Markus Jung

Blog-Kritik zum MBA-Fernstudium in Koblenz

5 Beiträge in diesem Thema

Bezogen auf diese Pressemitteilung der ZFH, in der über das MBA-Fernstudium am RheinAhrCampus in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH), berichtet wird kommentiert Martin Rath in seinem Blog gelesen & ungelesen:

Sollte ich den Sinn des erfolgreichen MBA-Studiums richtig verstanden haben, so liegt er im Pfadfindersommerlagereffekt: Man sperre eine Gruppe Menschen für eine Weile zusammen, damit sie ihre weiteren Lebenswege ein wenig miteinander verkuscheln vernetzen. Offenbar brauchen auch künftige Wirtschaftskapitäne ein wenig menschlicher Wärme, die sie in so genannten „MBA-Schmieden“ rudelweise bekommen. (Ob sie die Inhalte eines MBA-Studiengangs brauchen? Ich zweifle. Wären sie sonst auf die bizarre Idee gekommen, Wirtschaftskapitän werden zu wollen?) Kurz und gut: Ob ein MBA-Fernstudiengang wirklich funktionieren kann, wenn menschliche Wärme sich auf dem Postweg verliert, finde ich bedenklich. Koblenz schreckt das nicht. Aber in Weinbauregionen hat man vermutlich als Akademiker eh ein bisschen Abscheu vor zu viel Menschelei.

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Hallo

Ich glaub ich begreife den Sinn und Zusammenhang nicht. Solch eine Kritik haette er doch auch zu jedem anderen Fern-MBA schreiben koennen, oder?

Ich denke auch dass ein Fern-MBA seinen eigentlichen "Sinn" verliert, da man durch das Selbst- und Alleinlernen keine ausgepraegte Moeglichkeit zum Networking bekommt.

Im Prinzip bleibt man dann nur mit einer ueberteuerten Abendbeschaeftigung zurueck, welche die meisten Personaler oft nur als BWL-Aufbaustudium betrachten.

Gruss

Flo


BA (Hons) Business Administration - 2005 (Abertay)

LLM Commercial Law - 2010 (Derby)

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Ich denke auch dass ein Fern-MBA seinen eigentlichen "Sinn" verliert, da man durch das Selbst- und Alleinlernen keine ausgepraegte Moeglichkeit zum Networking bekommt.

Meinst Du nicht, dass man dies durch eine geschickte Gestaltung des Fernstudiums (zum Beispiel gezielte Präsenzen und Einsatz von Online-Kommunikations- und Networking-Tools) zumindest teilweise ausgleichen kann?

Viele Grüße

Markus


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Hi Markus

Ich denke nicht dass man durch Online-Kommunikations- und Networking-Tools das selbe Gruppenlern- und Wachstumserlebnis erziehlen kann. Ich denke dass ohne direkten menschlichen Kontakt keine wirklichen gemeinsamen Geistesblitze moeglich sind. Meiner Erfahrung nach muss eine Gruppe von Individuen gemeinsam und in Anwesenheit durch eine Herausforderung gegangen sein damit sich ein belastbares „Wir-Gefuehl“ (network) instellt.

Ohne Anwesenheit wird es schwierig dem Networking eine hohe Prioritaet zu geben, andere Pflichten wie Beruf und Familie stellen zu grosse Wettbewerber um die verfuegbare Zeit dar.

Gruss

Flo


BA (Hons) Business Administration - 2005 (Abertay)

LLM Commercial Law - 2010 (Derby)

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War es nicht in einem Beitrag zur University of Liverpool, wo das gesamte Studium online läuft, in dem der ehemalige Student darüber berichtet hat, dass sich eben aus dieser Online-Kommunikation sehr viele Freundschaften ergeben haben?

Ich denke schon, dass es gehen kann, und wie Flo anmerkt, wird eine echte Gemeinschaft dann entstehen, wenn man gemeinsam Herausforderungen bewältigt hat. Und dass es auch online geht, dafür gibt es jede Menge Beispiele von Communities, Foren oder sonstigen Bekanntschaften übers Netz, die das belegen. Aber man muss eine gewisse Zeit miteinander verbracht haben. Eine enge Beziehung zu einem weit entfernten Menschen über solche Kommunikationsmittel herzustellen dauert in der Regel etwas länger, ist aber dennoch gut möglich. Wenn MBA-Studenten konstant über 1 oder 2 Jahre die Herausforderung des Studiums bewältigen, in möglichst gleichbleibenden Gruppen, dann sehe ich durchaus, dass der Vernetzungseffekt auch da entstehen kann.

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