Tyro

Fernstudium vs. Präsenzstudium oder Geld vs. Mensch

11 Beiträge in diesem Thema

Hallo allerseits,

bitte entschuldigt den etwas reißerischen Titel aber derzeit bereitet mir eine recht schwierige Frage schlaflose Nächte. Konkret geht es um die Fragestellung berufsbegleitendes Fernstudium oder 'normales' Vollzeitstudium? Ich denke jeder hat im Vorfeld die Überlegungen angestellt ob er es sich zumuten möchte in seiner Freizeit ein komplettes Studium zu beginnen und vor allem das auch zu finanzieren. Sowohl monetär als auch im Rahmen seines sozialen Umfelds.

Für mich habe ich eigentlich die Entscheidung getroffen, dass ein Präsenzstudium die bessere Alternative ist. Nachdem ich meine Kündigung eingereicht habe, war mein Arbeitgeber der Meinung, dass das eine blöde Idee wäre und hat mir ein Angebot zur Weiterbeschäftigung gegeben. Es beinhaltet unter anderem eine Regelung zur Arbeitszeit und eine gewisse finanzielle Beteiligung. Darüber hinaus wurde noch ein netter Ausblick für die Zeit nach dem Studium gegeben (Weiterbildung Richtung Projektleitung). Alles in allem wirklich interessant...ja wäre da nicht das Präsenzstudium, der neue Wohnort die neue (bereits angemietete) Wohnung und die lockende vorlesungsfreie Zeit. Man könnte auch sagen Geld vs. Individuum. Die berufsbegleitende Variante ist finanziell eindeutig besser (und wahrscheinlich auch leichter vom Umfang des Studiums gesehen), das Präsenzstudium wäre persönlich die bessere Variante und böte das meiner Meinung nach bessere (aber auch schwerere) Studium.

Mir ist klar, dass mir niemand diese Entscheidung abnehmen kann aber stand vielleicht einer von euch vor einem ähnlichen Problem? Warum habt ihr euch für das Fernstudium entschieden und habt ihr es vielleicht mal bereut? Hattet ihr die Möglichkeit nach dem Fernstudium zu promovieren (abgesehen von einer Uni in Osteuropa)? Eventuell sogar berufsbegleitend?

Hoffe ihr könnt mir den einen oder anderen Denkanstoß geben

Vielen Dank :)

Tyro

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Hi Tyro,

ich habe meine Entscheidung nie bereut.

Meine Rahmenbedingungen sind jedoch auch etwas anders als die deinigen: ich bin verheiratet und habe einen Sohn, zusätzlich wird mein Mann häufig versetzt, so dass auch oft ein Ortswechsel ansteht.

An der OU werde ich durch Tutoren betreut, die ca, 20 - 25 Studenten betreuen. Mitstudenten kann ich auf Präsenzveranstaltungen kennen lernen. Im Großen und Ganzen kann ich nicht sagen, dass das menschliche auf der Strecke bleiben würde. Ich telefoniere, skpye oder maile mit meinen Tutoren (und ggfs. auch mit Mitstudenten) und im Masterstudium ist es nun sogar so, dass regelmäßig online Tutorial stattfinden, wo man auch andere Studenten "sieht" und in Kontakt treten kann. Auch wird einem geholfen, wenn man etwas nicht versteht. Außerdem gibt es noch die Studentenvereinigung, die Treffen organisieren.

In meinen Kursgebühren ist enthalten: Betreuung durch einen Tutor, sämtliches Material (Hefte, DVDs, Audio-CDs, Software).

Das krasse Gegenteil erlebt meine Schwester, die an einer Präsenzuni studiert. Die Betreuung der Studenten ist von geht so bis mies, oft werden Informationen über Klausuren fehlerhaft weitergegeben. Und Professoren rühmen sich mit Durchfallquoten von 90% und verhöhnen die Studenten ... Außerdem muss man sich ständig neue Bücher, Skripte kaufen, da die Professoren, darauf aufbauen.

Also, solch einen Arbeitgeber, wie den Deinen, den hätten hier sicherlich gerne so manch einer ... :rolleyes:

LG, Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Hallo Tyro,

ich denke, diese Frage haben sich schon viele der Forumsteilnehmer irgendwann gestellt. Warum sie sich für ein Fernstudium entschieden, kann viele Gründe haben. Viele sind keine 18 mehr, haben vielleicht auch Familie oder können aus anderen Verpflichtungen heraus ihre Arbeit nicht aufgeben.

