Tinka

B. Sc. Psychologie - gibt es Erfahrungen?

17 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

soeben habe ich entdeckt, dass man den B. Sc. Psychologie an der FernUni Hagen machen kann. Das finde ich klasse! Die geringen Studiengebühren begeistern mich und am liebsten würde ich mich direkt dort anmelden :drool:

Hat denn schon jemand von euch Erfahrung mit diesem Studiengang gemacht?

Ist es schwer einen Studienplatz zu bekommen?

Könnte man im Anschluss den Master an einer Präsenz-Uni machen oder wird der Master auch irgendwann von der FernUni Hagen angeboten? Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht so leicht ist danach einen Studienplatz an einer Präsenz-Uni (in meiner Nähe) zu bekommen.

Ich arbeite Vollzeit und mache derzeit ein Fernstudium mit Präsenzveranstaltungen, welches ich voraussichtlich Oktober 2010 beenden werde. Könnte ich das Studium an der FernUni Hagen noch zusätzlich machen oder ist das ein zu "harter Brocken"? Da ich Therapeutin bin habe ich bereits Kenntnisse in Psychologie und Statistik.

Viele Grüße

Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hallo Tinka,

der Studiengang B. Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen ist recht frisch. Vielleicht findest Du bei Studienservice etwas ...

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ist Mathematik an der OU eigentlich anwendungsorientiert?

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Ist Mathematik an der OU eigentlich anwendungsorientiert?

Warum stellst Du in diesem Thema zu Psychologie an der FernUni Hagen eine Frage zu Mathemaik an der Open University?


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der Studiengang B. Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen ist recht frisch. Vielleicht findest Du bei Studienservice etwas ...

Danke für den Tipp, Inés :D

Ich habe dort meine Fragen gepostet, würde mich aber dennoch freuen auch hier Antworten zu bekommen!

LG Tinka

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hallo Tinka,

ich beginne im Oktober mein 3. Semester Psychologie an der Fernuni Hagen. Weil es hier noch nicht so viel Feedback gab, ein paar Antworten auf deine Fragen:

Ist es schwer einen Studienplatz zu bekommen?

Meines Wissens gibt es für den Studiengang nach wie vor keinen Numerus Clausus oder ähnliche Zulassungshürden. Wer möchte, kann loslegen.

Könnte man im Anschluss den Master an einer Präsenz-Uni machen oder wird der Master auch irgendwann von der FernUni Hagen angeboten? Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht so leicht ist danach einen Studienplatz an einer Präsenz-Uni (in meiner Nähe) zu bekommen.

Die Studienberatung hat mir damals gesagt, dass ein Master Psychologie auch an der Fernuni angeboten werden soll. Das ist aber natürlich noch Zukunftsmusik.

Selbstverständlich kannst du einen Master auch an einer anderen Uni belegen, hierfür ist erstmal nur zwingend ein Bachelorabschluss nötig. Was genau deine Wunschuni noch an weiteren Auflagen für die Einschreibung in ihr Masterprogramm vorsieht, bleibt ihr überlassen.

Das Thema "Master" wird immer noch heftig unter den Studenten diskutiert, da viele mit einem anschließenden Master sozusagen die klinische Psychologie "nachholen" wollen, die der Bsc Psychologie in Hagen nicht abdeckt. Hierbei wurden auch mehrere Unis angeschrieben, die im großen und ganzen keine Probleme mit dem Fernuni-Abschluss hatten - aber auch ein paar Stimmen, die rundheraus sagten, den Abschluss würden sie nicht akzeptieren.

Ich arbeite Vollzeit und mache derzeit ein Fernstudium mit Präsenzveranstaltungen, welches ich voraussichtlich Oktober 2010 beenden werde. Könnte ich das Studium an der FernUni Hagen noch zusätzlich machen oder ist das ein zu "harter Brocken"? Da ich Therapeutin bin habe ich bereits Kenntnisse in Psychologie und Statistik.

Puh, sowas find' ich immer schwierig. Ob das ein harter Brocken ist oder nicht, ob du eine Menge Zeit vor den Lernunterlagen verbringst oder mehr oder weniger "durchrauschst" - das ist ja immer typabhängig. Wenig Stoff ist es jedenfalls nicht, und insbesondere vor den Klausuren scheint er sich nochmal zu verdoppeln.

Aber - so wahnsinnig viel riskierst du nicht, wenn du dich einfach mal für ein Modul einschreibst, oder? Wie du schon sagtest, halten sich die Kosten an der Fernuni ja im Rahmen. Ich würde mir den Studiengang an deiner Stelle einfach mal angucken und dann entscheiden, ob du dir die zusätzliche Belastung zutraust.

Viele Grüße,

Marie

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Mit Erfahrungen kann ich nicht dienen, aber zumindest ein paar technische Fragen sind klar zu beantworten:

Ist es schwer einen Studienplatz zu bekommen?

Nein, wer die Zulassungsvoraussetzungen erfülllt, wird aufgenommen (es sei denn, das wird geändert).

Könnte man im Anschluss den Master an einer Präsenz-Uni machen oder wird der Master auch irgendwann von der FernUni Hagen angeboten?Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht so leicht ist danach einen Studienplatz an einer Präsenz-Uni (in meiner Nähe) zu bekommen.

Es ist geplant, einen Master anzubieten. Wie es mit Studienplätzen an Präsenz-Unis aussehen wird, weiß natürlich keiner, weil es noch keine Absolventen gibt und das Master-Angebot sich auch gerade erst entwickelt. Ich wage aber die Prognose, dass es nicth einfach wird. Insbesondere ohne örtliche Flexibilität könne es schwierig werden.

