ChristineMasterMBA

MBA VS. Master

12 Beiträge in diesem Thema

Liebe Community,

bitte steinigt mich nicht. Es soll in diesem Thread nicht darum gehen das leidge Thema zu diskutieren sondern mir eher bei der Studienwahl zu helfen. Leider habe ich keinen Thread hier im Forum gefunden an den ich mich einfach ranhängen könnte.

Mein Problem kurz und knapp:

Ich habe bereits nen B.A. in BWL und möchte noch ein Master drauflegen. Ich habe viele Programme gewälzt und am Ende sind zwei Programme für mich übrig geblieben:

Angebot 1:

Anbieter: Euro-FH (privat)

Dauer: 13 Monate

Kosten: ca. 10000

Angebot 2:

Anbieter: Feruni Hagen (staatlich)

Dauer: 24 Monate (bei Vollzeit)

Kosten: ca. 1000 Euro

Da ich meinen BA an der Euro-FH gemacht habe kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das MBA-Programm dort für mich kein Problem ist. Die Klausuren sind verhältnismäßig einfach, wenn man die Skripte die man bekommt sauber durchgearbeitet und gelernt hat. Und selbst wenn nicht kann man immer noch auf ne 4 kommen da oft auch Allgemeinwissen und Logik abgerufen wird.

Aber warum schwanke ich?

1) FH VS. Uni.. Ich möchte später schon nochmal Doktorin werden und entsprechend eben promovieren. Das dürfte mit dem Abschluss der Euro-FH relativ schwer werden

2) Ich denke es kommt das Argument dass MBA und Master zwei völlig unterschiedliche Sachen sind. Das stimmt meiner Meinung nach auch aber das Euro-FH Studium ist in meinen Augen -wenn man sich den Curriculum anschaut - ein verkappter Masterstudiengang. Aber aus Marketingründen hat man das wahrscheinlich MBA genannt.

3) Für die Euro-FH spricht: Monatliche Klausuren... flexbiler gehts nicht mehr. Wie ist es bei der Fernuni Hagen? Hab mich natürlich schon informiert. Klausuren können nur halbjährlich geschrieben werden wie an einer normalen Uni. Was für mich jetzt wichtig wäre zu wissen? Kann mir jemand sagen,

a) Wie aufwendig das studieren an der Uni Hagen ist? (ich weiß subjektiver Eindruck)

B) Wie schwer sind die Klausuren die man letztendlich schreibt? Ich meine man kriegt ja Skripte zum durcharbeiten. Muss man noch zusätzliche Literatur kaufen oder reicht es wenn man die Skripte „gut“ kann auch eine entsprechende Note zu bekommen? Das scheint von Uni zu Uni und von FH zu FH extrem unterschiedlich zu sein.

c) Wie sind die Skripte so geschrieben? Ist das Studium also gut machbar wenn man sich auf die Skripte fokussiert?

d) Die Frage ist auch noch dahingehend dass bei Teilzeitstudium die Fernuni Hagen das Studium auf 4 Jahre ansetzt was mir natürlich viel zu lang ist. (das wäre länger als mein BA). Die Frage ist halt wie konservativ die Uni bei Ihrer Prognose rechnet… Denn ich würde mich schon als jemand bezeichnen der schnell lernt. Das zielt aber auch in Richtung der Frage B). Wenn die Klausuren gut machbar sind schreib ich pro Semester halt mal 3 Stück. Dann würde ich wahrscheinlich ganz gut hinkommen.

Evtl. hat ja jemand Erfahrung mit beidem aber wenn nciht dann können sich ja Studenten oder Alumnis (noch lieber) von der Feruni Hagen hier melden und sagen wie sie das erlebt haben. Vor allem Flexibilität ist halt bei der Euro-FH extrem groß.

4) Die Frage ist aber auch wie die Anerkennung der Euro-FH so ist.... in der Wirtschaft auch im Bezug auf employability?