Ich kann durch ja mal meine Gründe nennen.

  • Lebensstandard, Unabhängigkeit, etc. => GELD
  • Spaß an der Arbeit, nette Kollegen
  • Zeit. Ich muss nicht schnell fertig sein, um an meinen Traumjob zu gelangen

Der dickste Punkt ist definitiv das Geld. Als Vollzeitstudent würde sich das Leben doch drastisch ändern und wenn man sich einmal an einen Lebenstandart gewöhnt hat, ist eine Umstellung schwer. Außerdem mag ich meine Arbeit! :laugh:

...hat mir ein Angebot zur Weiterbeschäftigung gegeben. Es beinhaltet unter anderem eine Regelung zur Arbeitszeit und eine gewisse finanzielle Beteiligung. Darüber hinaus wurde noch ein netter Ausblick für die Zeit nach dem Studium gegeben (Weiterbildung Richtung Projektleitung).

Wow, klasse! Toll, das dich dein Chef so unterstützt und dir so entgegenkommt! Das macht definitiv nicht jeder...

Die berufsbegleitende Variante ist finanziell eindeutig besser (und wahrscheinlich auch leichter vom Umfang des Studiums gesehen),

Ja, finanziell ist das wahrscheinlich die bessere Variante. Je nachdem was du verdienst und bei welchem Anbieter du bist. Staatl. Unis wie z.B. die FernUni Hagen sind deutlich kostengünstiger, wo hingegen private Anbieter doch ganz schön ins Geld gehen können.

Einfacher vom Umfang ist das aber nicht. Der Stoff ist ja nicht anders, nur weil du ein Fernstudium durchführst! Lernen musst du den gleichen Umfang, egal in welcher Variante.

..das Präsenzstudium wäre persönlich die bessere Variante und böte das meiner Meinung nach bessere (aber auch schwerere) Studium.

Schwerer vielleicht, weil du neben deinem Studium wahrscheinlich den einen oder anderen Euro verdienen musst. Wenn du also bisher nicht kräftig gespart hast oder das Studium finanzieren lassen willst, wird deine Freude auf die vorlesungsfreie Zeit vergehenen. Denn dann heißt es Arbeiten und Geld verdienen. ;)

..Hattet ihr die Möglichkeit nach dem Fernstudium zu promovieren (abgesehen von einer Uni in Osteuropa)? Eventuell sogar berufsbegleitend?

Ein Kollege von mir hat berufsbegleitend promoviert, das war natürlich thematisch an seine Arbeit angelehnt. 50% der Arbeitszeit für normale Projektarbeit und 50% für seine Doktorarbeit. Es hat zwar etwas länger gedauert, aber es ging.

Du hast Recht, du musst die Entscheidung selbst treffen. Wir kennen dich ja auch nur durch deine Infos aus diesem Thread.

So wie ich das lese, besitzt du zumindest mal eine gute Vorraussetzung für ein Fernstudium. Alleine die Unterstützung durch den Arbeitgeber ist viel wert.

Manchmal muss man aber auch seinem Bauch folgen. Ich kann verstehen, dass du vielleicht einfach mal raus möchtest. Eine andere Stadt, andere Menschen, die Atmosphäre einer Hochschule, einfach mal über den Campus spazieren.. Schön..

Ich gebe zu, dieses Bedürfnis schlummert auch in meiner Brust.. :(

Vielleicht kann man nur sagen, überlegt dir wo du hin möchtest. Was ist dein größtes Bedürfnis? Warum willst du überhaupt studieren? Was willst du damit machen? Hast du da eine Zeitbegrenzung (z.B. in 3 Jahren muss ich fertig sein)? Magst du deinen Job und bist du dort zufrieden?

Welcher Lerntyp bist du? Arbeitest du gerne in der Gruppe oder lernst du lieber für dich ganz alleine? Es gibt so viele Faktoren..

