Markus Jung

Tipps zum Arbeiten (oder Lernen) während Zugfahrten

23 Beiträge in diesem Thema

Ergebnisse einer Studie von Dr. Angela Poppitz - bezieht sich primär auf reisende Wissenschaftler, die hier befragt wurden, aber ich denke die Ergebnisse lassen sich auch auf Fernstudenten übertragen:

http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?page_id=456

Passt das zu Euren Zug-Erfahrungen? Oder gibt es vielleicht noch weitere Tipps, ggf. speziell für das Fernstudium? Was geht gut im Zug, was geht gar nicht?

(via Newsletter des Feldhaus Verlages)


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Gut im Zug geht: Sekundärliteratur lesen, schon markierte SBs wiederholen/nochmal drüberlesen, mit dem (digitablen) Diktiergerät aufgenommene Notitzen anhören (besonders wenn das Umfeld laut ist und man nicht konzentriert genug lesen kann).

Gar nicht geht: Lernkarten oder Vokabeln lernen, neue SBs lesen und bearbeiten/markieren wollen. Ich kann mich nicht genug konzentrieren, um Dinge auswendig zu lernen und zum markerien "ruckelt" es zu viel.

Was ich aus dem Artikel bestätigen kann, ist dass ich sehr gerne mal hin und wieder eine längere Bahnfahrt habe, gerade eben weil es oft so gut tut, mal keinen Computer zur Verfügungn zu haben. Mein Laptop Akku hält nur noch ca. eine halbe Stunde und manchmal ist das auch gut so. Es befreit von dem Druck, ständig etwas tun zu müssen. Wenn ich plötzlich nur noch ich bin, kann ich mich in aller Ruhe einem Buch (egal worüber, 9 von 10 Büchern, die ich privat lese sind keine Romane) widmen. Das gefällt mir und ist sogar bei studiumsrelevanten Inhalten trotzdem sehr entspannend.

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Gar nicht geht: [...], neue SBs lesen und bearbeiten/markieren wollen.
So unterschiedlich ist das Lernverhalten ;) ! Gerade das erste Lesen klappt bei mir hervorragend in der S-Bahn. In der Prüfungswoche gleiche ich mein Wissen nochmals mit den SBs ab, da sind es dann die Aha-Effekte: "Diesen Aspekt hattest Du noch gar nicht im Mindmap, dem Lernkärtchen oder der Zusammenfassung" :confused: , "Das Kapitel liest sich immer noch hakelig" :( aber auch "Zwanzig Seiten überflogen, ohne irgendwo zu stocken, es sitzt perfekt im Kopf" :rolleyes:

Was für mich gar nicht geht, ist Schreiben, egal ob im SB, auf Kärtchen oder Block; Markieren habe ich immer schon gemieden oder auch die Sekundärliteraturrecherche. Auch sollte das zu lesende Werk nicht zu dick sein (max. 300 Seiten), SBs sind da ideal :thumbup1: .

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Also ich kann mittlerweile ALLES lernen im Zug und in der S-Bahn. Nach 2 Jahren täglich einstündiger Fahrt zur Schule und zurück lernt man das wohl. Reinquetschen in den überfüllten Zug, irgendwo eine Ecke suchen, Ohren abschalten und loslegen! Ok, schreiben ist schwierig, aber lesen und so geht immer.

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In der ZEIT ist ein Artikel erschienen, der sich mit dem Arbeiten im Zug beschäftigt. Viele der angesprochenen Themen wie zu wenig Steckdosen, Platzmangel oder eine fehlende bzw. instabile Internet-Verbindung dürften aber auch auf das Fernstudium im Zug passen.

