Liberty

Erfolgsgeschichten mit der OU

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo alle miteinander,

zuerst einmal möchte ich sagen das ich dieses Forum hier sehr informativ finde und das es mir in meiner Entscheidungsfindung sehr geholfen hat!!

Was mich jetzt, da ich ab Oktober auch aktive OU-Fernstudentin sein werde :D , interessieren würde ist ob schon jemand konkrete Erfahrungen gemacht hat, wie Arbeitgeber auf das Studium der OU reagieren?

Bei meinem AG (öffentlicher Dienst...) ist es z.B. so, das die OU absolut unbekannt ist und das man sich nicht vorstellen kann das ein Studium ohne Abitur (wie es bei mir der Fall ist) eine seriöse Fortbildung sein kann...

Hat eventuell auch jemand Erfahrungen damit, wie anerkannt die OU Abschlüsse in den USA sind??

Also, über einige (Erfolgs-)Geschichten würde ich mich wirklich sehr freuen!! Danke im Voraus!!!

LG Liberty

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Hallo Liberty,

willkommen hier im Forum von Fernstudium-Infos.de!

Ich studiere selbst nicht an der Open University und kann daher keine eigenen Erfahrungen beitragen.

Aber als Argumentationshilfe, dass man das Studium an der Open University ohne Abitur beginnen kann, möchte ich Dir an die Hand geben, dass man auch in Deutschland ohne Abitur studieren kann, wenn bestimmte Voraussetzungen (Berufserfahrung etc.) gegeben sind. Die Regeln sind hier zugegebenermaßen strenger als an der OU, aber auch hierzulande ist ein Abi eben nicht zwingend erforderlich.

Viele Grüße

Markus


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Studium ohne Abitur (wie es bei mir der Fall ist) eine seriöse Fortbildung sein kann...

Das ist aber kein Zeichen der OU, das ist inzwischen in jedem Bundesland mit mehr oder weniger umfangreichen Regelungen möglich.

Ich studiere auch hier in D. ohne Abi.

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Hallo,

willkommen einmal im Forum.

Ja, das ist halt genau das Problem mit vielen Arbeitgebern, die können sich neben einer tradtionellen Universität nichts anderes vorstellen, sind doch 90% der Vorgesetzten Maturanten(Abiturenten) und Akademiker Abgänger von Präsenzuniversitäten. Dasselbe Problem gibt es mit dem Bachelor (im übrigen reicht das als Aufnahmevorausetzung im höheren Dienst bei der EU), das wird sich noch ändern dauert aber. Um dieses Problem zu beheben kann man eigentlich nur "Gebetsmühlenhaft" wiederholen, dass an einer Fernuniversität genau die gleichen Standards (wenn nicht sogar höhere) als an Präsenzuniversitäten gelten, es sich um keine Degree mills handelt und im akademischen Bereich um sehr wohl anerkannte Universitäten handelt.

Zum Problem mit dem fehlenden Abitur, es wird keines zum Anfang eines Studium benötigt, jedoch werden sehr wohl Kenntnisse und Fähigkeiten eines Abiturenten erwartet und man steigt sehr schnell auf höheres Niveau (meistens ab Level 2). Die Anerkennung der OU im akademischen Bereich ist sehr gut, ein Weiterstudium nach dem Bachelor an diversen Fachhochschulen und Universitäten ist ohne weiters möglich. Ebenso das internationale Ranking der OU ist eigentlich für eine Fernuniversität exzellent (~305-402 Platz im Shanghai ranking, als Vergleich die Universität Innsbruck liegt auch dort, http://ed.sjtu.edu.cn/rank/2007/ARWU2006_305-402.htm).

Abschließend, man sollte auf jeden Fall erwähnen, dass man neben der Arbeit studiert hat, dies zeigt meiner Ansicht nach Disziplin und Durchhaltevermögen.

Bei Fragen über die OU nur stellen ich beantworte gerne diese.

lG

Christopher

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

Bachelor of Science with honours(OU);Bachelor of Engineering (HFH); Postgraduate diploma in engineering (OU); Certificate in Mathematics(OU)

MBA der wwedu Wels

Master of Science in Engineering an der OU

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Ja, das man auch in D ohne Abi studieren könnte ist mir bewusst. Ist aber leider nicht so leicht wie es immer dargestellt wird.

Ich bin jetzt 21 und habe ein Jahr Berufserfahrung gesammelt. Um ohne Abi zu studieren muss man 3-4 Jahre Berufserfahrung nachweisen können, in manchen Bundesländern wird soweit ich weiß sogar vorausgesetzt das die erlangte Berufserfahrung im zuvor erlernten Beruf erworben wurde.

