sunshine11

Erfahrungen bei Bewerbungen als Fernstudent/in?

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

mich interessiert welche Erfahrungen ihr bei Bewerbungen gemacht habt - als aktiver Fernstudent/in???

Wie haben die Personaler, Chefs ... reagiert. Hatten sie Zweifel, dass man sich dadurch weniger auf den Job konzentrieren könnte, weniger im Job leisten kann, weniger Motivation und Einsatzbereitschaft zeigt ...?

Oder hat auch jemand aufgrund seines Fernstudiums direkt den Vorzug für eine Stelle bekommen?

Bzw. hat auch jemand bei der Bewerbung direkt die Aussage erhalten; sie wären prima für den Job geeignet, wir hätten sie auch gerne genommen, aber da sie ein Fernstudium absolvieren bekommen sie die Stelle nicht?

Danke für eure Antworten!

Viele Grüße

sunshine11

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Bzw. hat auch jemand bei der Bewerbung direkt die Aussage erhalten; sie wären prima für den Job geeignet, wir hätten sie auch gerne genommen, aber da sie ein Fernstudium absolvieren bekommen sie die Stelle nicht?

In Zeiten des an Schwachsinn in seiner derzeitigen Form nicht zu überbietenden Antidiskriminierungsgesetzes hütet sich doch heutzutage fast jede Firma die wahren Gründe für eine Absage zu nennen...

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Bzw. hat auch jemand bei der Bewerbung direkt die Aussage erhalten; sie wären prima für den Job geeignet, wir hätten sie auch gerne genommen, aber da sie ein Fernstudium absolvieren bekommen sie die Stelle nicht?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der Grund für eine Absage war. Der Gesprächspartner fragte mich im Gespräch ganz offen, ob denn neben Privatleben und Studium noch genug Zeit für die Arbeit wäre.

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der Grund für eine Absage war. Der Gesprächspartner fragte mich im Gespräch ganz offen, ob denn neben Privatleben und Studium noch genug Zeit für die Arbeit wäre.

Finde ich aber auch eine berechtigte Frage, da es ja Fakt ist, dass ein Fernstudium viel Zeit/Disziplin erfordert...

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Finde ich aber auch eine berechtigte Frage

Für mich auch. Meine Arbeit hat ganz klar unter meinem Fernstudium gelitten. Ich wäre als Chef auch sehr vorsichtig, Fernstudenten einzustellen. Letztlich ist das aber nur eines von vielen Kriterien und würde bei mir nicht alleine den Ausschlag geben. Natürlich liegt es auch am Bewerber diese etwas bissige Frage geschickt zu kontern.

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Das mag auf den Bereich ankommen. Ich persönlich bin kein Freund davon, Leistung mit Anwesenheitszeit gleichzusetzen.

Mein Gleitzeitkonto hat ganz klar stärkere Schwankungen seitdem ich studiere, diese zeitlichen Schwankungen aber mit weniger Leistungsfähigkeit gleichzusetzen halte ich für fragwürdig.

Dem Interviewer ging es während des Gespräches eigentlich auch nur darum in jedem zweiten Satz darauf hinzuweisen, dass die 40 Std. die im Vertrag stehen würden sowieso niemand einhalten kann.

Also Fernstudium mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit im Job gleichzusetzen, halte ich für den falschen Weg - aber das mag natürlich auf den Arbeitsplatz ankommen. Bei einem Fluglotsen ist das sicher etwas anderes, als in meiner Position.

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Finde ich aber auch eine berechtigte Frage, da es ja Fakt ist, dass ein Fernstudium viel Zeit/Disziplin erfordert...

Nicht zu vergessen Eigeninitiative - was bei meinem letzten Jobwechsel sehr positiv aufgenommen wurde. Es wurde recht gerne gesehen, dass ich mich in meiner Freizeit weiterbilde.

Man muss natürlich klarstellen, dass die Arbeit im Zweifelsfalle immer Vorrang hat und man das Studium so nebenher laufen lässt. ;)

Höchstwahrscheinlich ist hier die IT-Branche aber nicht für alle Branchen repräsentativ.

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ja es ist richtig, dass ein Fernstudium viel Zeit erfordert....

aber ich halte es auch nicht richtig, Anwesenheit mit Leistung gleichzusetzen

indem ich ein Fernstudium erfolgreich absolviere, beweise ich doch, dass ich belastbar, lernfähig und flexibel bin

dass ich mich organiesieren kann, dass ich motiviert bin und noch vieles mehr

und ich denke, diese Eigensschaften sollten vielleicht auch ein Grund sein, einen Fernstudenten einzustellen - neben der Tatsache, dass ein Fernstudium viel Zeit und Engagement erfordert, dass dadurch nicht dem Unterrnehmen zur Verfügung steht kann ein Unternehmen durch das ständig zunehmende Wissen des Fernstudenten und die Verknüpfung von Theorie und Praxis doch nur profitieren

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Ich persönlich bin kein Freund davon, Leistung mit Anwesenheitszeit gleichzusetzen.

Ich auch nicht. Keiner bei uns in der Firma macht das. Meine körperliche Anwesenheit im Büro war schon immer länger als die geistige. Ich denke das ist normal. Das Verhältnis hat sich aber während meines Fernstudiums stark verschlechtert. Ich konnte mich einfach nicht mehr so lange konzentrieren und habe die Zeit öfter zum Ausruhen benutzt.

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und habe die Zeit öfter zum Ausruhen benutzt.

bei uns hast du während der Arbeit verdammt wenig Zeit, dich auszuruhen

dadurch hat mein Studium anfangs stark gelitten und meine Studienzeit hat sich verlängert...

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