Anneka

Fernuni Hagen oder OU?

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

bin am Überlegen, berufsbegleitend meinen Bachelor in Psychologie zu machen. Gibt es aus eurer Erfahrung offensichtliche Vorteile (oder Nachteile) der Fernuni Hagen im Vergleich zur OU?

Danke fürs Lesen und Interessieren

Anne

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Ich habe an beiden Fernunis schon Kurse belegt. Insgesamt sind die Preise der Fernuni Hagen natuerlich bedeutend guenstiger. Der Inhalt der Kurse (in meinem Fall Mathematik und ein bisschen Informatik) sind die gleichen. Ich persoenlich mit mit den OU Materialien aber bedeutend besser zurecht gekommen, da alles paedagogisch gut vermittelt wird. An der Fernuni Hagen wird einem viel einfach hingeworfen. Das letzte Mal war ich in einem Hagen Kurs in 2002 eingeschrieben, ggf. hat sich da auch etwas geaendert.

Insgesamt wurde ich einfah mal an beiden Unis Materialien vergleichen und dann schauen mit was Du besser zurecht kommst.

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HI!

Ging mir ähnlich - habe als Akademiestudent einen Kurs in Hagen besucht und einen Java-Kurs bei der OU - das Material bei der OU war wesentlich aktueller - sowohl der Inhalt als auch die Aufmachung - die Skripte gab es sowohl in Papierform als auch als PDF. Das ganze machte einen wesentlich besseren Eindruck - aber es ist natürlich auch wesentlich teurer...

Mit der Sprache hatte ich übrigens wenige Probleme, obwohl ich in Englsich in der Schule nie so toll war...

cu

Volker


Bachelor of Engineering - Technische Informatik/Kommunikationstechnik

WBH (7. Semester)

Staatlich geprüfter Techniker - Elektrotechnik/Datenverarbeitung

DAA-Technikum (04-07)

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Hallo Ihr beiden, hallo alle anderen,

Karlibert, Du hast vermutlich auch etwas naturwissenschaftliches studiert?

Die finanzielle Seite ist mir schon wichtig. Ich würde mich auch nur weiter über die Angebote der OU informieren, wenn es einen "wesentlichen" Unterschied gäbe, beispielsweise in Bezug auf die Studiendauer, die Inhalte (Klinische Psychologie bei der OU? Etwas entsprechendes zur "Sozialpsychologischen Gemeindepsychologie" an der FU Hagen an der OU?), die Möglichkeit, Teilzeit zu studieren und die Anzahl der Präsenzseminare.

Die Aufbereitung des Studienmaterials, die Kooperation mit anderen Studenten macht dabei eher einen kleinen Anteil aus, obwohl ich das "Lernen" in der Schule nicht unbedingt gut gelernt habe.

Ich könnte mich auch erstmal durch die Informationen beider Unis lesen (ein wenig habe ich das schon), aber habe das Gefühl, dann (auch) mit viel unnützem Wissen dazusitzen (Informationsüberfluss).

Gruß,

Anne

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Hallo Anne,

auch an der OU gibt es derzeit keine klinische Psychologie.

Ich wuerde mir wirklich auch einmal die Materialien anschauen. Vielleicht kann die ein Student aus Hagen einmal ein PDF eines Kurses schicken und bei der OUT kannst Du einen 10 Point Course belegen, die sind nicht so teuer.

Martin

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Um sich die Studienmaterialen mal anzusehen, ist die OpenLearn-Plattform auch ganz gut geeignet. Für Psychology gibt es da so einiges (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7).

Natürlich kann man auch Teilzeit (60 Points) studieren, auch "Dreiviertelzeit" (90 Points) sollte möglich, mehr als 120 Points pro Jahr ist an der OU aber nicht möglich.

