Schätzelein

Gesundheitsökonomie oder Gesundheits- und Sozialmanagement... u.a.

18 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich lese hier schon seit geraumer Zeit im Forum mit.

Seit ich den Beschluss gefasst habe, doch noch mit einem akademischen Abschluss auf Berufsausbildung und Abitur aufzusatteln, lässt mir dieses Thema keine Ruhe mehr.

Und je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr Fragen kommen auf.

Nachdem ich eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur mit Abitur absolviert, im Anschluss die Branche gewechselt und eine weitere Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten abgeschlossen habe, bin ich nach 3 Jahren AOK-Sachbearbeitung und 2 1/2 Jahren BKK-Finanzbuchhaltung nun seit ca. 8 Jahren in der KV-Verwaltung unterwegs.

Ich bin mit meiner Tätigkeit nicht gänzlich unzufrieden, aber eben auch nicht gänzlich zufrieden und trage fortwährend das Gefühl mit mir herum, dass noch "etwas" fehlt.

Darüber hinaus möchte ich im Rahmen eines Fernstudiums meinen Horizont und damit auch meine beruflichen Möglichkeiten am Markt erweitern, d.h. ich sehe meine Zukunft auch weiterhin im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens.

Ergo habe ich nach Studiengängen für diesen Bereich gesucht und schwanke, wie der ein oder andere, zwischen der Gesundheitsökonomie (Apollon) und dem Gesundheits- und Sozialmanagement (HFH).

Wenns recht ist, komme ich (um euer Zeitpensum zu schonen) am besten gleich zu meinen Fragen.

Interpretiere ich da etwas falsches hinein, wenn ich behaupten würde, dass sich die Studiengänge in vielen Modulen gleichen und lediglich in der Spezialisierung zum einen in die Wirtschaft zum anderen ins Management driften? Oder gehen die beiden Studiengänge doch eher sehr weit auseinander?

Welches Studium würde eurer Meinung nach eher zu meinem bisherigen Werdegang passen (Ich weiß schon, ich muss selbst wissen, was ich für meine Zukunft will, aber vllt. einfach mal ein reines Bauchgefühl? ;))

Gibt es schon Meldungen und Erfahrungsberichte von Absolventen des Apollon-Studiums hier im Forum?

Hat das Studium zum Gesundheitsökonomen im Gegensatz zu aktuell 8 Semestern im ersten Durchlauf tatsächlich lediglich eine Dauer von 6 Semestern gehabt? War es evtl. zu viel Stoff auf zu wenig Zeit verteilt, sodass verlängert werden musste?

Ist es praktischer, noch im November mit dem Studium zu beginnen, oder sollte man besser auf den Jahresbeginn warten? Gibts hier evtl. auch steuerliche Aspekte, die man berücksichtigen sollte?

Das führt mich zur Zeitfrage (gerade über die Feiertage könnte man ja geneigt sein, alle viere gerade sein zu lassen):

Ich habe einen Vollzeitjob, einen (insgesamt, Hin- und Rückweg) 2-stündigen Arbeitsweg, eine Lebensgefährtin und einen 3-jährigen Bibabutzemann. Es sind also unbedingt Disziplin und Zeitmanagement angesagt.

Der Gesundheitsökonom ist lt. Apollon auf 8 Semester und 20 Stunden wöchentlich konzipiert.

Der Gesundheits- und Sozialmanager lt. HFH auf 7 Semester und 15 Stunden wöchentlich.

20 Stunden pro Woche bedeutet jeweils 4 Stunden an 5 Tagen der Woche.

Ist das unter meinen Rahmenbedingungen aus eurer Erfahrung oder Einschätzung realistisch zu schaffen oder bin ich damit schon ein potentieller Abbrecher?

Das sind mit Sicherheit noch lange nicht alle Fragen, die ich mir stelle, aber erstmal ein Anfang.

Ich würde mich über Kommentare von euch freuen.

Schöne Grüße

aus Berlin

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Hallo

ich bin ebenfalls SoFa und habe mich für ein BWL-Diplom mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmangement entschieden und bin bis jetzt zufrieden mit meiner Wahl. Mein Diplom werde ich (hoffentlich) nächstes Jahr in der Tasche haben.

Wenn du dich bei der HFH für Gesundheitsmanagement entscheidest, musst du zwingend auch "Recht im Gesundheitswesen" belegen. Und wird dir einiges bekannt vorkommen....es sind insgesamt 4 Studienbriefe, Inhalte sind vor allem SGB I, V, X und Arzthaftungsrecht.

Wenn du noch Fragen hast - nur zu...

