Tukaram

Fernstudium und Beziehung

69 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

mal ne Frage: Wie schaut es bei Euch aus mit der Beziehung zum Liebsten / zur Liebsten?

Meine Ehefrau lässt fragen, wie sich ein Fernstudium auf die Ehe eines Fernstudenten ausgewirkt hat. Die zeitliche Belastung ist ja doch enorm. Das ganze während des Studiums und nachher.

Viele Grüße

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tja was soll ich dazu sagen.

meine Ehe ging soeben in die Brüche. Die doppelte Belastung auf beiden Seiten war sicherlich mit ein Punkt, der dazu geführt hat, dass es gescheitert ist. Die Belastung darf also m.M. auf keinen Fall unterschätzt werden.

Gruß


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Bei mir gibts da keine Probleme. Mein Mann ist als Außendienstler viel unterwegs und arbeitet auch am WE, und ich arbeite und studiere. Das muss aber für beide Seiten so ok sein und muss auch irgendwann vorbei sein.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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tja was soll ich dazu sagen.

meine Ehe ging soeben in die Brüche.

Hallo,

ging Deine Ehe trotz oder wegen des Studiums kaputt?

Viele Grüße

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ich würde sagen, dass die doppelte Belastung (beide Job, beide Fernstudium, beide Ehrgeizig) mit ein Auslöser war. Ich würde sagen, es ging mit wegen des Fernstudiums kaputt. Die Belastung auf Dauer habe / hatten wir überschätzt...

Obwohl ich hier auch sagen musss, dass ich stark unterstützt worden bin...


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Tja das ist eine interessante Geschichte.

Viele gehen da vllt. etwas blauäugig ran, andererseits ist es vorher wirklich schwer vorstellbar wie genau ein Studium die Beziehung belasten kann.

Ich habe mit meiner Frau die Entscheidung gemeinsam getroffen - der Hauptaugenmerk liegt natürlich darin das ich etwas erreichen möchte das ich wirklich will. Andererseits sagt sie auch, das es eben eine Investition in die gemeinsame Zukunft ist, gerade einer eventuell notwendige Arbeitszeitreduzierung Ihrerseits (Krankheitsbedingt, wobei ich natürlich hoffe das es nie soweit kommt) könnte man natürlich mit mehr Perspektiven bei mir entgegentreten.

Somit ergibt sich bei uns ein gemeinsames Ziel - nicht desto trotz macht es das nicht zu einem Spaziergang, denn der Partner der nicht das Ziel direkt verfolgt "leidet" so oder so unter der Belastung.

Gerade wenn die Lernabende wirklich lang werden und ich nach Feierabend und Abendessen stundenlang im Arbeitszimmer verschwinde baut sich nach einiger Zeit doch ein Problempotential auf. Vor allem weil man eben schnell Gefahr läuft unter dem Druck viel zu sehr an das Studium zu denken und nicht mehr an den Partner. Somit fehlt der Austausch die Rückmeldung und es führt zu Stress.

Entgehen kann man dem eigentlich nur wenn man sich um eine gute Kommunikation bemüht - es ist einfach notwendig das beide Parteien die Wünsche und Bedürfnisse offen zu kommunizieren, da man durch den Druck der manchmal herrscht leider nicht immer die "Antennen" richtig ausfahren kann.

Das finde ich macht auch das größte Problem aus, wenn es zum Streß kommt ist es einfach überraschend wo die Probleme aus dem Nichts auftauchen.

Ein Patentrezept gibt es für mich nicht - mein Standardargument ggü. meiner Frau ist dann meist das ich eben keine anderen Hobbys habe die auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Das ist natürlich keine Entschuldigung, natürlich ist es aber für "Aussenstehende" schwierig zu erkennen warum man keine Zeit hat, obwohl man sich in der gleichen Wohnung befindet, ist sicher einfacher wenn man zum lernen irgendwo anders hingeht.

Ich möchte aber hinterherschicken, das meine Frau darüber hinaus aber auch mein größter Motivator ist, sich mehr als ich über gute Noten freut und mich trotz der "Vernachlässigung" ist sie weiterhin davon überzeugt dass das Studium die richtige Entscheidung war. Das ist mir persönlich am wichtigsten, das nicht immer Friede Freude Eierkuchen in einer Fernstudenten-Beziehung herrschen kann muss man denke ich hinnehmen.

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Es ist wichtig, dass Ihr für beide einen Nutzen im Studium seht und gemeinsam die Entscheidung trefft.

Nutzen für Deine Frau könnte zum Beispiel sein:

- mehr Geld nach dem Studium (ich kaufe Dir xy)

- nach dem Studium machen wir (Weltreise)

- Status (ich habe jetzt einen Diplom-XY als Mann)

- ein zufriedener Ehemann

Sind nur Beispiele. Aber wenn Deine Frau die Belastung tragen soll, nur damit Du Dein Studium machen kannst wird es schwer.

Viele Grüße

Markus


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Bei mir und meiner Freundin gibt es auch keine Probleme, da sie auch Studentin ist und wir wissen, dass der andere Zeit zum lernen braucht. Am Wochenende wird dafür umso mehr zusammen gemacht.


AKAD - Wirtschaftsinformatik

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andersrum gesehen:

meine letzte beziehung hat meinen derzeitigen fernlehrgang für 2 monate ausgebremst.. (schmetterlinge im bauch und im direkten anschluss trennung, was aber nicht mit dem lehrgang zusammen hing ;) )

ich kann als lediger nicht viel zum fernstudium in einer ehe sagen, aber ich kann mir z.B. für mein demnächst geplantes bachelor-fernstudium keine beziehung bzw einen neuanfang einer vorstellen, da ich da überhaupt keinen kopf (und bauch ;) ) hätte, um jemand die zeit zu widmen, die für ein kennenlernen etc schon gesund wäre..

zumindest vermute ich das.. wenn mir plötzlich die richtige über den hoffe ich, dass ich falsch liege ;)

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Es ist wichtig, dass Ihr für beide einen Nutzen im Studium seht und gemeinsam die Entscheidung trefft.

Das ist, denke ich auch, eine Grundvoraussetzung. Ohne sein JA hätte ich wahrscheinlich nicht angefangen. Wir sehen das im Moment so, dass wir jetzt den Grundstein für eine gute Zukunft legen. Man kann zwar nie wissen, was in drei, fünf oder zehn Jahren sein wird. Aber wir haben auf jeden Fall das getan, was wir für richtig und wichtig halten.

Ich freu mich jedes Mal unendlich arg darüber, wenn mein Mann mir sagt wie stolz er ist, dass ich das so durchziehe und wenn er sich mit mir über die Prüfungsergebnisse freut. Umgekehrt nehme ich auch an seinem "Zweitjob" teil.

Und wenn es mal schwieriger ist, verschieben sich die Prioritäten auf jeden Fall in Richtung Privatleben und dann wird eben z.B. Essen gegangen statt gelernt.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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