Anonymous

Wie siehts aus mit einer Resonanz-Fernstudium?

17 Beiträge in diesem Thema

Nachdem ich mir einiges an Infomaterial von versch. Schulen geholt habe, und die Schulen großartig darin werben, wieviele Teilnehmer sie schon hatten, muß ich enttäuschend feststellen, daß ich in meinem Umfeld niemanden kenne. Leider, denn was ich zu meiner endgültigen Entscheidung benötige wäre mal eine Resonanz.

War es ok, die Lehrer wirklich für einen da und hilfreich wie sah es aus mit dem Stoff-leicht zu verstehen und zu lernen?

Ich strebe Studium Betriebswirt an, was natürlich von den Schulen mit dem Zusatz Betriebswirt ILS, Betriebswirt SGD usw. benannt wird- auch hier weiss ich nicht ob das negativ oder positiv zu bewerten ist-meiner Ansicht nach auf jeden Fall überflüssig.

Wie sieht es mit neuen Arbeitgebern aus- nehmen sie das erfreut auf von wegen Weiterbildung-toll der tut was oder mehr in die Richtung-Fernstudium-lernen von zu hause aus, bekommt wohl den Hintern nicht hoch in eine richtige Schule zu gehen...

Ein Feedback wäre mal toll-

klar ist es verschieden, von Person, Studium, Schule usw. DENNOCH- wäre dankbar.

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Hallo,

zunächst solltest du dir überlegen, ob du wirklich einen Betriebswirt SGD, ILS etc. machen willst, oder nicht ein "richtiges" BWL-Fernstudium zum Diplom Betriebswirt (FH) bzw. zum Diplom-Kaufmann (Uni).

Dann kann es an die Auswahl des Anbieters gehen, wobei als Fernuni wohl nur Hagen in Frage kommt,.

Zu deinen anderen Fragen (Arbeitgeber, Verständlichkeit, etc.) gibt es hier im Forum schon einiges an Beiträgen - einfach mal etwas stöbern.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

also nach meiner Erfahrung sind Abschüsse ohne staatl. Annerkennung nicht wirklich viel wert.

besser ist da der staatl. gepr. BW , der BW (IHK) etc.

werden aber auch von ILS / SGD angeboten

oder BW (VWA)

am besten sind aber wie Markus schon gesagt der Dipl. BW bzw Kaufmann


Viele Grüße

Christian

\"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung

sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.\"

- Albert Einstein

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Als gelernte Mediengestalterin hatte ich das Glück in einem sehr großen Betrieb unter zu kommen, wo ich derzeitig im Marketing-Bereich eine schöne Position bekommen habe. Nun möchte ich natürlich "weiter" und mich dazu auch fortbilden, dabei hat es mir der Bereich Medienbetriebswirtin angetan. Die privaten Schulen (SGD etc) bieten diesen an, an EInrichtungen wie VWA, AKAD oder Fernuni Hagen gibt es nichts vergleichbares, wo sich ein öffentlicher Titel (FH o.ä.) anschliessen würde.

Nun kenne ich die unterschiedlichsten Meinungen - absolventen der SGD reden zu 98% positiv, Aussenstehende eher negativ was die ANerkennung angeht. Ich möchte ein Wahnsinns-Fernstudium natürlich nicht umsonst machen - daher meine Frage nach Erfahrungen! Ich meine Betriebswirt ist etriebswirt - aber kann ich z.B. auch mit dem Siegel der SGD an IHK-PRüfungen o.ä. teilnehmen?

FÜr Infos wäre ich seeehr dankbar!

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mit dem SGD bzw. ILS Zertifikaten kann du nicht an einer IHK Prüfung teilnehmen da diese Abschl. nicht staatl anerkannt sind.

Dafür gibt es richtige Vorbereitungskurse (auch von SGD) welche dann in einer staatl. Prüfung enden. Welche dann aber unabhänig von der SGD abgelegt werden müssen.

Ob dir dieser Abschluss wirklich etwas bringt das kann ich leider nicht sagen, Ehre wird er nicht bringen aber wenn du "nur" etwas lernen möchtest ist es sicherlich nicht schlecht.


Viele Grüße

Christian

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- Albert Einstein

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kann ich z.B. auch mit dem Siegel der SGD an IHK-PRüfungen o.ä. teilnehmen?

