aenny

Wissensorganisation - wie und womit arbeitet Ihr?

37 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

wie und mit welchem Programm verwaltet Ihr Eure Daten wie Literatur, Zitate, Websites, Dokumente (Office, PDFs, Bilder) etc. zu speziellen Wissensgebieten?

Habe bisher mit einer selbstgestrickten Access-Lösung gearbeitet und habe nun mal CITAVI (Free) installiert.

Gibt es noch andere Anwendungen, die Ihr empfehlen könntet, außer BibTex?

Gruß

aenny


"Aber denken kann ich, was ich will, solange ich mir selbst nicht widerspreche." (Kant)

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Literatur, Zitate, Websites, Dokumente (Office, PDFs, Bilder) etc. zu speziellen Wissensgebieten?

Ja Evernote RULEZ. Aber nur Bilder, PDFs (ohne Suche des Inhalts) und natürlich Text.

Wenn du etwa 40$ pa oder so zahlst kannst du jede Datei damit handhaben.

Aber meine hunderten von Ebooks, die Hörbücher und Videos traue ich mir nicht damit zu verwalten. Bei Audio und Video ist die Datengröße noch zu hoch. Und ich rede hier nur von Sachvideos, Sachebooks und Sachhörbücher Normales zeug sammle ich nicht (TV, Kino, Belletristik). Das bekommt man heute in jeder Ecke im Netz. Weil diese Sachmedien heutzutage Thematisch zusammenhängen, warte ich bis es eine Art bessere Evernotelösung dafür gibt. Wäre toll. Audio, Video und PDF zum Thema X kommen alle in einem Ordner und ggf. nach Autoren. Viele Autoren nutzen ja auch mehrere Medien. Somit will ich das nicht trennen.

Die verwalte ich ganz normal mit Windowsordner und habe "Everything" damit wird die Suche zum Kinderspiel. Aber launchy kann das denke ich auch.

Aber Evernote solltest du unbedingt schonmal beginnen. Auch wenn du noch nicht davon überzeugt bist und auch nicht weißt was du damit managen sollst.

Ich habe leider über 1 Jahr damit gewartet, weil ich dem nicht vertraut habe. Nun ist dadurch nicht die Welt untergegangen, aber ich hätte es einfacher.

Ich entdecke seit dem immer mehr Verwendungsmöglichkeiten. Ich habe mir für einige Notizen 2 Ordner erstellt und benutze die als eine Art Lernkarteisystem. Die 2 Ordner heißen Fach1 und Fach2.

Sie Sortierung habe ich nach Erstelldatum, also beginne ich natürlich immer mit den ältesten Notizen. Jeden Tag gucke ich mir in Fach1 drei Notizen an die ich dort gesammelt habe an und rufe die mir in die Erinnerung. Dann kommen die 3 Notizen in das Fach2. Wenn das Fach 1 leer ist geht es anderes herum.

Mir ist aufgefallen, dass ich Informationen sammle, aber trotzdem vieles vergesse. Aber eigentlich wollte ich doch die Notizen machen um es zu wissen oder zu lernen. Und somit habe ich nun die Lösung gefunden. Die dauert nicht zu lange morgens und ich gehe laufend alle meine Notizen durch. Dadurch lösche ich und füge auch mal die eine oder andere zusammen. Auch Fremdwörter die ich irgendwo gehört und jetzt unbedingt drauf haben will gehen damit gut. Bei solchen wichtigen Notizen, verschiebe ich die nicht in das andere Fach sondern ändere das Erdstelldatum in ein Datum das 2-3 Wochen in Zukunft liegt. Wenn ich es dann drauf habe, dann kommt es in Fach 2 und irgendwann wird es ganz gelöscht.

:thumbup:

Ich habe auch Ordner gemacht die einiges an informationen Filtern, damit ich die nicht in die Finger bekomme. z.B. Todo für Computer. Sowas muss ich nicht auswendig wissen. Das kommt in ein Ordner Computer.

Aber Notizen wie:

"Was mache ich um erste Hilfe zu leisten" kommt regelmäßig, denn sowas finde ich wichtig und trotzdem vergesse ich immer wieder was ich bei folgenden Fällen machen muss: Herzinfarkt, Atemausetzung, Verbrennung, Knochenbruch usw.