Ich arbeite Vollzeit und mache derzeit ein Fernstudium mit Präsenzveranstaltungen, welches ich voraussichtlich Oktober 2010 beenden werde. Könnte ich das Studium an der FernUni Hagen noch zusätzlich machen oder ist das ein zu "harter Brocken"?

Tja, schwer zu sagen. Aber zwei ernstzunehmende Studiengänge und Vollzeitareit dürfte die meisten überfordern.

Da ich Therapeutin bin habe ich bereits Kenntnisse in Psychologie und Statistik.

Blöde Frage: Welche Art von Therapeutin ist denn das? Denn ohne Studium ist ja die Ausübung von Therapie so ohne weiteres nicht möglich und wenn Du schon studiert hast, stellt sich die Frage, ob das so ungeheuer sinnvoll ist, noch den Bachelor zu machen.

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Hallo Marie,

zunächst einmal danke für deine Antwort :D

Hierbei wurden auch mehrere Unis angeschrieben, die im großen und ganzen keine Probleme mit dem Fernuni-Abschluss hatten - aber auch ein paar Stimmen, die rundheraus sagten, den Abschluss würden sie nicht akzeptieren.

Weisst du zufällig wie die Uni's Frankfurt, Darmstadt und Mainz das sehen? Das wären nämlich die Präsenz-Unis in meiner Nähe. Für mich würde es nämlich fast nur Sinn machen, wenn ich den Master draufsetzen könnte.

Bei Studienservice wurde mir gesagt, dass das Studium in Form eines Fernstudiums ("Teilzeit") 6 Jahre dauert. Ist das tatsächlich so? :blink:

Darf ich dich fragen was dich zu diesem Studium bewogen hat und was du im Anschluss damit vor hast? Ich würde sehr gerne im klinischen Bereich arbeiten. Daher würde mir der B.Sc. Psychologie nicht ausreichen und wenn die "klinische Psychologie" nicht mit gelehrt wird bräuchte ich auf jeden Fall den Master...

Vielleicht sollte ich auch mal zur Studienberatung... :confused::laugh:

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Blöde Frage: Welche Art von Therapeutin ist denn das? Denn ohne Studium ist ja die Ausübung von Therapie so ohne weiteres nicht möglich und wenn Du schon studiert hast, stellt sich die Frage, ob das so ungeheuer sinnvoll ist, noch den Bachelor zu machen.

Hallöchen,

ich bin Ergotherapeutin und arbeite im Fachbereich Psychiatrie. Meinen Beruf habe ich während einer dreijährigen Ausbildung (inkl. ein Jahr Praxiszeit, davon 9 Monate in einer psychiatrischn Klinik) gelernt und meine Kompetenzen durch ständige fachspezifische Fort- und Weiterbildungen vertieft. Bei Physiotherapeuten läuft es vergleichsweise genauso ab. Es gibt also auch Therapeutenberufe, die ein Studium nicht voraussetzen.

Da diese Berufe jedoch in den letzten Jahren akademisiert wurden, kann man diese Berufe nun auch per Studium, aber auch weiterhin noch per Ausbildung erlernen. Da es für mich wichtig ist mein Wissen zu vertiefen, konkurrenzfähig zu sein und einen akademischen Abschluss zu haben, bin ich (als Ausgebildete) in den Studiengang eingestiegen. Das heisst im Klartext: Semester 1 bis 6 wurden mir durch meine Ausbildung anerkannt und so konnte ich direkt ins 7. Semester. Derzeit befinde ich mich Ende des 8. Semesters und nach dem 10. Semester schließe ich mit dem Diplom der Fachhochschule ab.

Ob mir ein B.Sc. Psychologie tatsächlich etwas bringt weiß ich noch nicht :confused:

Ein M.Sc.Psychologie wäre aber auf jeden Fall eine Verbesserung, da ich damit natürlich in einer ganz anderen (höheren) Gehaltsklasse angesiedelt wäre und auch beruflich mehr Verantwortung hätte. Außerdem wäre die Verbindung dieser zwei Berufe praktisch sehr effektiv, da es gut zusammen passt.

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Ah, ich dachte bei Therapie jetzt an Psychotherapie. Aber es gibt natürlich auch anderes, aber in dem Zusammenhang war ich jetzt etwas fixiert. Ich finde Dein Plan klingt realistisch.

Was den Master betrifft: Ich fürchte, niemand kann Dir sagen, wie die ganannten drei Unis es in Zukunft handhaben werden. Das ist noch zuviel im Fluss. Gibt es bei denen überhaupt schon Master-Studiengänge? Wenn ja, solltest Du Dir die Zulassungsvoraussetzungen anschauen. Wird z. B. klinische Psychologie im Bachelor gefordert? Aber generell scheint es mir gewagt, auf so etwas spezielles wie einen Master gerade an diesen drei Hochschulen zu bauen.

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Frankfurt bietet noch keinen Master in Psychologie an, bei Darmstadt werden erst ab Ende des Jahres Infos zur Verfügung stehen und Mainz bietet im Moment nur einen weiterführenden Studiengang für Diplom-Psychologen an. Das dauert also sicherlich noch ein bisschen.

Aber, um schon ein wenig Verwirrung zu stiften, die Ruhr-Uni Bochum bietet bereits einen Master in klinischer Psychologie an, und die Aufnahmekriterien sehen z.B. auch Studenten der Wirtschaftspsychologie vor. Tübingen hingegen bietet einen 8-semestrigen Bachelor an (mit klinischer Psychologie). Der Master dauert dort dann nur 2 Semester und beinhaltet nur wissenschaftliches Arbeiten und Forschungsmethoden. Demnach wäre der Master dort für Absolventen anderer Unis fast wertlos, wenn sie keine klinische Psychologie im Bachelor hatten. Ist auch eine Möglichkeit, die Bewerberzahlen niedrig zu halten.

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