Markus Jung

Meinungen und Bewertungen zur Open University

9 Beiträge in diesem Thema

Egal ob als Interessent, Student, Absolvent, Mitarbeiter oder Beobachter - welchen Eindruck hast Du von der Open University?

Welche positiven oder negativen Erfahrungen hast Du gemacht?

Hier ist der Platz, um Deine Meinung zu äußern. Aber bitte stets in sachlicher und angemessener Form.

Für Fragen und sonstige Diskussionen rund um die Open University bitte ein neues Thema im Forum aufmachen.

Hier soll ausschließlich eine Sammlung von Statements und ggf. Kommentare dazu entstehen.

bearbeitet von Markus Jung
Umfrage entfernt, daher auch Hinweis dazu gelöscht.

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Positives

Didaktische Aufbereitung: top

Inhalte: aktuell; Theorie + Anwendung werden parallel gelehrt

Betreuung: gut, schnell, und über verschiedene Kanäle (e-mail, telefonisch, Forum, etc.)

Feedback auf Arbeiten: top

Barrierefreiheit: top

KomilitonInnen: alle Berufsfelder, alle Länder, alle Altersgruppen -> tolle Diskussionen, bei denen tatsächlich unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen

Ruf: gut bis sehr gut, auch international

Negatives

Preise: Für die Kosten eines Studiums kriegt man einen günstigen Neuwagen - aber wer will schon ein Auto, wenn er einen BA oder MA von der Open University haben kann?

Software: Sehr Windows-lastig. Einige Fächer mit Linux-only Computer zu bestreiten, kann eine Herausforderung sein.

Neutral

Sonstiges: Bei neu angebotenen Kursen wird manchmal noch im "Betrieb" nachgebessert. Das hat manchmal zur Folge, das man zum Anfang des Jahres noch nicht so genau weiß, wie die Prüfung am Ende des Jahres aussieht. Aber andererseits bedeutet das auch, daß bei Problemen bei der 'Jungfernfahrt' sofort der Kurs korrigiert wird, statt erst einen Jahrgang 'auf Eis' laufen zu lassen, bevor man die angefallenen Probleme ausbügelt. Wer das Problem vermeiden möchte: Keine Kurse, die gerade das erste mal angeboten werden, buchen.

bearbeitet von JudithBK

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Positiv finde ich das Studienmaterial, sehr gut präsentiert und aufgearbeitet.

Wirklich gut finde ich auch das sehr flexible Kurssystem, obwohl man in den 9-Monats-Kursen schon auch mal einen Durchhänger bekommen kann.

Als wirklich negativ empfinde ich die Sache mit den Tutoren. Es hat wohl auch viel mit Glück zu tun, bei welchem man landet, denn es gibt solche und solche nach allem was man so hört. Aber bei dem Preis, den das ganze kostet, erwarte ich doch etwas mehr als das obligatorische Rundmail vor einer tma, in der dann sinngemäß so was wie „lest das tma booklet aufmerksam und haltet euch dran“ steht. Wenn es dann noch 4 oder 5 Tage dauert bis man vom Tutor eine Antwort auf eine Frage bekommt, wie das bei meinem letzten Kurs war, dann finde ich das einfach nicht in Ordnung.

Von mir gibt’s deshalb ein „gut“.

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Positiv:

  • Die Kursmaterialien - sie werden regelmäßig überholt und beinhalten Audio und Filmmaterial. Auch stehen die meisten Kurse im pdf-Format zur Verfügung.
  • Das Tutorensystem: Man erhält einen persönlichen Tutor, der die Einsendeaufgaben korriegiert und bei Fragen zur Verfügung steht. Im Endeffekt ist der Tutor die erste Anlaufstelle. Wenn man Probleme mit einem Tutor hat und diese nicht mit dem Tutor lösen kann, dann kann man um einen Ersatztutor bitten. Der Tutor betreut i.d.R. 15-25 Studenten.
  • Die Einsendeaufgaben werden ausführlich korrigiert und so werden von den Tutoren auch alternative Lösungswege aufgezeigt und stets die falsche Antwort verbessert und Tipps für das weitere Lernen gegeben.
  • Kurssystem: es ist einfach freier und man kann es auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.
  • Studenten vom Kontinent können ein telefonisches Tutorial beantragen, dies kann z.B. vor der Prüfung hilfreich sein.
  • Einbindung der Studenten: Die OU bietet die Möglichkeit an der Weiterentwicklung aktiv teilzuhaben. So gibt es in fast jedem Komitee auch Studentenvertreter und die von der Studentenvertretung (OUSA) beschlossenen Sachverhalte, werden von der OU ernsthaft auf Machbarkeit geprüft. Z.B. wurde StudentHome vor kurzem neu und benutzerfreundlicher gestaltet.
  • Bei Problemen wird man nicht im Regen stehen gelassen: Als mein Sohn länger krank war, konnte ich kurzfristig meine Einsendeaufgaben Termine verlängern. Wäre in dieser Zeit ein Examen angestanden, dann hätte dieses auch bei mir zuhause stattfinden können und entsprechend wären Prüfer zu mir ins Haus gekommen.
  • Die Fortschrittlichkeit: Die OU ist bemüht in Punkto Fortschritt immer auf dem Laufenden zu sein. So wird das Kommunikationssystem FirstClass (Windowsbasierd) auf Moodle umgestellt. Und auch für Online Tutorials verwendet man eine entsprechende Software.
  • Behinderungen: Menschen mit Behinderungen haben an der OU die gleichen Chancen wie andere Menschen auch. So gibt es mind. eine (fast) taube Studentin, die Musik studiert und blinde Menschen, die z.B. eine Sprache studieren. Kann jemand selbst nicht schnell genug im Examen schreiben, so kann dieser eine Software nutzen, oder einer anderen Person die Antwort diktieren.
  • Man ist außerdem bemüht Fördermittel für europäische Studenten zu erhalten, um die Kursgebühren senken zu können.

Negativ:

  • Kursgebühren: Hierbei finde ich nicht die Höhe erschreckend, denn dies zahlt man auch an so manch einer dt. privaten Fachhochschule. Vielmehr ergibt sich für mich kein Sinn warum jährlich die Gebühren erhöht werden.
  • Windows: Die OU bietet leider kaum Möglichkeiten für Nutzer von Linux (wie bereits bemerkt), ich musste mir daher mit VMware helfen - leider. Auch finde ich es sehr schade, dass die Computer Science Kurse alle auf Windows basieren - sie kommen daher für mich absolut nicht in Frage, denn wer Linux administrieren kann, kann das administrieren von Windows ohne weiteres lernen, aber anders herum geht es leider nicht.
  • Einsendetermine: Die Abgabetermine sind Termine, bis wann der Brief spätestens angekommen sein musste und nicht bis wann er abgeschickt werden musste. Auch darf man den Brief nicht als Einschreiben senden. Ich persönlich schicke meine Einsendeaufgaben stets als Eil International - damit ich eine Sendungsnummer erhalte.


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Positiv:

- hervorragende Lehrbücher

- Kursinhalte sind aktuell, interessant und praxisorientiert. Kein langweiliges Theoriepauken.

- eTMA-System funktioniert reibungslos

- relativ freie Zusammenstellung der Kurse möglich

- jede Menge Kurse ohne Exam und damit ohne Prüfungsstress

- die meisten Kurse haben gedruckte Lehrbücher - im Gegensatz zu Anbietern von reinen Online-Kursen

- persönliche Website bei der OU ist übersichtlich, klar strukturiert und schnell. Alles Wichtige ist dort verlinkt.

- Buchung und Bezahlung der Kurse völlig unbürokratisch online.

- Umentscheiden ist möglich. Kurse können online einem Degree weggenommen und einem anderen zugeordnet werden.

- Lehrmaterialen können oft bei Bedarf auch von der Website heruntergeladen werden, z.B um eine Pdf-Version der Bücher zu erhalten, die sich elektronisch durchsuchen läßt.

