Markus Jung

Meinungen und Bewertungen zu W3L

Welche Note gibst Du W3L (Gesamteindruck)?   17 Stimmen

  1. 1. Welche Note gibst Du W3L (Gesamteindruck)?

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15 Beiträge in diesem Thema

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Ich versuche mal stichpunktartig das Studium Web- und Medieninformatik (zurzeit der einzige akademische Studiengang) bei W3L zu charakterisieren:

  • Freie Zeiteinteilung statt starrer Semester. Man kann so schnell oder langsam studieren wie man möchte. Sobald man mit einem Modul durch ist kann man sich zur Prüfung anmelden.
  • Aktuelle und praxisrelevante Inhalte
  • Alle 1,5 bis 2 Monate Prüfungstermine. Keine Beschränkung auf bestimmte Fächer. Wer sich anmeldet, wird auch geprüft; auch wenn sich nur einer für ein Modul anmeldet.
  • Man lernt komplett online, nur die Abschlussklausur wird vor Ort unter Aufsicht geprüft.
  • Laufende Kosten sind relativ gering: 150 EUR pro Halbjahr (Semester, obwohl es sonst keine Semester in dem Sinne gibt)
  • Pro Modul (also Vorlesung) werden 395 EUR fällig, die man bezahlt, sobald man gebucht hat. Es müssen insgesamt 36 Module bestanden werden, wobei zwei davon auf die Erstellung der Abschlussarbeit entfallen.
  • Jedes Modul besteht aus einem oder mehreren Kursen. Jeder Kurs entspricht einem Buch (das man auch so im Handel kaufen kann). Der Buchtext sowie einige zusätzliche multimediale Inhalte und interaktive Tests sind auch auf der Online-Plattform verfügbar.
  • Pro Modul bekommt man einen Tutor zugewiesen, der per Mail (oder einmal pro Woche auch im Chat der Online-Plattform) erreichbar ist. Im allgemeinen sind die Antwortzeiten auch immer recht schnell.
  • Jeder Kurs enthält eine ganze Reihe interaktiver Tests (z.B. Multiple-Choice, Lückentexte, Zuordnungen vorgegebener Mengen, etc.), die beliebig oft wiederholt werden können. Die Tests werden automatisch ausgewertet, man sieht sofort das Ergebnis.
  • Zusätzlich gibt es Übungsaufgaben, die man Lösen und Hochladen kann und dann vom Tutor korrigiert werden. Ist freiwillig, aber zu empfehlen, um die Übung und Feedback zu bekommen und nötig, wenn man die Online-Klausur schreiben möchte (siehe unten).
  • Um zur Präsenzklausur zugelassen zu werden, muss man einen zeitbegrenzten Online-Abschlusstest bestehen.
  • Freiwillg kann noch eine Online-Klausur geschrieben werden, die vom Tutor korrigiert wird. Damit kann man Bonuspunkte sammeln, die beim Bestehen der Präsenzklausur die Note verbessern.
  • Zweimal im Jahr gibt es obligatorische Präsenzvorlesungen als Ergänzung. Gut um die Dozenten und Kommilitonen kennen zu lernen. Diese finden natürlich immer zusammen mit Prüfungsterminen statt (meistens Freitags und Samstag früh Klausuren; Samstag dann die Veranstaltungen).
  • Meistens Freitagabend vor der Präsenzveranstaltung findet eine lockere Runde zum Meinungsaustausch W3L-Mitarbeiter und Studenten statt (Teilnahme freiwillig). Hier kann Feedback gegeben werden, Probleme werden angesprochen, Lösungen werden gesucht (und später auch umgesetzt)
  • Die W3L-Mitarbeiter und -Dozenten sind alle sehr nett, hilfsbereit und flexibel.
  • Man hat ein bisschen das Gefühl, umsorgt zu werden, was bei einem Studium neben einem Vollzeitjob nicht das schlechteste ist :D
  • In den Programmierübungen und -beispielen wird meist Java als Programmiersprache verwendet (wobei in bestimmten Modulen auch andere wie JavaScript, PHP, C# dran kommen).
  • Von Anfang an wird begleitend UML modulübergreifend eingeführt und verwendet.

