Elke Pielmeier

Tippsammlung zum Abschalten und Entspannen

39 Beiträge in diesem Thema

Ich dachte mir, so ein Thread könnte mal nicht schaden.

Jeder von uns benötigt Gelegenheiten, den Kopf vorübergehend zu entleeren, damit der Geist zur Ruhe kommt und auch wieder Platz für neue Lerneinheiten geschaffen wird (na ja, auch unserer "inneren Festplatte" tut eine "Defragmentierung" mal ganz gut - nicht nur unserem PC).

Nur: Was hilft eigentlich wirklich, um komplett abzuschalten?

Meiner Erfahrung nach, bestehen hier große Unterschiede, vor allem, weil man körperliche Entspannung nicht mit geistiger gleichsetzen kann. Wenn ich beispielsweise einen gemütlichen Spaziergang mache, ist das einerseits sehr entspannend, andererseits bedeutet das noch lange nicht, dass man sich gedanklich deswegen nicht mit der Arbeit, einer Studienlektion, einem Problem oder sonstigem beschäftigt, weil man die Möglichkeit hat, seinen Gedanken nachzuhängen.

Mir ist dieser Unterschied dieses Wochenende sehr bewußt geworden. Ich war das ganze Wochenende über auf einem Buntstift-Zeichen-Kurs in München im Gasteig, wo die Volkshochschule München viele Kurse hält. Wir haben dort gelernt, mit alleine 5 Farbstiften ein farbiges (nicht "buntes") Bild zu zeichnen/malen, indem die Farben auf dem Papier gemischt werden. Da es nicht ganz einfach ist, den gewünschten Farbton herzustellen (hängt u. a. mit der Druckstärke zusammen), waren wir alle völlig konzentriert am "arbeiten". Auf die Frage, ob wir mal eine Zwischenpause wollten, kam ausser einer Verneinung keine Antwort, weil alle so sehr vertieft waren und niemand unterbrechen wollte.

Man schaut auf das Objekt oder die Vorlage, dann wieder auf das eigene Bild, wechselt den Stift ..... und so geht es die ganze Zeit. Ausser Farbe, Form und Kontraste nimmt man nichts mehr wahr - andere Gedanken existieren in dieser Zeit nicht (es sei denn, man unterhält sich dabei, was man auch machen kann). Sie existieren deswegen nicht, weil man voll konzentriert (aber nicht im Sinne von "sich über etwas Gedanken machen") bei der Sache ist. Es ist eine völlig andere Art sich zu konzentrieren, als wenn man versucht, etwas zu verstehen. Beim Zeichnen und Malen liegt die Konzentration im visuellen Erfassen. Du versuchst, mit dem Auge zu verstehen, und nicht mit dem Verstand. Und je mehr man sich auf das Hinsehen konzentriert, um so mehr schalten komplett alle anderen Gedanken ab.

Mich würde interessieren, bei welchen Tätigkeiten, Hobbies oder Sport IHR so vollkommen abschalten könnt, dass ausser dem, was ihr im Moment gerade macht, nichts anderes mehr existiert (aber bitte nur jugendfreie Hobbies :lol:) und woran das Eurer Meinung nach liegt.

Wer über diese so einfache (bezüglich Vorbereitung, Zubehör und Platz) Zeichentechnik mehr wissen möchte, kann mich gerne kontaktieren. Anschaffungskosten Stifte (ca. 10 Stifte z.B. Polychromos) + Papier liegen bei ca. 25,00 EUR. Damit kann alles gezeichnet werden.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Ich kann beim Klavierspielen super abschalten. Da die ganze Konzentration gefordert ist, ist das auch erklärbar.

Am besten entspannen/abschalten/auftanken kann ich aber beim skifahren. Deshalb sorg ich auch dafür dies möglichst oft zu tun und opfere 2/3 meines Jahresurlaubs dafür. Da ist auch volle Konzentration nötig und gleichzeitig den Schnee unter den Füssen zu spüren etc....das ist für mich Entspannung pur.

Und hinsichtlich kleinerer Entspannungspausen im Alltag wirkt bei mir eine Tasse Tee Wunder.

Wenn ich nachhause komme ist das auch das erste, was ich zu mir nehme. Als Zeichen "Feierabend".

In dem Sinne gibts jetzt eine Tasse "Wintertraum".....(obwohl ich den eben schon auf dem Weg nachhause hatte ;) )


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Hallo Elke,

die Erfahrung die du von deinem Kurs schreibst kenne ich auch wenn ich zeichne. Ich konzentriere mich auf das Sehen und erfassen der Formen und vergesse alles um mich herum. Wenn ich daheim zeichne hab ich meist auch noch Musik laufen, die wird aber immer mehr und mehr ausgeblendet.

Ansonsten entspanne ich gerne beim Musik hören und so blöde das klingen mag beim lesen eines Nicht-Studiumbuches. Beim lesen hab ich immer sehr viel Kopfkino und vergesse auch hier alles um mich herum.


Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten die in uns liegen.

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Ich kann beim Klavierspielen super abschalten. Da die ganze Konzentration gefordert ist, ist das auch erklärbar.