Arbeiten in der Bahn: Deutschlands größtes mobiles Büro


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ich fahre ja zweimal im monat pro fahrt minimum 6h einfach zug.

ich kann da wunderbar lernen. im ice reserviere ich großraum, tisch, fenster, handy und hab da immer genug platz. am tisch ist auch immer mindestens eine steckdose und ich habe einen mehrfachstecker dabei. damit löst sich auch das problem.

der onlinezugang mit dem surfstick ist eher schlecht, liegt aber am unzureichend ausgebauten eplus netz auf meiner strecke (münchen - hannover). ab hannover ist es problemlos.

das wlan-angebot der bahn habe ich bisher nicht genutzt, zu teuer. aber wer einen t-online anschluß hat, kann für 19,90 im monat die wlan-flat für alle öffentlichen hotspots der telekom (unter anderem im ice, bei mcDonalds) nutzen.

da ich einen teil meiner arbeitszeit im homeoffice abarbeite, kommt es auch vor, dass ich im zug arbeite. aber da muss man wegen verschwiegenheitsklauseln sehr aufpassen.

meistens lese ich deshalb studienmaterial. schreibe zusammenfassungen, lerne karteikarten und co. das klappt bisher sehr gut. gegen die lautstärke um mich rum nutze ich einen mp3-player und lasse mich dadurch nicht ablenken.

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Auswendig lernen kann ich im Zug / in der S-Bahn nicht gut. Vielleicht weil ich da mit den Augen ständig umherirre. Aber ich kann ganz gut neuen Stoff im 1.-Durchgang lesen und dabei ggf. auch schon mit Markierungen arbeiten.

Es hängt allerdings auch von den Begleitumständen ab: ist der Zug totall überfüllt oder bleibt er mal wieder stehen und nichts geht vorwärts und ich habe einen Termin, dann werde ich langsam unruhig und habe auch keine Muse mehr zum Lernen.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Das Thema ist jetzt gut zwei Jahre alt. Seitdem hat sich viel getan, was mobile Geräte für unterwegs sowie das Lernen und Arbeiten jenseits des heimischen Schreibtisches angeht. Wie sind eure aktuellen Erfahrungen? Macht ihr unterwegs im Zug viel für das Fernstudium? Was klappt da gut, und was ist eher schwierig?


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Ich arbeite und lerne seit über 20 Jahren viel und gern im Zug. Meist arbeite ich dort bewusst offline. Die Ablenkung ist (meist) gering. Ich kann gut lesen, Zusammenfassungen erstellen und kleine Beiträge (z.B. für Einsendeaufgaben, Seminare etc.) schreiben. Was nicht so gut geht ist das Schreiben von Arbeiten, wo ich viel in unterschiedlichen Unterlagen nachschauen muss. Auch wenn diese digital verfügbar sind: Gewisse SAchen finde ich auf Papier mit handschriftlichen Notizen einfach übersichtlicher. Ich brauche eigentlich nur mein Netbook und hie und da das Smartphone, um etwas in LEO nachzuschlagen.

Diesen Winter bin ich oft einen Vormittagas-EC ab München gefahren. Dort ist der Speisewagen ein idealer Arbeitsplatz: Es ist zu spät für's Frühstück, zu früh für's Mittagessen, also reichlich Platz und Ruhe!

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Ich lese in der S-/U-Bahn auf dem Kindle die Studienbriefe. Da ich selten mehr als 15 Minuten am Stück lesen kann, meist im Stehen versuchen muss das Gleichgewicht zu halten und am Feierabend oft unkonzentriert bin, ist das nicht sonderlich effektiv. Aber es langt um einen ersten Überblick über den Stoff des Studienbriefs zu bekommen. In den letzten beiden Wochen vor einer Klausur lerne ich meine Lernkarten auswendig. Das gelingt mir besser, als wenn ich statisch irgendwo sitze. Zum auswendig lernen brauche ich Bewegung. Entweder der Zug bewegt sich oder ich tiger in der Wohnung auf und ab. :sneaky2: Meine Lernkarten sind in Papierform. Ich habe bisher keine sinnvolle studiumsbezogene Anwendung für mein Smartphone gefunden (außer mich bei FI abzulenken :rolleyes:).

Bei längeren Zugstrecken fasse ich gerne Studienbriefe zusammen. Da brauche ich nicht viel Platz. Nur mein Kindle oder Laptop und einen Block. Mangels Ablenkung klappt das ziemlich gut.


Informations- und Wissensmanagement (B.Sc.), WBH, seit November 2012

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