Markus Jung

Darf mir bei meinen Prüfungen, die ich von zuhause aus absolviere, jemand helfen?

6 Beiträge in diesem Thema

Eine häufig gestellte Frage von Fernlernern ist, ob und in welchem Umfang man bei der Bearbeitung der Einsendeaufgaben Hilfe von außen annehmen darf.

Dazu muss man sich zunächst einmal klar machen, dass ein Veranstalter selbstverständlich nicht kontrollieren kann, ob man sich tatsächlich von einem Dritten helfen lässt, denn der Kursbetreuer sitzt ja, wenn man die Abschlussfragen eines Lehrbriefes bearbeitet, nicht mit am Schreibtisch.

Allerdings setzen die Veranstalter schon voraus, dass man die Einsendeaufgaben weitestgehend alleine bearbeitet und sich bei Verständnisfragen lieber an den Tutor wendet, anstatt sich die Hausaufgaben einfach von jemand anderem verfassen zu lassen. Wer (ständig) Hilfe von außen annimmt, schneidet sich nämlich langfristig ins eigene Fleisch, denn bei einer möglicherweise im Rahmen einer Präsenzveranstaltung stattfindenden Klausur oder Abschlussprüfung kann einem ja auch niemand helfen.

[...]

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen gekürzten Auszug aus dem Buch 100 Fragen und Antworten zum Fernstudium von Anne Oppermann und Markus Jung. Das Buch mit den ungekürzten Antworten auf diese und 99 weitere Fragen ist bei Amazon.deir?t=markusjungfer-21&l=as2&o=3&a=388264 oder direkt beim FELDHAUS VERLAG erhältlich.


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Vielleicht als kleine Ergänzung: Es gibt natürlich auch Hausarbeiten, bei denen man explizit erklären muss, dass man diese selbst und ohne fremde Hilfe angefertigt hat. Dies gilt speziell für die Abschlussarbeiten (Diplomarbeit, Bachelor-Thesis, Master-Thesis), aber ggf. auch für komplexere Hausarbeiten. Hier kann es gravierende Probleme geben, wenn Dritte ganz oder teilweise den Text erstellen.


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Interessante Fragestellung - Hier zeigt sich wieder, dass ein Fernstudium mit viel Selbstdisziplin verbunden ist. Ich finde es zwar nicht schlimm, wenn man sich "Nachhilfe" bei schwierigeren Modulen, wie lineare Algebra, Wirtschaftsinformatik etc. holt, jedoch gebe ich dir Recht, dass auch Nachhilfe letztendlich dazu führen sollte, dass man selbst hinterher schlauer ist.

Ansonsten ist es, wie du geschrieben hast: Man schneidet sich letztendlich wirklich ins eigene Fleisch. Und nach Möglichkeit halte ich persönlich es noch für die beste Lösung, Wissenslücken durch Selbststudium und entsprechende Literatur selbst zu schließen, da bleibt i.d.R. noch das meiste hängen! ;)


Fernstudentin (Bachelor Wiwi) an der Fernuni Hagen. Blogge auf

www.fernstudium-wiwi.de über News & Tipps rund um´s Fernstudium!

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Ja, ich sehe es wie Du. Zunächst sollte man selbst versuchen, sich so in das Thema zu vertiefen, dass man alleine weiter kommt. Mitunter gibt es aber einen Punkt, an dem es überhaupt nicht mehr vorwärts geht. Das kann dann sehr frustrierend sein. Und genau an dieser Stelle sollte man dann auch aufhören, es selbst zu versuchen, sondern seinen Tutor ansprechen. Ein guter Tutor wird sicherlich auch nicht einfach die Lösung vorgeben, sondern den Fernstudent/Fernschüler wieder auf den richtigen Weg führen, so dass er selbst weiterkommt.


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Hallo

Die meisten Prüfungsfragen (zumindest bei "uns") sind eh so angelegt, dass man im Rahmen der Einsendeaufgaben eigene Projekte (am eigenen Arbeitsplatz) durchführt. Da hilft es einem auch nicht wirklich, wenn man andere an der Beantwortung der Fragen beteiligt: Bis man dem "Helfer" alle wichtigen Rahmendaten erklärt hat, kann man auch lieber gelich selbst die Aufgaben lösen - das wird wahrscheinlich viel weniger Zeit in Anspruch nehmen... ;-))

Und bei Problemen und Verständnisfragen sollte sowieso der Tutor der erste Ansprechpartner sein - dafür ist er/sie ja schließlich da!

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Hi,

die Frage ist - zumindest für mich als OU Student - etwas missverständlich formuliert. Wenn ich das richtig aus dem Text herauslese geht es um Hausarbeiten, Einsendeaufgaben - also, mit freier Zeiteinteilung. Bei der OU gibt es jedoch die Möglichkeit zu Hause die Prüfung (i.d.R. 3 Stunden) unter Aufsicht einer Dritten Person zu schreiben. Dies wird dann gemacht, wenn z.B. ein Student aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen oder der persönlichen Gegebenheiten (z.B. ein Gefangener) nicht zum Prüfungsort erscheinen kann.

In diesem Fall achtet die Aufsichtsperson darauf, dass man keine Fremdmittel nutzt.

LG, Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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