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße

Christine

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Hallo,

Vorerst möchte ich nur betonen, dass ich hier meine Meinung aus den gesammelten Präsenz-Fern-Studien Erfahrungen und aus der Praxis wiedergebe. Das nur, damit keine endlossen Diskussionen entstehen, weil ich kaum Zeit habe, mitzudiskutieren.

zu 1. richtig erkannt ;-)

zu 2. zwei völlig unterschiedliche Ziele. Der Master ist eine Vertiefung oder ein Weiterstudium in eine bestimmte Richtung. MBA ist Management auch für nicht BWLer, und meiner Meinung nach ein nichtssagender Titel.

zu 3. ja, du kanst die Klausuren nur am Ende des Semesters schreiben, aber für die Prüfungszulassung musst du auch umfangreiche Pflichtaufgaben erledigen, daher geht das auch nicht monatlich, wie bei den Privaten.

zu 3a. Aufwendig! Es sind schon 400 - 500 Seiten mit 2 Pflichtaufgaben (eine muss man bestehen), die du in einem Semester durcharbeiten musst, um überhaupt für die Klausur zugelassen zu werden.

zu 3b. Literatur braucht man nicht. Wie schwer die Klausuren sind, ist subjektiv.

zu 3d. Ich denke, die FernUni rechnet gar nicht so subjektiv. Für einen Berufstätigen sind mehr als 2 Module pro Semester kaum machbar.

Fazit: Willst du dein Studium tatsächlich vertiefen, dann Master. Willst du deine Visitenkarte schmücken, dann MBA.

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Danke für deine Antwort. Oje keine Lust zu diskutieren? Und das in einem Forum? Schade denn ich schätze deine geschriebene Meinung sehr. :)

Wie gesagt ich denke nicht dass der MBA wirklich ein in dem Fall einem wahren MBA entspricht.

Ich hab mir mal von der FIBAA die Akkreditierungsberichte durchgelesen. Darin steht für den BA dass man baldmöglichst einen konsekutiven Masterstudiengang sehen will und die Euro-FH angekündigt hat diesen baldmöglichst einzuführen..und kurz darauf war er dann auch schon da. In Form eines MBA! Wie gesagt in meinen Augen ein Marketinggag

500 Seiten für eine Klausur pro Fach? Das klingt eigentlich nicht nach bedeutend mehr als sonst immer zu Euro-FH Zeiten. Ich hab ein halbes Jahr Zeit und kann auch ohne Probleme pro Woche ca. 40 - 50 h ins Studium investieren.

Wie war dein subjektiver Eindruck vom Schwierigkeitsgrad?

Vielen lieben Dank

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Na ja, Diskussionen Master vs. MBA kannst du hier zur Genüge finden, daher möchte ich keine neue Diskussion beginnen.

Also mit 40 - 50 Stunden bist du eine Vollzeit Studentin, da kanst du vielleicht auch Vollzeit studieren.

500 Seiten für eine Klausur pro Fach? Das klingt eigentlich nicht nach bedeutend mehr als sonst immer zu Euro-FH Zeiten.

Wie war dein subjektiver Eindruck vom Schwierigkeitsgrad?

Genau das sind eben die Fragen, über die man nicht so einfach diskutieren kann.

Es ist nicht schwieriger, aber es ist anders.

In einem Modul mit 500 Seiten hast du z. B. mehr Mathe als du vielleicht in deinem ganzen Bachelor Studium bei der Euro-FH gehabt hast.

Liegt dir Mathe, dann kommst du da leicht durch. Aber du kannst auch andere Module aussuchen und Mathe etc. umgehen.

Da die Module frei wählbar sind, kann man nicht genau sagen, wie schwer der Master tatsächlich ist.

Ich hatte kaum Zeit, und habe daher nur ein Modul durch.

Ich habe Präsenz, Fern , Uni, FH studiert und finde die Module immer noch zeitaufwendig.

LG

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Hi Christine

Fesches Benutzerbild :)

Wie gesagt ich denke nicht dass der MBA wirklich ein in dem Fall einem wahren MBA entspricht.

Die Frage ist: Was ist schon ein wahrer MBA? Ich denke dass sich ein MBA Studiengang nur lohnt wenn man Ihn bei ner amerikanischen Ivy League Uni oder ner britischen "red brick" Uni macht. Das ist vielleicht am ehesten was man unter einem wahren MBA versteht. Viele andere Unis sind Trittbrettfahrer die die Chance erkannt haben zahlungswilligen Studenten nen Haufen Kohle fuer ein Studienjahr mit ein paar Management Faechern abzunehmen. Kannst Du Dir einwandfrei erklaeren warum der Euro-FH MBA fast soviel kostet wie ein gesamtes Euro-FH BA Studium?

Ich stimme mit Genti darin ueberein dass ein MBA hauptsaechlich was fuer die Visitenkarten ist.