Gruß Dadi

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Hallo Dadi,

vielen Dank für dein Angebot ;)

Ich hätte dann auch gleich eine Frage.

Da ich tatsächlich (intuitiv) eher zum BWL-lastigen Studium neige, klingt BWL mit Schwerpunkt Gesundheitswesen (Management) für mich schon interessanter als reines Gesundheitsmanagement.

Beim Studiengang zum BA Gesundheits- und Sozialmanagement habe ich immer so ein wenig das Gefühl, dass es überwiegend für angehende PDL o.ä. interessant ist, weil es eben auch vornehmlich aus dieser Richtung hinterfragt wird.

Kann ich davon ausgehen, dass BWL mit Schwerpunkt grds. erst einmal ein allgemeines BWL-Studium ist, welches dann mit speziellen Modulen mit Bezug auf das Gesundheitswesen etwas spezialisiert wird?

Das würde ja eigentlich bedeuten, dass du als Absolvent (man weiß ja nie, was sich im Leben und in der Wirtschaft so ergibt) nicht ausschließlich für den Einsatz im Gesundheitswesen interessant wärst oder?

Wie nennt sich denn dein Studiengang (hab beim "flüchtigen" Durchklicken der HFH-Seite nichts meiner Vermutung entsprechendes gefunden)?

Aber vllt. geht meine Denke über das Gesundheitsmanagement ja auch in die falsche Richtung? Liegen eher BWL-lastige Studiengänge und der B.A. für Gesundheits- und Sozialmanagement denn weit auseinander?

Schöne Grüße

(muss mir mal kürzere Postings angewöhnen ;))

bearbeitet von Schätzelein

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Kann ich davon ausgehen, dass BWL mit Schwerpunkt grds. erst einmal ein allgemeines BWL-Studium ist, welches dann mit speziellen Modulen mit Bezug auf das Gesundheitswesen etwas spezialisiert wird?

So ist es, an der HFH wählst du nur im 6. Semester einen Schwerpunkt Gesundheitsmanagement. Ansonsten machst du 5 Semester lang das gleiche, wie jemand der Controlling/Rechnungswesen oder auch Wirtschaftsinformatik belegt.

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Na super,

statt mich zw. 2 Studiengängen zu entscheiden, hab ich jetzt noch nen dritten Floh im Ohr :thumbup1:

Gesundheitsökonomie

Gesundheits- und Sozialmanagement

BWL mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement

Hüüülfeeee! :blushing:

....und vllt. nochmal zu meinem Eingangsposting:

Ist so ein Fernstudium unter meinen Voraussetzungen zu wuppen?

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Und hier gleich noch eine Frage hintenan:

Die Studienabläufe scheinen sich zw. Apollon und HFH hinsichtlich der "Abarbeitung" der einzelnen Module/Kompetenzfelder deutlich zu unterscheiden.

Während bei der HFH nach eigener Aussage Wert auf die Kombination aller Kompetenzfelder (interdisziplinär) gelegt wird, also beispielsweise durchgängig vom 1. bis zum 6. Semester Module aus den Kompetenzfeldern Managementqualifikationen und Betriebswirtschaftliche Qualifikationen behandelt werden, scheint es bei Apollon eher derart organisiert zu sein, dass die Kompetenzfelder nach und nach (aufeinander folgend) erarbeitet werden.

Welche Methode haltet Ihr für günstiger?

Ich hoffe, ich nerve nicht mit meinen Fragen ;)

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Kann ich davon ausgehen, dass BWL mit Schwerpunkt grds. erst einmal ein allgemeines BWL-Studium ist, welches dann mit speziellen Modulen mit Bezug auf das Gesundheitswesen etwas spezialisiert wird?

Das würde ja eigentlich bedeuten, dass du als Absolvent (man weiß ja nie, was sich im Leben und in der Wirtschaft so ergibt) nicht ausschließlich für den Einsatz im Gesundheitswesen interessant wärst oder?

das hast du richtig erkannt - es handelt sich im Prinzip um ein ganz normales BWL-Studium (wie auch chillie schon geschrieben hat) mit allen typischen BWL-Fächern. Im Hauptstudium kannst/musst du einen von mehreren Schwerpunkten wählen - und da steht eben auch Gesundheitsmanagement zur Verfügung. Die besseren Wahlmöglichkeiten nach Abschluss des Studiums waren auch für mich (neben anderen) ein Grund, weshalb ich mich für dieses Studium entschieden habe.

