6 Beiträge in diesem Thema

Liebe Community,

beschäftige mich schon einiger Zeit mit dem Gedanken ein Fernstudium (Informatik/ Wirtschaftsinformatik) zu beginnen, bin aber immer noch unentschlossen, ob ich es tatsächlich wagen soll, d.h. ob es für mich konkret mit den bestehenden Randbedingungen zu schaffen ist.

Vielleicht kann ja der eine oder andere mir mit seiner Erfahrung weitere Hilfestellung geben.

Hier die facts bzw Gedanken die mich bewegen:

- Interesse an Informatik/ Wirtschaftsinformatik (bachelor) bei AKAD oder WBH (Vorteil recht kurze Anreise zu Präsenzseminaren)

- Bin 38 Jahre und habe ein Ausbildung als mathematisch-techn Assistent und viele Jahre Berufserfahrung im IT business hinter mir. Studium war immer mal wieder in meinem Kopf, aber aufgrund erstmals Konzentration auf Job, Anforderung im Job und Familie (2 Kinder) die letzten Jahre nicht wirklich Thema.

- Antrieb wäre (a) Interesse am Thema/ Horizont zu erweitern, Dinge wieder aufzufrischen, (B) seine zusätzlich höher Qualifikation zu erwerben (man weiß ja nie was bzql. Arbeitsplatzssicherheit so kommt)

- Hauptbedenken: - kann es gelingen Beruf, Familie, Studium unter einen Hut zu bekommen und selbst auch noch ab und an (natürlich eingschränkt) ein eigenes kleines Hobby auszuüben?

- man liest viel von Aufwand 15-20 Stunden /Woche, ist sicher sehr individuell, aber kommt das hin und für welches Ziel (6 Semester in 3 Jahren, 4 Jahren ..)

- habe ja durch Ausbildung und Beruf schon mit diversen Themen des Studiums zu tun. Wieviel hilft das? Hätte die Hoffnung schon einigermassen ;)

Danke für Eure Erfahrungen

Michael

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- Bin 38 Jahre und habe ein Ausbildung als mathematisch-techn Assistent und viele Jahre Berufserfahrung im IT business hinter mir. Studium war immer mal wieder in meinem Kopf, aber aufgrund erstmals Konzentration auf Job, Anforderung im Job und Familie (2 Kinder) die letzten Jahre nicht wirklich Thema.

Ähnlich wie bei mir, ich bin 37, habe auch zwei Kinder und arbeite auch im IT-Bereich.

- Antrieb wäre (a) Interesse am Thema/ Horizont zu erweitern, Dinge wieder aufzufrischen, (B) seine zusätzlich höher Qualifikation zu erwerben (man weiß ja nie was bzql. Arbeitsplatzssicherheit so kommt)

Ja, das ist eine nachvollziehbare Motivation.

- Hauptbedenken: - kann es gelingen Beruf, Familie, Studium unter einen Hut zu bekommen und selbst auch noch ab und an (natürlich eingschränkt) ein eigenes kleines Hobby auszuüben?

Einfach ist das natürlich nicht. Man muss sich seine Zeit halt einteilen. Aber es ist schon machbar, klar. Manchmal muss das Studium halt zugunsten von Familie und/oder Beruf etwas zurückstehen. Da wird schon mal eine Klausur auf das nächste Semester vertagt.

Übrigens ist das sicherlich ein Vorteil von WBH und Co., dass man Klausuren nicht nur einmal im Jahr schreiben kann (wie in meinem Studiengang). Dort gibt es (wie man hier oft liest) für alle Fächer relativ viele Klausurtermine im Jahr. Man kann sich dann das Studium sicherlich besser einteilen und muss nicht für 4 oder 5 Klausuren innerhalb einer Woche lernen, denn das ist neben Beruf und Familie kaum möglich. Deshalb wird es bei mir halt etwas länger dauern.

- man liest viel von Aufwand 15-20 Stunden /Woche, ist sicher sehr individuell, aber kommt das hin und für welches Ziel (6 Semester in 3 Jahren, 4 Jahren ..)

Bei mir sind es so ungefähr 10-15 Stunden, würde ich mal schätzen. Das hängt natürlich stark vom Fach ab.

- habe ja durch Ausbildung und Beruf schon mit diversen Themen des Studiums zu tun. Wieviel hilft das? Hätte die Hoffnung schon einigermassen ;)

Bei einigen Inhalten (z.B. Mathe, Grundlagen Programmierung, Datenbanken ..) wirst Du es vermutlich deutlich einfacher haben als Anfänger in diesem Bereich, jedenfalls ist das bei mir so. Aber es gibt sicherlich auch Dinge, die eher neu sind (sonst wäre es ja auch irgendwie langweilig).

Grüße,

Lippi

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Hallo,

ja oder nein ist schwierig, das musst Du selbst herausfinden. Ganz grob auf Basis von Erfahrungen: Ja, das wird gehen, MaTA plus Berufspraxis bringt viel, Hobby würde ich lassen, auf keinen Fall etwas, das regelmäßige Tätigkeiten, Anwesenheiten oder Gebühren erfordert. Mach das Fernstudium zum Hobby.

Gruß

Stonie

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Michael

Hallo Michael,

passt schon so. Bist ein typischer Fernstudent. Wenn Du mit Deinem Studium vorangekommen bist, wirst Du feststellen das es in Deinem Umfeld viele Fernstudenten gibt. Gab es schon immer, ist Dir bislang nur nicht aufgefallen.

Größtest Hürde könnte übrigens Frau und Kinder sein. Wobei eigentlich weniger die Kinder selbst. Für die macht Papa einfach eines dieser komischen, langweiligen Sachen die Erwachsene halt machen. Arbeiten gehen, Lernen, alles son kram. ;-)

Aber Deine Frau wird Dir erzählen, dass die Kinder ganz furchtbar leiden. :-)

Tatsächlich wird Deine Frau leiden. Das ist das einzige externe Problem. Der Rest ist dann nur noch eine Frage der Motivation.

Viele Grüße

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Hallo,

na dann schonmal ganz vielen Dank für die guten Antworten und Kommentare.

Ist natürlich klar, dass es keine Standard Antwort ja/ein auf meine Frage gibt, aber Eure Gedanken helfen mir schon weiter und evtl kommt ja noch die eine oder andere Antwort dazu.

Das Thema "Studium zum Hobby" zu machen wäre auch meine Wunschvorstellung und teilweise könnte ich mir auch vorstellen dass es klappen könnte. Mal schaun, muss ich wohl ausprobieren.

Viele Grüße

Michael

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