Präsenzseminare, also Residential Schools, dauern jeweils eine Woche, für einen Psychology-Bachelor wären bei den Pflichtkursen 2 nötig (oder eine, falls dir ein online course lieber ist). Falls du kein einziges Mal nach England reisen möchtest/kannst, gäbe es auch noch die Möglichkeit einer ALE (Alternative Learning Experience).


vi døde ikke... vi har aldri levd

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Bei der OU gibt es definitiv keine klinische Psychologie und auch kein Äquivalent zu den anderen Kursen der FernUni Hagen. Man muss sich bei der OU im Klaren darüber sein, dass es sich um eine britische Universität handelt und dass das britische Studiensystem auch ein anderes ist als das deutsche. Ein Bachelor ist dort eben ein erster berufsqualifzierender Abschluss, ohne dass er dabei wirklich in die fachliche Tiefe geht. Es gibt also z.B. keine Spezialisierungen oder Schwerpunkte. Dafür sind in Großbritannien Masterstudiengänge zuständig. Es kann u.U. von Vorteil sein, an der FernUni Hagen Psychologie zu studieren, aber das muss nicht heißen, dass du mit dem OU-Abschluss keine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt hast bzw. in Hinblick auf etwaige Weiterbildungen (Master o.ä.). Ich aber bin total zufrieden mit meiner Entscheidung (studiere Psychologie an der OU) und würde auch nicht mehr wechseln wollen.

Gruß,

Sonja

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Die finanzielle Seite ist mir schon wichtig.

Die OU ist bedeutend teurer als Hagen. ABER das kann es einem durchaus wert sein.

Ich würde mich auch nur weiter über die Angebote der OU informieren, wenn es einen "wesentlichen" Unterschied gäbe, beispielsweise in Bezug auf die Studiendauer, die Inhalte (Klinische Psychologie bei der OU? Etwas entsprechendes zur "Sozialpsychologischen Gemeindepsychologie" an der FU Hagen an der OU?), die Möglichkeit, Teilzeit zu studieren und die Anzahl der Präsenzseminare.

An der OU hast Du die Möglichkeit, Kurse vergleichsweise frei zu kombinieren. Du kannst so z.B. auch Kurse anderer Fachbereiche zu einem bestimmten Prozentsatz angerechnet kriegen. So kann man sich ein für Arbeitgeber sehr interessantes Profil zusammenstellen, z.B. Psychologie und Statistik, Psychologie und Informatik, Psychologie und Didaktik, Psychologie und Management, etc.

Die OU beginnt ganz, ganz, ganz einfach. Wenn Du mit Stufe 1 Kursen beginnst, wirst Du erst einmal an die Hand genommen und langsam in das Gebiet, Unistudium, Lerntechniken, etc. eingeführt. Der 'Kulturschock' am Anfang wird dadurch abgemildert.

Wenn Du noch nicht so viel Uni-Erfahrung hast und nicht weißt, ob Du ein ganzes Studium schaffst, kannst Du auch erst einmal auf ein Foundation Degree oder ein Diploma studieren. Du kriegst dann schon nach dem 1. oder 2. Jahr eine akademische Qualifikation, mit der Du Dich notfalls schon bewerben könntest (es ist kein akademischer Grad, aber zeigt, daß Du Dich mit dem Thema schon gut auskennst). Wenn es gut klappt, läßt sich Dein Foundation Degree oder Diploma problemlos in einen BA ausbauen.

Ein BA dauert in Vollzeit drei Jahre (man darf mehr als 120 Punkte im Jahr nur mit Sondergenehmigung studieren), in Teilzeit dann entsprechend mehr.

Die OU liegt viel Wert auf Verbindung von Theorie und Praxis. Das merkt man z.B. in Prüfungen, in denen nicht einfach Stoff abgefragt wird. Das sorgt auch dafür, daß man einschlägige und beruflich verwertbare Erfahrungen sammelt (z.B. "entwerfe xy" statt "diskutiere den Entwurf von abc"), und daß Jobben, Praktika, etc. inhaltlich in das Studium integriert werden.

Du siehst, ich bin OU Fan :-)

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Ich hole diesen Beitrag wieder hoch, weil ich zwar vorher die OU zur Kenntniss genommen habe, allerdings mit meinen Englischkenntnissen aufgrund 'schlechter' Vorerfahrungen bzgl. Fernstudium UK gezweifelt habe.

