Meck

Richtige Entscheidung, oder doch rausgeschmissenes Geld?

9 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Habe gerade hier im Forum ein wenig gestöbert, nachdem ich mir bei etlichen Anbietern Infomaterial angefordert habe.

In einem Beitrag habe ich gelesen, dass sich nicht immer ein Fernstudium lohnt. Das hat mich nun äußerst nachdenklich gemacht.

Vielleicht erstmal zu meiner Person und was ich vorhabe.

Ich bin 29 Jahre und Mutter von 2 Kindern. 2 3/4 Jahre und 11 Monate alt. Der Große kommt spätestens nach dem Sommer in Kindergarten.

Gelernt habe ich vor ewigen Zeiten mal KFZ-Mechanikerin. Nach der Ausbildung (ich wurde leider nicht übernommen) habe ich eine zeitlang gejobbt. Seit 2003 bin ich als Telefonistin eingestellt (seit 2006 im Erziehungsurlaub). In den 3 Jahren vor der Geburt habe ich außer Telefondienst auch div. andere Bürotätigkeiten übernommen, welche mir sehr viel Spaß gemacht haben. Da ich nicht mehr in meinen alten Betrieb zurückkehren werde, bin ich nun am überlegen ein Fernstudium im Bereich "Bürosachbearbeiterin mit EDV" zu absolvieren.

Und da habe ich vorhin gelesen:

Das Geld für eine Leistung ist egal - wenn die Leistung stimmt:)

Wenn Du für Dich ein Lernfeld entdeckt hast, dass Dich voraussichtlich erfolgreicher macht mit dem was Du tust oder machen willst, dann ist ein Fernkursus sicherlich eine gute Möglichkeit.

Bei manchen Lehrbriefen - egal welcher Anbieter - wird manchmal die Aktualität etwas angeprangert. Was ich persönlich als wesentlich schlimmer empfinde ist die Tatsache, das viele Fernkurse zwar zu neuem Wissen führen, aber leider nicht unbedingt ohne eine Abschlussprüfung allgemein anerkannt sind. So ist beispielsweie ein Fernkursus zur Bürosachbearbeiterin für eine Person ohne Ausbildung verschwendetes Geld, da kein Arbeitgeber diese wegen dieser Ausbildung einstellt. Der nimmt dann lieber welche, die bei der Handwerkskammer oder IHK geprüft worden sind. Und diese im Beispiel angeführte Ausbildung wird auch nicht von den Kammern als Voraussetzung anerkannt, um beispielsweise dann eine Fachkauffrau-Ausbildung zu machen.

Wie dem auch sei - wenn Du einen Fernkursus machst überlege genau, ob er Dich wirklich weiterbringt. Und wenn Du die Wahl zwischen mehreren hast solltest Du die Anerkennung des Abschlusses in der Wirtschaft ebenfalls berücksichtigen (vielleicht möchtest Du ja einen anderen Titel auf Deine Visitenkarte schreiben oder später mal im Angestelltenverhältnis arbeiten).

Viele Grüße

Der mittlere Absatz hat mich nun sehr verwirrt. Ich wollte dieses Fernstudium nutzen, um nach dem Erziehungsurlaub wieder einer Bürotätigkeit nach gehen zu können, nur eben Qualifizierter.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder stand vor einer ähnlichen Entscheidung?

Lg Meck

bearbeitet von Meck

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Nunja Du hast ja eine abgeschlossene Ausbildung, zudem würde ich es jetzt nicht wirklich so negativ sehen.

Du hast bereits Erfahrungen und Du bemühst Dich persönlich diese umzusetzen. Da Du ohne Ausbildung nur mit 4-5 Jahren zu IHK Kursen zugelassen wirst sehe ich darin durchaus einen guten Weg die Sachen zu lernen die Du benötigst.

Wichtig ist aber auch das Du dahinter stehst, da es eben nur ein Institutseigener Abschluss ist, ist es wichtig das Du dies auch gut für Dich nutzen und verkaufen kannst.

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Mein Gedankengang ist, dass ich durch das Fernstudium, die gängigsten Grundlagen beherrsche und somit flexibel einsetzbar wäre. Und näturlich auch weiterhin lernfähig sein werde...

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welche grobe Ausrichtung hat denn deine Firma? Grob wieviel Mitarbeiter sind da? Bitte nicht zu genau da dies hier öffentliches Internet ist.

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Abfallentsorung, ca. 50 Mitarbeiter. Ist aber wie gesagt der ehemalige Arbeitgeber

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Entschuldige ich habe es überlesen, dass du nicht zurückkehren wirst, war ein Denkfehler da Erziehungsurlaub.

