yoshua

MedienInfo oder WirtschaftsInfo

7 Beiträge in diesem Thema

Hi Leute,

ja ich weiß ich nerve :( sorry

ich bin aber an dem punkt angelangt wo ich die studiengänge auf 2 gefiltert habe und ich überzeugt bin beide schaffen zu können...

nur welches von beiden nehme ich?

kurz nochmal zu mir : 24 jahre, kaufm. ausbildung knapp 4 jahre berufserf.

Ziele zb.:

software programmieren; projekte erstellen organisieren und diese im team auch verwirklichen; kunden auch im software it bereich beraten, lösungen fürs unternehmen finden;gestaltung von websites bzw websites mit kunden ausarbeiten und in die tat umsetzen,vereinfachung von anwendungen bzw optimierung usw usw.....

Danke für Eure Tipps

Gruß

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Hi Yoshua,

um welche beiden Studiengänge geht es denn genau (welche FH?).

Was du beschreibst ist typische Entwicklerarbeit. Dazu ist grundsätzlich jeder Informatik-Studiengang geeignet. Ob du später auch ein guter Entwickler bist, hängt aber vor allem von dir selber ab, wie du mit dem gebotenen Lernstoff umgehst, ob du lernen möchtest, dich selbständig in komplexe technische Themenbereiche einzuarbeiten und ob du überhaupt Lust am Programmieren und Entwickeln hast.

Vieles lernst du eh nicht im Studium sondern musst du dir entweder selber beibringen oder lernst du erst in der Praxis. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass es erforderlich ist innerhalb kürzester Zeit eine erste Version eines Produkts herauszubringen, einfach um den Markt zu besetzen. Dann kann man plötzlich nicht mehr nach Lehrbuch arbeiten, alle Möglichkeiten abwägen und sich erstmal tiefgehend in die Materie einarbeiten. Entgegen besseren Wissens ist man dann gezwungen etwas auf die schnelle hinzuhuschen nur um irgendwas zeigen zu können, egal ob man das später wieder wegschmeißt und nochmal richtig macht. Das ist jetzt nur ein Beispiel aber mit solchen Situationen musst du später umgehen können.

Im Studium lernst du vor allem die Grundlagen, Techniken und wie man effizient lernt. Mit dem Abschluss hast du dann die Eintrittskarte für deinen Traumjob oder zumindest für einen Job, der dich dem ein bisschen näher bringt. Der eigentliche Spaß fängt dann erst an ;)

Und wenn du gut bist, ist die genaue Bezeichnung auf deiner Abschlussurkunde am unwichtigsten.

Daher nimm doch die Spezialisierungsrichtung, die dir am meisten liegt, da ist die Chance, dass du auch nach Jahren noch motiviert bist, am größten.

Viele Grüße

Vanje


2. Fachsemester Bachelor-Studiengang Web- & Medieninformatik bei W3L

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in Frage kommen die onCampus Fh's

wenn man sich aber mal so die Stellenangebote betrachtet werden die WInfos öfter gesucht, wie kommt das? Wenn man sich aber die Stellenbeschreibung genaustens ansieht stellt man immer wieder fest dass ein Minfo die Stelle auch zu 90% der Fälle ausfüllen könnte.

In den meisten fällen gehts um irgendwelche Programmierung von Java,Php,entwicklung von Anwendungen usw....

Also diese ganzen Bezeichnungen der Studiengänge finde ich so ein wenig naja wie soll ich sagen..."unwichtig?"

Ich hab das Gefühl dass die Unternehmen da garnicht differenzieren können.

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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wie kommt das?

das hast Du Dir hiermit selbst beantwortet:

Also diese ganzen Bezeichnungen der Studiengänge finde ich so ein wenig naja wie soll ich sagen..."unwichtig?"

und

Ich hab das Gefühl dass die Unternehmen da garnicht differenzieren können.

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das hast Du Dir hiermit selbst beantwortet:

und

wozu gibts dann zigtausend studienfächer? die könnte man doch locker halbieren oder irgendwie zusammenführen.

es gibt tausende angebote, die die wirtschaft aber garnicht wahrnimmt bzw überhaupt garnicht in diesen extrem vielen spezialisierungen benötigt

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wenn man sich aber mal so die Stellenangebote betrachtet werden die WInfos öfter gesucht, wie kommt das? Wenn man sich aber die Stellenbeschreibung genaustens ansieht stellt man immer wieder fest dass ein Minfo die Stelle auch zu 90% der Fälle ausfüllen könnte.

Nur weil ein Wirtschaftsinformatiker gesucht wird, heisst das aber nicht, dass sich ein Medieninformatiker nicht bewerben darf oder von vornherein schon nicht genommen wird.

Wenn man in seinem Bewerbungssschreiben und eventuell im persönlichen Gespräch klar machen kann, dass man die zu bewältigenen Aufgaben erledigen kann oder sich gegebenenfalls weiterbilden würde und sonst noch etwas Engagement zeigt, dürfte es auf das Studienfach nicht grossartig ankommen.

wozu gibts dann zigtausend studienfächer? die könnte man doch locker halbieren oder irgendwie zusammenführen.

es gibt tausende angebote, die die wirtschaft aber garnicht wahrnimmt bzw überhaupt garnicht in diesen extrem vielen spezialisierungen benötigt

Warum sollte man Studiengänge wie Sinologie streichen oder zusammenlegen, nur weil in Stellenanzeigen nie ein Sinologe gesucht wird? Das heisst ja nicht, dass diese Leute nicht gebraucht werden oder ewig lange arbeitssuchend rumrennen.

Es gibt übrigens noch anderes im Leben ausser Arbeit und genauso Leute, die rein aus Interesse studieren.

Nimm einfach das, was dir persönlich von den Studienfächern mehr zusagt und versteif dich nicht all zu sehr auf mögliche Berufsaussichten.


vi døde ikke... vi har aldri levd

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es gibt tausende angebote, die die wirtschaft aber garnicht wahrnimmt bzw überhaupt garnicht in diesen extrem vielen spezialisierungen benötigt

Mit Zitat antworten

Wenn es an jeder Uni nur dieselbe handvoll an Studiengängen gäbe, und die auch noch alle nach demselben Schema ablaufen würden und zu 100% dieselben Inhalte vermitteln würden, wo wäre dann die Diversität und Individualität, nach der wir normalerweise immer so schnell schreien, wenn irgendwas vereinheitlicht wird. Also, wenn du meinst, man könnte es vereinheitlichen, schreiben mindestens 10, das dem nicht so ist.

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