13 Beiträge in diesem Thema

Hallo an Alle,

wer kann mir sagen, was genau dieser Begriff bedeutet und was zu bedenken ist?

Habe stundenlang gegoogelt, aber nichs gefunden. Es muss doch irgendwo eine Erläuterung geben.....

HIIIIILFEEEEE!!! :?

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Hallo Nicky,

damit wir dir hier ggf. helfen können, brauchen wir schon noch einige Infos zum Zusammenhang, in dem dieser Begriff auftaucht.

Viele Grüße

Markus


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Ich habe bei meinen Klausuraufgaben die Frage gestellt bekommen:

"Was ist in Bezug auf die Beurkundungsfähigkeit zu bedenken?"

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. :cry:

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moin moin

da du von der beurkundungsfähigkeit sprichst glaube ich das die frage sich auf ein personenkreis bezieht

gerichtliche oder notarielle Beurkundung, schriftliche Niederlegung rechtlich erheblicher Willenserklärungen durch eine Urkundsperson (z. B. Notar); vielfach gesetzlich vorgeschrieben; zu unterscheiden von der Beglaubigung

oder schau mal hier

http://www.bnotk.de/texte_berufsrecht/beurkg/beurkundungsgesetz_portal.htm

Beurkundung bedeutet die Verkörperung einer im Rechtsverkehr zum Beweis bestimmten und geeigneten menschlichen Gedankenerklärung.

Bei einer Beurkundung durch einen Notar (§ 128 BGB) nimmt dieser die Erklärungen der Erschienenen in die vom ihm errichtete Urkunde auf. Er bestätigt mit seiner Unterschrift, dass die vor ihm erschienenen Personen die Erklärungen wirklich abgegeben haben. Dem entsprechend erbringt die notariellen Urkunde vollen Beweis für diese Tatsache.

Im Gegensatz dazu ist bei einer bloßen Beglaubigung der Unterschrift durch einen Notar (§ 129 BGB) dieser nur dafür verantwortlich, dass die bezeichnete Person tatsächlich die Unterschrift geleistet hat. Er beurkundet also nur, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Unterschrift geleistet hat. Nur soweit reicht auch die Beweiskraft der Beglaubigung der Unterschrift, sie erstreckt sich insbesondere nicht auf den Text, der unterschrieben worden ist.

mfg

coolman

Beurkundung, notarielle

Formvorschrift des Gesetzgebers zum Schutz der Betroffenen bei besonders wichtigen Geschäften. Darunter fallen z.B. Grundstückskaufverträge und Grundschuldbestellungen, die eine dingliche und/oder persönliche Zwangsvollstreckungsunterwerfung enthalten. Bei der Beurkundung muß der Notar z.B. Ihre Identität prüfen, Ihnen die Urkunde vorlesen, den Inhalt erläutern sowie Ihnen erforderliche rechtliche Hinweise geben. Der Notar dokumentiert dann in der Urkunde, die von Ihnen abgegebenen Willenserklärungen.

Gesetze

BGB § 126 Schriftform

BGB § 1410 Form

BGB § 1491 Verzicht eines Abkömmlings

BGB § 1492 Aufhebung durch den überlebenden Ehegatten

BGB § 1501 Anrechnung von Abfindungen

BGB § 1516 Zustimmung des anderen Ehegatten

BGB § 152 Annahme bei notarieller Beurkundung

BGB § 154 Offener Einigungsmangel; fehlende Beurkundung

BGB § 1750 Einwilligungserklärung

BGB § 2033 Verfügungsrecht des Miterben

BGB § 2276 Form

BGB § 2282 Vertretung, Form der Anfechtung

BGB § 2290 Aufhebung durch Vertrag

BGB § 2291 Aufhebung durch Testament

BGB § 2296 Vertretung, Form des Rücktritts

BGB § 2348 Form

BGB § 2351 Aufhebung des Erbverzichts

BGB § 2352 Verzicht auf Zuwendungen

BGB § 2371 Form

BGB § 403 Pflicht zur Beurkundung

BGB § 518 Form des Schenkungsversprechens

BGB § 81 Stiftungsgeschäft

BGB § 873 Erwerb durch Einigung und Eintragung

nachzulesen bei

http://www.ratgeberrecht.de/index/is03839.html#TYP40

mfg

coolman

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Hallo Markus,

Immobilienmakler, Fach: Immobilienbezogenes Recht, Grundstückskaufvertrag

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Nee, leider nicht wirklich. Ich hätte gerne einfach eine Definition des Begriffs "Beurkundungsfähig" bzw. "Beurkundungsfähigkeit"

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Hallo Nicky

Was ist in Bezug auf die Beurkundungsfähigkeit zu bedenken?

Stell dir doch mal die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit jemand, oder etwas beurkundet werden kann/darf.

Laut Wikipedia

Bei einer Beurkundung durch einen Notar (§ 128 BGB) nimmt dieser nach Belehrung der Erschienenen deren Erklärungen ihm gegenüber in eine von ihm zu errichtende Urkunde auf. Diese Niederschrift liest er den Erschienenen vor, die sie genehmigen und eigenhändig unterschreiben müssen. Anschließend unterschreibt der Notar selbst und bestätigt mit seiner Unterschrift, dass die vor ihm erschienenen Personen die Erklärungen ihm gegenüber so abgegeben haben, wie er sie niedergelegt hat. Die Einzelheiten dazu regelt das Beurkundungsgesetz. Die notariellen Urkunde erbringt den vollen Beweis für die beurkundete Erklärung.

Im Gegensatz dazu bestätigt ein Notar bei einer bloßen Beglaubigung der Unterschrift (vergleiche § 129 BGB) nur deren Echtheit, indem er auf der Urkunde vermerkt, welche Person die dortige Unterschrift in seinem Beisein vollzogen oder anerkannt hat. Er beurkundet also lediglich, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Unterschrift geleistet hat. Nur soweit reicht auch die Beweiskraft der Beglaubigung der Unterschrift, sie erstreckt sich insbesondere nicht auf den Text, der unterschrieben worden ist.

Demnach wären Belehrung, vorlesen, genehmigen und unterschreiben solche Voraussetzungen, damit etwas beurkundet werden kann es somit beurkundungsfähig wird. :wink:

Und wenn du aus der Immobilien-Ecke kommst, wollten die wahrscheinlich die Voraussetzungen genannt haben, damit eine notarielle Beurkundung beim Erwerb oder Übertrag rechtens ist.

Vielleicht ist damit dann gemeint, dass das Objekt im Eigentum sein muß und ein Eintrag im Grundbuch vorliegen muß.

Ok, ist ein Versuch, aber so würd ich´s verstehen :D

Grüssle Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

das war doch schon mal was. Ich finde es nur unglaublich, dass in keinem Buch und auch im Internet nichts darüber zu finden ist. Ich bin Rechtsanwalts- u. Notarfachangestellte und habe sehr viele Fachbücher zu Hause. Nirgends ist dieser Begriff auch nur erwähnt!!!

Gruß

Nicky

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