Markus Jung

OECD legt neue Studie "Bildung auf einen Blick 2009" vor

4 Beiträge in diesem Thema

Die diesjährige Ausgabe von "Bildung auf einen Blick" wird zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, da sich alle Aufmerksamkeit auf die Finanzkrise und ihre wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen richtet.

Die vorgestellten Untersuchungen stützen sich auf Daten bis zum Jahr 2007, daher enthält diese Ausgabe noch keine Einschätzungen der Auswirkungen der Krise auf die Bildungssysteme, dennoch werden wichtige Faktoren für die Diskussion darüber präsentiert, wie Investitionen in das Humankapital zum wirtschaftlichen Wiederaufschwung beitragen können.

http://www.bildungsspiegel.de/aktuelles/oecd-legt-neue-studie-bildung-auf-einen-blick-2009-vor.html?Itemid=262


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Hallo liebe Lebenslange,

Im Handelsblatt gab es als Aufmacher gleich den neuen OECD-Bildungsbericht. Interessant waren die Zahlen der "älteren" Studenten. Da hinkt Deutschland mal wieder hinterher.

Ü 40= nicht messbar, im OECD Schnitt 1,5%

30-39 J. = 2,5% in anderen Ländern bis zu 13% mit einem Erststudium

Laut Artikel studiert in Deutschland kaum noch jemand, wenn er die magischen 30 überschritten hat.

Durch die Bachelor und Master Studiengänge wäre dieser Anteil in anderen Ländern höher, da sie nach dem Bachelorarbeiten gehen und später, auch gefördert durch den Arbeitgeber, den Master drauf satteln.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutschland-faellt-bei-bildung-zurueck;2454565;0

Hier kann der ganze Artikel nachgelesen werden.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wirtschaft-draengt-auf-bildungs-reformen;2035194;0

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arme-deutsche-bildungselite;2034861

Weitere Artikel zum Thema auf der HP der Zeitung.

Ich selber gehöre also zum nicht mehr messbaren Anteil der lernenden Bevölkerung. Macht einen schon traurig.


Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.

Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen

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Ich habe gerade in Zeit Online etwas über die Studie gelesen. Wenn es danach ginge wäre ja jeder Fernstudent absoluter Gewinner, da der Verdienstausfall wegfällt und somit die Diskrepanz zum normalen nicht Akademiker steigt.

Was mich bei diesen Betrachtungen immer wurmt ist der "mehr Geld" Köder - ökonomisch Betrachtet kann es für mehr Akademiker gar nicht das gleiche Geld geben, unter dem Strich würden wohl die Gehälter der Akademiker bei zusätzlicher Akademikerquote wohl tendenziell sinken.

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Da muss ich Chillie recht geben.

Der neue duale Studiengang in der Pflege berechtigt zur Leitungsaufgabe im "mittleren Management". Heißt: Stationsleitung. Das war bis jetzt auch durch eine Weiterbildung, ca. 160 Stunden erreichbar. Der Verdienst, lächerlich. Es sind zwar 2 Lohngruppen höher angesetzt, doch durch Wegfall der Schichtzulagen, Wochenendzulagen, Feiertagszuschläge und weniger Weihnachtsgeld verdient man am Ende weniger. Und solch einen Job sollen jetzt die Absolventen mit Bachelor Abschluss erledigen.

Auch sollen die klassischen Weiterbildungen wegfallen (Anästhesie/Intensiv/OP/

Onkologie/ usw). Diese werden durch Studium mit Bachelor ersetzt.

Nur die Bezahlung bleibt die gleiche.

Es folgt dem Trend, für die gleiche Ausbildung/ Arbeitsplatz höhere Qualifikationen zu verlangen.


Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.

Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen

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