yoshua

Weshalb gibt es den Betriebswirt?

21 Beiträge in diesem Thema

Hi Leute,

was ich noch gerne wissen würde ist wozu es den Betriebswirten gibt? Bzw. auch andere staatlich geprüfte Fachrichtungen?

Wieso macht man nicht gleich ein Studium auf dem Gebiet? Dauert beides ebenso im Regelfall 3 Jahre...

Welchen Grund haben diese ganzen staatlich geprüften Sachen? Ist das ein "möchtegern" Studium?

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Der staatl. gepr. Betriebwirt vermittelt praxisnahes Fachwissen. Der "alte" Dipl.-Betriebswirt (FH) ist/war ein wirschaftsw. Studium.

Ist im techn. Bereich ja ähnlich. Der Techniker als staatl. Prüfung, auf wissenschaftl. Basis der Ingenieur.

Beim Studium muß man halt wissenschaftlich Arbeiten.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Dass beides über drei Jahre geht, bedeutet auch nicht zwingend, dass der Zeitaufwand in beiden Fällen der gleiche ist.

Für Fernkurse liegt der wöchentliche Zeitaufwand meistens eher im Bereich 10-15 Stunden, während es im Fernstudiengang meist eher 15-20 Stunden sind.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Außerdem sind 3 Jahre für ein Studium nicht möglich bzw. bestenfalls die unterste Grenze (in Teilzeit, davon reden wir ja).

Ein anderer Punkt sind die Zulassungsvoraussetzungen. Aber natürlich darf und muss man die Frage stellen, für wen sich z. B. ein SGB lohnt. In vielen Fällen rate ich ebenfalls klar dazu, "gleich ein richtiges Studium" zu machen.

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Außerdem sind 3 Jahre für ein Studium nicht möglich bzw. bestenfalls die unterste Grenze (in Teilzeit, davon reden wir ja).

Ein anderer Punkt sind die Zulassungsvoraussetzungen. Aber natürlich darf und muss man die Frage stellen, für wen sich z. B. ein SGB lohnt. In vielen Fällen rate ich ebenfalls klar dazu, "gleich ein richtiges Studium" zu machen.

ja diese frage ist es ja die ich mir stelle. ich spreche auch grade nicht von irgendwelchen fernstudiengängen sondern von "normalen" vollzeitfortbildungen sei es jetzt der SGB oder ein BWL studium jetzt mal als beispiel.

Oder lassen wir es auch Fernkurse sein ist ja auch egal.

Aber wieso sollte sich jemand für einen SGB entscheiden wenn man die Richtung doch "richtig" studieren kann und was sicherlich noch ein Stückchen angesehner ist in der freien Wirtschaft...

Mir wird der Grund eines "staatlich geprüften" nicht so recht bewusst

Also macht mans dann wohl einfach weil es eben in anführungsstrichen leichter ist und man sich kein studium zutraut?

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Man lernt den SGB an einer Schule mit Lehrern. Du lernst

Man studiert Betriebswirtschaft an einer Hochschule - ohne Lehrer. Du studierst

Warum man den SGB macht ist doch auch klar, ohne Regelzugang zum Studium wird es düster, es gibt kaum Menschen die über den 3. Bildungsweg an eine Präsenzuni kommen, das ist nur im Fernstudium der Fall und selbst hier eher selten (an der HFH studieren nur 24% ohne Hochschulzugang lt. letztem Interview).

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Man lernt den SGB an einer Schule mit Lehrern. Du lernst

Man studiert Betriebswirtschaft an einer Hochschule - ohne Lehrer. Du studierst

Warum man den SGB macht ist doch auch klar, ohne Regelzugang zum Studium wird es düster, es gibt kaum Menschen die über den 3. Bildungsweg an eine Präsenzuni kommen, das ist nur im Fernstudium der Fall und selbst hier eher selten (an der HFH studieren nur 24% ohne Hochschulzugang lt. letztem Interview).

man kann mit einer zugangsprüfung wenn man das 22. lebensjahr vollendet hat und mindestens 3 jahre beruflich tätig war an jeder präsenz uni und präsenz fh studieren! in nrw ist es so.

wozu soll man dann noch seine zeit für nen SGB vergeuden da paukt ein wneig für den zugang und studiert direkt.

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Hier muß man berücksichtigen, wie das jetzige deutsche Bildungssystem "gewachsen" ist. Noch vor nicht allzu langer Zeit (vor ca. 15-20 Jahren) war der Zugang zu Hochschul-Studiengängen nicht so einfach wie heutzutage - und im Fernstudium gab es nur die FernUni Hagen als Uni und die AKAD als FH.

Ein Fachschulstudium zum staatlich geprüften Techniker, Informatiker oder Betriebswirt dauert 2 Jahre in Volzeit, und zwar verschult, d.h. es dauert wirklich 2 Jahre.

Ein FH-Diplom-Studium hatte eine Regelstudienzeit von meistens 3.5-4 Jahren, in Wirklichkeit aber eher fast 4.5-5 Jahre im Durchschnitt.

Das ist schon rein zeitlich gesehen ein großer Unterschied, vom Niveauunterschied mal abgesehen.

Nunmehr sind die Grenzen nicht mehr ganz so deutlich. Einen Bachelor an einer FH kann man in 3 Jahren hinlegen, und im Prinzip kann fast jeder, der nicht vollkommen "bildungsfern" ist, irgendwo in Deutschland mit seinen individuellen Voraussetzungen zum Stuium zugelassen werden.

Es stellt sich daher tatsächlich die von Dir gestellte Frage nach der Berechtigung der Witerbildungslehrgänge, nicht nur an Fachschulen (so etwas gibt es international ja nicht), sondern auch bei IHK-Weiterbildungen. Die IHK hatte vor einiger Zeit ja mal einen Ballon mit ihrem Bachelor(CCI) steigen lassen, der aber (zu Recht) geplatzt ist.

Wie kann man nun diese Bildungstradition erhalten ?

Am sinnvollsten wäre es wohl (meine persönliche Meinung), diese Abschlüsse etwa in einen Associate Degreee (wie in den USA an einem Community College) umzuwandeln, worauf man dann in 1-2 Jahren weitergehendem Studium an einer FH einen Bachelor aufsetzen kann.

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Wie kann man nun diese Bildungstradition erhalten ?

Am sinnvollsten wäre es wohl (meine persönliche Meinung), diese Abschlüsse etwa in einen Associate Degreee (wie in den USA an einem Community College) umzuwandeln, worauf man dann in 1-2 Jahren weitergehendem Studium an einer FH einen Bachelor aufsetzen kann.

Dies ist sogar bei einigen Anbietern die miteinander kooperieren möglich zb. kann man an der wirtschaftsakademie DAA in düsseldorf (weiss nicht obs in anderen städen auch geht) seinen staatl gepr. BW machen und im Anschluss kann man verkürzt an der HFH einen bachelor hinlegen in BWL zb.

Leider ist sowas nicht deutschlandweit einheitlich wie ich weiss. Sowas machen wohl nur kooperationspartner unter sich aus. schade eigentlich...

aber trotzdem dumm wenn man den staatl gepr. macht um dann verkürzt studieren zu können dann kommt man sagen wir insgesamt auf 4,5 jahre und wenn man einfach eine zugangsprüfung gemacht hätte direkt fürs studium wär man in 3 jahren durch.

mir fehlt die logik im system

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Kurz und knapp: mit Abschluss des staatlich geprüften BW erlangst du automatisch die Fachhochschulreife. So wie mit nem Techniker z. B. als Vergleich.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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