Kenzoru

Altersfragen

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich wollte mal eine Frage stellen, die mich seit langem beschäftigt. Und zwar bin ich jetzt 30 und befinde mich am Anfang meines Studiums. Mit 35 bin ich villeicht auch mit dem Master fertig. Und was dann:(

Meine Kollegen auf der Arbeit halten mein Studium für einen Zeitvertreib, da sie nicht glauben wollen, dass man in dem Alter später einen kompletten Neueinstieg in den Beruf schafft, wo es doch so von den 22-23 jährigen mit guten Abschlüssen auf dem Abeitsmarkt wimmelt. Und noch mehr auf dem Gebiet der BWLer und Psychologen. Ist man über 30 schon zu alt für das Studium, Praktikas etc.?

Langsam frage ich mich ja auch, ob ich dann wirklich eine Chance habe:confused: Und das schlimmste ist, dass man schon etwas demotiviert an das Studium rangeht!!

Was sind so eure Erfahrungen?

Gruß,

kenzoru

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Hallo,

machst Du denn ein Studium in einem komplett neuen Bereich, wo Du nichts von Deinem bisherigen Job gebrauchen kannst und wirklich ganz neu anfangen musst? - Das ist doch eher selten, meistens gibt es zumeist einige Überschneidungen, die Du nutzen kannst.

Generell ist man nie zu alt für Weiterbildung, im Gegenteil: Das Lebenslange Lernen wird immer normaler werden. Es macht aber halt schon Sinn, irgendwo immer auf das bereits Vorhandene aufzubauen.

Viele Grüße

Markus


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Ich bin im Einzelhandel tätig und wollte ursprünglich Business Studies studieren, was ja auch gut dazu passen würde. Aber irgendwie hatte ich keine Lust darauf, weil ich mir nicht vorstellen kann mich die ganze Zeit (wie jetzt auch) nur mit den Zahlen zu beschäftigen. Außerdem habe ich es schon mit BWL in Hagen versucht und das hat nicht so geklappt, weil wahrscheinlich Alles zu "trocken", "verschult" und zu mathelastig war. Deswegen habe ich mich für Psychologie entschieden, was für mich schon immer interessant gewesen ist. Allerdings weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so genau, in welchem Bereich der Psych ich dann arbeiten möchte.

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Hi Kenzoru,

ist es denn nicht gerade in der Psychologie wegen des numerus clausus so, dass viele erst sehr spät das Studium beginnen können und damit entsprechend auch erst mit Anfang / Mitte 30 den Abschluss in der Tasche haben?

Als Zeitvertreib oder gar -verschwendung sehe ich das Studium nicht an, denn das Wissen, dass man sich nun aneignet, das kann einem nicht mehr genommen werden. Außerdem wirst Du ja Deine Berufserfahrung und Dein bisheriges Wissen nicht total verlernen und das kann eben ein Unifrischling meist nicht vorweisen.

LG,

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Hallo

ich glaube, gerade in deinem Beruf wird doch viel mit Psychologie gearbeitet - angefangen von der Führung der Kunden durch die Gänge des Geschäfts, über die Anordnung der Waren hin zur Beleuchtung und zur Musikberieselung.

Daher denke ich schon, dass du dein bisheriges Wissen noch weiterverwenden kannst - du hast also gegenüber einem 25jährigen Hochschulabsolventen schon einen Erfahrungsvorsprung. Und wie schon geschrieben: fürs lernen ist man nie zu alt und lebenslanges Lernen wird immer wichtiger werden, da das Wissen, das wir in Schule und Ausbildung erlangt haben immer schneller unaktuell wird.