Ich empfehle dir auf jeden Fall, einen Lehrgangmit einem staatlichen Abschluss zu machen, da ein solcher auf jeden Fall besser anerkannt wird, als wenn du "nur" ein Zertifikat eines einzelnen Anbieters vorweisen kannst - selbst wenn die Inhalte vielleicht vergleichbar sind. Nur machen sich die Arbeitgeber leider nicht die Mühe, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Viele Grüße

Markus


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mit dem SGD bzw. ILS Zertifikaten kann du nicht an einer IHK Prüfung teilnehmen da diese Abschl. nicht staatl anerkannt sind.

Dafür gibt es richtige Vorbereitungskurse (auch von SGD) welche dann in einer staatl. Prüfung enden. Welche dann aber unabhänig von der SGD abgelegt werden müssen.

Ob dir dieser Abschluss wirklich etwas bringt das kann ich leider nicht sagen, Ehre wird er nicht bringen aber wenn du "nur" etwas lernen möchtest ist es sicherlich nicht schlecht.

Das ist zwar schon ein ziemlich alter Thread, aber für Neulinge die hier nach Infos suchen muss ich diese alte Aussage korrigieren. Natürlich kann man mit den Weiterbildungen der ILS/SGD zum institutsinternen Betriebswirt oder speziell den Medienbetriebswirt auch die IHK Prüfungen zum Fachwirt machen.

Wenn man z.B. eine Ausbildung als Mediengestalter über IHK/HWK absolviert, kann man danach den Medienbetriebswirt als Fernlehrgang bei SGD/ILS/HAF oder FEB machen. Anschließend daran kann man eine Prüfung bei der IHK zum Medienfachwirt Digital/Print bzw. Industriemeister Digital/Print separat absolvieren, da der Fernlehrgang "Medienbetriebswirt" inhaltlich dem Medienfachwirt und sogar dem Betriebswirt IHK vom Lernumfang entspricht und sich weitestgehend ähnelt. Man sollte sich vorher die originalen IHK Skripte besorgen, die auf die IHK Prüfung vorbereiten. Für die IHK-Prüfung bräuchte man darüber hinaus 1 Jahr Berufspraxis. Um für die IHK-Fachwirtprüfung zugelassen zu werden, muss man keinen Lehrgang vorher besucht haben.

Interessant ist auch der Link vom Arbeitsamt unter "Berufenet".

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=15777_15778&duration=&suchweg=begriff&searchString=%27+medienbetriebswirt*+%27&doNext=forwardToResultShort

Dieser Abschluss wird als vollwertiger Weiterbildungsberuf anerkannt, der auf dem Bildungsniveau eines Fachschulstudiums liegt. Somit sind auch institutsinterne Abschlüsse staatlich anerkannt. Genau wie bei der VWA. Das kann man auch auf den Webseiten der Anbieter nachlesen. Wenn das nicht stimmen würde, würden sich alle Fernlehrinstitute, die das verlautbaren, strafbar machen (siehe § 263 StGB - Betrug).

Was bringen einem Weiterbildungswilligen staatliche oder öffentlich-rechtliche Abschlüsse, die sich hinterher als total veraltert und Arbeitsmarktfern entpuppen? Besonders HWK- und IHK-Abschlüsse haben mit der Realität größtenteils nichts mehr zu tun. Ich spreche da aus Erfahrung. Auch aus meinem Bekanntenkreis höre ich meistens dasselbe.

Bevor die IHK`s auf geänderte Anforderungen eingehen können, sind die Lehrgänge schon inhaltlich veraltet. IHK`s und HWK`s sind an Bundesgesetze gebunden, d.h. dass diese Institutionen nicht über eigene Abschlüsse entscheiden dürfen. Hochschulen sind landesrechtlich unterstellt und dürfen jederzeit neue Studiengänge herausbringen. Private Institute wie die SGD können auch jederzeit neue Lehrgänge entwickeln und auf den Markt bringen. Diese wurden meist mit Insidern mitentwickelt und sind demnach sehr aktuell und realitätsnah.

bearbeitet von TriStar

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Da hast du dir mit einem Thema aus 2003 (!) wohl eine der ältesten Diskussionen hier überhaupt heraus gepickt... ;-)

Somit sind auch institutsinterne Abschlüsse staatlich anerkannt. Genau wie bei der VWA. Das kann man auch auf den Webseiten der Anbieter nachlesen. Wenn das nicht stimmen würde, würden sich alle Fernlehrinstitute, die das verlautbaren, strafbar machen (siehe § 263 StGB - Betrug).