Da du zwei Kinder hast – liegen deine Stärken u.a. in Zeitmanagement.

Somit hast du eine Ausbildung in KFZ-Bereich.

Sehr viel wissen wie man mit Stress und wenig Zeit umgeht.

grosse Lust an Büroarbeiten.

Da passt es sehr gut rein zu wissen wie man mit Vista und Office sinnvoll und schnell arbeiten kann. Wenn du damit noch nicht umgehen kannst, dann ist es sicherlich sehr hilfreich für dich. Das kannst nur du abschätzen wie weit du es schon kannst.

Aber als Einstellungsmerkmal wird dir dann eher die Last des Fernstudiums sehr hoch angerechnet.

Wie Chillie schon geschrieben hat, du musst es sehr gut verkaufen können, das ist dann wirklich sehr wichtig.

Aber bitte wenn dein Gefühl in diese Richtung geht, dann mache es. Wenn du noch meinst hey 10-20 Wochenstunden über 1,5 Jahre und mein Mann der steht dahinter und hält mir den Rücken frei, passt es noch mehr. Ich weiss viel Arbeit zwei Kinder in diesem Alter machen.

Als Alternative könnte ich mir auch eine Weiterbildungen im Einkauf oder Verkauf vorstellen. Damit bist du im Büro, kann ja auch mit technischen Elementen sein. Aber vielleicht ist das schwerer und braucht mehr Zeit, das weiss nicht. Dies nur wirklich als kleiner Vorschlag. Vielleicht bieten auch die Fernstudiumsanbieter Evaluierungsgespräche an und man kann diese kostenfrei nutzen.

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Ich glaube auch, dass man als Bürokauffrau (IHK) mit der ganz normalen dreijährigen Ausbildung oder alternativ Berufserfahrung mehr Chancen hat als als Bürosachbearbeiterin (ILS oder SGD). Die hauseigenenen Zertifikate sind sicher eher sinnvoll bei Vertiefungen im bereits ausgeübten Berufsfeld.

Aber da Du ja schon Berufserfahrung mitbringst, kann solch ein Zertifikat nicht schaden. Ob es viel bringt, weiß man leider oft erst hinterher...

Wenn Du schon weißt, in welche Richtung Du willst (Buchhaltung, Sachbearbeitung, Sekretariat ...) etc. könntest Du in dieser Hinsicht etwas suchen.

Allgemein fällt mir aber auch noch der sogenannte Europäische Computer-Führerschein ein, der noch nützlich sein kann, wenn man länger aus dem Beruf ausgestiegen war. Oft nachgefragt werden noch Englisch-Kenntnisse (aber die hast Du ja nachweislich), manchmal SAP-Kenntnisse oder eben Berufserfahrung aus dem jeweiligen gesuchten Bereich... Der Betriebswirt wäre auch noch eine Möglichkeit, aber dort wird kaufmännische Berufserfahrung verlangt. Ob es Ausnahmeregelungen gibt oder ob die Zugangsregelungen so starr umgesetzt werden, weiß ich aber nicht.


2008-2011 Informatik-Betriebswirt (VWA)

2014 ISTQB Certified Tester Foundation Level

2011-2015 BSc. Angewandte Informatik, FH Kaiserslautern (Präsenz)

Blog Informatik-Betriebswirt (VWA): http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/

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Also, nun bin ich doch am zweifeln....

Aber besser erstmal zweifeln, als überschnelle Entscheidungen zu treffen.

Mein Mann würde schon hinter mir stehen, auf jeden Fall, aber leider ist er aus beruflichen Gründen viel unterwegs.

...Wenn Du schon weißt, in welche Richtung Du willst (Buchhaltung, Sachbearbeitung, Sekretariat ...) etc. könntest Du in dieser Hinsicht etwas suchen.

...

...

Als Alternative könnte ich mir auch eine Weiterbildungen im Einkauf oder Verkauf vorstellen. Damit bist du im Büro, kann ja auch mit technischen Elementen sein. Aber vielleicht ist das schwerer und braucht mehr Zeit, das weiss nicht. Dies nur wirklich als kleiner Vorschlag. Vielleicht bieten auch die Fernstudiumsanbieter Evaluierungsgespräche an und man kann diese kostenfrei nutzen.

Über diese beiden Vorschläge werde ich mir Mal Gedanken machen.