Am besten entspannen/abschalten/auftanken kann ich aber beim skifahren.

Beim Musizieren kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Und auch beim Skifahren muß man sich ja konzentrieren und nicht vor sich hinträumen.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

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Zarko Petan

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und so blöde das klingen mag beim lesen eines Nicht-Studiumbuches. Beim lesen hab ich immer sehr viel Kopfkino und vergesse auch hier alles um mich herum.

Das klingt gar nicht blöd. Bei einem guten Roman bin ich auch "mitten im Geschehen" und kann gut abschalten. (früher habe ich noch viel mehr gelesen - einmal bis 4 Uhr in der früh, dann habe ich aufgegeben). Die Gefahr ist bei mir, dass ich dann lesesüchtig bin, bis das Buch zu Ende ist.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

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Zarko Petan

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Wenn mein Sohn bei mir ist gelingt es mir mitunter, mich ganz auf seine Spielwelt einzulassen und mit Fantasie Situationen zu schaffen und mit ihm "weiterzuspinnen". Ich habe oft erlebt, dass mir danach oder dazwischen Ideen für Fernstudium-Infos.de gekommen sind, ohne dass ich darüber nachgedacht aber.

Ansonsten: Duschen, spazieren gehen, manchmal auch längere Autofahrten

Übrigens ist genau zu diesem Thema heute ein ZEIT-Artikel erschienen:

Hirnforschung: Vom geistreichen Nichtstun


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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War vergangen Samstag im Wald beim Holz (hacken, sägen, spalten, aufladen, etc.) machen. Nach langer Zeit mal wieder, danach war ich vom Kopf her total frei.

Skifahren kann ich bestätigen.

Am besten nicht alleine sein, sich mit Freunden über was anderes ausser Beruf und Schule Karriere unterhalten

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Danke für den Artikelhinweis, der ist wirklich interessant, habe ihn mir gerade durchgelesen (auch ein guter Titel).

Ich habe oft erlebt, dass mir danach oder dazwischen Ideen für Fernstudium-Infos.de gekommen sind, ohne dass ich darüber nachgedacht aber.

Ich denke, wenn man das bewußte Nachdenken einmal etwas ruhen lässt, kommt das Unterbewußtsein und die Intuition wieder mehr zum Vorschein. Das wird häufig von der Bedeutung her unterschätzt - es zählt heute oft nur noch der rationale Verstand.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

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Zarko Petan

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Das ist eine gar nicht so einfache Frage, denn gerade in diesen Momenten bin ich meist spontan so frei im Kopf, dass ich gar nicht sagen kann wie es dazu kommt.

Meistens sind es aber kleine Dinge, wenn ich ganz gezielt Musik höre... sprich wenn ich mir bestimmte Lieder aussuche und die nacheinander höre, nichts anderes tue und mich darauf einlasse.

Als Tätigkeit ist es Kochen, in der Küche lasse ich der Kreativität freien Lauf, da denke ich an nichts anderes. Auch wenn es immer recht stressig zugeht genieße ich die Zeit und danach das Ergebnis. Danach dann einfach einen guten Espresso genießen und das Leben mal Leben sein lassen.

Aber genau der Freilauf der Kreativität ist es, der mich entspannt. Vor dem Studium habe ich viel fotografiert... dass ist leider fast komplett eingeschlafen, aber kochen ist durchaus ein adäquater Ersatz. Vor dem Fotografieren habe ich Internetseiten gebastelt... Entspannung bringt mir eben etwas komplexes aber kreatives.

Körperliche Anstrengung zählt natürlich auch, allerdings habe ich dieses Jahr zwischen Arbeit, Studium, Familie usw. kaum Zeit dazu gefunden... dafür ist aber inzwischen die Familienzeit auch die kostbarste, wenn ich Zeit mit meinem Kurzen verbringe, denke ich ganz ganz sicher niemals im Leben an Job und Studium :)

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So blöd es klingt ich kann beim Lernen völlig abschalten, nur da gelingt es mir. Da können die Kids daneben spielen und musizieren, wenn ich lerne ist mein Kopf nur frei dafür.

Bei alle andern Dingen gelingt mir das nicht. Bei jedem Sport bin ich nebenbei am überlegen, planen, organisieren. Während dem Musizieren werden nebenbei Sachen errechnet die ich brauchen könnte, neben dem Handarbeiten (meist Stricken oder Nähen) wird nebenbei irgendetwas gelernt oder erklärt.

"Nicht tun" und "mal nur entspannen" für mich die schlimmste Vorstellung die es gibt. Ich fühle mich absolut nicht gestresst oder überfordert, ich bin eine sehr ruhige Person.

Wirklich entspannend ist es für mich wenn ich meine Lernunterlagen nehmen kann. Denn dann weiß ich es ist alles andere getan, jetzt ist Zeit für mich. Und seit ich aus der Schule draußen bin wird in der Zeit für mich auch nichts anderes gemacht als gelernt.


lg Bianca

6. Semester Gesundheits- und Sozialmanagement

Studienzentrum Linz (A)

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