snoops

Mal eine Frage Off-topic

6 Beiträge in diesem Thema

Ich bitte um eure Hilfe bei einer Frage, die mal nichts mit der HFH zu tun hat, sondern berufspraktischer Natur ist. Vielleicht habt ihr ja gute Ideen.

Ich arbeite in einem Unternehmen, dass aus historischen Gründen technologiegetrieben ist, sprich: Techniker/ Entwickler haben Ideen und entwickeln daraus Produkte oder Features und treten dann an das Marketing/ Produktmanagement heran, stellen das Produkt/ Feature vor und Marketing/ PM überlegen sich dann, wie sie das wohl vermarktet bekommen. So kommt es mal des Öfteren vor, dass das ganze zwar technisch nett ist, der Kunde damit aber nix oder nur wenig anfangen kann.

Ich bin nun aufgefordert worden, zwei bis drei Tools vorzustellen, die man anwenden könnte, um davon wegzukommen. Ziel ist, zunächst die Kundenbedürftnisse zu ermitteln und darauf basierend Anforderungen an die Entwicklung zu formulieren. Nebenbedingung: es handelt sich fast ausschließlich um die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten, d.h.: es sollen keine komplett neuen Produkte entwickelt werden. Am Beispiel VW: wir bauen die nächste Generation des Golf, was sollten/ müssten wir verbessern (und nicht die Fragestellung: welche neuen Autos sollten wir mal bauen).

Daher wäre mir auch mit Tools geholfen, mit deren Hilfe man abschätzen kann: trifft die in der Schublade liegende Entwickleridee ein/ mehrere Kundenbedürftnis(se) gut oder eben nicht gut.

Man sollte ja meinen, dies wäre ein weitverbreitetes Problem, für das es genug Tools geben müsste, aber viel googeln und Literaturrecherche fördern wenig zutage außer der bekannten Nutzwertanalyse.

Habt ihr eine Idee?


2. Semester Sonderstudiengang Technik

"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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Das klingt für mich eigentlich nach einer typischen Marktforschungsaufgabe. Liefert denn euer Produktmanagement kein Feedback vom Markt?

PM oder die Vertriebler und/oder Vertriebsmittler sitzen ja direkt am Markt - sprich die Befragung könnte man relativ schnell und ohne große Vorbereitung durchführen.

Ich kenne das von meinem letzten Arbeitgeber das wir uns einmal im Jahr zu einem Strategietag aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen haben um dort die Meinungen aller die mit dem Markt kommunizieren zu sammeln und zu kanalisieren. Hierbei haben sich einige tolle Gedanken entwickelt bzw. Tendenzen aufzeigen lassen.

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Du solltest den SSP Produktentwicklung belegen. Das ist genau das Thema. Bislang beschreitet Ihr den konventionellen Weg der Produktentwicklung, Ihr wollt hin zu einem modernen Weg.

Wesentlicher Schritt ist es doch, die Kundenbedürfnisse zu erfassen BEVOR die Produkte entwickelt werden (hey, die Klausur ist 3 Wochen her und ich kann noch was :-)). Das ist - wie chillie schreibt - eine klassische Marketingaufgabe. Stichworte sind Cluster-Analyse (zur Identifzierung von Kundensegmenten) und Conjoint-Analyse (zur Identifizierung der bevorzugten Produktmerkmale). Das dürfte in diversen Tools verankert sein. Zu diesen Themen kannst Du unendlich viel recherchieren (und ich rate Dir dringend von HFH-Marketing-SBs ab!).

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PM oder die Vertriebler und/oder Vertriebsmittler sitzen ja direkt am Markt - sprich die Befragung könnte man relativ schnell und ohne große Vorbereitung durchführen.

Vertriebler und deren Feedback habe ich genügend zur Hand, die Kunst ist eher, deren Input nachvollziehbar auszuwerten.

Stichworte sind Cluster-Analyse (zur Identifzierung von Kundensegmenten) und Conjoint-Analyse (zur Identifizierung der bevorzugten Produktmerkmale). Das dürfte in diversen Tools verankert sein. Zu diesen Themen kannst Du unendlich viel recherchieren (und ich rate Dir dringend von HFH-Marketing-SBs ab!).

Aus meinem Erststudium mit zwei Semestern Marketing ist hoffentlich noch genig hängengeblieben, aber irgendwie passen die Tools nicht sonderich gut zu meiner Fragestellung. Das Problem ist, um beim Beispiel Auto zu bleiben, nicht: wir erfinden ein komplett neues Auto, wie sollte das aussehen, sondern: wir bauen die x-te Generation eines bestehenden Autos, die Entwicklung legt Vorschläge für den Facelift auf den Tisch, z.B.: wir haben da eine tolle neue Radaufhängung, und hier kommt die Frage: entspricht das den Kundenbedürftnissen oder sollten wir uns auf etwas ganz anderes konzentrieren. Ziel ist, unternehmensintern, insbesondere den Entwicklern, klarzumachen: wir haben es nach dieser Methode (nachvollziehbar) bewertet, und sagen deswegen ja oder nein dazu.


2. Semester Sonderstudiengang Technik

"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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Ich verstehe nicht ganz, was Du willst. Kundenbedürfnisse ermitteln oder eine interne Bewertung? Zur Ermittlung der Kundenbedürfnisse sind die Methoden erste Wahl und es spielt überhaupt keine Rolle, ob das eine Neuentwicklung, Anpassung oder Variante ist. Conjoint-Analyse oder eine ihrer diversen Varianten sind das Mittel schlechthin um sowas zu analysieren.

Eine interne Bewertung kann man damit natürlich nicht machen. Dafür benötigt man Vergleichsmaßstäbe oder Alternativen woran die Entwicklung gemessen werden kann. Wir machen sowas hiermit:

http://de.wikipedia.org/wiki/Analytic_Hierarchy_Process

Das kann mathematisch ganz schön anspruchsvoll werden, so dass man das besser nicht "von Hand" sondern mit einer Software machen sollte. Ist aber sehr gut geeignet, um Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen.

Was meinst Du immer mit Tools? Sind das für Dich die Methoden selbst?

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Wie ist es mit Quality Function Deployment?! Das habe ich unter "Umsetzung von Kundenanforderungen in Qualitätsmerkmale" gespeichert.


______________________________________

fast fertig!

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