Meine Kollegen auf der Arbeit halten mein Studium für einen Zeitvertreib, da sie nicht glauben wollen, dass man in dem Alter später einen kompletten Neueinstieg in den Beruf schafft, wo es doch so von den 22-23 jährigen mit guten Abschlüssen auf dem Abeitsmarkt wimmelt. Und noch mehr auf dem Gebiet der BWLer und Psychologen.

lass sie doch reden...zum einen braucht jeder ein Hobby :cool: und zum anderen sind sie ja nur neidisch, weil du du dich augerafft hast und du nach Abschluss deines Studiums andere Möglichkeiten und Perspektiven haben wirst als sie ;)

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Ich werde dieses Jahr 39 und fange den Wirtschaftsingenieur an. Auch ich habe mir solche Fragen gestellt.

Erstaunlicherweise haben gerade meine Vorgesetzten die Idee sehr gut gefunden. Denn sie verden später ja von diesem neuen Wissen profitieren.

Mit 30 ist noch lange keine Zeit sich über sowas Gedanken zu machen ;-)

Sieh es doch mal von der anderen Seite: Du hast den Schule-Studium Bewerbern einen entscheidenden Vorteil voraus: Du kennst das Berufsleben bereits. Du konntest in Dein Studium Deine bisherige Erfahrungen einfließen lassen und bist anschließend in der Lage all Dein Wissen zu kombinieren.

Die jüngeren müssen erst noch lernen ihr Wissen auch in der Praxis anzuwenden.


Alle sagen immer das geht nicht,

dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht...

WiIng 2/3. Semester - HFH SZ-Stuttgart

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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Bei der AKAD kommen immer neue 40+ -Studenten dazu.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Und gerade Studiengänge wie Psychologie oder BWL sind doch hochflexibel einsetzbar. Ganz zu schweigen davon, dass man mit einem Abschluss der OU auch noch Englischkenntnisse, Durchhaltevermögen und Interesse bewiesen hat :-)


Dirk - kletternder, skateboardender, wissensdurstiger und IT-besessener Patchwork 2.0 Papa. Ausserdem Open University Student (Business Science abgeschlossen, derzeit am Psychology Degree arbeitend), University of Liverpool Student (MSc Information Systems Management) und Blogger (http://www.primbs.de)

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Ganz ehrlich, das Altersproblem fängt doch schon mit 20 an. Dann sind die Abiturienten fertig und ihre Eltern erzählen ihnen, dass sie sich jetzt schnell beeilen müssten, mit der Ausbildung und/oder dem Studium, weil sie sonst zu alt werden ... zu alt wozu, frage ich mich da?

Nach dem Studium geht es dann weiter. Wenn man nicht direkt mit 25 eine steile Karriere anstrebt, wird man bald zu alt ... wozu?

Wenn die Leute dann nach Ausbildung/Studium und einiger Berufserfahrung feststellen, dass ihre durch Hast und Eile getriebene Berufswahl nicht so toll war, und beruflich umsatteln wollen, dann sind sie auch zu alt... ehrlich????

Andersherum gibt es viele Berufe, die eine Menge Erfahrung erfordern. Wenn man dann nach einigen Jahren glaubt, diese Erfahrung zu haben, gibt es immer ältere und erfahrenere Kollegen, die dir vorhalten werden, zu jung zu sein... ist vermutlich genauso eine abgedroschene Phrase, wie die übers Zu-alt-sein.

So wie ich es sehe, kann man es sowieso niemandem recht machen. Warum also nicht versuchen, es sich selbst recht zu machen?

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Du hast recht TomSon! Ich versuche es auch mir selbst recht zu machen.

Das mit der steilen Karriere mit 25 ist schon ertaunlich. Vor allem merke ich das bei mir im Handel, wie da manchmal blutjunge Bezirksleiter ohne Menschenkenntnisse und Einfühlungsvermögen, aber mit 2-seitigem Lebenslauf voller Praktiken, Auslandserfahrung etc. kommen und auf Dich von oben herab schauen. Nur weil Du nach der Abitur Geld verdienen musstest (weil die Eltern Dir nicht helfen konnten) und keine Möglichkeit hattest, zu studieren und von einer unbezahlten Praktika zu anderer zu rennen. Schade, weil das Menschliche und Soziale da oft auf der Strecke bleibt!!

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