Ebrias

Nun bin ich auch dabei...

23 Beiträge in diesem Thema

im Bachelor Maschinenbau an der WBH.

Es stand anfangs auch AKAD zur Auswahl, aber letztendlich hat mich die WBH doch mehr angesprochen.Ein Grund lag darin, dass bei AKAD ein Großteil der Klausuren nur in Stuttgart und Pinneberg stattfinden, was von mir 350 bzw. 450km weit entfernt ist. Bei den Laborphasen sieht es ähnlich aus.

Nach Pfungstadt sind es "nur" 180km, was schon viel eher zu bewältigen ist, wobei ich mir sehr wahrscheinlich sowieso eine Übernachtungsmöglichkeit suchen werde.

Außerdem kommt AKAD für mich trockener/steriler rüber als die WBH, beim Webauftritt sowie bei den Infomaterialien. Das ist natürlich ein absolut subjektives Empfinden.

Zudem ist die AKAD für mich persönlich schon viel zu groß.

Die Studieninhalte sprechen mich an beiden Hochschulen größtenteils an. Hier und da gibt es ein paar Fragezeichen, aber man kann ja nicht alles haben :D.

Was mir an der WBH auf Anhieb erstmal nicht zusagt, ist das anscheinend tiefere Einsteigen in die Informatik, wobei ich denke, das es auch zum Vorteil gegenüber einem AKAD-Studium entwickeln könnte.

Gegen die WBH sprach zuerst auch, dass sie noch nicht so lange im Geschäft sind wie AKAD. Bloß letztendlich kann man dies auslegen wie man will.

Also bei Webauftritt, Infomaterial, Studieninhalt und bei der Kontaktaufnahme zu der WBH habe ich mich direkt heimisch gefühlt. Warum also ein sehr positives Gefühl ersetzen wollen?

Einschreibung wurde schon veranlasst und nun freue ich mich auf meine erste Lieferung.

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Hey, das ist ja prima, endlich ist hier mal jemand aus diesen Studiengängen vertreten. Ich finde die Studiengänge auch sehr interessant, sie waren allerdings zu meinem Fernstudienbeginn noch nicht verfügbar.

Vielleicht kannst Du ja mal hin und wieder hier berichten, wie es Dir so gefällt. Wenn ich das richtig erinnere hattest Du schon ein MB-Studium an einer TU begonnen, oder? Dann wäre ich auch mal sehr interessiert an Deinen Einschätzungen zum Unterschied in den Schwierigkeitsgraden.

Wünsch Dir viel Spaß und Erfolg!

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Hey, das ist ja prima, endlich ist hier mal jemand aus diesen Studiengängen vertreten. Ich finde die Studiengänge auch sehr interessant, sie waren allerdings zu meinem Fernstudienbeginn noch nicht verfügbar.

Vielleicht kannst Du ja mal hin und wieder hier berichten, wie es Dir so gefällt. Wenn ich das richtig erinnere hattest Du schon ein MB-Studium an einer TU begonnen, oder? Dann wäre ich auch mal sehr interessiert an Deinen Einschätzungen zum Unterschied in den Schwierigkeitsgraden.

Wünsch Dir viel Spaß und Erfolg!

Danke!

Ich war bisher an der Universität Siegen im Diplomstudiengang Maschinenbau eingeschrieben. Leider war dies nur mit wenig Erfolg gekrönt, weshalb ich nach etwas anderem gesucht habe.

Und was soll ich sagen? Bei der ersten Einschätzung bietet die WBH viele Sachen, die mir an der Uni garnicht gefallen haben. Das erstreckt sich über alle möglichen Bereiche.

Einen großen Vorteil bieten die anscheinend sehr gut aufbereiteten Lehrmaterialien. An der Uni war nämlich fast nichts aufbereitet. Der Anspruch dort ist, das man dies selbst tut, was im Hinblick auf die spätere Tätigkeit, wie z.B. in der Entwicklung, sicher nicht verkehrt ist. Einige kommen damit zurecht. Andere, wie ich, eben nicht.

Die meisten Professoren haben von Didaktik einfach noch nie was gehört und wollen auch nichts davon hören. Aber auch hier gibt es an der Uni einige positive Ausnahmen.

Ich habe über den Konktakt zur WBH gemerkt, das ich dort wie ein guter Kunde behandelt werde (Kunde=König). Das hat mir sehr gefallen. An der Uni hat man sich bei dem einen oder anderen Professor wie ein notwendiges Übel gefühlt.Ach, was schreib ich denn überhaupt gefühlt, einer hat sowas sogar während der Vorlesung gebracht und nicht nur einmal. Dies war natürlich nicht die Regel, bloß wird es in dem Moment frustrierend, wenn es dort um elementar wichtige Fächer geht, die eigentlich Spaß machen sollten.