Wie nennt sich denn dein Studiengang (hab beim "flüchtigen" Durchklicken der HFH-Seite nichts meiner Vermutung entsprechendes gefunden)

es handelt sich - wie gesagt - um das ganz normale BWL-Studium

https://www.hamburger-fh.de/studienangebot/bwl/module/index.php

Aber vllt. geht meine Denke über das Gesundheitsmanagement ja auch in die falsche Richtung? Liegen eher BWL-lastige Studiengänge und der B.A. für Gesundheits- und Sozialmanagement denn weit auseinander?

nun ja, den Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement kenn ich natürlich nicht so genau...soweit ich gesehen habe, ist das Fächerangebot im Grundstudium auch sehr interessant. Es sind halt eben verschiedene Module in beiden Studiengängen. Aber bei Gesundheits- und Sozialmanagement hast du beim Hauptstudium nur Wahlmöglichkeiten für deinen Studienschwerpunkt, die weniger nach Krankenkasse sondern eher nach Sozialarbeit klingen. Diese Studienschwerpunkte stehen nachher auf deinem Zeugnis drauf und machen einen Großteil deiner Endnote aus.

....und vllt. nochmal zu meinem Eingangsposting:

Ist so ein Fernstudium unter meinen Voraussetzungen zu wuppen?

das musst du letztendlich selbst entscheiden...aber die Schwierigkeit liegt nach meiner Meinung weniger in der Schwierigkeit des Stoffes sondern vielmehr in der Dauer des Studiums. Aber die meisten hier im Forum studieren neben dem Job und einige sind auch verheiratet und haben Kinder - also grundsätzlich geht das schon

Während bei der HFH nach eigener Aussage Wert auf die Kombination aller Kompetenzfelder (interdisziplinär) gelegt wird, also beispielsweise durchgängig vom 1. bis zum 6. Semester Module aus den Kompetenzfeldern Managementqualifikationen und Betriebswirtschaftliche Qualifikationen behandelt werden, scheint es bei Apollon eher derart organisiert zu sein, dass die Kompetenzfelder nach und nach (aufeinander folgend) erarbeitet werden.

schwierig zu sagen - das kommt wahrscheinlich auch auf den persönlichen Geschmack an. Ich kann nur sagen dass ich -trotz Kritikpunkten- mit dem Studium an der HFH zufrieden bin.

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Vielen Dank, Dadi.

Ich denke, ich werde mich wohl zwischen dem Gesundheitsökonomen und dem BWLer mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement entscheiden.

Wenn ich mir nur erklären könnte, warum mir mein Bauchgefühl zum Gesundheitsökonomen bei Apollon rät (trotz längerer Studienzeit, höherer Kosten und engerer Spezialisierung)... Hmm

Hoffentlich ist das Studium selbst nicht so zermarternd, wie das vorherige Recherchieren und entscheiden ;)

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Hallo Schätzelein,

hmmm - ich kenne die Inhalte des Apollon-Studienganges nicht gut genug, um ihn beurteilen zu können...

aber Gesundheitsökonomie ist ein Teil von VWL - das bedeutet viel Rechnen, viel Theorie, viele teilweise abstrakte Modelle lernen.

Vielleicht kannst du dir ja nähere Infos zu diesem Studiengang anfordern? Und vielleicht gibt es hier im Forum ja sogar jemanden, der studiert und dir näheres sagen kann?

Gruß Dadi

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Hallo,

bei der Auswahl des Studiums sind auch die Präsenztage zu beachten!

Vom Bauchgefühl würde ich sagen, der Studiengang bei Apollon dürfte für Dich interessanter und zielführender sein.

Danach der BWL Studiengang an der HFH und zuletzt Gesundheits- und Sozialmanagement.

Nach meiner Kenntnis der Apollon Unterlagen müsste man aber regelmäßig nach Bremen reisen um an den Präsenzphasen teilzunehmen.

Ist das bei Deinem Job möglich? Kannst Du dafür Urlaub nehmen oder eine Freistellung bekommen?

Du hast was von Berlin (?) geschrieben. Ein Studienzentrum der HFH ist in Potsdam, also besser zu erreichen, und eben jeden Monat ein Do(teilweise), Fr und Sa dort zu verbringen.

Den Studiengang der Apollon Hochschule halte ich für anspruchsvoller und mehr in Richtung BWL/VWL konzipiert.

Da Du schon in der Buchhaltung und jetzt Verwaltung rumflitzt, ist das bestimmt ein ansprechendes Studium.

Als Alternative käme BWL mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement in Frage.

Damit könnten sich auch bessere Alternativen(bei beiden Studiengängen) im Gesundheitsmarkt eröffnen.


Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.

Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen

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