21 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich wollte gerne mal wissen ob es noch mehr alleinerziehende Mütter mit kleinen Kindern (meine Tochter ist etwas über 3 J) gibt die ein Fernstudium machen und wie ihr so euren Alltag organisiert.

Ich für meinen Teil bin abends so platt, das ich nichts mehr in meinen Kopf hinein bekomme.

Dafür stehe ich dann lieber gegen 4 uhr auf, lese in den Studienbriefen bis 6 uhr, duschen, Kind wecken, zum Kindergarten und dann 8 Uhr auf Arbeit sein.

16 Uhr Kind vom Kindergarten holen, auf den Spielplatz, einkaufen, 18 Uhr Abendbrot...währenddessen Wäsche waschen, Spülmaschine etc. also Haushalt organisieren und dann Kind waschen, zähne putzen, Sandmann, gute Nachtgeschichte und 20 Uhr ca. schläft sie dann.

Ich bin dann so müde, das ich manchmal noch bißchen was lese, aber so richtig bleibt nichts hängen. Es reicht maximal zum schreiben der Zusammenfassung von den Heften die ich am Morgen gelesen und dabei das Wichtige unterstrichen habe.

Leider hat meine Tochter auch noch einen unruhigen Schlaf, dann macht sie mich mehrfach in der Nacht wach und ich schaffe es nicht um 4 Uhr aufzustehen, sondern erst 6 Uhr.

Und das Tag für Tag.

Will aber auch nicht mein Kind 4 Jahre lang vernachlässigen, also ist sie natürlich Priorität 1 und dann kommt das Studium.

Aber wie bekommt man alles so organisiert, das vielleicht einmal nicht nur eine 4 bei der Prüfung rauskommt?

Schreibt mir doch bitte mal, wie ihr das so macht...vielleicht kann ich das in meinem Alltag auch umsetzen.

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Hallo,

ich habe jetzt erst begonnen, auf welche Noten ich komme kann ich also noch nicht sagen. Aber ich habe bevor ich jetzt mit dem Studium angefangen habe immer etwas gelernt, also bin ich im Lernrhythmus drin.

Bin alleinerziehend von zwei Kinder (8 und 5 Jahre)...Kindergarten und Schule geht bei uns nur bis 13 Uhr.

Mein Tagesablauf: 5:30 - 6:00 aufstehen,

um 7:00 gehen wir aus dem Haus, in Schule und Kindergarten,

7:30 fängt meine Arbeit an, bis 13:00,

Meine große geht von der Schule alleine nach Hause, die kleine hole ich im Kindergarte dann ab auf dem "nach Hause weg" gehe ich schnell einkaufen.

Kochen, Essen, während die große Hausaufgaben macht mache ich den Haushalt. Dann geht es je nach Wetter, Spielplatz oder ich spiele was mit den Kindern bis etwa 16 Uhr. Dann wissen sie wenn vor meinem Zimmer ein Frosch sitzt dürfen sie nicht rein und müssen mich in Ruhe lassen, dann kann ich meist 30-60 Minuten lernen, um 17 Uhr gehen die Kids dann in die Badewanne (ich habe wieder ca 15 min zeit nochmal das durchzugehen was ich in der zeit vorher gelernt habe), dann gibt es Abendessen,

Die kleine geht um 18 Uhr ins Bett die große um 19 Uhr, ab dann habe ich Zeit für mich.

Muss sagen bis jetzt bin ich damit ganz gut gefahren. Habe auch noch den Vorteil dass die Kids alle zwei Wochen am WE bei ihrem Papa sind und ich dann alle zwei Wochen am WE viel Zeit habe und diese auch nütze.

Lg Bianca


lg Bianca

6. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement

Studienzentrum Linz (A)

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Hallo

Du hast echt ein sagenhaftes Pensum, das Du jeden Tag hinlegst. Meinen gaaaaanz großen Respekt vor dieser Leistung!!!

Aber es wird einem bereits beim Lesen schon ganz schön schwindelig - weil man deutlich merkt, dass Du nah am Limit bist - bzw. manchmal auch vielleicht darüber hinaus zu gehen scheinst.

Wenn Du nicht aufpasst, kann es Dich irgendwann mal ganz schön aus der Kurve werfen.

Die Situation ist jetzt aber erst mal so, wie sie ist - wie kann man sie sich also erleichtern? Dafür vielleicht ein paar Fragen und "Schnellschüsse":

* Gibt es nicht einen Vater, den Du in die Betreuung Deiner Tochter integrieren kannst?

* Oder Oma, Opa, Nachbarin, Tante? Ggf. auch bezahlte Babysitter? (Dabei kommt es natürlich darauf an, ob das Geld dafür reicht...)

* Mancherorts gibt es freiwille "Miet-Omas", die einen Teil der Betreuung übernehmen könnten.