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht noch mehr verwirrt und wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, egal für welche Variante du dich entscheidest! :)


Viele Grüße,

Jacka

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Hallo Tyro,

ich habe mich für ein Fernstudium entschieden bzw. sehe ich es mehr als berufsbegleitendes Studium mit Präsenzveranstaltungen (alle zwei Wochen samstags je acht Stunden). Ich bin im Januar 2011 fertig, also in den letzten Zügen und die Zeit ist gefühlt total schnell vergangen. Ich arbeite in Vollzeit und zahle monatlich € 197,- Studiengebühr, was ich absolut okay finde. Meine Benzinkosten halten sich im Rahmen, da mein Studienzentrum relativ nah ist (80 km). Meine Chefin beteiligt sich leider nicht an den Studiengebühren, aber ich habe 10 Tage mehr Urlaub bekommen, was auch nicht zu verachten ist. Studiengebühren, Fahrtkosten, Bücher, Laptop, etc. mache ich steuerlich geltend. Neben meiner Vollzeitstelle und dem Studium habe ich trotzdem noch genügend Zeit für mein Privatleben. Es kommt zwar auch mal vor, dass ich mehr ins Studium reinbuttern muss, z.B. wenn mehrere Klausuren auf mich zukommen, aber das erlebe ich bei meinem Mann (studiert an einer Präsenzuni) exakt genauso.

Ich habe mich damals für diese Variante des Studiums entschieden, da ich keinesfalls auf mein Gehalt und meine berufliche Stellung verzichten wollte. Meinen Standart zu erhalten war mir sehr wichtig! Heutzutage sehe ich in einem Fernstudium/berufsbegleitenden Studium noch weitere Vorteile für mich. Ich habe die Erfahrung gemacht und auch bei anderen Fernstudium-Absolventen beobachtet, dass ein solches Studium bei den Arbeitgebern beliebt ist, da man hier bereits wichtige Schlüsselqualifikationen (Ausdauer, Belastbarkeit, Engagement, etc.) unter Beweis stellen kann.

Nachdem ich meine Kündigung eingereicht habe, war mein Arbeitgeber der Meinung, dass das eine blöde Idee wäre und hat mir ein Angebot zur Weiterbeschäftigung gegeben. Es beinhaltet unter anderem eine Regelung zur Arbeitszeit und eine gewisse finanzielle Beteiligung. Darüber hinaus wurde noch ein netter Ausblick für die Zeit nach dem Studium gegeben (Weiterbildung Richtung Projektleitung). Alles in allem wirklich interessant...

WOW :D Ganz ehrlich: Du hast einen tollen Chef! Ich würde sein Angebot dankend annehmen! Ich bin sogar skeptisch ob es nicht ein Fehler wäre das Angebot abzulehnen und alles was Du Dir bereits beruflich aufgebaut hast hinter Dir zu lassen. Es sei denn Du möchtest einen kompletten, also auch beruflichen, Neustart machen.

Hattet ihr die Möglichkeit nach dem Fernstudium zu promovieren (abgesehen von einer Uni in Osteuropa)? Eventuell sogar berufsbegleitend

Ja! In Kooperation mit der UMIT, eine Universität in Österreich, bietet meine Hochschule (DIPLOMA) die Möglichkeit zu promovieren berufsbegleitend an. Für mich persönlich kommt das aber nicht in Frage, da sich der Aufwand und die Kosten für meine Berufsgruppe nicht lohnt.

Ich bin gespannt wie Du Dich entscheidest :)

LG Tinka

P.S.: Je nach Bundesland gibt es auch die Möglichkeit an einer Präsenzuni in Teilzeit zu studieren. Die Studiengebühren wären dann auch geringer. Vielleicht wäre das eine Option für Dich?

bearbeitet von Tinka

B.Sc. Psychologie, FernUni Hagen (ab WS 2011/2012)

Diplom Ergotherapeutin (FH), DIPLOMA Hochschule (2011)

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ich denke, es kommt darauf an, was du studieren willst - in Fächern wie BWL, Jura etc. gibt es genügend Angebote - auch solche, die gut mit denen von Präsenzhochschulen mithalten können...

wenn du ein naturwissenschaftliches Fach wie z. B. Maschinenbau, Biologie, Pharmacie oder ähnliches studieren möchtest, bist du an einer Präsenzhochschule eventl. besser aufgehoben.