Für mich ist vor allem die freie Zeiteinteilung und damit der Verzicht auf starre Semester und Abgabetermine wichtig. Je nachdem wie es der persönliche Zeitplan erlaubt, kann man den Fernstudiumsaufwand hoch- oder runterfahren. Insgesamt bin ich echt begeistert, genau so stelle ich mir ein gutes Fernstudium vor.

Es gibt natürlich auch Schattenseiten:

  • Die Online-Plattform ist manchmal etwas langsam.
  • Bei ganz neuen Modulen, die gerade fertig gestellt worden sind, kann es vorkommen, dass man auf den ein oder anderen Fehler in den Tests trifft. In so einem Fall wird aber meist schnell von Seiten der Tutoren/Dozenten reagiert.
  • Die Foren zu den Modulen auf der Onlineplattform sind leer. Ein Austausch darüber findet im Prinzip nicht statt. Das wird wohl auch an den momentan noch geringen Studentenzahlen liegen.
  • Das Browser-basierte Instant-Messaging-System ist etwas schwerfällig und nicht wirklich "instant". Es reicht aber für erste Kontaktaufnahmen oder eher Mail-artige Kommunikationsmuster. Ansonsten muss man halt selbstorganisiert auf ICQ oder dergleichen ausweichen.
  • Die fast vollständige freie Zeiteinteilung erfordert ein hohes Maß an Motivation und Selbstorganisation (hier habe ich noch eindeutige Defizite ;) ) Das führt auch dazu, dass jeder Student gerade etwas ganz anderes macht. Entweder gerade ganz andere Fächer bearbeitet oder im gleichen Fach an anderer Stelle ist. Es fehlt eindeutig die mitreißende Wirkung einer Gruppe, die sich an gleicher Stelle befindet und alles zusammen durchmacht. (Es gab mal eine Zusammenarbeit W3L mit FOM, die den gleichen Studiengang in verschulter Form mit Samstagsunterricht und fester Semestereinteilung angeboten haben. Es gab aber wohl zu wenig Interessenten und wird nicht mehr angeboten.)
  • Die Kosten sind nicht ganz ohne. Hier kommt es darauf an, wie schnell man ist. Ich bin relativ langsam, da macht sich das nicht so bemerkbar. Mir ist es das aber auf jeden Fall wert.
  • Es gibt keine Studienzentren außerhalb von Witten. Für die Prüfungen und Präsenzveranstaltungen muss man immer nach Witten, Dortmund oder Bochum kommen.


2. Fachsemester Bachelor-Studiengang Web- & Medieninformatik bei W3L

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Ich denke besser als vanje kann man es eigentlich nicht zusammenfassen - vielleicht ein Grund für die vielen Bewertungen ohne Kommentar :)

LG

Cait


Bachelor-Studiengang Web- & Medieninformatik bei W3L

Studientagebuch unter fernstudiert.de/wordpress

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Hallo

da ich mich momentan auch nach einem anderen Anbieter im Bereich Medieninformatik umschaue und auch gedenke von Emden weg zu wechseln, hatte ich mich bei W3L auch erkundigt. Ich hatte sowohl telefonischen als auch schriftlichen Kontakt. Die Rückmeldung per Mail war sehr sehr schnell (weniger als 12 h am Wochenende). Die Dame am Telefon war sehr freundlich und kompetent. Ich hatte den Eindruck wirklich willkommen zu sein und auch ernst genommen zu werden. Auch die Studentenfreundlichkeit war klar erkennbar.

Was mir selber wichtig war, ist das meine bisher erbrachten Leistungen aus meinem Studium in Emden problemlos anerkannt werden, solange die Studieninhalte und ETCS passen (laut Vergleich der einzelnen Modulinhalte ist dies sehr wahrscheinlich).