* Wie ist denn Dein Kind tagsüber betreut? U.U. kann man neben Kita und Co auch noch eine Tagesmutter zusätzlich "buchen". Bei den Kosten und der Vermittlung kann u.U. das Jugendamt helfen. (Viele Selbständige müssen eine solche Kombination aus Tamu und Kita wählen, weil sie sonst nicht auf genügend Arbeitszeiten kommen. Und den Kindern geht es dabei wirklich gut...)

* Wer kann Dir ggf. im Alltag im Haushalt helfen? Hast Du alle "Erleichterungen", die einem das Leben erleichtern können, also Geschirrspülmaschine, Mikrowelle, Trockner etc. Damit kann man u.U. ne Menge Zeit sparen.

* Ganz, ganz wichtig ist auch, dass Du Dich nicht mit anderen "kinderlosen" Fernstudierenden misst: Die haben ohne Kinder nämlich oftmals nur die Hälfter der Belastungen zu bewältigen, die Du als alleinerziehende Mutter jeden Tag schultern musst. Das ewige Vergleichen macht Dich nur noch unzufriedener!

* Auch die reine Note ist nicht alles! Ein "Personaler" sieht ja, dass Du Job, Kind und Fernstudium neben einander "gewuppt" hast; bei solch einer Doppelt- und Dreifachbelastung kann die Note einfach nicht 1 + mit Sternchen werden.

* Sprich auch mal mit Deinem Lehrgangs-Betreuer/Tutor über Deine Lage. Es wäre schon schön, wenn Du gemeinsam mit ihm bzw. der Lehrgangsleitung einen individuellen Zeitplan nur für Dich entwicklen würdest, der dann aben auch noch Zeit für Krankheitszeiten Deiner Tochter lässt.

* Wie sieht sonst Dein privates Netzwerk aus? Gibt es andere Alleinerziehende in einer ähnlichen Lage? Könnt Ihr Euch nicht ab und an freie Nachmittage verschaffen, indem einer die Kinder von mehreren Müttern beaufsichtigt?

Dir alles Gute bei Deinen Plänen und viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Wieviele Personen wohnen denn noch bei dir?

Soviel Haushalt kann doch nie und nimmer nur von dir und deiner Kleinen sein??:confused:

Ich würde einfach mal schauen wie ich anders meine Zeit einteile.

Wenn deine Kleine den ganzen Tag in der Kita ist, musst du dann wirklich abends mit ihr noch auf den Spielplatz?

Wäre es da nicht viel besser ein Buch zu lesen? *halt daheim etwas zu machen?

Versuch dir deine Unterlagen evt mit in die Mittagspause zu nehmen?

Sprich mit deinem Chef du nicht vielleicht 5 Stunden weniger die Woche arbeiten kannst.

Nicht morgens duschen sondern abends.

Am Vorabend alles rauslegen das es morgens zackig geht - dann könnt ihr beide nämlich bisschen länger schlafen zB Wasser in die Kaffeemaschine und Pulver rein, dann muss man nur noch das KNöpfchen drücken ;)

So wie du es beschreibst ist das Studium für dich die reinste Qual - und das sollte ja nicht der Sinn sein.

Denn davon hast weder du noch deine Kleine was.

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Aus der Ferne Ratschläge zu geben ist natürlich schwer, noch dazu als Single (der allerdings auch einkaufen und haushalten muss), dessen Arbeitstag allerding zwei Stunden länger ist als deiner.

Was mir auffällt:

- Um 4 Uhr aufstehen??? Also ich bin auch "gelernter" Frühaufsteher, aber bei aller Liebe, da wäre ich abends um 20 Uhr auch platt (und dann müsste ich schon ins Bett gehen, denn wesentlich weniger als 8 Stunden Schlaf geht bei mir nicht)

- Mehr als 2 Stunden pro Tag habe ich auch nicht zum Lernen, ich halte die allerdings für ausreichend. Die HFH gibt ja auch ein Pensum von 15 Wochenstunden an. Wenn man es schafft, sich am Wochenende jeweils mind. an einem Tag 4 Stunden freizuschaufeln, dann hat man auch einen Abend frei für nixtun (oder was auch immer).

Daher mein Tip Nr. 1: Später aufstehen, jeweils eine Stunde vor und nach der Arbeit lernen, sprich morgens "neues", abends wiederholen.

Die Stunden zwischen 16 und 18 Uhr auf dem Spielplatz zu verbringen würde ich zumindest hinterfragen.

Tip Nr. 2: Wenn du um die 15 Wochenstunden lernst und trotzdem nur 4en schreibst, solltest du vielleicht mal dein Lernkonzept hinterfragen. Das ist natürlich stark fachabhängig.


