Markus Jung

Fernstudium ohne Männer?

14 Beiträge in diesem Thema

n-tv.de berichtet in diesem Artikel über spezielle Frauenstudiengänge, die insbesondere in technischen Fächern angeboten werden.

Wie sieht das unter den weiblichen Fernstudenten in den Fächern dieses Bereichs (Ingenieurwissenschaften, Informatik, etc.). Würdet Ihr Euch darüber freuen, wenn die Hochschulen zum Beispiel getrennte Präsenzveranstaltungen nur für Frauen anbieten würden oder ein Frauen-Forum im Online-Campus, zu dem Männer keinen Zugang haben?


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Ich wollte ja erst so mein Feedback geben, aber natürlich habe ich dann doch erst den Artikel gelesen.... :cursing: wow :cursing:

Ich studiere zwar nichts Technisches, aber es geht ja auch darum, Frauen wie mich lieber in die Technik-Schiene zu ziehen. Daher kann ich ja ruhig einen vom Leder lassen:

Obwohl diese Handhabung wohl erfolgreich ist und sich weiter ausbreitet, finde ich es FURCHTBAR. Ich kann das gar nicht unterstützen (habe aber natürlich auch keine (negativen) Erfahrungen aus diesem Bereich).

Mein 1. Gedanke war: der Unterschied im Gehalt reicht doch schon! Gleiche Ausbildung = gleiches Geld. Unterschiede in der Ausbildung finde ich nicht zeitgemäß. Außerdem geht es doch auch um ein soziales Gefüge.

So sollen ihnen Machosprüche erspart ... werden.

Tja vor sowas kann man eine Frau nicht schützen. Das gibts im kompletten Leben. Wer sowas nicht abkann, hat n Problem. Aber nicht nur um Studium, sondern im ganzen Leben.

Denn in Gruppen, die zu 95 Prozent aus Männern bestehen, könnten Frauen ihre eigenen Lernansätze nicht wirklich umsetzen

Sicherlich ist man dann zurückhaltender. Aber ein Studium zählt als Ausbildung und auf der Arbeit wird das Männer:Frau-Verhältnis nicht anders aussehen. (Es sei denn es gibt einen Arbeitgeber der extra eine technische Firma mit 100% Frauenquote aufmacht.) Passt somit wunderbar auf einen weiteren Auszug:

In Bremen und Wilhelmshaven ... auf die berufliche Realität vorzubereiten.
Die Trennung im Grundstudium zum "Wissensangleich" kann ich auch nicht gutheißen. Sorry, REALITÄT !!!! Wenn sich eine Frau für Technik interessiert, wird sie das studieren.

Am Besten hat mir der Absatz über das E-Learning gefallen:

Es geht nicht allein um ein anderes Lernverhalten", sagt Ulrich Berlin. Frauen sollen auch darauf vorbereitet werden, was sie im späteren Berufsleben erwarten kann, wenn sie eine Familie gründen und von zu Hause aus arbeiten wollen.

Das ist ja wohl DER Macho-Spruch schlechthin. Wer bringt das denn den Männern bei !?!??!?!

PS: Ich habe so oft aus dem Bericht zitiert, damit man klar merkt worauf ich mich beziehe UND damit man sieht, dass der Artikel selbst die Gründe dagegen aufzählt = Realitätsfremd.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Und dann wird das komplette Studium bestimmt auch von weibl. Lehrkräften abgehalten u. betreut.

Beim Start ins Berufsleben werden dann alle männlichen Kollegen aus dem Umfeld gekündigt.


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Ich stimme Kathrin 100.000% zu!

Ganz ehrlich, es ist auch überhaupt kein Problem, mit 95% Männern zu studieren, sondern nur eventuell das Pech zu haben, mit 95% Idioten zu studieren. Das ist allerdings nicht geschlechterspezifisch...

Geht's eigenltich noch? Die Frauen darauf vorzubereiten, Kinder zu kriegen und von Zuhause aus zu arbeiten. Na vielen Dank, Gleichstellung??? Frauen sind nicht die einzigen, die sich um "ihre" Kinder kümmern wollen/sollten. Männer tragen da auch einen klitzekleinen Anteil glaube ich mich zu erinnern!? Solche Aktionen waren doch ursprünglich dafür gedacht, dass gerade solche Ansichten wie "Kinder hüten ist Frauensache" und "zur Arbeit gehen ist Männersache" zu zerstreuen, oder nicht?

