Friederike85

Fernstudium Psychologische/r Berater/in

10 Beiträge in diesem Thema

Erfahrungen mit diesem Studiengang? Auch an der Impulse e.V. Schule?

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Hallo Friederike,

du hast mich in meinem Blog gefragt warum ich nichts von dem "Psychologischen Berater" halte. Ich habe deine Frage in meinem Blog gelöscht, weil es nicht zum Thema meines Fernstudiums gepasst hat. Ich möchte dir aber nun hier eine Antwort geben:

Ich bin seit sechs Jahren Therapeutin und neben den Therapien gehört die Beratung auch zu meinem Aufgabenfeld. Beides habe ich in einer grundständigen Ausbildung gelernt, in der Praxis vertieft, durch fachspezifische Fort- und Weiterbildungen erweitert und jetzt setze ich noch ein Studium oben drauf.

Wenn ich dann lese, dass jemand in einem 18-monatigen Fernkurs mit drei Seminaren das (psychologische) Beraten erlernen will, dann schaudert es mich sehr. Eine richtige psychologische Beratung sollte auch von einem Psychologen/Psychotherapeuten durchgeführt werden. Für mich ist das reine Geldmacherei, tut mir leid. Mit den Gebühren von € 1.215,- kann man auch einen seriösen Kurs und Abschluss erreichen womit man beruflich sicher auch mehr mit anfangen kann. Gerade Kurse die in die Richtung Beratung gehen sollten sehr praktisch sein.

Was ist denn dein Ausgangsberuf? Was ist dein Vorhaben?

Ich möchte hier IMPULSE keinesfalls schlecht machen, denn ich habe dort nie einen Kurs besucht. Ich bin aber grundsätzlich gegen die "Ausbildungen" zum psychologischen Berater oder Heilpraktiker in Psychotherapie. Das sind keine seriösen Berufe und haben am Markt - durch so viel kompetente Konkurrenz - keine Chance. Dann lieber das Geld in was Richtiges investieren.

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hey,

freut mich, dass Du geantwortet hast.

Ich bin Erzieherin und möchte gerne an einer Beratungsstelle arbeiten. Ich habe die Fachhochschulreife und denke zurzeit, wie Du weißt, über ein Fernstudium nach. Der Studiengang klang interessant. Allerdings habe ich sowas schon "befürchtet", denn an Beratungsstellen sitzen ja meist Psychotherapeuten/Psychologen etc.

Grüße, Friederike

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Nur zum Verständnis, da du deine FHR betonst: es handelt sich beim dem Kurs eben um einen solchen; es ist kein grundständiges Studium! Nur, falls das bis dato nicht ganz deutlich war :D

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Hallo nochmal,

ehrlich gesagt hast du als Erzieherin doch eine gute Basis. Das Erlernen dieses Berufes dauert immerhin fünf Jahre! Um dich in Richtung Beratung weiterzubilden fällt mir spontan ein:

Systemische Beratung, siehe hier und hier :)

Klientenzentrierte/Personenzentrierte Beratung und noch mal

Was ich auch sehr gut finde, aber darüber streiten sich die Geister, ist "Neurolinguistisches Programmieren" (NLP). Als zusätzliche, nicht alleinige, Weiterbildung kann ich es empfehlen.

Wenn du unbedingt studieren möchtest, dann wäre Soziale Arbeit oder Pädagogik sicher nicht verkehrt. Mir ist allerdings nicht bekannt, dass man das berufsbegleitend studieren kann. Aber - und das möchte ich dir keinesfalls vorenthalten - gibt es an der FernUni Hagen auch den Studiengang Psychologie in Voll- und Teilzeit, ohne NC. Im Forum "Fernstudium-Anbieter/FernUni Hagen" findest du Beiträge ;)

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hey,

hab inzwischen einige Meinungen gehört und bin jetzt u.a am überlegen, ob ich nicht den Bachelor of Arts mache. Dann habe ich nochmal über den Psychologischen Berater nachgedacht: Bei der Impuls Schule wird es als Fernlehrgang bezeichnet, bein IAPP als Ferndstudiengang. Was hälst Du davon?

Friederike

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Es ist kein akademische Studium, sondern halt nur ein Kurs/Lehrgang...die Bezeichnunng Fernstudium wird in diesem Zusammehang aufgrund der Lernform oft verwendent, ist aber kein Indiz für ein akademisches Studium...und Psychologie an einer uni (reine Psychologie gibt es m. W. an der Fh nicht) ist Meilen weg von diesem Kurs

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Maik hat Recht :thumbup1:

Nicht überall wo "Studium" drauf steht ist auch tatsächlich ein akademisches Studium drin. Es präsentiert und verkauft sich eben besser, wenn man etwas als "Studium" und nicht als "Kurs" betitelt. Und wenn es dann noch ein "Diplom" gibt mit dem man sich schmücken kann, wird man gerne zum "Studierten" statt zum "Kursteilnehmer". Es ist reine Verkaufsstrategie, sonst nichts. Auf dem "Psychomarkt" gibt es viele schwarze Schafe.

Das schreibt Wikipedia zur psychologischen Beratung, siehe "Ausbildung und Qualifikation".

Welchen Bachelor Of Arts meinst du denn? Soziale Arbeit?

Was ich dir sonst noch raten kann: Wenn du in einer Beratungsstelle tätig werden möchtest, dann erkundige dich doch mal genau dort wie du dich für diese Arbeit qualifizieren kannst ;)

LG Tinka


B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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Hallo Friederike,

habe erst kürzlich das Fernstudium der psychologischen Beraterin bei IAPP gestartet. - Zu den bisherigen Beiträgen, klar ist das keine Therapeutenausbildung und soll auch keine Konkurrenz hierzu darstellen. Die Frage ist doch, was ist dein Motiv? Ich bin seit 8 Jahren als Dipl. Sozialarbeiterin tätig und erhoffe mir hierdurch mehr Chancen auf eine Tätigkeit im Beraterbereich. Als Erzieherin hast auch gute Voraussetzungen mit dieser Zusatzqualifikation, diese ist zumindest zertifiziert und wird staatl. anerkannt. - Also nicht ganz so schlecht reden.

Ich suche Leute zwecks Austausch über die Inhalte des Studiums- falls du dich dafür entschieden hast.?

Viele Grüße

Hilde Beimer

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