Mein Anspruch ist es jetzt auch, das Studium gut zu schaffen und nicht nur durchzukommen, wie es teilweise an der Uni der Fall war. Das wird wohl eine harte, aber teilweise sicher auch schöne Zeit werden :).

bearbeitet von Ebrias

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Deine Worte passen sehr gut zu meinen Uni-Erfahrungen. Ich habe mich zwar bis zum Ende durchgequält, aber eine Freude war das oftmals nicht.

Die Unterlagen sind sicher neben der praktischen Herangehensweise der größte Unterschied. Als Unterlagen hatten wir an der Uni oftmals nichts - also einfach nur die Worte des Professors. Im Extremfall wurden nichtmal Folien aufgelegt oder etwas an die Tafel geschrieben. Manche haben auch einfach nur kommentarlos die Formeln hingekrickelt. In der Vorlesung war das meist nicht ansatzweise zu verstehen.

Ja, die Kundeneigenschaft habe ich auch schon positiv wahrgenommen. Allerdings ist sie für mich persönlich weniger wichtig. Ich bin bislang relativ selten mit der Hochschule in Kontakt getreten. Wenn, dann wusste ich es aber zu schätzen, dass es sehr zügig über die Bühne ging.

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Nein, als kontraproduktiv würde ich das nicht bezeichnen. Im ersten Moment ist es sogar sehr produktiv :-) Es ist eine komplett andere Herangehensweise. Wäre das Material so schlecht wie in einem Präsenzstudium aufbereitet, so wäre ein Fernstudium nicht in solch kurzen Zeiten schaffbar.

Ich sehe aber auch die Gefahr, dass viele Studenten nicht nach links und rechts gucken, weil sie eben genau den Stoff lernen, der gefordert ist (= in den Unterlagen steht). Das haben wir hier aber auch schon mal von verschiedenen Seiten diskutiert und wie immer gibt es mehrere begründete Sichtweisen.

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Hmm...

Ist es nicht letztlich Sinn einer jeden Hochschule, dass man lernt sich zügig und selbstständig in neue Themen anhand vorhandener Literatur und sonstigen zugänglichen Quellen wie Normen usw. einzuarbeiten? Ich meine gut, an der Universität mag das vor allem im Grundstudium nochmal ein ganz anderer Schnack sein, aber ist es im Sinne einer akademischen Ausbildung nicht eher kontraproduktiv, wenn man alles hübsch aufbereitet vorgesetzt kriegt?

Bekommt man nur in den 1 - 2 Semestern .. dann geht nichts mehr ohne Eigenleistung, teilweise sind die Hefte grotten schlecht, voller Fehler und ohne sekundär Literatur kaum zu verstehen. Selbst in B-Aufgaben (bewertete Hausaufgabe) sind Fehler ... so rosig wie Ebrias hofft wird es nicht. Ich bin mal gespannt wie das im 4 Semester weiter geht, da kommen dann die richtigen knackigen Fächer und ich weiß von Kollegen das es scheinbar nicht besser wird.

Im Fazit, das was mir am Anfang gefallen hat, das man gut aufbereitete Hefte bekommen hat die 90% abdeckten, ist leider nicht lange so geblieben.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Gibt Leute, die scheitern im 5. Semester an der simplen Aufgabe scheitern die Stromaufteilung auf 2 Trafos, also im Ersatzschaltbild zwei Impedanzen, zu berechnen, wenn der Gesamtstrom vorgegeben ist...

Daran wird es bei mir nicht scheitern ... ;)

Das interesante am 3 und 4 Semester ist, das die ganzen Grundlagen die nur so theoretisch im Raum standen , so langsam zusammen fließen. Naja laut den Prof. wird es ja im HS viel leichter .. das hatte ich schon mal gehört .. nach den ersten 2 Semester geht das Ganze wie von selbst, kann ich jetzt so nicht bestätigen.. aber ich bin ja auch kein Maßstab :rolleyes:


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Das kommt den Professoren wahrscheinlich nur so vor, weil die Durchfallquoten sinken und die Studenten allgemein besser mitkommen. Aber das liegt vielmehr daran, dass die "Schlechten" im Grundstudium rausgeprüft werden, freiwillig aufgeben oder solange dort bleiben, bis sie es auch halbwegs verstanden haben...

Bei uns hat der Lernaufwand für die Klausuren im Hauptstudium (gefühlt) sogar deutlich zugenommen. Und trotzdem sind die Noten eher schlechter als besser...

Wie gesagt, es fallen zwar weniger durch und es wird kaum noch Jemand "geext". Aber das Notenspektrum wird weiterhin voll ausgenutzt...

Hm .. dachte ich mir naja noch 6-7 Monate wenn keine Katastrophen passieren, dann bin ich im Hauptstudium.


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Hmm...

Ist es nicht letztlich Sinn einer jeden Hochschule, dass man lernt sich zügig und selbstständig in neue Themen anhand vorhandener Literatur und sonstigen zugänglichen Quellen wie Normen usw. einzuarbeiten? Ich meine gut, an der Universität mag das vor allem im Grundstudium nochmal ein ganz anderer Schnack sein, aber ist es im Sinne einer akademischen Ausbildung nicht eher kontraproduktiv, wenn man alles hübsch aufbereitet vorgesetzt kriegt?

