19 Beiträge in diesem Thema

Laut einer BITKOM-Studie nutzt jeder dritte Deutsche von 65 bis 74 Jahren das Internet. Ein Teil davon dürfte sich doch auch für das Thema Fernunterricht/Fernstudium interessieren.

Daher meine Frage - gibt es hier Besucher aus dieser Gruppe? Ich würde mich über einen kurzen Beitrag hier, eine Mail etc. sehr freuen. Vielleicht gibt es dann künftig auch vermehrt dazu passende Angebote und Beiträge.

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Hm, sind hier wirklich gar keine älteren Benutzer unterwegs?

Zu dem Thema gibt es auch einen interessanten Beitrag bei den Bildungsreportern:

Senioren im Web – ein Aufruf

Viele Grüße

Markus


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Hallo

Ich habe auch das Gefühl, dass das Thema Fernstudium (bislang) keines ist, dass die Generation 60+ so ganz besonders interessiert.

Ich denke, das liegt vielleicht einfach an der Lernnform: Meine Mutter war z.B. richtig begeistert vom "Studium im Alter" - aber eben an einer Präsenzuni. Ihren StudienkollegInnen und ihr war dabei der anschließende Klönschnack bei einer Tasse Kaffee meist ebenso wichtig wie die Vorlesung selbst. ;-) Und sogar in den Semesterferien wurden diese Treffen weiter fortgesetzt.

Diese soziale Klönschnack-Komponente fehlt halt beim Fernlernen (fast ganz)...

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Hallo Anne,

ja, dieser soziale Aspekt ist sicherlich gerade in späteren Lebensabschnitten sehr wichtig.

Trotzdem gibt es ja auch gerade im Alter viele Menschen, die nicht mehr so mobil sind, um an VHS-Kursen oder bei der Senioren-Uni mitmachen zu können. Hier sehe ich Fernkurse schon als gute Möglichkeit an. Und die soziale Komponente kann man ja durch intensive Chats, vielleicht sogar mit Video etc. anbieten (wenn das natürlich auch keine Live-Begegnungen ersetzen kann und außerdem technisch so realisiert sein muss, dass es ohne Vorkenntnisse genutzt werden kann).

Ich bin gespannt, wann sich ein Anbieter mal dieser speziellen Zielgruppe annehmen wird.

Viele Grüße

Markus


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Hallo

Dieser "Fernlehr-Markt" wurde früher schon mal im Rahmen von kombinierten Lehrgängen, also z.B. mit Radiosendungen, zu denen auch begleitende VHS-Seminare angeboten wurden, "beackert". Zu dem gesamten Kurs gab es dann auch Lehrbriefe, in denen auch Aufgaben bearbeitet wurden.

Ich weiß noch, wie toll meine Mutter mal einen solchen Lehrgang fand, der sich um kunstgeschichtliche Themen drehte....

Solche Kombinationen wären sicherlich nach wie vor wirklich eine tolle Sache, wenn die Präsenztreffen ortsnah angeboten würden. Was dann wieder für besonderes große Anbieter mit verschiedenen Präsenzstandorten (oder entsprechende Kooperation z.B. mit dem Volkhshochschulverband) spräche.

Ich glaube, die Möglichkeit sich "im echten Leben" ortsnah zu treffen (und nicht nur virtuell) , ist für viele Mitglieder der "silbernenen" Generation ganz, ganz wichtig.

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Ich glaube, die Möglichkeit sich "im echten Leben" ortsnah zu treffen (und nicht nur virtuell) , ist für viele Mitglieder der "silbernenen" Generation ganz, ganz wichtig.

Für die, die das noch können, stimme ich hier absolut zu. Aber ich kenne aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis genug Ältere, die zwar geistig noch topfit sind, aber körperlich so unsicher, dass sie sich nicht mehr aus der Wohnung trauen.

Beste Grüße

Markus


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Hi Markus

Für die von Dir genannte Zielgruppe sind Fernlehrgänge sicherlich ideal.

Hast Du mal nachgefragt, ob und unter welchen Umständen so ein Lehrgang für sie in Frage käme? (Ernst gemeinte Frage aus Neugier!) Sind sie fit in Sachen Internet und bekommen dann überhaupt mit, dass es Angebote gäbe, die speziell auf ihre Interessen hin ausgerichtet sind.