Negatives:

- Benotungssystem: bei der Bestimmung der Kursnote aus OCAS und OES zählt faktisch die schlechtere der beiden Noten

- mitgelieferte Software und interaktive DVD-ROM Anwendungen laufen nur auf Windows

- OU-Forum ist softwaretechnisch "unterirdisch" schlecht

- Prüfungsänderungen mitten im Kurs sorgen immer wieder für Chaos und Panik

- Kurse werden immer wieder früher abgesetzt als ursprünglich auf der Website angegeben

- alle TMAs werden vom zugeteilten Tutor bewertet, was zu Ungleichbehandlung führen kann.

- die Zusendung der Lehrmaterialen per Royal Mail/Deutsche Post leidet unter der notorischen Unzuverlässigkeit der beiden Dienstleister.

Dass der Zoll noch seine Hände drin hat, vereinfacht die Sache nicht unbedingt.

- Die Examensarbeiten und ECAs werden nicht korrigiert zurückgegeben. Wie die Note zustandekam, lässt sich nur erahnen.

- Kurse sind außerhalb von UK ziemlich teuer.

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Hallo,

also ich beende jetzt gerade den ersten Kurs, leider bin ich so zufrieden nicht.

Eigentlich gut aufbereitetes schriftliches Material

Ds Lehrmaterial ist jedoch manchmal so durcheinander,

die einzelnen Kapitel bauen nicht aufeinander auf,

dazwischen auch viel "Gerausche".

Ein Index wird mitgeliefert, d.h. welches Fachwort

wird wo im Lernmaterial erklärt, sehr hilfreich

Viele Übungen und Activities, aber kein Zwang

Einfaches Kurs- und Buchungssystem, vor allem

die Inhalte der Kurse vorher ausführlich erklärt.

Zu den sehr hohen Kursgebühren für Continental Europe

dann aber noch Diskutiererei, ich hab den Betrag von der Bank berechnen lassen

und mußte noch 50 Euro nachsenden, weil der angeblich

nicht stimmte.

Pflicht zu Online Diskussions-Übungen per Mail, furchtbar

wer nicht öffentlich werden möchte, dem werden Punkte abgezogen.

bis eine Note kommt, vergehen grundsätzlich 4 Wochen

wofür mir manchmal Punkte abgezogen werden, bleibt

wegen unzureichender Erklärung schleierhaft

Unzufriedenheit mit dem Tutor: er wünscht nur die Diskussionsbeiträge

aus den Online-Übungen, fragt man was, kritisiert man was, solche Mails

werden erbarmungslos gelöscht, danach trocknete unser Forum aus,

eine Schülerin wechselte den Tutor.

Aber offenbar ist das ja nicht immer so, denn die Nachbarforen brummen.

Dafür, daß Tutoren für ihre Arbeit bezahlt werden sowie den sonstigen

Kurspreis von 1200 Euro, ist das ein bißchen sehr wenig, was hier geboten

wird. Aber was solls, ich will ja nicht den Tutor, sondern den Bachelor.

Aber ich hab mir schon mehr davon versprochen.

Liebe Grüße Meli


2. Jahr BSc. Information Technology + Computing OU

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Kommentar:

- OU-Forum ist softwaretechnisch "unterirdisch" schlecht

Die FirstClass Software wird nächstes Jahr durch Moodle ersetzt. Man sieht den Einsatz von Moodle bereits im StudentHome (geändertes Design, Änderbarkeit der Links etc.

- Prüfungsänderungen mitten im Kurs sorgen immer wieder für Chaos und Panik

Die OU hatte letztes Jahr kurzfristig den Einsatz der aktuellen Natural Speaking Version untersagt (da Studenten damit schummeln hätten können). Daraufhin gab es eine große OUSA (Studentenvertretung) Aktion, die dafür sorgte, dass die Studenten ggfs. die Prüfung nochmals ablegen konnten.

Bei Änderungen, die sich benachteiligend auswirken können, kann OUSA tätig werden und auch einiges erreichen, jedoch muss OUSA auf solche Änderungen aufmerksam gemacht werden - z.B. durch einen Eintrag in OUSA Matters.

- alle TMAs werden vom zugeteilten Tutor bewertet, was zu Ungleichbehandlung führen kann.

