sscherma

Wilchelm Büchner Hochschule bietet keinen wirklich akademischen Grad?

27 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin gerade etwas verwirrt.

Habe diesen Blog-Artikel gefunden als ich mich über Kosten informiert habe: http://bildung.germanblogs.de/archive/2010/01/22/fernstudium-kosten-im-uberblick.htm

Am ende kann man lesen das wenn man einen wirklichen akademischen Grad erreichen will, man auf die einzige staatliche FernUni Hagen gehen soll.

Ich wusste bisher nicht das die FernUni Hagen staatlich ist. Ich habe mich eigentlich auf die Wilchelm Büchner Hochschule eingependelt, aber jetzt weiß ich es nicht.

Wie kann ich den bei einem Privaten Institut sicher sein das deren Abschluss genau so viel wert ist wie der von der FU Hagen?

Außerdem Kosten: Bei der Fernuni Hagen steht auf der Seite 1400 für das ganze Informatikstudium. Ansonsten habe ich von ca. 200-300 pro Monat gehört. Kosten die Privaten Hochschulen wirklich so viel?

Gruß

ich

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Die Wilhelm Büchner Hochschule ist eine private Hochschule, die staatlich zugelassen wurde. Die Abschlüsse sind denen anderer Hochschulen gleichwertig.

Unterschiede zur FernUni Hagen:

- Die FernUni Hagen ist staatlich, die Wilhelm Büchner Hochschule ist privat

- Die FernUni Hagen ist eine Universität, die Wilhelm Büchner Hochschule ist eine (Fach-)Hochschule

In dem (qualitativ nicht ganz unproblematischen) von Dir zitiertem Beitrag wird Bezug auf die Fernschulen genommen und als Beispiel ja auch das ILS genannt. Dabei handelt es sich in der Tat nicht um Hochschulen, sondern um Weiterbildungs-Akademien, die entsprechend auch keine akademischen Grade vergeben können.

Sehr anschaulich ist das auch am Beispiel der Wilhelm Büchner Hochschule. Am Standort in Pfungstadt bei Darmstadt gibt es im gleichen Haus zum einen die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) als Fernschule, und zum anderen die Wilhelm Büchner Hochschule als Hochschule. In Hamburg ist es ähnlich mit ILS und Euro-FH.

Was die Kosten angeht: ja, die kosten so viel.

Viele Grüße

Markus


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In der Regel hast du an privaten eine bessere Betreuung und bekommst die Lernmaterialen (Bücher) passend aufbereitet frei Haus.

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Na dann, danke für die Aufklärung. Kurzzeitig wusste ich nicht wo Oben und Unten ist.

Komisch finde ich das: Obwohl ich bei beiden Häusern einen Bachelor of Science erwerben kann, diese den Stoff aber so unterschiedlich beibringen. Das bedeutet auch wenn zwei Leute den gleichen Abschluss haben, ich diese nicht vergleichen kann. Ist es so gewollt?

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Quasi als Wiederholung: Hagen ist eine Uni, die WBH eine (Fach-)Hochschule - schon dass zeigt, dass es Unterschiede gibt.

Aber auch sonst sind zwei Abschlüsse, auch mit der gleichen Bezeichnung, von zwei Hochschulen eigentlich nie identisch - auch das Ziel von Bologna ist keine Gleichschaltung. Es gibt ja die Freiheit von Forschung und Lehre. Deshalb sollte man sich immer genau die Inhalte anschauen. Das Einzige, was durch Bologna leichter vergleichbar werden soll ist der Arbeitsaufwand (Workload), der in den Credit Points zum Ausdruck kommt. Zwei Studiengänge mit der gleichen Anzahl an Credit Points nach dem ECTS haben somit zumindest theoretisch den gleichen Umfang.


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Der zitierte Blog ist übrigens inhaltlich unter aller Kanone, aber leider typisch.

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Quasi als Wiederholung: Hagen ist eine Uni, die WBH eine (Fach-)Hochschule - schon dass zeigt, dass es Unterschiede gibt.

Danke nochmal, war nicht meine Absicht das du dich wiederholen musst.

Für mich war das bisher so das Uni=Hochschule ist, mit (Fach-) oder ohne. Ich muss mich an den Gedanken gewöhnen das es eben nicht so ist und das der Unterricht, die Zielsetzung und die Ausrichtung unterschiedlich ist.

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Das ist auch alles recht verwirrend und war früher mal einfacher....

Hochschule ist eigentlich der Oberbegriff für die akademischen Lehranstalten. Früher waren darunter Fachhochschulen und Universitäten zu verstehen.

Im Rahmen einer Neuregelung ist es aber möglich, dass sich die früheren Fachhochschulen auch als Hochschulen bezeichnen dürfen - und machen von diesem Recht durch Umbenennungen intensiven Gebrauch. Das macht die Unterscheidung natürlich nicht einfacher...

Aber: Fachhochschulen waren noch nie Universitäten.

Ich hoffe, so langsam kommt Licht ins Dunkel - ansonsten bitte fleißig weiter fragen, bis alles geklärt ist. Mein Hinweis auf die Wiederholung sollte auch keine Kritik sein.

Viele Grüße

Markus


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Danke für das Angebot.

Kann ich sagen das, wenn ich in Zukunft Forschen will z.B. Grundlagenforschung oder neue Wege für bekannte Probleme suchen will, ich auf der Uni besser aufgehoben bin und wenn ich eher bei einer Firma arbeiten will für die ich Netzwerke entwerfe und Software schreibe, also mein Wissen verwende um etwas zu entwerfen bzw. herzustellen, bin ich bei einer Fachhochschule besser aufgehoben.

Insgesamt betrachtet währe also für mich ein Uni-Absolvent jemand der neues sucht und erfindet und ein Fachhochschul-Absolvent jemand der sein bekanntes wissen für Problemlösungen einsetzt.

Praktischer ausgedrückt: Der Uni-Mensch entwickelt eine Formel für schnellere Datenverarbeitung. Der Fach-Mensch hört davon und wendet es an.

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Ja - die Uni ist eher auf die Forschung und eine Karriere in der Wissenschaft und die FH für die Praxis und eine Karriere in der Wirtschaft ausgerichtet. Allerdings verschwimmen diese Grenzen genauso wie die Bezeichnungen immer mehr...


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