2. Semester Sonderstudiengang Technik

"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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Warum sind denn alle gegen den Spielplatz? Ich habe da schon manchen Studienbrief gelesen. Das Praktische ist, dass die Kinder beschäftigt sind, man aber trotzdem dabei ist. Ein dreijähriges Kind beschäftigt sich zu Hause nicht allein. Außerdem ist das Studienbrieflesen ganz nützlich um sich vor neugierigen und traschfreudigen Eltern zu schützen ;)

Ich kann sehr gut verstehen, dass abends nichts mehr geht. Vorallem wenn Du so früh aufstehst. Und Du musst das ja noch einige Zeit so durchhalten. Was studierst Du denn und wielange geht das noch?

Mich würde auch interessieren wie Deine Wochenenden aussehen. Ich denke ich würde an Deiner Stelle sehen, dass ich am Wochenende jeden Tag ein paar Stunden lerne und das Lernen morgens auf eine Stunde begrenzen. Anders könnte ich das auf Dauer nicht durchhalten. Zumal man dann auch immer müde ist und schon alleine deshalb weniger aufnimmt.


______________________________________

fast fertig!

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* Ganz, ganz wichtig ist auch, dass Du Dich nicht mit anderen "kinderlosen" Fernstudierenden misst: Die haben ohne Kinder nämlich oftmals nur die Hälfter der Belastungen zu bewältigen, die Du als alleinerziehende Mutter jeden Tag schultern musst. Das ewige Vergleichen macht Dich nur noch unzufriedener!

Jein. Es gibt mit Sicherheit viele, die jobbedingt ein ähnlich enges Zeitkorsett haben, z.B. morgens um 7 das Haus verlassen und abends nicht vor 19 Uhr wieder zuhause sind (ohne Shopping, Haushalt etc.). Das Grundproblem ist da für mich gut vergleichbar: eigentlich zu wenig Zeit, um dabei noch pro Tag 2 Stunden oder mehr zu lernen, ohne alles andere radikal dranzugeben.


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"Wenn Jesus damals kurz vor der Kreuzigung gesagt hätte: nä komm lass mal, da bin ich nicht der Typ für. Dann wär Ostern heut aber kein Feiertag." (Stromberg)

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Hallo,

ich bin ebenfalls alleinerziehend mit einer Tochter (etwas über 3).

Ich arbeite Vollzeit, an 2 Tagen die Woche lang (einmal wird Sie von der Oma abgeholt und einmal vom Papa bei dem Sie dann auch von Fr-Sa bleibt) und die restlichen Tage etwas kürzer um Sie selbst gegen 16:15 Uhr vom Kindergarten zu holen.

Auf dem Nachhauseweg wird dann eingekauft und dann nach Haus gefahren.

Essen machen (Sie hilft immer gern mit), Duschen, gegen 17:30 Abenbrot und hinterher noch eine 1/4 Stunde Trickfilm bzw. spielen, Abendritual und dann ab ins Bett.

Meine Tochter ist dann um 18:00-18:15 Uhr im Bett und schläft auch problemlos! (Im Kindergarten macht Sie das schon lange nicht mehr.)

So habe ich eigendlich noch gut Zeit etwas zu lernen und den Haushalt zu machen.

Es ist def. stressig aber machbar.

Ich kann dir nur empfehlen deine Tochter etwas früher zu Bett zu bringen (wie gesagt, meine Tochter schläft bis 6 Uhr durch), dann hast du Abends etwas mehr Zeit und dies ist sicher besser zum lernen als früh um 4 aufzustehen.

Viel Glück und Kraft für die Zukunft.:thumbup1:

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Hallo Snoops

Maaaanchmal ist ein Tag mit einem quängelnden Kleinkind vom Stressfaktor her so hoch - oder sogar noch höher- als ein 16-Stundentag in einem "normalen" Job. ;-)

Und man hat bei einem Eltern-Job nie die Sicherheit, dass man auch nur drei Stunden am Stück nachts zur Ruhe kommt - das ist gerade bei so kleinen Kindern bei vielen Familien eher selten... Und bei Alleinerziehenden kann man diese Nachtschichten auch noch nicht einmal "gerecht" aufteilen.

Viele Grüße

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Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Ich würde auch die Zeit am Spielplatz oder die Zeit die ich mit meinen Kinder verbringe NIE gegen Lernzeit tauschen, auch würde ich niemals meine Kinder zusätzlich zum Kindergarten noch zum Babysitter etc bringen zum Lernen, meine Kinder sind nur einmal klein und da möchte ich für sie da sein! Deshalb auch mein Lebensmotto:

"Die Arbeit kann warten wenn du deinen Kindern einen Regenbogen zeigen willst, aber der Regenbogen wartet nicht bist du mit der Arbeit fertig bist"

Kinder früher ins Bett bringen ist gut! *g*... da hat man plötzlich viel Zeit, und die Kinder sind am Tag auch ruhiger und ausgeglichener!


lg Bianca

6. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement

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