Ich fand bei uns an der Uni diese Frauenförderung immer schon zum kotzen. Es wurden wahnsinnig viele Veranstaltungen, Workshops, Aktionen nur für Frauen angeboten. Klar freut man sich, solche Sachen wie vergünstigten Eintritt zu Fachausstellungen, kostenlose Wochenendkurse für 3D Animationsprogramme usw. mitmachen zu dürfen. Ich habe nur noch nie verstanden, warum die Männer da nicht auch teilnehmen dürfen. Prizipiell führt der ganze Zirkus nur dazu, dass Männer im Endeffekt sogar benachteilt werden, nur weil sie in der Mehrzahl sind. Genauso, wie beim GirlsDay die Mädels jedes Jahr einen Praktikumstag machen dürfen und die Jungs trotzdem zur Schule müssen, wo aber nichts im Unterricht passiert, weil die Hälfte der Klasse (bzw bei uns 3/4) ja fehlt :cursing:

Genrell finde ich ja solche Informations-Programme in der Schule nicht schlecht. Allerdings sollten zB auch die Jungs die Möglichkeit bekommen, in typische Mädchenberufe rein zu schnuppern. Nicht nur andersrum. Schließlich gibt es ja auch genausolche Frauendominierte Studiengänge/Berufe. Ich denke da zB an Grundschullehrer, Erzieher, Krankenschwestern, weißderGerierwas.

Frauenförderung später an der FH/Uni, zumindest so wie es bei uns gelaufen ist, finde ich total lächerlich, unnötig und unfair. Zu dem Zeitpunkt haben sich die Frauen schließlich schon zu einem technischen Beruf entschieden und brauchen nicht mehr bekehrt werden.

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Männerfreies Studium ? Grausige Vorstellung !!!

Ich kann mich noch gut erinnern wie froh ich war, in meiner Schulzeit nicht auf das (nähere) Mädchengymnasium zu müssen. Und dann auch noch Studiengänge nur für Frauen ? Stell ich mir ganz und gar nicht prickelnd vor.

Spätestens im Beruf arbeitet man doch mit Männern zusammen ...

Abgesehen davon daß dann wahrscheinlich nicht so viele Kommilitoninnen da wären mit denen ich mich über Fussball unterhalten könnte ;)

Für mich wär das nix!


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Da kann ich meinen Vorrednerinnen nur aus ganzem Herzen zustimmen.:thumbup1:

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Unglaubliche Vorstellung. Egal ob bei Besprechungen im Job oder kleineren Fortbildungen, ich bin immer mit die einzige Frau unter vielen Männern, genauso wie jetzt im Studium. Ich wüsste nicht, was daran schlecht sein soll. Wenn zu viele Frauen auf einem Haufen sind, geht das eh nicht gut :rolleyes:


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Wenn zu viele Frauen auf einem Haufen sind, geht das eh nicht gut

Ich hoffe ich gehe nicht als Macho durch wenn ich das nur unterstreichen kann.

Ansonsten ist diese Diskussion für mich wirklich verwunderlich - aber ich gehöre wohl doch schon einer anderen Generation an. Ich hatte mind. zur Hälfte Lehrerinnen, ich hatte einen Ausbildungsberuf mit hohem Frauenanteil 75% der Ausbilder waren Frauen, ich arbeite seit meinem Berufsstart auf gleicher Ebene als auch Frauen als Führungspersonen untergeordnet - mein Chef ist seit 3,5 Jahren eine Frau, 50% der Teilnehmer meines Fachwirtes waren Frauen - im Studium ist es wieder so ... solche Diskussionen kommen mir immer vor wie aus einer anderen Zeit :confused:

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Naja, BWL ist auch nicht so ein Problem, aber in den Bereichen Informatik, Maschinenbau usw. sieht der Fraunenanteil schon noch ziemlich mau aus.

Und ich war zB auf ner Technischen Faschhochschule, da wird der ganze Kram richtig zelebriert.

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