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Fernstudium ja oder nein?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

bis letzte Woche war ich noch fest entschlossen mich für den Studiengang Bachelor of Laws an der FernUni Hagen einzuschreiben.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Freundin die versucht hat ihr Abi per Fernstudium nachzuholen was nach ihren eigenen Worten kläglich gescheitert ist.

Seit dem bin ich mit mir total am hadern ob ich das Studium überhaupt packe. Sie hat mir erzählt das sie außer Arbeit und dem Schreibtisch zu Hause zum lernen nichts anderes mehr gesehen hat. Unter Druck setzt man sich selbst natürlich auch und schließlich ist ihre Beziehung daran auch zerbrochen.

Wie sieht das denn bei euch mit dem zeitlichen Lernaufwand aus?? Das ein Fernstudium nicht im vorbeigehen zu machen ist und kein Zuckerschlecken ist, ist mir auch klar, aber wie hoch ist den die (phsychisch) Belastung wirklich?? Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht??

LG

Mirjam

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Für einen kleinen Einstieg kann ich Dir die Blogs ans Herz legen, generell ist man sicher mit einem Studiengang einen Tick motivierter als mit dem Abi, denn dieser qualifiziert ja gleich für den beruflichen Aufstieg, während das Abi entweder "nur" Selbstverwirklichung ist oder eben ein Zwischenschritt.

Zudem hat ein akademisches Studium den Vorteil das in regelmässigen Abständen Prüfungen sind, beim Fernabi hast Du nur am Schluß eine einzige Prüfung - das würde mich persönlich auch total demotivieren nichts anderes in der Hand zu haben als gut gemeinte Ratschläge von Fernlehrern ;)

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Hallo Mirjam,

Du kannst Dir doch ein Modul aus dem Studiengang buchen und schauen, wie und ob Du damit zurecht kommst (Akademiestudium). Wenn es nicht klappen sollte, hast Du ein paar Euro in den Sand gesetzt und bist um eine Erfahrung reicher. Wenn Du es nicht ausprobierst, wirst Du es nie wissen, ob es klappen könnte.

Du kannst Dir ja mal das Video zur Einführung ansehen / anhören:

VIDEOSTREAM

Beim Studium hast Du nicht den Stress, dass Du auf einen Schlag 8 Prüfungen gut bestehen musst, sondern es ist einfach besser verteilt als beim Fernabitur.


Viele Grüsse

Zippy

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Hallo,

vielen lieben Dank für die Antworten. Das stimmt mich schon wieder etwas motivierter!! :-)

Wahrscheinlich ist es wirklich einfacher sich gezielt vier Monate auf eine Prüfung vorzubereiten und so die Dinge mehr zu überschauen und einschätzen zu können was man atacta legen kann als zwei Jahre lang zu lernen und Sachen aus wirklichen Lernfächern wie Bio oder Geschichte dann noch in diesem breiten Spektrum aus dem hintersten Hirnstübchen zu holen.

Da ich kein Abi habe und die ganze Sache sowie so über das Akademiestudium machen muss, werd ich das wohl mal probieren. Probieren geht in diesem Fall wohl wirklich über studieren :-)

LG

Mirjam

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Da ich kein Abi habe und die ganze Sache sowie so über das Akademiestudium

Hallo Mirjam,

DAS ist ne gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Fernstudium.

Wenn nun noch ein gewisser Leidensdruck hinzu kommt, nämlich das Du einen Job nicht bekommst, nur weil die bestimmte formelle Kriterien nicht erfüllst, hast Du perfekte Voraussetzungen für ein erfolgreiches Fernstudium. :)

Denn für die Leute wie uns, ohne Abitur, ist das Fernstudium die Aufstiegschance schlechthin.

Für die, die _wirklich_ lernen wollen ist Studium gar nicht sooo schwer. Weiß ich nach 10 Monaten Studium und fast 3 abgeschlossenen (habe in den nächsten 6 Wochen insgesamt 7 Klausuren vor mir .. oops. :-) kann ich das mit absoluter Gewissheit sagen.

Was außerdem seeehr sinnvoll ist: Ein guter Praxisbezug des Studium. Ideal ist es, wenn Du für jedes Fach eine direkte berufliche Ausprobier-Möglichkeit hast.

Viele Grüße und viel Erfolg.

PS: Ein Abitur per Fernstudium habe ich ebenfalls aufgegeben. Zu viel Arbeit für zu wenig Gegenleistung. Für mich wichtige Themen (Mathe, Recht) habe ich dagegen wie ein Verrückter gelernt.

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Hallo Tukaram,

danke für den nächsten Motivationsschub :-)

Naja, einen direkten Druck hab ich nicht, da ich Beamten im mittleren Dienst bin. Also auch wenn ich das nicht schaffe, besteht für mich die Möglichkeit irgendwann den Aufstieg in den gehobenen Dienst zu machen. Die Chancen stehen aber nicht so gut das das in den nächsten fünf Jahren klappt (ja in der Verwaltung geht alles ziemlich langsam wie wir alles wissen *g*)

Aber anders rum hab ich natürlich schon eine zweijährige "verwaltungs- und gesetzesorientierte" Ausbildung mit den Grundlagen des Rechts hinter mir und weis von daher schon was ungefähr gefordert wird und wie was anzuwenden ist.

Danke nochmal :-)

LG

Mirjam

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