Markus Jung

DIE ZEIT: Universität versus Fachhochschule

24 Beiträge in diesem Thema

Wo jemand am besten studieren soll, hängt von seinen Neigungen ab. Unis sind praxisferner als Fachhochschulen – selbst im Bachelor.

http://www.zeit.de/online/2009/23/universitaet-versus-fachhochs


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Na, insgesamt kommen FHs ja deutlich besser weg als Unis. Nur wer später mal promovieren will ist momentan wohl besser damit beraten, an eine Uni zu gehen. Ansonsten scheint mir relativ wenig für Unis zu sprechen.

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Also für mich ist ein Uni-Studium dann der richtige Weg, wenn es eher in Richtung Forschung und Entwicklung (sei es im universitären Bereich oder auch in der Wirtschaft) gehen soll - ansonsten scheint mir die FH ebenfalls viele Vorteile zu haben.

Deshalb verstehe ich auch nicht, warum die Fachhochschulen sich alle zu Hochschulen "machen"...

Viele Grüße

Markus


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... oder wenn es das Studienfach, welches man studieren möchte, nicht an einer FH angeboten wird. Reine Mathematik finde ich an keiner FH, genauso wenig wie Medizin, Philosophie, Germanistik, usw.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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In der Tat, das ist lustig. Plötzlich gibt es nur 'universities of applied sciences' und 'Hochschulen der angewandten Wissenschaft'. Als ich an der HFH anfing, hieß das ganze noch 'FFH - Fern-Fachhochschule Hamburg'. Man stellte sogar heraus, dass das FH-Fernstudium dem Uni-Fernstudium überlegen sei (Praxis in Beruf und Hochschule, kürzer, anwendungsbezogen).

Trotzdem: ich hätte mich aus heutiger Sicht anders entscheiden sollen. Die HFH ist m.E. wirklich hervorragend, doch jetzt, wo ich mir vorstellen könnte, meinem Job den Rücken zu kehren und eine Zukunft in Forschung und Wissenschaft anzustreben, kommen mir Zweifel. Ist aber eh zu spät, es bleibt ja noch der Weg über einen konsekutiven Master z.B. an der FU Hagen...:rolleyes:

Allen weiterhin gute Entscheidungen!


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Ja, in der Tat. Wobei ich mir zum Beispiel gerade im Bereich der Medizin einen Differenzierung in einen eher thoretischen Studiengang und einen eher für Praktiker sehr gut vorstellen könnte. Viele Ärzte wollen doch behandeln und haben gar keine Ambitionen für eine Karriere in der Forschung. Statt dessen sollten diese dann im Studium noch Basics in BWL etc. mitbekommen. Und vor allem Praxis, Praxis, Praxis.

Viele Grüße

Markus


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Eine wirklich neutrale Einordnung nimmt der Artikel ja nicht vor - der Grundtenor ist eben pro FH.

Die Nachteile im öffentlichen Dienst z.B. stehen da eher hinten an. Andererseits gibt es ja selbst in den privaten Unternehmen Abstufungen in Gehalt und Verantwortung.

Ich persönlich bin mit der Wahl des Studienganges an einer FH durchaus zufrieden - darum kann ich vielen Punkten (soweit man sie für Fernstudenten übertragen kann) zustimmen.

Allerdings beschränkt sich die Fächerauswahl bei den FHs eben auf den Standard. Gerade Geisteswissenschaften sind nunmal die Domäne der Universitäten.

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meinem Job den Rücken zu kehren und eine Zukunft in Forschung und Wissenschaft anzustreben,

Ich denke das Fach BWL muss man hier gesondert betrachten. Was macht ein BWLer in Forschung und Wissenschaft außer an einer Uni zu arbeiten?

Bei technischen Berufen ist das verständlicher, aber BWL?? Auch Bei VWL kann ich mir das noch gut vorstellen.

Dennoch halte ich es nach wie vor sinnvoll, BWL an einer Uni zu studieren. Ich glaube gerade in diesem Fach unterscheiden sich die Lehrformen extrem. Die Praxisnähe von BWL an einer Uni geht aus meiner Erfahrung im Großteil der Fächer gegen Null. Das ist sicher an einer FH anders. Dagegen werden Sachen wie Abstraktionsvermögen und eigene Herangehensweise an komplexere Aufgaben geschult. An einer Uni wird den Studenten sowohl in Sachen Organisation als auch Bearbeitung/Betreuung viel weniger abgenommen. Eigene Recherchen stehen im Vordergrund. Das sind Dinge die ich schon öfter in meinem Leben sehr gut gebrauchen konnte. Alle BWL-Unterlagen die ich von FHs dagegen gesehen habe, sind eben auf ganz anderem Niveau verfasst. Eigenes Denken ist hier in meinen Augen um Längen weniger gefragt. Ein weiterer Vorteil von Unis ist die oftmals viel größere Auswahl an Fächern/Modulen. Viele Bereiche kann man an FHs nicht wählen.

Insgesamt würde allerdings auch ich in einem weiteren Leben an einer FH studieren - allerdings sicher kein BWL.

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Klar, wiss. MA an einer Uni + Doktorarbeit wäre dann die Zukunft. Weiter geht´s dann kaum noch. Ich habe bei der Literaturrecherche zu meiner DA gestaunt, wo die ganzen Doktoranden geblieben sind. Trotz (oder gerade wegen) des Doktortitels sind die meisten dann doch gleich wieder ab in die freie Wirtschaft, tja das liebe Geld...

Ich glaube ich weiß, was du mit deiner Aussage pro BWL an der Uni meinst. Meine DA ist eine empirische Arbeit, Thema Conjoint-Analyse. Ich bin recht unbedarft an die Sache gegangen und muss selsbtkritisch sagen: dieses Thema wäre ich sicher besser mit Uni-Background angegangen. Mittlerweile bin ich voll im Thema, aber auch nur, weil ich mir zwei komplette Vorlesungen Statistik und MAFO-Methoden an der Uni angetan habe. Jetzt ist meine Ausgangsbasis sicher gut (Theorie ergänzt + Praxiswissen). Im SSP Marketing waren quantitative Methoden schlichtweg kaum gefragt. Ich finde, man erkennt an dieser Stelle gut die unterschiedliche Ausrichtung der Hochschultypen...


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Ja, da kann ich Dich gut verstehen. Ich hatte Marketing als ein Schwerpunkt-Fach. Quantitative Methoden standen da im Vordergrund. Die Conjoint-Analyse ist hier ein Paradebeispiel. Diese Methode kann mathematisch ziemlich anspruchsvoll werden. Beispielsweise die HFh erklärt das im SSP Marketing rein verbal. Das ist mir ein absolutes Rätsel, denn so kann man die wahren Hintergründe dieser praktisch sehr bedeutenden Methode nicht verstehen.

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