Calimerah

Neue Fernstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik an der AKAD

14 Beiträge in diesem Thema

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Freut mich, dass die technischen Fernstudienangebote immer mehr werden. Die Inhalte des Studiengangs WiIng sehen sehr interessant aus. Auffallend ist, dass die BWL-Anteile ziemlich gering sind. Gefällt mir :-)

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Ich hab ehrlich gesagt die ganze Zeit schon auf einen WIng gewartet, da es für mich irgendwie keinen Sinn macht Machinenbau und BWL, aber eben keinen WIng im Angebot zu haben. Das ist ja kein Aufwand mehr. Jetzt scheint es so weit zu sein :)

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Was mich nur ein wenig irritiert: Die Inhalte sind doch recht unterschiedlich zu dem WiIng bei der HFH. Vor allen Dingen sind es völlig andere Schwerpunkte im Hauptstudium.

Also ist Abschluß dann doch wieder nicht gleich Abschluß.

Soviel zum Thema die Studiengänge sollen international besser vergleichbar sein, wenn es noch nicht einmal in einem Land der Fall ist.


Alle sagen immer das geht nicht,

dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht...

WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Naja, Unterschiede in den Inhalten der Studiengänge gab es schon immer. Ich habe BWL an der Uni Hamburg studiert, in München sind die Inhalte bspw. stark unterschiedlich. Das ist nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall kann ich die Unterschiede nichtmal so ausmachen, das Einzige was mir auffällt, ist eben dass der BWL-Anteil niedrig ist. Dann muss man bedenken, dass viele Fächer unterschiedliche Namen haben, aber vermutlich gleiche oder sehr ähnliche Inhalte. Hier ein paar Beispiele AKAD / HFH:

Technisches Zeichnen, Maschinenelemente, Planen Konstruieren Darstellen --> Konstruktion (an der HFH)

Metallkunde, Kunststoffe --> Werkstofftechnik

Funktion u. Trigonometrie, Integral-Differentialrechnung --> Mathematik

Steuerungs- und Regelungstechnik --> Automatisierungstechnik

Grundlagen der Statik und Festigkeitslehre, Grundlagen der Dynamik --> Technische Mechanik

usw. ....

Auch die 4 Schwerpunkte werden m.E. 1:1 an der HFH angeboten. Mit leicht anderem Namen und vermutlich auch leicht anderen Inhalten.

Es kann eigentlich nicht sein, dass bei dieser Fächerauflistung jede Zeile eine Prüfung ist. Das wären sehr viele (z.B. 9 Prüfungen im 1. Semester). Ich vermute, da stehen die Inhalte aber nicht die einzelnen Prüfungen.

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Also ich finde schon, daß es bei den Schwerpunkten einen nicht unerheblichen Unterschied gibt.

Bei AKAD vermisse ich z.B. die Wirtschaftsinformatik.

AKAD:

Produktentwicklung

Produktion

Supply Chain Management und Logistik

Technischer Vertrieb und Marketin

HFH:

Wirtschaftsinformatik

Produktentwicklung

Produktionstechnik / Produktionswirtschaft

Qualitätsmanagement


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WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Klar, AKAD hat weniger Schwerpunkte.

Ansonsten gilt vermutlich:

Produktentwicklung --> Produktentwicklung (HFH)

Produktion --> Produktionswirtschaft

Supply Chain Management und Logistik --> Unternnehmenslogistik

Technischer Vertrieb und Marketing --> Marketing

Oh, ich sehe grad, die letzten beiden kann man an der HFH nur als BWLer wählen ... warum das? Unverständlich erscheint mir auch, dass AKAD einen eigenen Studiengang Wirtschaftsinformatik hat, dieses Fach jedoch als Modul weder bei BWL noch bei WiIng anbietet. Naja, das kann sich noch ändern.