Was verstehst du unter "staatlich anerkannt"? - Selbstverständlich handelt es sich bei den Fernlehrgängen um Kurse, die durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) staatlich zugelassen wurden. Sonst dürften diese gar nicht angeboten werden.

Das Wissen aus den Lehrgängen kann natürlich auch hilfreich für die IHK-Prüfungen sein - aber wie ja schon aus deinem Hinweis, sich ergänzend die Original-Skripte der IHK zu besorgen hervor geht, bereiten diese Kurse nicht gezielt auf die IHK-Prüfung vor, sofern sie einen institutsinternen Abschluss anstreben. Hingegen gibt es ja durchaus auch bei den Fernschulen viele Lehrgänge, die gezielt auf staatliche oder öffentlich-rechtliche Prüfungen vorbereiten und dann auch genau auf diese ausgerichtet sind und besser geeignet sind, wenn man eine solche Prüfung anstrebt.


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Hallo Markus,

unter "staatlich anerkannt" verstehe ich, das die Lehrgänge gleichwertig eingestuft sind wie IHK o.ä. Abschlüsse. Ich hab aus Neugier den Begriff "Medienbetriebswirt" bei Berufenet eingegeben und bin fündig geworden. Ich war erstaunt, das dort der Abschluss Medienbetriebswirt (SGD) als Weiterbildungsberuf geführt wird. Die IHK-Skripte sind natürlich gezielter auf die Prüfung zum Medienfachwirt ausgerichtet, sofern man nach dem SGD-Lehrgang eine weitere Prüfung bei der IHK anstrebt. Aber rein vom Inhalt her entspricht der Lehrgang Medienbetriebswirt (SGD) dem Medienfachwirt (IHK) sowie dem Betriebswirt (IHK) zusammen.

Hingegen gibt es ja durchaus auch bei den Fernschulen viele Lehrgänge, die gezielt auf staatliche oder öffentlich-rechtliche Prüfungen vorbereiten und dann auch genau auf diese ausgerichtet sind und besser geeignet sind, wenn man eine solche Prüfung anstrebt.

Leider gibt es aber nicht alle IHK-Weiterbildungen bei den Fernschulen. Die institutsinternen Abschlüsse speziell im Medienbereich sind sehr gut auf die Praxis abgestimmt. Die IHK kann da leider nicht mithalten, da die Kurse veraltet sind. Besonders der Kurs "Medienfachwirt (IHK) ist speziell auf Print ausgerichtet (Vgl. Industriemeister Print). Die Druckindustrie (Print) steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Die IHK müsste jährlich die Lehrgänge aktualisieren, damit die Weiterbildungswilligen vom erreichten Abschluss auch etwas davon haben.

bearbeitet von TriStar

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Hallo Tristar,

leider ist unerheblich was man persönlich unter "staatlich anerkannt" versteht. Letztlich sind die Begriffspaare "staatlich anerkannt" und "staatlich zugelassen" rechtlich sehr klar definiert und stimmen in ihrer Bedeutung nicht überein. Etwas, was staatl. zugelassen ist, muss noch lange nicht staatl. anerkannt sein. Dieses mag zwar in den Augen vieler juristische Haarspalterei sein, kann aber, bei Nichtbeachtung, für erhebliche Probleme sorgen.

Davon unabhängig gibt es eine, sagen wir "berufspraktische Anerkennung", also in wie weit die Leute/Adressaten etwas von einem Abschluß halten oder nicht. Diese kann von der staatlichen Sicht der Dinge erheblich abweichen. So gilt der Betriebswirt VWA, dem die staatliche Anerkennung bislang fehlt, als eine der führenden nicht-akademischen Betriebswirte in Deutschland.

Ähnliches Problem mit der klaren Definition von Begriffen im rechtlichen und umgangssprachlichen Gebrauch hat man bspw. auch beim "Fachabitur", was heute (häufig) für die Allgemeine Fachhochschulreife (FHR) steht, aber ebensogut für die fachbezogene Hochschulreife (fbHR) und in wenigen Fällen für die die fachbezogene Fachhochschulreife (fbFHR) stehen kann. Hier kann die Annahme, dass für die Aufnahme eines Studienganges das "Fachabi" reicht zu einem bösen erwachen führen, wenn damit die fbHR und nicht die FHR gemeint war.

Es macht also schon Sinn solche Begriffe korrekt zu nutzen - der eigenen Meinung hin oder her.

Grüße

Aquila

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