Wenn ein Gespräch mit dem Tutor nicht geholfen hat, kann man sich an das Regional Zentrum in Verbindung setzen und um Klärung des Sachverhalts oder/und einen anderen Tutor bitten. Außerdem kann man auch immer mit OUSA in Kontakt treten, hier wäre die erste Anlaufstelle die Branch oder sofern die Branch geschlossen ist, der Executive Committee Member.

- die Zusendung der Lehrmaterialen per Royal Mail/Deutsche Post leidet unter der notorischen Unzuverlässigkeit der beiden Dienstleister.

Dass der Zoll noch seine Hände drin hat, vereinfacht die Sache nicht unbedingt.

OUSA hat daher die OU darum gebeten, dass die Studieninhalte, bereits nach Versendung der Kursmaterialien im StudentHome als pdf einsehbar sind. Daran wird gearbeitet. Außerdem kann man sich einen Ersatz nach (ich meine 14 Tagen) zustellen lassen. Dann war bisher das Material innerhalb von 2-3 Tagen bei mir.

Hintergrundinfo: Ich bin seit letztem Jahr neben meiner Tätigkeit als Chair von OUSA Hamburg, "Central Consultative Committee Representative for Continential Europe", dadurch sitze ich als Studentenvertreter in zwei Gremien der OU.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich habe erst einen Kurs an der OU hinter mir, aber im Vergleich zu einer herkömmlichen Uni (1 Semester Bachelor Uni Bonn- absolut chaotische Strukturierung).

Positiv: Sehr gute Koordination, viele Informationsquellen, ausreichend Unterstützung am Anfang des Studiums. Für alle, die die Unterstützung seitens der Uni, Tutoren etc. etwas kritisiert haben, muss man auch sagen,

dass diese Uni einen gewisse EIgendisziplin und Selbständigkeit voraussetzt, anders als wenn man mit 19 sich an einer Präsenzuni anmeldet.

Auch das Lernmaterial ist klasse, die Erklärungen sind einfach nachzuvollziehen.

Negativ: Man muss eine große Selbstverantwortung mitbringen, auf Benachteiligungen aufgrund der Sprache wird (auch verständlich) nicht Rücksicht genommen, es gibt allerdings auch hier Hilfestellungen.

Ich habe an dieser Uni momentan viel weniger Probleme, als ich sie an einer normalen Uni hätte. Und zum Preis: klar die Uni ist teuer, aber es gibt z.B in den USA, Australien, auch GB kaum eine günstigere Uni.....;)

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ich bin ende zweites jahr/anfang drittes an der OU in social sciences. konkret ist die haelfte des letzten level 2 courses rum, der erste level 3 (der dann der vorletzte insgesamt ist vor dem BA) beginnt in zwei wochen.

das fazit ist gemischt. die unterlagen sind grossartig und manche tutoren sind es auch. mein eindruck ist allerdings schon, dass im ersten jahr darauf geachtet wird, dass da ein 'guter' tutor ist. wir hatten online-tutorials vor jedem TMA und auch zwischendrin und sehr persoenliche betreuung. das fiel im zweiten jahr schlagartig weg. zwar antworteten die tutoren natuerlich ausfuehrlich auf fragen und geben auch gutes feedback, trotzdem war die betreuung deutlich weniger intensiv.

viel haengt, denke ich, auch vom kurs und der fakultaet ab. bei den psychologen sind meine erfahrung durch die bank positiv. der eine kurs, den ich in 'international development' gemacht habe, war dagegen eine katastrophe. der kurs selbst war wahnsinnig ueberladen und sehr unstrukturiert. kursergebnis sollte am 18.dezember ausgegegeben werden - heute, vier wochen spaeter warte ich immer noch. ich habe der OU geschrieben, wie lange das dauern soll - und bekam darauf die von den FAQ der website copierte antwort zu meiner frage. und das finde ich schon ein wenig unverschaemt.

ich werde den BA im naechsten Jahr fertig haben - und den master dann, wenn ich es irgendwie vermeiden kann, nicht an der OU machen. tatsaechlich ist der plan dann ein praesenzstudium in london zu machen, wenn das aus irgendwelchen gruenden nicht klappt werde ich es mit london external versuchen.

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