Wenn ich die Frage für mich beantworten darf, liegt das Problem eindeutig darin, dass es bei dieser Vorgehenweise nur wenige schaffen, den Stoff wirklich zu verstehen. Die Zahl der Studenten, die einfach gezielt auf eine Klausur lernen, aber nicht für ihr späteres Leben, ist meiner Erfahrung nach ziemlich hoch. An meiner Uni, gerade im Maschinenbau, galt bei den meisten die Devise "Durchkommen!". Das spiegelte sich dann auch in den Noten wieder. Denn in vielen Klausuren waren fast ausschließlich die Noten 3.7 und 4.0 vertreten (oder eben n.b.), jedenfalls in den für den Maschinenbau elementar wichtigen Fächern!

Wobei hier die Mathematik eine klare Ausnahme gebildet hat. Dieser Mann war nämlich der Meinung, das niemand wegen der Mathematik sein Ingenieurstudium aufgeben soll. Und dementsprechend ist er den Studenten dann auch entgegengekommen. Das Niveau war hoch, das ist klar, aber im Gegensatz zu vielen anderen Profs, war er didaktisch geschult und in seinen Klausuren sehr fair!

Von diesem Mann weiss ich auch, dass unter den Professoren durchaus über die Durchfallquoten gesprochen wird, dort sozusagen interne Wetten laufen, bzw. Professoren mit niedrigen Durchfallquoten in ihrem Fach angehalten werden, die Durchfallquoten doch anzuheben.

Sieben ist ok, aber dann auch fair sieben. Aber Fairness war für einige nunmal ein Fremdwort. Und ich finde es ist nicht Sinn der Sache, den Student des Maschinenbaus die Lust auf Technik zu nehmen indem man z.B. seine Klausuren sehr unfair stellt, nur um hohe Durchfallquoten zu erreichen. Im konkreten Fall die Studenten in Sicherheit zu wiegen, dass wenn sie das Skript verstanden haben, die Klausur auch schaffen. Und dann geht in der Klausur, trotz aufbereiteten Skripts, garnichts mehr. (ich denke/hoffe, das es sowas in dieser Form an der WBH nicht geben wird, auch mit dem Hintergrund, das ich dort Kunde bin)

Es gibt eher wenige, die wirklich gut durch das Studium kommen. Jedenfalls ist dies bei weitem nicht ausreichend für die freien Stellen in der Industrie. Und was will die Industrie mit einem Ingenieur, der nur "durchgekommen" ist.

Hinzu kommt auch noch, das man viel Zeit damit vergeudet, wirklich VERALTETEN Stoff aufzubereiten, Stoff aus dem man absolut Null Nutzen schlagen kann.

Im Endeffekt lernt man durch aufbereitetes Material viel effektiver. Man kann sich mehr Wissen in kürzerer Zeit aneignen. Und es ist auch beileibe nicht so, das man durch die selbstständige Aufbereitung an der Uni ein tieferes Wissen bekommt. Dies lässt schon allein die begrenzte Zeit nicht zu.

Ohne selbstständige Aufbereitung wird wird es an der WBH auch nicht gehen. Aber zumindest verbessert sich das gegenüber der Uni um viele Prozentpunkte. Und jeder einzelne Prozentpunkt kommt mir persönlich entgegen, da ich es satt habe, zu jedem x beliebigen Thema zusätzliche Literatur beschaffen zu müssen, da sonst der Misserfolg vorprogrammiert ist.Beim Müssen hört es eh auf, da dann das letzte bisschen Spaß wirklich auf der Strecke bleibt.

Da konzentriere ich mich doch lieber auf wichtigere Sachen und vertiefe selbstständig Sachen, die mich wirklich interessieren bzw. gefragt sind.

bearbeitet von Ebrias

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Du eignest dir sicherlich mehr Wissen in kürzerer Zeit an, wenn der Stoff schön präsentiert wird. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass man diesen Stoff superschnell wieder vergisst. Was du dir hingegen mühevoll selbst erarbeitest und herleitest, sitzt deutlich länger im Gedächtnis. Und du kannst es dir vor allem immer wieder schnell selbst herleiten. Mal abgesehen vom Lerneffekt, sich selbst in Themen einzuarbeiten...

mag ja sein, aber wie soll das im fernstudium möglich sein?

auch wenn die vorlesungen an der uni didaktisch vielleicht nicht sonderlich toll sind, es finden im gegensatz zum fernstudium immerhin welche statt.

ergänzend muss man sich in entsprechende fachliteratur einarbeiten.

und beim fernstudium? vorlesungen gibt es nicht. also reicht deiner meinung nach eine themenvorgabe mit dem verweis sich entsprechende literatur zu beschaffen?! aber dann hat das institut selber keinen wirklichen sinn...

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