Das Problem bei dieser Zielgruppe ist (laut Marketing-Fachleuten) ja auch, dass sie gar nicht unebdingt speziellen Angebote für sich wollen und auch nicht allzu gerne als "Senioren" betitelt werden möchten.

Das führt dann zu speziellen Begriffen, die besonders werbewirksam sein wollen, wie etwa "Best Ager", "Silver Ager" etc., was manchen Vertretern dieser Zielgruppe schon mal gewaltig auf die Nerven geht. ;)

Ich denke, das ist halt auch Problem, wenn es um Fernlehrgängen geht: Wie spricht man diese ausgesprochen "bunte" Zielgruppe am besten an? Brauchen (und wollen) sie überhaupt ein separates Angebot? Nimmt sie denn das "normale" Fernlehrangebot an?

An dem Gedanken für Lehrgänge für ie Generation 60 + habe ich schon manches Mal "herumgeknabbert, bin aber noch nicht zu einer abschließenden Bewertung gekommen. darum finde ich diese Diskussion ausgesprochen spannend...

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Hast Du mal nachgefragt, ob und unter welchen Umständen so ein Lehrgang für sie in Frage käme? (Ernst gemeinte Frage aus Neugier!) Sind sie fit in Sachen Internet und bekommen dann überhaupt mit, dass es Angebote gäbe, die speziell auf ihre Interessen hin ausgerichtet sind.

Ne, habe ich noch nicht. Internet ist in dieser Zielgruppe (ich denke jetzt eher an 70+ oder noch älter) meist auch noch gar nicht vorhanden. Hier müsste es dann wohl eher der ganz klassische Fernunterricht mit Heften und Einsendeaufgaben per Post sein. Und ich merke gerade, meine früheren Anmerkungen zum Austausch über das Internet funktionieren dann auch nicht. Das Problem sehe ich ein Stück weit auch beim Preis. Es geht ja dann wirklich primär darum, geistig fit zu bleiben und sich mit interessanten Themen zu beschäftigen. Ich glaube, dafür würden nur ganz wenige bereit sein, mehr als 100 Euro im Monat auszugeben - besser deutlich darunter. Dafür braucht es auch keine Präsenzen, großartige Prüfungen etc. - dafür aber ganz viel Feedback, am besten auch telefonisch. Die älteren Leute wollen ja gerne auch reden. Themen könnten zum Beispiel der Umgang mit Enkeln sein, aber auch Koch-"Experimente", neue Strick-Methoden oder aber auch Innovationen (iPod, Internet, Bankautomaten usw.) einfach erklärt.

Soweit mal ein kleines Brainstorming, daher etwas unstrukturiert.

Beste Grüße

Markus


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Hallo Markus

Danke für Deinen Input!

Du weist zurecht auf den Preis hin. Ich meine mich zu erinnern, dass meine Mutter damals Funk-Kolleg-Kurse gebucht hatte - und wirklich nicht allzu viel bezahlen musste.

Das ging aber nur deshalb, weil diese Lehrgänge wohl subventioniert wurden. Außerdem hatten sie eine ungeheure Verbreitung, weil sie massiv (und teuer) beworben wurden, so z.B. mit halbseitigen Anzeigen in Spiegel, Zeit etc.

Solche Investitionen kann eigentlich nur ein wirklich großer Anbieter (ILS und Co) schultern - oder man muss in Kooperation etwa mit der VHS treten, die dann aber wohl auch eher mit den "Großen" zusammenarbeiten würden - und am allerliebsten eigentlich mit universitären Einrichtungen, die das Lehrmateriel konzipieren.

Ältere sind also nicht nur bei Cremes und Versicherungen eine wirklich interessante Zielgruppe, sondern auch im Bildungssektor - aber diese Zielgruppe ist so "bunt", dass man sie nicht wirklich mit einem Standard-Angebot erreichen kann. Und alles, was über den Standard hinausginge, wäre u.U. verdammt teuer. Präsenzunis (bzw. deren Angebote im Bereich "Studium im Alter") sind dagegen oft sehr, sehr preiswert bzw. bieten auch Sonderkonditionen für weniger vermögende Gasthörer an.

Der Markt ist da wirklich ziemlich unübersichtlich und schwierig zu beackern. Was nicht heißt, dass man es nicht immer wieder versuchen sollte... ;)

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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