Unabhängig davon ist es für uns Studenten nur positiv, wenn die Schwerpunkte unterschiedlich sind, schließlich können wir dann nach Interesse die Hochschule wählen. Allerdings werden diese Schwerpunkte m.E. stark überbewertet. Es ist im Fernstudium lediglich ein Fach mit einer Prüfung. In meinem Präsenzstudium hatte ich 3 Schwerpunkte und diese nahezu über das komplette Hauptstudium (also etwa 5 Prüfungen je Schwerpunkt).

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Das mit den Schwerpunkten ist auch für mich ein genereller Knackpunkt: Er wird "nur" im siebten Semester unterrichtet und bewertet.

Wenn ich da an meinen Techniker denke: Je nach dem welchen Schwerpunkt man gewählt hatte war der gesamte Unterricht darauf ausgerichtet.

Einerseits hat es natürlich Vorteile, wenn sich die Studiengänge bei den verschiedenen Anbietern unetrscheiden, so kann jeder Studierende sich seine bevorzugte Ausrichtung aussuchen.

Andererseits ist es für das spätere Berufsleben schon etwas "komisch" wenn zwei Wirtschaftsingenieure teilweise recht unterschiedlich Ausbildungen genossen haben.

Aber das ist ja im deutschen Bildungssystem ja üblich: Es ist ein riesen Unterschied ob man sein Abi in NRW oder Bayern gemacht hat.

Ich hatte bei HFH einfach Glück in allen Punkten:

ein SZ in meiner Stadt

der Schwerpunkt welcher für mich interressant ist

und ein gutes Renommee


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WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Andererseits ist es für das spätere Berufsleben schon etwas "komisch" wenn zwei Wirtschaftsingenieure teilweise recht unterschiedlich Ausbildungen genossen haben.
Das sehe ich anders. Ist in jedem Fachgebiet so: Es gibt Orthopäden und Gehirnchirurgen, Anwälte für Erbrecht und Anwälte für Verkehrsrecht, Elektroingenieure und Maschinenbauingenieure. Alle haben Medizin, Jura oder Ingenieurswissenschaften studiert und dennoch eine stark unterschiedliche Ausbildung genossen.

Genauso gibt es eben WiIngs, die "Produktentwickler" sind und welche die "Wirtschaftsinformatiker" sind. Wie gesagt, das wird bei BWL/WiIng im Fernstudium stark überbewertet, da es sich eben nur um ein einziges Fach handelt. Niemand der im WiIng-Studium an der HFH Wirtschaftsinformatik als SSP wählt, wird ernsthaft behaupten können, er sei auf WiInformatik spezialisiert. Die Inhalte des SSPs sind etwa identisch mit den Inhalten Wirtschaftsinformtik bei uns an der Uni im BWL-Grundstudium, was für jeden BWL-Studenten verpflichtend war, zudem gab es da selbst im Grundstudium 2x Wirtschaftsinformatik. Ich hatte das dann noch als SSP im Hauptstudium, das geht dann richtig weit über die Inhalte an der HFH hinaus. Genauso wird Niemand der Produktentwicklung gewählt hat, wird sich "Produktentwickler" bezeichnen. Hoffe ich zumindest.

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Das Argument was Du mit Ärzten und Anwälten anbringst ist ja ganau der Punkt, den ich bemängel: Bei einem Medizinstudium ist das Grundstudium erstmal mehr oder weniger identisch. Erst bei dem späteren Facharzt spezialisiert man sich. Auch ist es natürlich immer so, daß jede Uni ihre Schwerpunkte hat. Das wissen in der Regel auch die Personalentscheider.

Mich stört einfach nur, daß gerade bei den Bachelor Studiengängen der Schwerpunkt nicht wirklich "herausgearbeitet" wird. Ich würde mir schon wünschen, daß der Schwerpunkt wesentlich intensiver unterrichtet wird, als die dann "wegfallenden" drei anderen Fächer.

Aber ich fange am besten erstmal an, bevor ich das ganze System in Frage stelle ;-)


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WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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