Markus Jung

Bitte keine Rechts- und Steuerberatung in den Foren

8 Beiträge in diesem Thema

Aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass sowohl Rechtsberatung als auch Steuerberatung nur durch die dafür zugelassenen Personen erfolgen darf.

Daher bitte ich darum, grundsätzlich in allen Foren von Fernstudium-Infos.de von individuellen Beratungen und Hinweisen abzusehen.

Was erlaubt ist, sind allenfalls allgemeine Hinweise, die keinen Bezug zum konkreten Fall haben (zum Beispiel der Hinweis, dass allgemein Studiengebühren bei den Sonder- bzw. Werbungskosten geltend gemacht werden können).

Beiträge, die dagegen verstoßen, werde ich künftig konsequent löschen und Themen, in denen zu solchen Antworten aufgefordert wird schließen.

Ich bitte hier um Euer Verständnis, dass dies notwendig ist, um ein offenes Forum wie Fernstudium-Infos.de auf Dauer anbieten zu können.

Viele Grüße

Markus


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Mir fehlt ad hoc das Verständnis für das Unterbinden von privaten, rechtefreien Tipps zu Steuerfragen.

Gibt es rechtliche Probleme für Forenbetreiber?

bearbeitet von aenny

"Aber denken kann ich, was ich will, solange ich mir selbst nicht widerspreche." (Kant)

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Die Steuerberatungsbefugnis ist sehr streng und genauestens geregelt.

Um jeglichem Ärger vorzubeugen, kann ich deshalb gut verstehen, dass Markus hier vorbeugt. Ich denke schon, dass er als Forenbetreiber tatsächlich Ärger oder zumindest eine Abmahnung erhalten kann. Da ich in dieser Branche arbeite, weiß ich wie sensibel dieses Thema ist. Leider ist das so.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Das würde mich auch interessieren, insbesondere da 2008 erst durch das Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetz die Beratung durch nicht registrierte klarer geregelt hat.

Demnach ist das:

dass sowohl Rechtsberatung als auch Steuerberatung nur durch die dafür zugelassenen Personen erfolgen darf.

nämlich nicht korrekt.

Wenn dem nun so ist, können die Mitglieder natürlich nicht viel dagegen tun und wir müssen uns beugen.

Wobei ich im Sinne aller Mitglieder hier darum bitte das:

Was erlaubt ist, sind allenfalls allgemeine Hinweise, die keinen Bezug zum konkreten Fall haben

auch weiterhin weit auszulegen. Jede Antwort bezieht sich schließlich auf einen konkreten Fall.

Eventuell wird dieses nette Gesetz irgendwann komplett dereguliert, unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes einen Berufsstand zu sichern ist so gar nicht nach meinem Geschmack.

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Eventuell wird dieses nette Gesetz irgendwann komplett dereguliert, unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes einen Berufsstand zu sichern ist so gar nicht nach meinem Geschmack.

Da haben wir denselben Geschmack.

Aber: Ich befürchte, dass das noch lange dauern wird, da die entsprechende Lobby ziemlich stark ist.

Elke


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Ich verstehe das Anliegen von Markus so, dass er eine individuelle Beratung in Steuer- und Rechtsangelegenheiten nicht wünscht. Unabhängig von Haftungsfragen ist das eben nicht der Standard, den Markus in seinem Forum über das Fernstudium anbieten möchte und was die Nutzer des offenen Forums auch respektieren sollten. Er verbietet aber nicht, allgemein über die Rechtslage, wie sie sich z. B. in einem bestimmten Studiengang darstellt, zu diskutieren. Eine individuelle Rechtsberatung besteht nun einmal in der rechtlichen Würdigung eines konkreten Sachverhalts. Natürlich kann man darüber diskutieren, warum es das Rechtsberatungsgesetz gibt und ob es – wirtschaftlich – gesehen im Alltag auch tauglich und sinnvoll ist. Trotzdem gehört eine individuelle Rechtsberatung nicht in ein Forum über das Fernstudium, weil es sich thematisch nicht miteinander vereinbaren lässt. Obwohl viele steuerrechtliche Fragen Berührungspunkte zum Fernstudium aufweisen können.


Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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Danke für die Infos.

Bin davon ausgegangen, dass Feedback von Privat an Privat nicht rechtswidrig ist. Demnach dürfte ein Forenuser aber ohne Bezugnahme auf den konkreten Fall, a la "... Drucker können bis x Eur abgesetzt werden, ..." antworten; besser: User würden derartige Fragen pauschaliert, ohne Einzelfallbezug stellen?


"Aber denken kann ich, was ich will, solange ich mir selbst nicht widerspreche." (Kant)

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Zwei Gründe:

1. Ist es in der Tat so, dass individuelle Auskünfte rechtlich problematisch sind. Wenn, dann sollten sowohl die Fragen als auch die Antworten pauschalisiert gestellt werden. Übrigens wird dies in anderen großen Foren (wer-weiss-was, gutefrage.net etc.) wesentlich konsequenter verfolgt als es hier der Fall ist.

2. Wenn jemand eine konkrete Frage stellt, eine konkrete Antwort erhält, danach handelt und dann auf die Nase damit fällt, könnte dies schnell zur Verärgerung führen und zu dem Eindruck, den Ratgeber würde eine "Schuld" daran treffen. Und wir sind hier nunmal Laien.

Im übrigen steht es natürlich jedem frei, im privaten Austausch konkrete Hinweise zu geben. Das steht dann aber nicht mehr unter der Überschrift "Fernstudium-Infos.de".

Viele Grüße

Markus


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