möchtest du an einer Fachhochschule oder an einer Universität studieren? die meisten Fernhochschulen sind Fachhochschulen - in Deutschland gibt es nur eine Fern-Uni, die Fernuni Hagen. Allerdings bieten viele Unis mittlerweile auch Fernstudien an. Und die Open University in England hat wohl auch international einen guten Ruf - allerdings musst du die englische Sprache ausreichend gut beherrschen.

es gibt verschiedene Möglichkeiten, auch in Deutschland mit einem Fernstudium zu promovieren - z. B. bei der Diploma oder auch bei der Handelshochschule Leipzig http://www.hhl.de/de/promotion/. Auch bei der Fernuni Hagen kannst du promovieren - ob das dort in der Fernvariante geht, weiß ich aber nicht. Es wäre aber irgendwie konsequent....und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Absolventen ihrer eigenen Studiengänge schlechter behandeln als Studenten anderer Hochschulen.

Und zu dem Angebot deines Arbeitgebers kann ich mich nur meinen Vorschreibern anschließen: das ist ein tolles Angebot, über das sich viele hier freuen würden. Und zwar weil es sich offensichtlich um einen Arbeitgeber handelt der deine Leistung schätzt und honoriert - so was ist gar nicht so leicht zu finden. Außerdem hast du einen sicheren Job mit sicherem Einkommen und die Möglichkeit, das erlernte in die Praxis umzusetzen. Vielleicht gibt es ja auch eine Kompromisslösung? Teilzeit - und du arbeitest in den Semesterferien voll und sonst nur einige Stunden pro Woche oder einen längeren unbezahlten Urlaub??

bearbeitet von Dadi
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Hallo zusammen und erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Also, solch einen Arbeitgeber, wie den Deinen, den hätten hier sicherlich gerne so manch einer ... :rolleyes:

Naja ich sags mal so: Das Angebot ist wirklich sehr gut, keine Frage. Es hat aber auch seinen Grund warum ich mich bewusst für ein Präsenzstudium entschieden und gekündigt habe. Was ich hier geschrieben habe ist leider nur ein Teil der ganzen Wahrheit :cursing:

Vielleicht noch einige Hintergrundinfos für Euch. Ursprünglich hatte ich vor das Studium zum kommenden Wintersemester zu beginnen und dementsprechend wurde auch schon alles in die Wege geleitet. In anbetracht der kurzen Zeit (spätestens am 06.09. muss eine Entscheidung gefallen sein) bleibt leider keine Zeit um noch andere Alternativen zu betrachten. Eine Kompromisslösung wie halbtags bei meinem Arbeitgeber bleiben und an die Präsenzuni zu gehen gibt es leider nicht, dafür sind beide (geografisch) zu weit voneinander entfernt. :blink:

Dadurch das alles so knapp ist, konnte mir mein Arbeitgeber auch noch nichts schriftlich vorlegen. Wahrscheinlich würde es so laufen, dass ich erstmal in Vorleistung gehen müsste. Das sichere Präsenzstudium absagen, die berufsbegleitende Anmeldung durchführen und hoffen, dass alles so kommt wie es gesagt wurde. Ich habe zwar ein gewisses Vertrauen in die Aussagen, trotzdem ist es ein komisches Gefühl.

Mein (vielleicht Vorurteil) gegenüber der Tiefe von berufsbegleitenden Studiengängen kommt daher, dass ich meinen Bachelor Abschluss ebenfalls berufsbegleitend gemacht habe. "Damals" bzw. an der Berufsakademie war es nahezu unmöglich durchzufallen. Versteht das bitte nicht falsch, man bekam keine Lösungen vorgegeben und musste schon lernen für eine gute Note. Trotzdem gab es einige Kommilitonen die von dem Modul absolut keine Ahnung hatten und trotzdem bestanden. Teilweise zwar erst in der letzten möglichen Nachschreibklausur und auch nur mit knappen 51 % aber man wurde nie das Gefühl los, dass da beide Augen zugedrückt wurden. Daher vielleicht auch mein Wunsch den Master auf dem "schweren" Uni Weg zu probieren.

Manchmal muss man aber auch seinem Bauch folgen. Ich kann verstehen, dass du vielleicht einfach mal raus möchtest. Eine andere Stadt, andere Menschen, die Atmosphäre einer Hochschule, einfach mal über den Campus spazieren.. Schön..