BA (Hons) Business Administration - 2005 (Abertay)

LLM Commercial Law - 2010 (Derby)

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Hi Christine

Fesches Benutzerbild :)

danke :) das höre ich viel zu selten

Die Frage ist: Was ist schon ein wahrer MBA? Ich denke dass sich ein MBA Studiengang nur lohnt wenn man Ihn bei ner amerikanischen Ivy League Uni oder ner britischen "red brick" Uni macht. Das ist vielleicht am ehesten was man unter einem wahren MBA versteht. Viele andere Unis sind Trittbrettfahrer die die Chance erkannt haben zahlungswilligen Studenten nen Haufen Kohle fuer ein Studienjahr mit ein paar Management Faechern abzunehmen. Kannst Du Dir einwandfrei erklaeren warum der Euro-FH MBA fast soviel kostet wie ein gesamtes Euro-FH BA Studium?

Ich stimme mit Genti darin ueberein dass ein MBA hauptsaechlich was fuer die Visitenkarten ist.

okay.... also sprich die Euro-FH hat sich selber ins Knie geschossen weil man den Masterstudiengang MBA nennt? Denn wie gesagt.. Das Curriculum ist definitiv nicht das für ein MBA-Studiengang sondern eher ein Masterstudiengang

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Hast du dich auch über spezialisierte Masterprogramme informiert? Das bringt dir mit BWL-Bachelor sicher mehr als ein MBA, der für nicht BWLler gedacht ist. Auch kommt es beim MBA auf die Hochschule an, d.h. der Ruf entscheidet. Wahrscheinlich wirst du mit anderen Abschlüssen glücklicher. :cool:

ja spezialisierte Masterprogramme hab ich mir auch angeschaut aber da war keins dabei was mich letztendlich 1000%ig überzeugt hätte weil es entweder zu teuer war oder meinen Ablaufplan mit Präsenzphasen nicht wirklich reingepasst hat.

D.h. Euro-FH nicht machen weil es mir nix bringt karrieretechnisch oder?

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okay.... also sprich die Euro-FH hat sich selber ins Knie geschossen weil man den Masterstudiengang MBA nennt? Denn wie gesagt.. Das Curriculum ist definitiv nicht das für ein MBA-Studiengang sondern eher ein Masterstudiengang

Bin mir nicht sicher ob die sich ins Knie geschossen haben, aber sie springen klar auf den modischen MBA Zug auf und verlangen einen Haufen Kohle für ein einjähriges Studium. Jedes Studium das mit MBA abschliesst scheint für Hochschulen ne prima Möglichkeit zu sein eine grosse Gewinnmarge zu erzielen.

D.h. Euro-FH nicht machen weil es mir nix bringt karrieretechnisch oder?

Geh einfach mal nicht davon aus dass Du wegen des Euro-FH MBAs riesig Karriere machen wirst, sondern dass es ne Weile dauert bis Du die 10.000 Euro wieder drin hast.

Es laufen eben schon viele Absolventen rum die ihren MBA an der FH Hintertupfingen gemacht haben und nun auf die Super-Karriere lauern.

Der Titel wird ja schon fast inflationär angeboten, so dass man gar nicht mehr davon ausgehen kann dass der Träger wirklich ausserordentliche Führungsfähigkeiten hat. Ich kenne ein paar Personaler und die denken bei nem MBA an nichts weiteres wie ein teures BWL-Aufbaustudium.

Ich habe die gleiche Meinung wie Yoda. Gibt es nicht eine Fachrichtung die dich so richtig interessiert und in der Du dich erstmal spezialisieren willst?

bearbeitet von Flo1980

BA (Hons) Business Administration - 2005 (Abertay)

LLM Commercial Law - 2010 (Derby)

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Also der Bereich wo ich persönlich ne Begabung für habe ist:

- Rechnungswesen

- Bilanzanalyse

- Aktien- und Kapitalmarkt.

Aber bitte keine Mathematik. Ich halte nix von komplizierten Wertpapieren wie ABS etc. mit denen man angeblich das Risiko steuern kann. Ich bin mehr so die Frau die solide ein Unternehmen führen würde. Auf die klassische Art und Weise. Achja und Ethik ist mir auch sehr wichtig.

Aber da hab ich bald alle Uniprogramme die ich fernstudieren kann durch. FOM hat zuviel Präsenzzeit. AKAD ist nur in Stuttgart für mich interessant aber immer noch knapp 200 km weg von mir und ist auch mehr Allgemein.

Welche Fernanbieter gibt es sonst noch? MBA Programm der Hamburger Fernhochschule in Zusammenarbeit mit Louisville finde ich spannend. Was haltet ihr davon? Da ist aber das Problem, dass mein Arbeitgeber mich vermutlich nicht für eine so lange Zeit freistellen wird.

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