Beim längeren Überlegen und öfteren Nachlesen der Beiträge, erscheint es mir vielleicht doch sinnvoller, dass wenn ich ein Fernstudium mache, dann wohl besser mit einem Schwerpunkt.

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Beim längeren Überlegen und öfteren Nachlesen der Beiträge, erscheint es mir vielleicht doch sinnvoller, dass wenn ich ein Fernstudium mache, dann wohl besser mit einem Schwerpunkt.

Hallo Meck,

zwei Sachen: Bitte die Begrifflichkeiten auseinanderhalten, dann wird vieles einfacher :-)

Fernstudium = Hochschulausbildung an einer Uni oder Hochschule. Geht privat aber auch staatlich. Im Kern das gleiche via ein richtiges Studium, nur mit Fernunterricht.

Fernschule = Anerkannter Ausbildungsberuf/Abi via Fernunterricht.

Fernkurs = Weiterbildung via Fernunterricht.

Der im Berufsleben anerkannte Wert der Ausbildungen hat genau die gleiche Ordnung. Fernstudium hat den höchsten Wert, Fernkurs den geringsten Wert.

In der gleichen Reihenfolge sind dann auch die Kosten (Zeitliche Aufwand + Kohle) zu sehen. Studium am teuersten, Fernkurs am billigsten.

Beispiele/Anbieter für Fernstudium Bachelor / Diplom-Irgendwas bei Hochschule Wismar, AKAD

Beispiele/Anbieter für Fernschule: Fachwirte, Techniker, Kaufleute bei IHK (und sonst?)

Beispiele für Fernkurse: Vorbereitung zur Prüfung Fachwirt etwa bei SGD, ILS.

Man muss da sehr genau aufpassen. In meinem Lebenslauf steht zum Beispiel "Handelsfachwirt". Und zwar deshalb, weil ich eine Prüfung bei der IHK gemacht habe. Die SGD bietet Vorbereitungskurse für diese Prüfung an (die Vorbereitungen dauern 1-3 Jahre), nimmt aber keine anerkannte, offizielle Prüfung ab. Nach einem SGD-Kurs ist man also _kein_ Handelsfachwirt, sondern hat nur eine notwendige Vorleistung für Prüfungszulassung erarbeitet.

Und zum zweiten:

Über die Startseite dieses Forums kannst Du Dir Fernkurse/Fernstudiengänge rauspicken, die Dir gefallen. Mein Vorschlag wäre tatsächlich rein nach Lust und Gefühl zu gehen (mit dem Gedanken "Kann ich von diesem Beruf leben"). Und wenn Du was gefunden hast, was Dir gefallen könnte: Dann die Anforderungen prüfen (Zeit + Geld) und hier im Forum nach Meinungen zum Nutzen des ganzen fragen.

Beispiel: Ein echtes Fernstudium ist nicht sooo schwierig. Allerdings vermisse ich bei Deinen Eckdaten die notwendige Zielstrebigkeit.

Ausgehend von Deinem erlernten Beruf und Deiner jetzigen Tätigkeit könnte ein Industriefachwirt nett sein. Geht allerdings deutlich über Bürosachbearbeiter hinaus und ist eine gute Qualifikation für einen Büroleiter oder Gruppenleiter.

Beim Industriefachwirt ist Buchhaltung, Ablage, aber auch Personalwirtschaft, Marketing, Kosten- Leistungsrechnung, Materialwirtschaft und Logistik dabei. Zugegeben ist die Prüfung (durch die Eigenheiten der IHK) seeeeehr schwer. Die notwendigen Vorbedigungen solltest Du erfüllen.

Eins unten drunter ist dann der Beruf des Kaufmanns in verschiedenen Spezialisierung (siehe das Posting von Susanne). Aber in meinen Augen ist eine solche Ausbildung verschenkte Zeit. Du hast ja schon einen Beruf. Meine beiden(!) Pflegesöhne machen übrigens gerade eine Zweitausbildung, weil beide(!) den falschen ersten Beruf gelernt haben. :-)

Aber beide gehen dabei eine Qualifikationsstufe höher. Der Unterschied im Lernaufwand ist relativ klein, der Wert im Berufsleben aber deutlich höher.

Das größere Problem sehe ich bei Deinen zwei(?) Postings allerdings in der Motivation und der Frage, ob was Du eigentlich wirklich willst.

Möglicherweise ist es für Dich erstmal sinnvoll genau zu überlegen was Du willst. Es gibt auch für sowas Kurse :-). Also Kurse in denen man nichts lernt aber mal einen Rundrum-Check macht, was man denn eigentlich vom Leben will.

Viele Grüße

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