Mal zu meiner Vorgeschichte:

Ich habe von 2004 bis 2008 schon einmal Tourismus 'studiert'. 'Studiert' deswegen, weil dieses Studium an einer Privatschule/Business School war und dementsprechend nicht staatlich anerkannt ist. Die Business School wurde dieses Jahr staatlich anerkannt und bietet das Studium nun fast identisch mit dem Abschluss B.A. an. Soweit so gut.

Nach dem 'Studium' hatte ich mich für ein Aufbauprogramm/Fernprogramm zum Bachelor of Arts (Honours) an der UoS angemeldet, dort nur eine Prüfung abgelegt, die ich nicht bestanden habe und dann aus zeitlichen/persönlichen Gründen dieses Studium nicht mehr weiter verfolgt. Diverse Gründe waren mangelnde Betreuung, kein Feedback (Welten entfernt von Foren wie diesen bzw. fehlender Kontakt mit anderen Studenten auf (inter)nationaler Ebene) und auch keine Tutoren (was ich hier gelesen habe, mit emails und telefonisch ein Loch in den Bauch fragen, da habe ich gejubelt!!!)

Anfang des Jahres habe ich beschlossen, ein Studium an einer deutschen Universität/FH aufzunehmen. Ich habe sogar 2 Zulassungen jeweils an einer FH und einer TU erhalten. Jedoch haben sich in den letzten Monaten einige Dinge persönlich bei mir geändert, so dass ich nicht mehr 6-7 Semester ein Präsenzstudium aufnehmen kann.

Ich bin derzeit arbeit suchend und durchlaufe derzeit einen Bewerbungsmarathon, logischerweise mit meinem 1. Abschluss.

Ich habe schon mit der Fernuni Hagen geliebäugelt. Stelle aber nun im Vergleich mit der OU fest, dass Hagen sehr trocken und im Verhältnis 'steifer' zu sein scheint. Man kann ja an der OU de facto mit freien Modulen anfangen (wie z.b. English for academic purposes only) und sich dann mit der Zeit spezialisieren. Außerdem hat man nach 120 credits schon etwas vorzuweisen.

Dass die Kosten nicht unerheblich sind, überrascht mich nicht (siehe UoS), dass es da auch flexibilität gibt finde ich wiederrum gut. Auch dass sich viele mit 'mittelmäßigen' Englischkenntnissen (ich habe B1 + ein Zertifikat in C1 English for Business von der LCCI) heranwagen, beruhigt mich nun wiederrum.

Ich strebe soweit mindestens einen BA Honours Abschluss mit SP Sprachen, Marketing, Business an um ggf. dann noch den MBA zu machen. Aber erst mal eins nach dem anderen.

Da ich meine (spätere) Zukunft wohl eher im Ausland (UK, IRL, US, IND) sehe, macht sich dann wohl doch eher ein Studium an der OU viel besser.

Ich merke gerade, dass ich mir ja meine Fragen schon mehr oder weniger diesbezüglich selber beantwortet habe. Allerdings wäre es schön, wenn ggf. noch andere als JudithBK Erfahrungen Hagen vs. OU teilen könnten.

Edit: Bezüglich Anerkennung meines 'Studiums' in irgend einer Form habe ich mich schon an die OU gewendet. Es war auch ein Auslandssemester in Dublin dabei. Vielleicht bringt mir das ja doch irgendwie etwas.

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Ich hatte seiner Zeit eine kleine Gegenüberstellung von einem Mathestudium an der Fernuni Hagen / OU gemacht. Vielleicht hilft das weiter? Datei hängt an.

Edit: Bezüglich Anerkennung meines 'Studiums' in irgend einer Form habe ich mich schon an die OU gewendet. Es war auch ein Auslandssemester in Dublin dabei. Vielleicht bringt mir das ja doch irgendwie etwas.

Fragen kostet nichts.

LG, Inés

Fernuni-vs-OU.pdf


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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