Die Flexibilität bzgl. der Prüfungen beeindruckt mich sehr, da dies in Emden aus meinen Erfahrungen ein Mangel und Hindernis im Studium ist. Wenn man dann schneller fertig wird, nimmt man auch die höheren Kosten (z.B. für die Module) gerne in Kauf.

Laut der Dame am Telefon ist der Studiengang akkreditiert, was man auch nicht außer acht lassen sollte.

Ich bin gespannt, auf die Betreuung und den Ablauf. W3L ist für mich eine wirkliche Alternative :thumbup: zu Emden.

Viele Grüße

Nike

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Hallo,

da die letzten Bewertungen schon eine zeitlang her sind (und auch auf Fernstudiumcheck keine Einträge zu finden sind) und die W3L bei mir gerade in der engeren Auswahl steht, wollte ich einmal nachfragen ob es noch weitere und/oder neue Eindrücke zu diesem Anbieter gibt. Die bisherigen Bewertungen sind ja außerordentlich gut.

Liebe Grüße

Thomas

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Hallo zusammen,

ich würde mich auch über neue Eindrücke freuen, da ich aktuell auch an einem Fernstudium bei der W3L überlege.

Ich habe nur bedenken was die Zeit angeht. Daher würde es mich sehr interessieren wie viele Stunden ihr pro Tag / Woche mit dem Lernen für die einzelnen Module verbracht habt oder verbringt.

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Hi,

ich bin bei etlichen Modulen weit über den von W3L veranschlagten 150 Stunden pro Modul gelegen, tw. bis so 250 Stunden. Habe dann alle auch bestmöglich bestanden. Ich denke, man kann auch weniger Zeit einkalkulieren, einige Kommilitonen machen das. Da hat man dann nicht überall die super Note, aber das ist oft ja auch gar nicht nötig / sinnvoll. Teilweise unterscheiden sich die Module sehr in Didaktik und Anspruch, das GDI-2-Modul z.B. ist so unverständlich, dass ich jedem empfehle, sich ein einfacheres Buch in Objektorientierung/Java durchzulesen. Das HTML/CSS-Modul hingegen ist umfangreich, aber sehr gut verständlich dargelegt und prima bearbeitbar.

Zwei Stunden am Tag waren bei mir oft drin, allerdings fällt das Studium hinten runter, wenn es viel Stress im Job gibt...

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Hey,

auch ich studiere inzwischen seit März 2011 bei der W3L. Ich bin auf alle Fälle einer der langsameren, da ich neben dem Studium voll im Job integriert bin, und mir von deren Seite aus keine Freizeit oder Hilfestelle geleistet wird. Ich habe mir damals vorgenommen das Studium in 6 Jahren abzuschließen, was bedeutet, dass ich pro Jahr 6 Klausuren ~ alle 2 Monate (8 Wochen) ein Modul abschließen müsste. Hört sich zu Beginn machbar an, fällt aber in der Praxis gar nicht so leicht. Klar gibt es Leute, die auch neben der Arbeit 10-12 Module im Jahr schreiben, aber ich will nicht wissen, wie deren Privatleben aussieht. Zur Zeit stehe ich bei 11/36 Modulen, da ich die letzte 12/36 im März leider nicht bestanden habe.

Was ich damit sagen will, zu Beginn war ich sehr Motiviert und bin es auch immer noch, aber man soll sich die Sache auf keinen Fall zu leicht vorstellen!!

Mein Lernpensum hängt stark von der Arbeit und der Jahreszeit ab, im Winter bin ich eigentlich immer recht flott und schreibe teilweise zum ersten Viertel des Jahres schon bis zu 4 Klausuren, aber im Sommer wird es dann sehr schwer, ehe man sich umsieht, ist schon September und das Jahr fast gelaufen, sodass ich wieder in Stress gerate meine 6 Klausuren pro Jahr zu schaffen. Mathe als Beispiel habe ich pro Buch (Modul besteht aus 2 Büchern) über 150h investiert und die Prüfung nicht bestanden, hier kommen bestimmt nochmal 100-150h bei. Das heißt hier sprechen wir bei einem Modul von einem Zeitaufwand ~ 400-500h. Das ist natürlich bei mir eine absolute Ausnahme. Meist liege ich zwischen 60-150h. Beispielhaft die 150h aufgeteilt auf 8 Wochen (eher 6, da 2 Wochen vorher alle Vorleistung erbracht sein müssen), sind 3,5h pro Tag. Lernt man einen Tag mal nicht, ist es schon unmöglich 7h zu lernen. (ich habe normal 3-4 Tage pro Woche wo ich lerne) vor der Mathe Prüfung knapp 3 Wochen jeden Tag bis zu 6h. - Wie ihr seht, es schwankt sehr stark.