Ein weiterer Nachteil ist wie ich finde, das man den angestrebten Studiengang auch meistens nur belegen kann wenn die zuvor erlangte Berufserfahrung diesem fachlich nahe steht. Dabei gibt es ja viele Studenten die gerade deswegen studieren wollen um sich beruflich zu verändern. Ich weiß das sich das in den nächsten Jahren ja zum Besseren ändern soll aber wer will schon drei bis vier Jahre warten um dann etwas zu beginnen wenn er an der OU nach dieser Zeit schon einen Abschluss in der Tasche haben könnte! Für mich persönlich kommt ein Studium in D deshalb leider nicht in Frage...

@ chbrandl: Ja das ist genau das Problem. Die Akademiker, die noch "normal" studiert haben, haben natürlich Angst das man an deren Stuhl sägt. Schließlich könnte man mit Hilfe eines Fernstudiums unter Umständen mit 25 Jahren schon eine Ausbildung, 5 Jahre Berufserfahrung und ein Studium vorweisen... Gerade deswegen würde es mich ja interessieren was für Erfahrungen der ein oder andere mit OU Abschluss bereits gemacht hat.

Danke für die schnellen Antworten!!

LG Liberty

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Ja, das man auch in D ohne Abi studieren könnte ist mir bewusst. Ist aber leider nicht so leicht wie es immer dargestellt wird.

Es ging auch nicht darum Dir zu empfehlen, dass Du in Deutschland studieren sollst. Sondern die Information soll Dir als Argumentationshilfe bei Vorgesetzten dienen. Damit kannst Du zeigen, dass Die OU halt nicht minderwertiger [als deutsche Hochschulen] ist, nur weil sie ein Studium ohne Abi ermöglicht.

Viele Grüße

Markus


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Hi Liberty,

oftmals haben die Leute, die argumentieren, dass ein Studium ohne Abitur nichts taugen würde, Angst, dass ihr eigener Werdegang durch einen "Bildungsquereinsteiger" in Frage gestellt werden könnte. (Womöglich auch zu recht. ;) )

Ich habe nun auch durch mein Studium an der OU und auch durch meine Tätigkeit bei der Studentenvereinigung OUSA, viele Bildungsquereinsteiger kennen gelernt - diese sind m.E. nach aufgeschlossener, weltoffener und wissensbegieriger als die Akademiker in meinem Bekanntenkreis, die einen 0815-Weg eingeschlagen haben.

Wichtig ist doch eigentlich auch nicht die Zugangsvoraussetzung, sondern der Abschluss!

Ich kenne eine Studentin, eine Britin, die in Deutschland lebt. Sie hat an der OU einen Bachelor erreicht und studiert nun für einen Master an der Uni Frankfurt.

Von einer schweizer OU Tutorin hörte ich, dass es oftmals wichtig sein kann, die Leute vom Prüfungsamt bzw. von den einzelnen Fakulatäten an die pädagogische Fakultät zu verweisen, da dort die OU sehr wohl bekannt und wohl auch in hohem Grade anerkannt ist.

Ich hoffe, dass dies hilft und ich drücke Dir die Daumen fürs weitere Studium!

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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diese sind m.E. nach aufgeschlossener, weltoffener und wissensbegieriger als die Akademiker in meinem Bekanntenkreis, die einen 0815-Weg eingeschlagen haben.

Solche Leute findet man in Deutschland leider sehr selten.

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in manchen Bundesländern wird soweit ich weiß sogar vorausgesetzt das die erlangte Berufserfahrung im zuvor erlernten Beruf erworben wurde.

Nein, die Berufserfahrung sollte im Bereich des Studiums liegen. Heißt: Ein gelernter Buchhalter der als Autoklemptner gearbeitet hat, kann ohne Abi zwar ein Ingenieursstudium anfangen, wohl auch ein Wirtschaftsingenieur, aber kein reines BWL. oder so. ;)

Viele Grüße

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Nein, die Berufserfahrung sollte im Bereich des Studiums liegen. Heißt: Ein gelernter Buchhalter der als Autoklemptner gearbeitet hat, kann ohne Abi zwar ein Ingenieursstudium anfangen, wohl auch ein Wirtschaftsingenieur, aber kein reines BWL. oder so. ;)

Dies mag so bei einzelnen Hochschulen gehandhabt werden, doch man kann auch als Bankkauffrau Mathematik oder Informatik studieren. Wie wäre es sonst die Regelung, dass Wehrdienst und Elternzeit auf die Berufserfahrung angerechnet werden können, möglich.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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