Wichtig ist mir meine Notizen immer klein zu halten, damit ich morgens nicht zu lange daran sitzen muss. Also ich lösche alles raus was nicht den Kern trifft.

Ich habe auch viele kleine Weisheiten und Zitate die einen motivieren und das eigene Handeln bestärken. Sowas sieht man sich gerne an.

bearbeitet von cadillac

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Also neben Evernote (ich nutze die Pro-Version, schon alleine wegen der verschlüsselten Übertragung) archiviere ich in der Tat Dateien auch in ganz normalen Windows-Ordner, die bei Amazon S3 gespiegelt und gesichert werden (über Jungle Disk).

Evernote kommt für Notizen aller Art und Scans (zum Beispiel von Rechnungen, die nicht zur Firma gehören) zum Einsatz.


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archiviere ich in der Tat Dateien auch in ganz normalen Windows-Ordner, die bei Amazon S3 gespiegelt und gesichert werden (über Jungle Disk).

Hey Markus wir könnten ja Seelenverwandt sein. Amazon S3 RULEZ too ;)

Das mache ich ja schon so lange dass ich schon garnicht daran denke.

Vorteil: Der WebSpace ist ja so sau billig, wie bei Kick :cool: Man hat die Daten verschlüsselt auf dem Space. Also nicht der Weg dahin ist verschlüsselt wie bei Evernote, sondern deine Daten können nur mit deinem Passwort wieder entschlüsselt werden.

Nachteil: der Upload nutzt nicht die volle Bandbreite. Ich hoffe schon seit Jahren dass die das endlich ändern. Aber dafür ist die Software Jdisk so gut gemacht dass es nicht sehr wichtig ist. Die speichert nämlich alles was ansteht erstmal zwischen und läd es im Hintergrund immer dann hoch wenn es online ist. Sehr stabil!

Dazu ist noch Dropbox zu erwähnen. Das probiere ich gerade aus. Und bin sehr verwundert wie gut es läuft. Aber ich weiß nicht ob es zurzeit in mein System passt, also ob es mir wirklich eine Erleichterung bringt.

Meine Festplatten und SDkarten sind immer mit Truecrypt verschlüsselt. Also wenn die einer mal ausbaut oder die Karten nutzen will ist das unmöglich außer er arbeitet bei der CIA oder so. Den traue ich alles zu. Übrigens sollte man immer schnelle SDs benutzen wenn man Programme damit benutzen will. Gilt bei USBsticks aber auch. Dann kosten 16GB SDs aber 80€ (sandik extrem 3) und haben eine Geschwindikeit von 30mb/sec. Dann stört die abbremsung durch die Truecryptverschlüsselung garnicht.

Und Dropbox ist in der lage verschlüsselte Container zu synchronisieren ohne dabei zu wissen was da drin verändert wurde. Es gleicht nur die veränderten Bits ab. Weiterer wichtiger vorteil bei Dropbox ist das wenn man mehrere PCs im Netzwerk hat sich die Dropboxen im Netzwerk finden und lokal synchronisieren. Also ziehen die sich nichts auf dem Internet.

Hier bei Caschy gibt es näheres

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Hey Markus was passiert eigentlich mit deinen Daten wenn du mal nicht verlängern solltest? Bleiben sie erhalten bis du wieder zahlst, oder werden die gelöscht? Also alle anderen Dateien wie Doc, xls usw

Also bei Flicker kannst du die halt nur nicht mehr abrufen bis wieder gezahlt wird. Bei Evernote steht nicht in der FAQ.

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Hey Markus was passiert eigentlich mit deinen Daten wenn du mal nicht verlängern solltest? Bleiben sie erhalten bis du wieder zahlst, oder werden die gelöscht? Also alle anderen Dateien wie Doc, xls usw

Gute Frage - keine Ahnung. Wobei ich bisher keine anderen Datein als PDFs hochgeladen habe. Im Zweifel müsste man halt vor Ablauf die Dokumente sichern. Sollte ich mich entscheiden, auch solche Dateien bei Evernote zu hinterlegen, würde ich mich dann nochmal schlau machen.


