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Markus Jung

Wie gewinne ich meinen Chef dafür, zumindest einen Teil der Kosten des Lehrgangs ...

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... zu übernehmen beziehungsweise mich für das Lernen freizustellen?

Eine berufliche Fortbildung kostet in der Regel eine ganze Menge Geld. Viele Weiterbildungswillige versuchen deshalb, ihren Arbeitgeber dazu zu bewegen, sich an den Kosten des ausgesuchten Lehrgangs zu beteiligen.

In vielen Unternehmen ist es selbstverständlich, dass sich die Mitarbeiter kontinuierlich fortbilden. Die entsprechenden (Präsenz-) Lehrgänge werden in den meisten Fällen von der Personalabteilung ausgewählt und vom Unternehmen bezahlt. Die Seminarstunden finden in den Räumlichkeiten des Unternehmens und innerhalb der vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten statt.

Was passiert nun, wenn ein Mitarbeiter sich auf eigenen Wunsch (und in Form eines Fernlehrgangs) fortbilden möchte? Dazu muss man sich klar machen, dass ein Unternehmen im Normalfall nicht dazu verpflichtet ist, eine solche individuelle Weiterbildung zu bezahlen, es sei denn, die juristischen Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz ändern sich und machen eine entsprechende Fortbildung zwingend nötig.

Wenn eine Fortbildung zwar „nützlich“, aber nicht zwingend notwendig ist, muss ein Weiterbildungswilliger also versuchen, seinen Vorgesetzten durch gute Argumente dazu zu bringen, die Kosten einer solchen Weiterbildung (zumindest teilweise) zu übernehmen.

Ein Tipp: Ein solches Gespräch sollte zum einen gut vorbereitet werden und zum anderen unbedingt vor Beginn des Lehrgangs stattfinden. Ganz wichtig ist dabei, dass man bei der Argumentation sein Hauptaugenmerk darauf richtet, inwieweit der Arbeitgeber von einer solchen Weiterbildungsmaßnahme profitiert – denn er soll sie ja schließlich finanzieren! Die Frage, was man denn selbst von einer solchen Fortbildung hat, ist für ein solches Gespräch deshalb zweitrangig.

Checkliste: Leitfragen zur Gesprächsvorbereitung

[Die Checkliste ist nur im Buch enthalten]

Damit der Chef sich überhaupt inhaltlich etwas unter der ausgewählten Fortbildung vorstellen kann, sollte man ihm zunächst einmal die entsprechenden Infobroschüren zeigen. Der Weiterbildungswillige sollte etwaige Fragen zum Inhalt, zur Organisation und natürlich zum Preis der Fortbildung umfassend und wahrheitsgemäß beantworten können.

Die Vorteile bei Weiterbildungen im Rahmen von Fernunterricht (wieder aus Unternehmenssicht!) sollten dabei unbedingt herausgestellt werden:

• Bei einem Fernlehrgang fehlt der Mitarbeiter (wenn überhaupt) nur ausgesprochen selten im Unternehmen, da diese Form der Weiterbildung in erster Linie nebenberuflich durchgeführt werden kann.

• Die Kenntnisse, die man sich im Rahmen eines Fernlehrgangs angeeignet hat, können schon während des Kurses Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag integriert werden.

[Vollständige Liste im Buch]

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen gekürzten Auszug aus dem Buch 100 Fragen und Antworten zum Fernstudium von Anne Oppermann und Markus Jung. Das Buch mit den ungekürzten Antworten auf diese und 99 weitere Fragen ist bei Amazon.deir?t=markusjungfer-21&l=as2&o=3&a=388264 oder direkt beim FELDHAUS VERLAG erhältlich.


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