deltasigma

Unsinn mit zentralen Präsenzveranstaltungen

16 Beiträge in diesem Thema

Wieso muss man eigentlich quer durch Deutschland/Europa nach Hamburg fahren, nur weil man sich dort immer noch weigert, an den vorhandenen Standorten neben Prüfungen auch Präsenzveranstaltungen durchzuführen?

Da nennt sich eine Institution Europäische Fernhochschule, investiert jeden Monat kein geringes Budget allein nur in Werbung und ist bis heute nicht in der Lage, eine paar Dozenten in ein Auto/Zug zu setzen und ein paar Mal im Jahr Präsenztermine dezentral an anderen Standorten anzubieten. Dies wäre kundenorientiert und ist Standard von vielen anderen Fernstudienanbietern.

Beispiel HFH als der nächste Wettbewerber:

1. unterhält die HFH mehr Standorte als die EFH

2. werden an diesen neben Prüfungen auch Präsenztermine angeboten

3. zugleich gibt es weit mehr Präsenztermine als bei der EFH

4. und das sogar für mehrere Studiengänge im Vergleich zur EFH

5. und soweit bekannt, ist die HFH dabei auch noch günstiger

Zudem weiss ich, dass viele sich auch daran stören und deswegen die HFH oder andere gegenüber der EFH vorgezogen haben. Auch ich habe nicht die Lust über 700km quer durch Deutschland/Europa zu fahren, dafür einen Tag vorher anreisen und anschließend wieder einen Tag für die Heimfahrt opfern muss, nur weil man dort es nicht organisieren kann/will. Wenn sogar eine staatliche Hochschule wie Wings es schafft 2-3 andere Standorte als Alternativen anzubieten, dann ist es weder zukunftsweisend noch modern, alle Studenten mehrmals im Jahr nach Hamburg pilgern zu lassen. Sorry, aber das kommt nicht dem heutigen Anspruch einer (privaten) Fernhochschule nach.

Und das hat jetzt auch nichts mit dem flexiblen Studienangebot der EFH

zu tun. Die Präsenztermine, welche in Hamburg stattfinden, können eine

Woche später auch an einem anderen Standort abgehalten werden.

Es muss ja nicht gleich morgen an allen Standorten so sein. Reutlingen

für Süddeutschland würde mir schon reichen.

Wenn sich mehr darüber beschweren, dann wird sich auch etwas ändern.

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1. Hast du mal bei der Euro-FH nachgefragt warum die Seminare nur in Hamburg sind?

2. Ich finde 3 (Bachelor EBWL) bzw. 4 (Diplom) Präsenzseminare im ganzen Studium den Alarm nicht wert (allerdings wohne ich in Hamburg und muss mir da keinen großen Kopf machen).

3. Wer zwingt dich an der Euro-FH zu studieren, wenn bei der HFH alles besser ist?

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Also für mich wäre das kein Kriterium, das gegen die Euro-FH sprechen würde. Ich werde im Rahmen meines Studiums an der AKAD wahrscheinlich um einiges öfters in Deutschland herumreisen dürfen als 3 bis 4 mal im ganzen Studium.

Man weiß es ja vorher. Dann muß man sich einfach gegen diese Fernhochschule entscheiden, wenn man das nicht möchte. Ich persönlich halte das jedenfalls für zumutbar. Schließlich ist es ca. einmal im Jahr, wenn man es umrechnet.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Also das finde ich fast lächerlich *g*. Man hat im Schnitt 1 1/2 Seminare im Jahr wenn man auf 3 Jahre studiert. 1 Seminar hat eine zeitliche Dauer von 2-3 Tagen. Für dieses wirklich geringe Pflichtprogramm kann man sich ruhig mal die schöne Stadt Hamburg anschaun.

Das einigste was ich allerdings nicht so toll finde ( bzws mehr meine Kollegen die nicht im Schichtdienst arbeiten) ist das die Seminare fast immer mitten in der Woche sind. Also (Dienstag,) Mittwoch, Donnerstag. Warum man es nicht wenigstens an den Anfang der Woche oder an das Ende der Woche schieben kann ist mir unverstädnlich. Zumal es wirklich für die Leute deutlich angenehmer wäre sich am Abreisetag keine Stress machen zu müssen bzws wirklich noch das WE länger bleiben könnte und ne Art Mini Urlaub machen könnte.


Bachelor Logistikmanagement (Euro FH) abgeschlossen

Master Wirtschaftswissenschaften (Fernuni Hagen) gestartet

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Nochmals,.. es geht hier nicht um ein k.o.-Kriterium, sondern um die Frage,

inwieweit man ein Studienangebot flächendeckend für Studierende so

gestaltet, dass es unabhängig vom eigenen Wohnort aus durchzu-

führen ist. Das ist doch der Kern eines Fernstudiums.

Andere Anbieter tun das, andere nicht. Die HFH oder Wings sind nur zwei

Beispiele dafür, dass man sich dort dieser Definition annimmt und es

umgesetzt hat. Von mir aus könnte es noch mehr Präsenztermine

geben, wenn diese in nächster Nähe verfügbar sind. Das würde auch

dann die Kosten für diese "Betreuung" mehr rechtfertigen.