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Noch eine Frage zu Truecrypt: Kann ich damit im Nachinein eine komplette Festplatter verschlüsseln, ohne die darauf gespeicherten Daten zu verlieren? - Ich denke hier an mein Notebook. Und: wird der Dateizugriff durch die Nutzung von Truecrypt merklich verlangsamt?

Viele Grüße

Markus


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Kann ich damit im Nachinein eine komplette Festplatter verschlüsseln, ohne die darauf gespeicherten Daten zu verlieren?

Meines Wissens geht das nur mit der Systempartition. Sollte Dein Notebook als nur eine Partition haben, lautet die Antwort: ja. Wenn Du aber bspw. Win auf C: installiert hast und eine Partition D: verschlüsseln möchtest, dann muss diese formatiert werden, damit sie verschlüsselt werden kann. Die Antwort lautet dann also: nein.

Und: wird der Dateizugriff durch die Nutzung von Truecrypt merklich verlangsamt?

Für mich nicht spürbar. Allerdings habe ich keine Partition mit Programmen verschlüsselt (und da sehe ich für Otto-Normalverbraucher auch wenig Sinn drin), sondern nur Datenpartitionen.

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Noch eine Frage zu Truecrypt: Kann ich damit im Nachinein eine komplette Festplatter verschlüsseln, ohne die darauf gespeicherten Daten zu verlieren? - Ich denke hier an mein Notebook. Und: wird der Dateizugriff durch die Nutzung von Truecrypt merklich verlangsamt?

Ja du kannst die onthefly verschlüsseln. Musst nicht verschieben oder so. Das ist toll. Das hatte ich mir damal auch gefragt. Weil wo will man mit 200-300GB hin? Ich habe wie jeder am anfang 2 Partitionen gehabt und in der 2ten die Daten gehabt. So konnte ich dieses Laufwerk also abstöpseln und weiterarbeiten. Mitlerweile aber brauche ich alle Laufwerke und habe die alle gemountet. Wenn du nicht die Portable version von Truecrypt hast dann kannst du auch das Laufwerk onthefly verschlüsseln auf das dein OS drauf ist. Und beim start gibst du dein passwort ein. Der unterschied zum Passwort über das Bios passwort ist denke ich klar. Wenn man deine Festplatte ausbaut, kann man an die Daten der Platte ran. Auch anderer Softwarebasierten Passwortschutz-Software ist nicht sicher. Das bietet nur eine Scheinschutz. Am besten ist man verschlüsselt den kompletten Inhalt.

Dann hast du die Möglichkeit in deiner Verschlüsselten FEstplatte eine versteckte Partition zu haben. Also wenn du hast 2 Passwörter. Jedes Passwort entschlüsselt das Laufwerk dass du sichtbar machen willst. Oder es startet das OS was du benutzt oder das OS was "Sauber" ist. Das ist wichtig wenn dich einer zwingt deine Platten zu entschlüsseln. Dann machst du halte das "Saubere" auf.

Also ich habe 2x sata1 Festplatten. Also noch relativ alte Modelle. Da merke ich garnichts in Sachen Geschwindigkeitsverlusst. Aber ich muss gestehen dass ich das schon so lange mache, dass ich keinen Vergleich habe. Ich kann mich aber noch erinnern als ich die gleiche Fragen hatte wie du. Und ich wurde positiv überrascht, dass ich mich gefragt habe warum ich das nicht früher gemacht habe.

Halte dich an den Blog von Caschy. Der hat viel über das Todo geschrieben.

Dann habe ich noch 2 mobile USB2 Festplatten

. Die eine dient als Hauptfestplatte, denn die ist heilig. Da sind alle Dokumente drauf, Bücher, und auch alle meine Portablen Programme, die ich mit Asuite manage. Die zweite dient nur als Backup der ersten Festplatte.

Die PC-Festplatten dienen auch nur ihrem Zweck. Eine hat das OS und die andere ist wieder ein Backupmedium. Das passiert alles automatisch und die Lappi-Backup-Festplatte stöpsel ich benutze ich nicht so oft an. Nur so 1x die Woche. Aber dann sind die DAten sicherer, weil ja weg vom PC.

