBA hast, und das wird sich durchsetzen... Das Diplom ist nun mal Geschichte, und solange es Diplomanten gibt, ist der Bachelor ein - wie soll ich sagen - umstrittener Titel, weil es die meisten Diplomanten nicht einsehen wollen, dass der erste Studienabschluss nun etwas einfacher zu erlangen ist wie noch vor ein paar Jahren, als sie studiert haben.

Gruß

Peter


7. Semester BWL HFH / SZ München - SSP Rechnungswesen / Controlling

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