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Promotion nach FH Diplom - Möglichkeiten heute?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo, ich suche eine Möglichkeit nach meinem FH Diplom in BWL (ist jetzt schon einige Jahre her) einen Dr. Titel zu erlangen. Das ist zumindest mein Fernziel.

Nun ging das bis vor kurzem mit einem besonders guten Abschluß (<1,5) - da lag ich leider daneben :)

Bietet sich denn heute eine Möglichkeit über einen Master - Abschluß (müsste ein Fernstudium neben dem Job sein) so eine Zugangsvoraussetzung für die Promotion zu erwerben?? Könnte ich so einen Master Studiengang direkt an meinen BWL FH Diplomtitel dranhängen?

Weiß das denn jemand oder hat es vielleicht schon jemand gemacht?

Besten Dank für die Hilfe!!

Schöne Grüße

Bob

p.s. ich vergaß - ich bin seit einigen Jahren jetzt im Bereich VWL/Makroanlayse tätig; somit wäre der Weg zu einem Master VWL natürlich interessanter. Habe aber herausgefunden, daß für den Master VWL das BWL Diplom (FH) nicht anerkannt wird - stimmt das so?

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Du könntest an der Fernuni Hagen den Master Wirtschaftswissenschaften belegen und dort die maximale Menge VWL-Module auswählen.

Der FeU-Master dürfte im Fernstudium auch die beste Möglichkeit sein um überhaupt zur Promotion zu kommen.

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Du kannst bereits jetzt mit Promotion beginnen. Theoretisch. Das Schwierige ist eben, einen Professor zu finden, der Dich nimmt und das insbesondere als FH-Absolvent.

Ein Master-Studium (an einer Uni!) würde Deine Chancen verbessern, dennoch ist es keine Garantie. Bewerben musst Du Dich so oder so.

Und Du hast recht, meist werden dafür sehr gute Noten gefordert. Möglichkeiten bestehen für Dich eventuell an der Fernuni Hagen. Ich stufe die Chancen für Dich eher schlecht ein, aber ein Versuch ist es vielleicht wert.

Hier die Promotionsordnung der FU Hagen (insbes. §3):

http://www.fernuni-hagen.de/wiwi/forschung/promohabil/promotionsordnung.pdf

PS: weder Diplom noch der Dr. sind Titel. Es sind akademische Grade. Als zukünftiger Dr. darf man das ruhig wissen :-)

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Hallo,

mangels reeller Chancen als FH´ler in Deutschland ist das Ausland interessant.

Die Betreuer an den Unis haben i.d.R. ausreichend eigene Kandidaten. Die wollen schon keinen von Außen.... und dann noch von der FH. Das ist meine erlebte Erfahrung.

Hier das Programm, welches ich besuche:

http://doktorate.umit.at/

Mehr zu den Erfahrungen auch hier bei fi:

http://www.fernstudium-infos.de/diploma/15465-erfahrungen-mit-dem-doktoratsstudium-an-diploma.html

Bitte nur nicht an "Gesundheitswissenschaften" stören lassen. Wir sind ein kleiner Teil Ökonome und Juristen, die alle in ihren Disziplinen schreiben - es genügt also einen Bezug zu Gesundheitswissenschaft herzustellen, was immer gelingt.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Hallo, das mit der UMIT hört sich nicht uninteressant an. Das hieße ja, ich kann direkt mit meinem Diplom ein Doktorandenstudium beginnen, richtig?

Ich hab auch mit dem Thema "Gesundheitswissenschaften" jetzt direkt kein Problem. Wie sieht es mit der Aufnahmeprüfung aus, von der ich gelesen habe - was wird da verlangt bzw. wie kann man sich da vorbereiten?

Grüße

Bob

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Hallo Bob,

richtig, ich ging dort auch mit FH-Diplom hin, wie viele Kommilitonen aus dem Gesundheitswesen auch.

Zur Aufnahmeprüfung kann ich wenig sagen, da die Promotionsordnung geändert wurde und die Aufnahmeprüfung meines Wissens je nach Erststudium etc. unterschiedlich ausfällt. Genaueres kann hier nur die UMIT mitteilen.

Das Programm ist super und nach den Präsenzwochen hat man freie Zeiteinteilung, kann also mehr oder weniger intensiv an seiner Arbeit tätig sein.

Die Betreuung passt. Man wird sehr gut auf Proposal und Expose-Prüfung vorbereitet. Die Betreuersuche entfällt, da die UMIT dies erledigt. Privatuni eben.

Zudem lässt die Promotionsordnung den Gutachtern nur 6 Wochen Zeit - nicht wie an staatl. Unis, wo man mal irgendwann begutachtet wird, eben dann, wenn der Prof. mal Zeit und Lust hat.

OK, dafür kostet es, doch im Vergleich zu MBA-Programmen sind die Studiengebühren unter dem Durchschnitt beim MBA.

Weiterer Vorteil: Nach österr. Hochschulrecht gilt die Dissertation als veröffentlicht, wenn diese in der Uni-Bibliothek online veröffentlicht wurde. Somit ist auch die Urkunde für den Dr.-Grad schnell gedruckt, da die Frage der Veröffentlichung damit deutlich einfacher und schneller als in Deutschland zu beantworten ist.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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