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Lutzbutz

Frage zum Credit-System

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen

Ich bin Lutz, 33 Jahre alt und im Moment tief in der :shock: Recherche nach Weiterbildungsmöglichkeiten.

Bei der Durchsicht der Bachelor-Studiengänge habe ich einiges über das Credit-System gelesen.

Frage:

Was sagen die Credits über die Qualität der erbrachten Leistungen aus.

Wenn ich mir bspw. das Curriculum der EURO-FH anschaue (siehe http://www.euro-fh.de/dateien/curriculum.pdf), dann erhalte ich für ABWL im Grundstudium 8 Credits.

So, wenn ich das aber beim ersten Versuch nicht geschafft habe und eine Nach-Prüfung benötige, habe ich danach dann 16 Credits (da das Credit ja den Arbeitsaufwand widerspiegelt), oder auch nur 8?

Und falls ich nur 8 Credits erhalte, dann spiegelt der Credit-Wert - wenn ich es mit einem Studenten vergleiche, der (oder die - verzeiht :wink: ) es beim ersten Anlauf geschafft hat, nicht die Realität wieder.

Oder wie habe ich das ganze zu verstehen :?:

Vor allem, wie kann ein zukünftiger Arbeitgeber die Bachelor-Abschlüsse 2er Bewerber miteinander vergleichen :?:

Danke schon mal

Grüssle Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Credits erhält man nur für bestandene Leistungen. Im Beispiel würde also der erste Durchlauf nicht zählen und für den 2. bestandenen gibt es ganz normal 8 Punkte. Alles andere wäre doch auch blödsinn, je mehr einer durchfällt, desto mehr Punkte, wäre doch blöd?

Stefan

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Da geb ich dir Recht und das macht auch Sinn.

Allerdings löst das noch nicht das Problem, daß Leistungen dadurch nicht vergleichbar sind.


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

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Das will mir nicht einleuchten. Warum sollen die Leistungen nicht vergleichbar sein? Erbringt jemand mehr Leistung, weil er zwei Versuche braucht? Credit points geben zwar den Arbeitsaufwand an, aber nur den hypotetischen "Regelaufwand". Für Prüfungen lernt ja auch der eine einen Monat, der andere eine Woche (und der Dritte vielleicht einen Tag). Soetwas geht auch nicht in die Credit Points ein. Wäre ja auch blöd, schließlich erbringt doch der, der länger braucht, nicht automatisch mehr Leistung.

Stefan

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Ok, war etwas unverständlich von mir beschrieben.

Mir geht es darum.

Wenn du heute dein Diplom machst und sehr gute Leistungen während des Studiums hingelegt hast, ist das in Form einer Diplomnote mit anderen Diplomen vergleichbar. Ein Diplom mit 2,0 ist attraktiver als eines mit 4,0.

Das dies durch das Credit-Verfahren beim Bachelor-Studium nicht mehr, oder?


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Credits haben nichts mit Noten zu tun. Eine Note bekommt man außerdem. Credits geben Umfang der Veranstaltung an, Note die individuelle Leistung (im Sinne von Prüfungsleistung, nicht Arbeitsaufwand). Also Bachelor hat x Credits (ich glaube, ein Bachelor muss immer 180 haben, nagel mich aber nicth fest), im Abschlusszeugnis steht eine Note. Bechelor und Credits haben auch nichts miteinander zu tun, auch wenn sie ungefahr gleichzeitig eingeführt werden. Man kann Bachlor ohne Credits machen und Diplom mit Credits. Zu beträchtlichen Teilen sind die Credits auch nur eine Übertragung des Schein-Systems alten Zuschnitts. Man macht keinen Seminarschein mehr, sonders x credits, statt Hauptseminarsschein gibt es 2x credits usw.

Stefan

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Wunderbar stefhk3, hiermit hast du meine Wissenlücke geschlossen :wink:

Danke dir und ein sonniges Wochenende

Grüssle Lutz


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