Ich gebe zu, dieses Bedürfnis schlummert auch in meiner Brust..

Ich glaube das trifft es sehr gut. Zumal ich mich in meinem jetzigen Wohnort alles andere als wohl fühle und in jedem Fall umziehen möchte. Die (Präsenz)Universität würde einen gewissen Neuanfang darstellen da sie relativ weit entfernt ist und es sicherlicht einfacher wird neue Freunde und Bekannte an der Universität zu finden. Die Stadt meines Arbeitgebers ist nur ca. 30 km entfernt und ich habe die Befürchtung, dass es schwierig wird neue Leute kennen zu lernen.

wenn du ein naturwissenschaftliches Fach wie z. B. Maschinenbau, Biologie, Pharmacie oder ähnliches studieren möchtest, bist du an einer Präsenzhochschule eventl. besser aufgehoben.

Das Studium geht in den naturwissenschaftlichen Bereich. Genauer gesagt handelt es sich um die https://www.is-its.org/ .

@krypt0lady

Du hast Dich ja auch näher mit der ISITS beschäftigt. Wie ist Deine Entscheidung ausgefallen wenn ich mal so neugierig sein darf.

Ich bin gespannt wie Du Dich entscheidest

Ich auch :D

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Ich glaube, du hast dich doch schon entschieden. ;)

Was ich nicht unterschreiben kann, dass in einem Fernstudium die Leute eher durchgewunken werden.

Habe ich bisher noch nicht...

Durchmogelei gibt es unter normalen Studenten sicherlich auch. :laugh:


Viele Grüße,

Jacka

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@krypt0lady

Du hast Dich ja auch näher mit der ISITS beschäftigt. Wie ist Deine Entscheidung ausgefallen wenn ich mal so neugierig sein darf.

Nun, meine Unterlagen liegen derzeit bei ISITS und werden geprüft. Ich hatte auch überlegt, ob ich mich an der RUB Bochum direkt einschreibe, doch nach Prüfung der anfallenden zusätzlichen Kosten für mich und meine Familie (Fahrtkosten, Kinderbetreuung, zusätzliches Material) war die Entscheidung über ISITS zu studieren relativ schnell gefallen. Zudem kann man bei ISITS mit dem Studium anfangen, bevor man sein Abschlusszeugnis vorgelegt hat - das geht an der RUB definitiv nicht.

In beiden Fällen nimmt das Prüfungsamt der RUB die Prüfungen ab, so dass es eigentlich keine Unterschiede in der Benotung geben dürfte.

Die Unterlagen der ISITS konnte ich teilweise über einen online-Zugang einsehen und diese schienen für mich OK zu sein. (Ich muss gestehen, dass ich von der OU schon ganz schön verwöhnt bin).

Ein Pluspunkt für ISITS ist, dass man bereits ein Kontaktnetzwerk aufbauen kann, da viele bereits arbeiten und auch einige der Dozenten aus der Praxis kommen. Da kann das Präsenzstudium meines Erachtens nicht mithalten.

LG, Inés

PS. Sowohl an der OU als auch nach einem Abschluss bei ISITS kann man promovieren!

bearbeitet von krypt0lady
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"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Was ich nicht unterschreiben kann, dass in einem Fernstudium die Leute eher durchgewunken werden.

Habe ich bisher noch nicht...

Durchmogelei gibt es unter normalen Studenten sicherlich auch. :laugh:

Das sehe ich genauso. Wer nicht zumindest ein bisschen Ahnung hat, kommt auch mit der Zeitbegrenzung bei der Prüfung nicht klar.

LG, Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich glaube, du hast dich doch schon entschieden. ;)

Habe ich? :confused:

Meine Unterlagen werde ich am Montag auch abschicken, nach einem Telefonat bekam ich aber schon halbwegs grünes Licht da ich bereits eine Zusage der RUB für einen Studienplatz habe. Anfang des Jahres habe ich mir auch einige Infomaterialien angefordert. Die online Vorlesungen haben schon einen hervorragenden Eindruck gemacht, kein Vergleich zu den Unterlagen aus dem Bachelor Studium. Allerdings kann man das bei dem Preis auch fordern ;-)

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