An der UsB-HD merke ich auch nichts, was mich stören würde. Meine Programme sind fast alle Portable. Also auf mein Firefox-Browser. Der läuft den ganzen Tag durch die usb platte und die mach ich auch bei freunden ran oder bei meinem Notebook oder auf dem Netbook. Umso leistungschwächer das System desto schlimmer. Aber das liegt ja wie du weißt eher an die Hardware der geräte. Wenn der Ram langsam ist und die verbaute Harddisk, dann liegt wenig die schuld an der externen usb2 festplatte. Vom Virenscanner ganz zu schweigen. Das System meines neuen Netbooks ist katastrophal. Das lief trotz die erweiterung auf 2GB, von der in den Amazon Rezessionen die rede war, langsam. Aber ich probiere jetzt etwas umzugestalten. der Netbook bekommt ja eine schnell SDHC. Denn der soll ja nur zum lernen da sein. Langenscheidts Vokabeltrainer und Studyprof. Die Dateien bearbeiten indem ich die erweitere durch studienbriefe werde ich probieren nur an meinem großen PC zu machen. Aber es ist trotzdem gut zu wissen , dass man kleiner Arbeiten doch am Netbook machen kann.

Ich verschlüssele nicht nur mit Passwort sondern auch mit einer Keydatei. Also die keydatei liegt auf einem alten billigen USBStick. wenn die einer mal zur Hand bekommt kennt er trotzdem mein 20stelliges Passwort nicht. Und wenn mal einer mein Passwert ausspioniert brauch er trotzdem noch die Keydatei. Hört sich wahnsinnig aufwändig an, ist es aber nicht. Man macht sich nur einmal Gedanken und gewöhnt sich dann daran. Die Laufwerke müssen gemounted werden. Weil das Windows-System ja die Truecrypt verschlüsselung nicht kennt und es die Festplatten am liebsten formatiern würde. Deswegen benutzt du die Truecrypt Software und mountest die Laufwerke in einem Laufwerksbuchstaben deiner Wahl. Das kannst du alles mit einer Batch automatisieren so dass du nur noch das Passwort eingeben kannst oder / und auch die Key. Aber du kannst auch das im klartext in eine BAtchdatei eingeben und du musst nichts mehr eingeben. Ich behalte mein Passwort und den Namen meiner Keydatei lieber für mich und gebe das immer kurz selber ein.

Ich weiß ja nicht wo du deine Passworter so sammelst, ich kann dir hier Keepass empfehlen. Die datei ist wie Truecrypt auch verschlüsselt mit key und passwort. Einmal morgens freigeschaltet hast du zugriff auf alle deine Passwörter und mit einer Testenkombination deiner Wahl logt es sich in jeder Website ein die du eingegeben hattest. Für unwichtige Seiten (99%) lass ich Keepass inzwischen ein eigenes Passwort vegeben. So haben mit der Zeit alle Websites ein anderes Passwort. Denn so soll es ja sein. Sollte ich mal Keepass verlieren (was ja durch Backups unwahrscheinlich ist) dann kann man ja immernoch sein neues Passwort in jeder Website neu einfordern.

EVERNOTE

Hier noch ein Kommentar von der PC-Welt aber ich weiß nicht ob ich da jetzt vertrauen soll. Eigentlich sollte das doch von Evernote deklariert werden oder?

Der Clou: Es ist jederzeit möglich, von Evernote Free auf Evernote Premium und dann wieder zurück zu wechseln, ohne dass sich das nachteilig auf die bei Evernote abgelegten Notizen auswirken würde. Sprich: Sie können für einen Monat den Premium-Zugang von Evernote nutzen, um 400 MB PDF-Dokumente bei Evernote hochzuladen und indizieren zu lassen. Anschließend lässt sich der Inhalt dieser PDFs auch durchsuchen, wenn der Monat abgelaufen ist und Sie wieder den kostenlosen Zugang über Evernote Free nutzen.
bearbeitet von cadillac

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