Da ich mich für einen Master interessiere, habe ich bei der EFH nach

weiteren Programmen angefragt. Als man mir dann mitgeteilt hat,

man müsse auf jeden Fall mehrere Male nach Hamburg kommen,

habe ich somit nachgefragt, warum dies denn? Es gibt doch einen

Standort in direkter Nähe. Daraufhin war die kurze Antwort, dass dies

einfach so ist. Die Frage, ob die Veranstaltungen werktags oder

am Wochenende abgehalten werden, habe ich gar nicht erst gestellt,

da ich vom Wochenende einfach ausgegangen bin. Wie bei anderen

Anbietern dies nun mal zutrifft.

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Laut Prospekt ist das einige wenige Male.

aber wenn dich das so stört, warum vergißt du dann die EFH nicht einfach und suchst nach einem anderen Anbieter?

Die Fernhochschulen unterscheiden sich ganz erheblich in Ihren Ausgestaltungen des Studiums. Ebenso unterscheiden sich die Vorstellungen der Studierenden. Die einen wollen viele Seminare, andere möglichst keine Seminare, etc. Manche Fernhochschulen passen einfach nicht zu den Vorstellungen mancher Studierenden; das ist einfach normal.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Hi deltasigma,

weshalb regst Du dich eigentlich auf? Es wird ja niemand dazu gezwungen, an der Euro-FH zu studieren und die SEminare/Standorte werden in den Prospekten auch kommuniziert. Also kann jeder Studierende auch wissen, worauf er sich einlässt. Für mich persönlich ist das kein Problem. Wenn es eins wäre, würde ich einfach woanders studiere (z.B. an der HFH).

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Zumindest die großen Standorte der HFH wie Stuttgart, Hamburg usw. sind eigentlich sowas wie kleine (nur relativ autarke) FHs. Fester Stab von Mitarbeitern und Professoren, bzw. Dozenten unter der Leitung eines Standortdirektors/Standortdirektorin usw.

Weiss ja nicht wie es bei der EFH abläuft, aber meines Wissens vergleichbar mit der HFH ist bestenfalls die AKAD. Deswegen kannst Du das auf die kleine EFH nicht so einfach übertragen. Die HFH versucht das Konzept einer Präsenz-FH, inklusive fester Semester, für Fernstudierende abzubilden. Das hat viele Vorteile, geht aber auch zu Lasten der Flexibilität, Die EFH wird andere Vorteile und Nachteile haben, oder nicht? Sowas prüft und bedenkt man noch vor der Immatrikulation, ansonsten könntest Du ja versuchen zu wechseln. Aber die Problematik bei der Anrechnung von Leistungen ist auch nicht zu unterschätzen.

Gruß

Rafnixx

Beispiel HFH als der nächste Wettbewerber:

1. unterhält die HFH mehr Standorte als die EFH

2. werden an diesen neben Prüfungen auch Präsenztermine angeboten

3. zugleich gibt es weit mehr Präsenztermine als bei der EFH

4. und das sogar für mehrere Studiengänge im Vergleich zur EFH

5. und soweit bekannt, ist die HFH dabei auch noch günstiger


ehemaliger Fernstudent.

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Hi du!

das würde schon einmal angsprochen. Ich müsste irgendwo auch ein Statement von der Euro-Fh rum liegen haben. (vielleicht finde ich es die Tage).

Hauptkriterium war bzw. ist wohl an der EFH, dass diese im Gegensatz zu anderen FHs nur 1 Studienzentrum besitzen. Nämlich Hamburg. Hamburg steuert dies alles zentral. Wenn man also nach HH reist, lernt man das "Zentrum der Macht" gleich kennen.

Ach ja, für mich war es auch eine schöne Abwechslung. Und ehrlich, für unter 100.- Euro bekomme ich ein Flug nach Hamburg. Dafür kann ich dann schon auch mal Donnerstag und Freitag opfern und mache mir dann schöne Tage in Hamburg.

Gruß

Rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Habe ja nichts gegen die Euro-FH oder Hamburg im Allgemeinen ;)

Jedoch die dortige Aussage: "Das ist halt so, das kann man nicht ändern"

irritiert mich. Konzept hin oder her.

Wenn sogar eine staatliche Hochschule wie Wings, die ihren Sitz in Wismar

hat, in der Lage ist auch an zwei bis vier anderen Standorten ein paar Termine

anzubieten, ist es doch legitim diese Frage zu stellen.

Vor meiner Haustür finde ich einen Standort vor, an welchem diverse

Anbieter (große/kleine, mit/ohne Hauptsitz) vertreten sind und auch

Präsenzveranstaltungen ermöglichen. Außer jene, um die es hier geht.

Also, es geht einfach ums Prinzip. Was spricht dagegen, auch am

Standort Reutlingen die paar Termine durchzuführen?

Schließlich sollte es auch das Interesse der Euro-FH sein, da sie durch

diese Maßnahmen ihre Bekanntheit erhöhen kann.

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