Zu W3L selbst. Teilweise hat sich bis heute nicht viel geändert, aber es wird daran gearbeitet:

1. Das Message System funktioniert immer noch wie damals. Man versucht dieses eigentlich zu umgehen und unterhält sich mit den Kommilitonen die man kennen gelernt hat eher über Skype oder ICQ, ehrlich gesagt möchte ich auch gar nicht, dass ich über deren System schreibe (wer weiß was alle lesbar ist^^).

2. Die Bücher sind teilweise ganz gut, andernfalls wie hier beschrieben auch sehr sehr schlecht. Fehlerhafte und schlecht geschriebene Bücher machen das Lernen auch nicht leichter.

3. Teilweise brauchen die Tutoren einfach zu lange um zu antworten. Manchmal steckt man an einer Sache fest und benötigt dringend kurz eine Hilfestellung und muss bis zu 5 Tagen warten. (es gibt auch Tutoren wie in Mathe z.B. die innerhalb von ein paar Stunden antworten!)

Positives:

1. Wenn man sich ein Modul bestellt, ist der Kurs umgehend freigeschaltet und das Buch ruck zuck zugeschickt. So kann man auch mal noch schnell ein Modul buchen.

2. Es werden immer mehr Prüfungstermine in kürzeren Abständen angeboten, und die Prüfungsorte nehmen stark zu!

Alles in allem macht die W3L ihr Arbeit schon gut, gerade das Studienbüro versucht eigentlich immer einem zu helfen. Auf Beschwerden und Probleme wird gerne eingegangen.

Weitere Infos findet ihr auch in den Blogs, die unter einem anderen Thread gepostet wurden. Als ich mich mit W3L auseinander gesetzt habe, habe ich dieses erst mal Interessiert durchgelesen, um einen Eindruck zu bekommen, wie man sich ein Studium neben der Arbeit vorstellen kann.

PS: Eine vielleicht Interessante Neuigkeit, beim letzten Präsenztermin wurde gesagt, dass (ich meine 4 Module) gewisse Anzahl an Modul pro Jahr gemacht werden muss, um über eine maximale Studienzeit (glaube 10 Jahre) nicht drüber zu kommen. Das schränkt einen gewissermaßen schon ein, da es durchaus vorkommen kann, dass man Beruflich bis zu einem 1/2 - 1 Jahr nicht zum Studieren kommt. Aber auch hier, lässt sich bestimmt mit der W3L in so einem Fall eine Lösung finden.

Hoffe ich konnte etwas helfen.

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Hi!

Ich bin seit kurzem auch auf W3L gestoßen, und finde es bis jetzt für mich ziemlich ansprechend. Ich habe nur eine frage, finden die "Präsenzklausuren", "Präsenzprüfungen" und die "Präsenztage" nur in Dortmund statt? Ich wohne nämlich in Wien und ich weiss nicht wie ich das am besten handhaben soll, mehrere male im Jahr nach Dortmund zu fliegen, dass wäre der einzig wirklich negative für mich.

Es wäre toll wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

lg

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Hallo Soul,

Präsenzkluausuren, Präsenzprüfungen sind ja das selbe, die finden auch in Wien statt. Glaube ab einer bestimmten Anzahl Anmeldungen und einem zusätzlichen Kostenfaktor, bin mir da aber nicht zu 100% sicher. (bezüglich den Kosten).

Präsenztage finden 2 mal im Jahr statt und sind ausschließlich in Dortmund.

Grüße

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