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Joe2

Allgemein: Euer Zeitaufwand ; Speziell: Sicherheitstechnik

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung und brauche mal eure Meinung und eventuellen Erfahrungen.

Bin jetzt 30 und habe vor 5 Jahren mein Techniker- Studium erfolgreich abgeschlossen. Da ich noch was für die Karriere tun will, habe ich ein Zweitstudium ins Auge gefaßt.

Es handelt sich um ein Fernstudium über 4 Semester mit Präsenzphasen an der FH in Kaiserslautern mit Abschluss als Diplom- Sicherheitsingenieur.

Problem ist, dass ich nicht weiss, ob ich das zeitlich schaffe werden, da ich zum Einen beruflich voll eingespannt bin (habe meistens ne 50 Stunden- Woche, ab und zu auch Samstags) und zum Anderen auch Familie habe (zwei kleine Kinder).

Außerdem habe ich seit 5 Jahren nichts mit Lernen und so gemacht und habe insbesondere bei Mathe Bedenken.

Mir bleibt an für sich nur der Abend ab 20:00Uhr und Samstags zum Lernen, da Sonntags die Familie dran ist. Pro Jahr gehen mindestens 4 Wochen Urlaub für die Präsenzveranstaltungen drauf. Habe mich mit einem Dozent dort unterhalten, der meint, man bekommt nichts geschenkt, es wäre aber alles zu schaffen.

Ich überlege hin und her. Soll ich das machen oder nicht? Wie sind eure Erfahrungen mit Fernstudiengängen? Wie viel Zeit habt ihr pro Woche investiert?

Kann man sich irgendwie vorbereiten?

Gibts jemanden, der Sicherheitstechnik studiert hat oder näheres darüber weiß?

Grüße, Joe

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Hallo Joe

Ich studiere noch nicht, habe es aber vor. Meiner einer ist 33 Jahre alt und bereits seit 15 Jahren aus dem Schulalltag raus - bin ich wirklich schon soooo alt? :shock:

Auch wenn ich bisher noch keine Kinder habe (und glücklicherweise auch keine 50 Std./Woche), ist der Faktor Zeit für mich auch ein Thema.

Aber ich vertraue darin, dass das schon irgendwie regelbar ist, wenn die Familie dahinter steht und diese Zeit mitunterstützt. Die Tage/Wochen der kommenden 2 Jahre müssten halt durchorganisiert sein.

Was den wöchentlichen Mehraufwand betrifft kann ich leider nichts sagen, aber im Regelfall schreiben die Institutionen 15-20 Std. die Woche.

Bist du sicher, dass die Präsenzveranstaltungen Pflichtveranstaltungen sind? Bekommst du durch dein Vorstudium nichts angerechnet, oder kannst inhaltlich daraus eine Nutzen ziehen?

Hast du an der FH-Kaiserslautern mal nachgefragt, inwiefern du die Dauer des Studiums kostenfrei nach hinten verlängern kannst?

Denn wenn es dir nur um den wöchentlichen Aufwand geht, die Gesamtdauer des Studiums aber nicht so wichtig ist, wäre das evtl. eine Alternative, um den Wochenaufwand zu reduzieren.

Aber vielleicht kommen ja noch ein paar bessere Antworten.

Wie gesagt. Schaffbar ist alles, aber nicht zu jedem Preis :wink:

Grüssle Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

man kann maximal ein Semester (kostenpflichtig) hinten dran hängen. Unterbrechen kann man das Studium nur, wenn irgendwelche driftigen Gründe vorliegen (schwere Krankheit etc.). Die Präsenzphasen sind Pflichtveranstaltungen.

Angerechnet bekomme ich nichts, obwohl ich bereits einiges in der Richtung gemacht habe.

Die lassen sich das Ganze übrigens auch gut bezahlen. 2600,-Euro pro Semester ist mit Sicherheit kein Pappenstiel. Wenn mans dann nicht schaffen würde, wäre es um so ärgerlicher.

Gruß, Joe

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[Korrektur] Bei sind´s 10 Jahre, die ich aus der Schule draußen bin - nicht 15 (aber macht im Endeffekt keinen Unterschied :D )

Oh je. Wenn ich das so lese, dann ist das wirklich sehr heftig. Gibt es keine Alternativen für dich? Anderes Studium, oder Kurse etc.?

Grüssle Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Andere Frage: Bist Du Dir sicher, dass Du diesen Studiengang überhaupt machen kannst? Laut fh kaiserslautern gilt als Zugangsvoraussetzung:

"Fachhochschul- oder Uniabsolventen der Studiengänge Architektur oder Bauingenieurwesen" (http://www.google.de/url?sa=t&ct=res&cd=1&url=http%3A//www.zfh.de/ratgeber.pdf&ei=mq_8QubSGZKm-gGhyIzbDg)

Der Techniker ist aber kein FH- oder Unistudium, außerdem wäre mir der Techniker als Architekt oder Bauingeneur neu. Das ganze ist eben ein Aufbaustudiengang, für einen Grundständigen Diplim-Ingenieru (FH) wären vier semester in Teilzeit sensationell kurz.

Stefan

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@Stefan:

Es gibt da einen Passus im Hochschulgesetz, der es auch Nicht-Ingenieuren erlaubt, sich einzuschreiben (Abschlussnote mindestens 2,5). Nach dem 2ten Semester findet dann eine Zulassungsprüfung vor dem Prüfungsausschuss statt, dann ist man offiziell zugelassen, falls bestanden.

Zulassung ist mit der FH bereits abgeklärt, das wäre nicht das Problem.

Es ist richtig, dass es sich um ein Aufbaustudium handelt. Dafür nennt sich der Abschluss auch Dipl. Sicherheitsingenieur (FH) und nicht Dipl. Ingenieur (FH) Sicherheitstechnik.

Der Schwerpunkt liegt im Baubereich, deshalb die Geschichte mit Bauingenieur oder Architekt. Andere Schwerpunkte z.B. Maschinenbau sind möglich, falls genügend Teilnehmer vorhanden sind.

Gruß, Joe

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